Unsere Fotostrecke zum Vilamendhoo Island Resort & Spa gibt es <hier>.

Palmen, überall Palmen –  direkt vorn am Strand! Und dieses türkisblaue Wasser! Ein Wahnsinn, dieser weiße Sandstrand! Selbst in der Rezeption und in den Restaurants liegt auf dieser Barfuß-Insel, auf der man keine Schuhe braucht, Sand. Und schau dir mal diese Unterwasserwelt an! Allein schon beim Schnorcheln am Hausriff kann man täglich zahlreichen Schwarzspitzenhaien begegnen. Sogar der Walhai-Nationalpark ist nur eine kurze Bootsfahrt entfernt. Tägliche Liegenbesetzungskämpfe mit Handtüchern und aufdringliche Strandverkäufer gibt es auch nicht.

Träumen wir? Nein! Wir haben das Paradies auf Erden gefunden: Das Vilamendhoo Island Resort & Spa im Süd-Ari-Atoll auf den Malediven.

Gemäß dem Prinzip “One Island, one Resort” ist das 4,5-Sterne-Hotel das einzige auf der 900m x 250m großen Insel Vilamendoo. Damit ist es der perfekte Rückzugsort für alle Ruhesuchenden und Honeymooner. Mit seinen über 50 einzigartigen Tauchplätzen und einem sehr lebendigen Hausriff ist das Vilamendhoo Island Resort & Spa aber auch das optimale Reiseziel für Taucher und Schnorchler.

Als im Corona-Sommer 2021 der Großteil der Europäer in Spanien, Italien, Portugal oder Griechenland Urlaub machte, schossen dort nicht nur die Hotelpreise, sondern auch die Flugkosten in ungeahnte Höhen. Während die Top-Destinationen in Europa den ganzen Sommer über unter dem Massentourismus litten, war es auf den Malediven eher ruhig. Aufgrund der Regenzeit und der anhaltenden Corona-Pandemie bekam man dort schon ein Hotelzimmer für 48% des Normalpreises. Besser hätte es für uns nicht laufen können. Also ab auf die Malediven!


Die Wahl des richtigen Resorts auf den Malediven

Der beste Ort zum Tauchen und Schnorcheln

Wer auf den Malediven einen Urlaub plant, sollte sich zunächst fragen, was er dort alles erleben möchte. Für Taucher und Schnorchler eignet sich laut divereport.com das Ari-Atoll am besten für einzigartige Tiersichtungen. So erfreut sich das Süd-Ari-Atoll besonders wegen seines Walhai-Nationalparks großer Beliebtheit. Wer eher den Adrenalin-Kick mit Tigerhaien sucht, ist auf Fuvahmulah genau richtig.

Unser Tipp: Das Süd-Ari-Atoll ist der beste Ort auf den Malediven zum Tauchen und Schnorcheln.

Ein Insider-Tipp der Einheimischen und unser Ratschlag

Doch auch wenn einem keine Tauch- und Schnorchelreise auf den Malediven vorschwebt, sollte man laut der einheimischen Hotelmitarbeiter eher die Inseln bzw. Resorts südlich der Hauptstadt Malé wählen, weil es dort am schönsten sei. Wir sprachen mit maledivischen Angestellten, die eigentlich im Norden leben, aber extra zum Arbeiten in den Süden kommen. Hierfür sehen sie ihre Familien und Partner immer für mehrere Wochen am Stück nicht, weil alle Mitarbeiter auf der Insel Vilamendhoo in Angestellen-Bungalows wohnen und das Resort am Abend nach ihrer Schicht nicht verlassen. Tipp der Einheimischen: Der Süden der Malediven ist schöner als der Norden.

Unser Ratschlag: Um den Fluglärm der Langstreckenflieger und der Wasserflugzeuge nicht mitzubekommen, sollte man ein Resort auswählen, das mindestens 50 Kilometer von der Hauptstadt Malé aus entfernt ist.


Die beste Reisezeit für den perfekten Urlaub auf den Malediven

Die Hauptreisezeit der Malediven dauert von Januar bis April. Über die anderen acht Monate erstreckt sich die Regenzeit, in der es oft sehr schwül und feucht werden kann.

