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Besuchte Sehenswürdigkeiten (Highlights und Insidertipps): Sagrada Família │ Park Güell │ Casa Batlló │ La Rambla │ Parc de la Ciutadella │ Mercat de la Boqueria │ Camp Nou │ Arc de Triomf │ Plaza de España │ Hafen │ Bootsfahrt │ Barri Gòtic │ Olympiastadion

Über Pfingsten waren wir in der touristenüberfüllten, heißen Stadt am Mittelmeer. M hat sich dabei in das Camp Nou (FC Barcelona) verliebt, ich mich in die Architektur von Antoni Gaudí. Auch am Hafen und an den Stränden war es sehr schön. Insgesamt haben wir in diesem Urlaub innerhalb kurzer Zeit 60 km zu Fuß zurückgelegt. Im Großen und Ganzen ist uns Barcelona als die Stadt in Erinnerung geblieben, in der man für alles Geld bezahlen muss, sogar für eine Kirche (Sagrada Família) und einen Park (Park Güell). (Kein Franzose würde auf die Idee kommen, für die Sacré Coeur oder Notre Dame in Paris Eintritt zu verlangen. Auch der Zutritt in den Englischen Garten in München ist selbstverständlich kostenlos.)

Die besten Sehenswürdigkeiten in Barcelona für einen Städtetrip

Antoni Gaudís Kunstwerk, die Sagrada Família (Tipp!!)

Als wir 2015 in Barcelona Urlaub gemacht hatten, hatten wir auf dem Gelände der prächtigen Sagrada Família eine Großbaustelle vorgefunden. Auch unsere Freunde, die erst 2019 dort verweilten, berichteten von ähnlichen Erfahrungen. Der Bau der Sagrada Família wurde nämlich bereits 1882 begonnen und soll erst 2026, zu Gaudís 100. Todestag, fertiggestellt werden. Nichtsdestotrotz lohnt sich der Besuch der Kirche bereits heute, da die Lichtspiele im inneren des Gebäudes einfach nur einmalig und faszinierend sind. Wir haben schon viele Gotteshäuser  auf der ganzen Welt besichtigt, doch aufgrund ihrer Architektur ist die Sagrada Família einfach anders als alles bisher Dagewesene. Anders als in anderen Kirchen, wie in der Notre Dame oder Sacré Coeur in Paris, muss man dagegen in Barelona Eintritt bezahlen. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

 

 

Das Casa Batlló (Tipp!!) und das Casa Milà von Antoni Gaudí

Das Casa Batlló

Wellige, runde, naturnahe und geschwungen-unregelmäßige Formen, das alles erwartet einen im Casa Battló des Architekten Antoni Gaudí. Um den Touristenströmen auszuweichen, empfehlen wir den Besuch am späten Nachmittag, eine dreiviertel Stunde vor der Schließung des Museums. Sich dafür Eintrittskarten zu besorgen, lohnt sich in jedem Fall, wenn man sich für Kunst interessiert.

Das Casa Milà

Das Casa Milà haben wir nur von außen besichtigt, aber die Fotos von der Dachterrasse des Hauses sehen sehr vielversprechend aus. Da wir ohnehin schon so viel Geld für die Besichtigung der Gaudí-Architektur (Kirche, Park, Casa Batlló) ausgegeben hatten, verzichteten wir auf den Besuch des Casa Milà.

Der von Antoni Gaudí gestaltete Park Güell (Tipp!!)

Wenn man zuvor die Sagrada Família sowie die Häuser von Antoni Gaudí besichtigt und sich in die Architektur des Künstlers verliebt hat, dann muss auch der Besuch des kostenpflichtigen Parks Güell auf der To-do-Liste stehen.

Eine Stadiontour durch das Camp Nou (Tipp!!)

Für alle Fußballfans lohnt sich eine geführte Stadiontour im Camp Nou, bei der man auch die Spielerkabinen und den Presseraum zu Gesicht bekommt.

Das Barri Gòtic, das älteste Stadtviertel von Barcelona

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La Catedral

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Die Flanierstraße La Rambla

Der Mercat de la Boqueria (Tipp!!)

Wenn man über die Flaniermeile La Rambla schlendert, sollte man auch den Besuch der Markthalle Boqueria nicht versäumen. Dort gibt es die frischesten Lebensmittel von ganz Barcelona zu kaufen. Und selbst wenn man nichts erwerben möchte, ist diese Einkaufshalle einen Besuch wert.

Der Montjuïc mit dem Jardins del Mirador, dem Olympiastadion und dem Palau Sant Jordi

Wer die Sehenswürdigkeiten auf dem Berg Montjuïc besichtigen möchte, könnte entweder mit dem Hop-on-hop-off-Bus hochfahren oder die Luftseilbahn Telefèric nehmen. Vom Jardins del Mirador aus hat man einen wundervollen Blick auf die Stadt am Mittelmeer. Anschließend kann man das Olympiastadion, die Multifunktionsarena Palau Sant Jordi, die Joan-Miró-Stiftung oder das Nationalmuseum von Katalonien (MNAC) besuchen. Wir hätten uns gern noch die Werke von Joan Miró angeschaut, aber standen an einem Montag vor verschlossenen Türen. Hier lohnt es sich, vorher die Öffnungszeiten im Internet zu checken.

Die Fundació Joan Miró (Kunstmuseum auf dem Montjuïc)

Das Kunstmuseum von Joan Miró hat sonntags nur bis 15:00 Uhr geöffnet und ist montags immer geschlossen. Wir standen leider vor verschlossenen Türen, hätten dieses Museum aber gern noch besucht.

Das Museu Nacional d’Art de Catalunya

Der Plaza de España und das Shoppingcenter “Las Arenas” in der ehemaligen Stierkampfarena

Der Parc de la Ciutadella (Tipp!!)

Der Arc de Triomf

Der Strand in dem Viertel Barceloneta

Der Hafen von Barcelona

Eine Bootsfahrt entlang der Mittelmeerküste