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Nach unserem romantischen Aufenthalt in Venedig flogen wir per Inlandsflug weiter nach Neapel, wo wir in einem Hotel im Bahnhofsviertel übernachteten. Die Lage stellte sich schon bei der Ankunft als absoluter Albtraum heraus: Auf dem Weg von der Metrostation zum Hotel sahen wir Dreck, Kriminelle, Straßenköter, Prostituierte, Dealer, Drogenabhängige und Obdachlose. Ich hatte sehr große Angst, jeden Abend im Dunkeln von unserer Metrostation zurück zum Hotel zu laufen. Auch Müll, Graffitis und heruntergekommene Häuser prägten das gesamte Stadtbild.

Wer sich unsere Bilder aus Neapel anschaut, könnte meinen, die Stadt sei wundervoll. Aber in Wahrheit habe ich sie gehasst. Nimmt man einen fast verfaulten Apfel und schneidet sich die restlichen 15% des guten Fleisches heraus, dann kann man zumindest die wenigen positiven Dinge dort genießen. Präsentiert man jemandem dann aber die 15%, so denkt er automatisch, der Apfel sei doch rundum perfekt.

Allein die Strandpromenade mit Blick auf den Vesuv kann man wirklich weiterempfehlen. Und da in Neapel die Pizza erfunden worden war, sollte man dort unbedingt möglichst viel davon essen. In einigen Restaurants gibt es sogar spezielle Kreationen, zum Beispiel Pizza mit Kroketten oder Crème fraiche.

Unsere schönsten Fotos aus der eigentlich hässlichen Stadt Neapel

Kulinarisches aus Neapel: Pizza Napoletana, Gelato und Aperol Spritz

Unsere weiteren Stationen während unserer Rundreise durch Italien

Venedig, Burano und Lido

Ausflug nach Pompeji und Ercolano

Amalfiküste mit Amalfi, Sorrento, Capri und Ischia