Trotz aller Warnungen gingen wir das Risiko ein und reisten Mitte August in der Regenzeit auf die Malediven. Und wir haben es nicht bereut: Innerhalb von 14 Tagen regnete es nur zweimal sehr heftig. In diesem Zeitraum musten leider unser professionelles Fotoshooting, der Walhai-Ausflug und das Dhoni-Sailing gecancelt werden. Das Fotoshooting wurde dann am übernächsten Tag nachgeholt. An den anderen 12 Tagen schien täglich die Sonne so herrlich wie in der Hauptreisezeit.

Doch wir hatten nicht nur riesiges Glück mit dem Wetter, sondern auch mit den Preisen in der Nebensaison bzw. Corona-Zeit. Unsere Beach Villa mit privatem Jacuzzi hätte in der Hauptreisezeit laut der offiziellen Resort-Homepage 626 USD (528€) pro Nacht (!!!) gekostet. Wir zahlten in der Regenzeit nur 48% des regulären Hotelpreises.

Unser Tipp: Verreist in der Regenzeit, um viel Geld zu sparen! Bucht eure Ausflüge und Aktivitäten möglichst schon für den Anfang des Urlaubs, damit man diese bei wetterbedingten Absagen noch auf später verschieben kann.


Screenshot von der Homepage des Vilamendhoo Island Resort & Spa (mehr dazu: hier)


Die Anreise auf die Malediven

Unsere Erfahrungen mit Qatar Airways – Die beste Airline der Welt?!

Da Qatar Airways kürzlich zur besten Fluggesellschaft der Welt und Doha zum weltweit besten Flughafen gekürt worden waren, wollten auch wir diese Airline und deren Heimatflughafen testen.

Also flogen wir von München nach Doha und von dort aus weiter nach Malé. Der Zwischenstopp in Qatars Hauptstadt, wo das Thermometer selbst nach Mitternacht noch über 40°C anzeigte, betrug nur zwei Stunden. Nach einem Nachtflug landeten wir am nächsten Morgen gegen 8:30 Uhr auf den Malediven.

Das waren die Pluspunkte von Qatar Airways:

  • Die Preise der internationalen Flüge waren angemessen. Das lag wahrscheinlich auch an der Regenzeit/Nebensaison auf den Malediven.
  • In der Corona-Zeit gab die Airline Hygienekits mit Masken, Desinfektionsmitteln und Gummihandschuhen aus.
  • Die Flüge wurden pünktlich durchgeführt.
  • Für den Nachtflug wurden zusätzlich noch Decken, Ohrenstöpsel, Schlafmasken, Zahnbürsten und Socken verteilt.
  • Das Video mit den Sicherheitshinweisen war abwechslungsreich und unterhaltsam gestaltet.

Das waren die Minuspunkte von Qatar Airways:

  • Nach dem Online-Check-in erhielten wir keine Bestätigung per E-Mail mit den Boardkarten, wie wir es von anderen Airlines gewohnt sind.
  • Der Online-Check-in erwies sich sowohl auf der Homepage als auch in der App als sehr kompliziert und umständlich. Von anderen Airlines sind wir Besseres gewohnt.
  • Ursprünglich hätte es drei Menüs zum Abendessen zur Auswahl gegeben. Uns wurde nur eines der drei angeboten: Kartoffelbrei mit Lamm. Für unsere direkten Vordermänner stand neben dem Kartoffelbrei auch noch Lasagne zur Wahl. Auf explizite Nachfrage, ob wir das dritte Gericht, Reis mit Hühnchen, haben könnten, erhielten wir eine klare Absage. Zehn Minuten später, nachdem uns der Kartoffelbrei ausgehändigt worden war, bekamen unsere Vordermänner dann das dritte Menü “Reis mit Hühnchen” serviert, das uns kurz zuvor noch verweigert worden war. Wir kamen uns völlig veräppelt vor. Eine angeblich “beste Airline der Welt” kann sich solch eine Ungleichbehandlung seiner Gäste nicht leisten. – Zum Vergleich: Bei Emirates waren auch zeitweise Menüs ausgegangen. Hier hieß es allerdings jedes Mal, dass wir bitte 15 Minuten warten sollten. Danach erhielten wir immer unser gewünschtes Essen. Bei Emirates lagen übrigens auch die gedruckten Speisekarten in mehreren Sprachen in jedem Sitz. Bei Qatar Airways gab es keine ausgedruckten Essensübersichten.
  • Die uns verabreichten Speisen waren nicht herausragend. Das als “Brioche” ausgewiesene Mahl hatte nichts mit dem echten Brioche zu tun, wie wir es aus Frankreich kennen.
  • Der Check-in am Flughafen in Malé war die reinste Katastrophe. Dieser dauerte insgesamt drei Stunden, weil die Damen am Qatar-Airways-Schalter so lange brauchten. Am Münchner Flughafen hätte man die gleiche Anzahl an Passagieren innerhalb von 30 Minuten abgefertigt.
  • Das Entertainment-Programm von Qatar Airways fanden wir mittelmäßig. Bei der ebenfalls arabischsprachigen Airline Emirates standen mehr deutschsprachige Filme zur Auswahl.

Unser Airline- und Flughafen-Fazit: Emirates und Lufthansa sind wesentlich besser als Qatar Airways. Dahingegen war der angeblich beste Flughafen der Welt in Doha sehr übersichtlich aufgebaut. Die Abfertigung klappte problemlos.

Die Weiterreise zum Vilamendhoo Island Resort & Spa mit dem Wasserflugzeug – Unsere Erfahrungen mit Trans Maldivian Airways (TMA)

Ein Flug mit einem Wasserflugzeug gehört für jeden Globetrotter unbedingt auf die Bucketlist. Die Barfuß-Piloten der maledivischen Wasserflugzeug-Airline Trans Maldivian Airways (TMA) machen es möglich!

Da sich unser Hotel, das Vilamendhoo Island Resort & Spa im Süd-Ari-Atoll 88 Kilometer von der Hauptstadt Malé aus entfernt befand, war die Anreise dorthin nur mit dem Wasserflugzeug möglich. Alternativen gab es nicht.

So lief die Weiterreise vom Flughafen Malé zum Vilamendhoo Island Resort & Spa ab:

Nachdem wir in Malé unser Gepäck abgeholt hatten, meldeten wir uns am Vilamendhoo-Schalter 59 für die Weiterreise an. Von dort aus brachte uns ein Mitarbeiter zum Check-in-Schalter der Wasserflugzeug-Airline TMA. Nach dem Wiegen des Gepäcks mussten wir noch kurz warten, bis es dann mit einem Minibus weiter zur Vilamendhoo’s Seaplane Lounge ging. Dort wurden wir sehr freundlich mit kühlen Getränken und Kaffee in Empfang genommen. Nach dem Abgleichen unserer Daten ging es eine halbe Stunde später weiter mit dem Minibus, der uns zur Anlegestelle der Wasserflugzeuge brachte. Es folgte ein dreißigminütiger, spektakulärer Flug mit dem Wassertaxi, der von zwei lässigen Barfuß-Piloten durchgeführt wurde. Kurz vor unserer Insel landeten wir mitten auf dem Meer an einer Holzplattform, wo wir in ein Boot umstiegen. Dieses brachte uns die letzten paar Meter bis zu unserer Trauminsel. Unser Gepäck, das wir beim Wasserflugzeug-Check-in in Malé aufgegeben hatten, wurde dann bis zu unserer Beach Villa gebracht.

Übrigens kennt jeder die internationalen Codes für die Flughäfen in aller Welt. MUC steht für München, CDG steht für Charles-de-Gaulle in Paris. Witzig fanden wir, dass sogar unsere kleine Insel Vilamendhoo einen eigenen Code hatte: VLM.

Unsere Tipps: Das solltest du noch für deinen Flug mit dem Wasserflugzeug wissen:

  • Bereits vor der Reise sollte man seinem Hotel seine Flugzeiten der internationalen Flüge mitteilen, damit dieses den Wasserflugzeug-Transport organisieren kann.
  • Pro Person dürfen maximal 25 Kilogramm an Gepäck bei Trans Maldivian Airways aufgegeben werden. Diese Angabe inkludiert einen Koffer mit einem Maximalgewicht von 20 Kilogramm und ein Handgepäckstück von maximal 5 Kilogramm. Wer über 32 Kilogramm dabei hat, muss eine Zusatzgebühr von 5 USD pro weiterem Kilo bezahlen. (Stand: August 2021/ hier: Quelle)
  • Die Kosten für das Wasserflugzeug sind relativ teuer. Wir bezahlten 740 USD für uns beide zusammen für den Hin- und Rückflug. Der Betrag musste in der Vilamendhoo’s Seaplane Lounge per Kreditkarte entrichtet werden.
  • Die Wasserflugzeuge fliegen nicht in der Nacht, also nur zwischen 9:00 Uhr und 16:00 Uhr. Für Oman-Air-Flüge gibt es interne Ausnahmeregelungen. Das sollte man bei der Buchung seiner internationalen Flüge berücksichtigen. Wir kamen beispielsweise morgens um 8:30 Uhr nach einem Nachtflug auf Malé an und flogen dann um 9:00 Uhr mit einem der ersten Wasserflugzeuge des Tages auf unsere Insel. Unser Rückflug war erst für 21:20 Uhr angesetzt, sodass wir das letzte Wassertaxi um 16:00 Uhr nahmen. Da der Check-in am Flughafen Malé aber drei Stunden dauerte, hatten wir nicht viel Leerlauf.  Tipp: Plant unbedingt sehr viel Zeit am Flughafen Malé  bei eurer Rückreise ein.
  • Das Wasserflugzeug flog nur zu unserer Insel Vilamendhoo. Es wurden keine weiteren Zwischenstopps vor anderen Inseln bzw. Resorts eingelegt.

(Quelle: FAQ zur Airline: Trans Maldivian Airline)

Unser Fazit zur Wasserflugzeug-Airline Trans Maldivian Airways (TMA): Der gesamte Transport war bestens organisiert und wir mussten uns um nichts kümmern.


Unsere Unterkunft: Das Vilamendhoo Island Resort & Spa – Das für uns beste Hotel auf den Malediven

Der Adults-Only-Bereich – Der schönste Abschnitt auf der Insel

Wir nehmen das Wichtigste vorweg: Der Adults-Only-Bereich ist der schönste Abschnitt auf der ganzen Insel. Besonders einzigartig ist der Strand zwischen den Zimmern 200 bis 212. Dort gibt es allerdings nur die teuren Beach Villen mit privatem Jacuzzi. Wir selbst waren im Zimmer 201 untergebracht.

Deshalb finden wir den Adults-Only-Bereich im Vilamendhoo Island Resort & Spa am schönsten:

  • In dem Bereich von Zimmer 200 bis 212 befindet sich der beste Strandabschnitt auf der gesamten Insel. Dort ist der weiße Sandstrand sehr breit und sieht aus wie im Bilderbuch. Die Sandsäcke und Beton-Wellenbrecher-Barrieren befinden sich nur in all den anderen Strandabschnitten, aber nicht im Bereich der Zimmer 200 bis 212. Im Familienbereich blickt man nicht nur auf die Wellenbrecher-Barrieren, sondern auch auf die Bootsanlege-Stege. Außerdem ist dort im Familienbereich an den meisten Stellen nur so wenig Sandstrand vorhanden, dass die Liegen nicht direkt vorn am Wasser stehen können.
  • Im Adults-Only-Bereich befindet sich der schönere der beiden Pools; es ist ein Infinity-Pool, der auf das türkisblaue Meer zeigt. Der andere Pool im Familienbereich liegt mitten auf der Insel und ist von Palmen umgeben.
  • Im Adults-Only-Bereich gibt es die schöneren Restaurants und Bars, wo man direkt unter Palmen oder neben dem Infinity-Pool essen kann. Jeder, der sein Zimmer im Adults-Only-Bereich hat, wird automatisch dem Buffet-Restaurant im Adults-Only-Bereich zugewiesen.
  • Im Erwachsenenbereich ist es ruhiger und entspannter, weil sich dort weniger Gäste aufhalten und weil das tägliche Unterhaltungsprogramm am Abend nicht dort, sondern im Familienbereich durchgeführt wird.
  • Hinten bei den Wasserbungalows im Adults-Only-Bereich kann man dem wunderschönen Sonnenuntergang beiwohnen. Läuft man am selben Strand Richtung Asian Wok, bekommt man den herrlichen Sonnenaufgang zu Gesicht. An keinem Ort auf der ganzen Welt, außer auf den Malediven, kann man den Sonnenaufgang und den Sonnenuntergang von ein und dem selben Strand aus betrachten.

Gut zu wissen:

  • Die Wasserbungalows befinden sich ebenfalls alle im Adults-Only-Bereich. Familien mit Kindern können also keine Wasservillen buchen.
  • Der Adults-Only-Bereich umfasst nicht nur den schönen Strandabschnitt mit den Jacuzzi-Beach-Villen von Zimmer 200 bis 212. Auf der westlichen Seite des Ahima-Buffet-Restaurants geht es noch weiter mit dem Adults-Only-Bereich, allerdings ist dort der Strand nicht so schön und nicht so breit. Seine Liegen kann man dort auch nicht direkt vorn am Wasser aufstellen.

Hier sieht man den wunderschönen Bilderbuch-Strand aus dem Adults-Only-Bereich in Höhe der Zimmer 200 bis 212:

Und hier sieht man die anderen Strandabschnitte auf der Insel, wo der Strand entweder zu schmal ist oder die verschiedenen Wellenbrecher-Barrieren zum Einsatz kommen.

Unsere Beach Villa mit Jacuzzi im Adults-Only-Bereich

Unsere Beach Villa mit eigenem Jacuzzi mit der Zimmernummer 201 befand sich ebenfalls im Adults-Only-Bereich, dem schönsten Abschnitt der gesamten Insel. Der Bungalow war mit einem großen Doppelbett, einer weiteren kleinen Liege, einer Minibar, einem großen Fernseher und einem Outdoor-Badezimmer ausgestattet. Während sich die Dusche, das Waschbecken und die Toilette im überdachten Bereich befanden, stand unser Whirlpool unter freiem Himmel. Zur Wahrung der Privatsphäre war das Badezimmer von Mauern umgeben.

Zusätzlich gehörten zu unserem Zimmer nicht nur eine eigene Veranda, sondern auch zwei Liegen vorn am Strand mit unseren Zimmernummern. Niemand außer uns durfte diese während unseres Aufenthaltes benutzen. Man konnte die Liegen übrigens auch umstellen, zum Beispiel weiter zu sich in Richtung Villa oder in den Schatten. Die täglichen Liegenkämpfe mit Handtüchern, wie man sie aus den Mittelmeerländern kennt, gab es somit nicht.

Zum Abspülen der sandigen Füße stand vor jedem Bungalow eine eigene Wasserkanne mit Kelle bereit. Diese Idee fanden wir ziemlich cool und außergewöhnlich.

Außerdem fanden wir auch die Do-not-disturb-Kokosnuss sehr originell, die man vor seine Villa legen konnte, wenn man nicht gestört werden wollte.

Die verschiedenen Restaurants und Bars auf der Insel Vilamendhoo

Restaurants und Bars im Adults-Only-Bereich sind das Ahima-Buffet-Restaurant, das Hot-Rock-Restaurant sowie die Sunset Bar bzw. Sunset Pool Bar.

Restaurants und Bars im Familienbereich sind das Funama-Buffet-Restaurant, die Bonthi-Bar, die Boashi-Pool-Bar bzw. Boashi Bar sowie das Asian-Wok-Restaurant.

Hier das Wichtigste in Kürze:

  • Frühstück, Mittag- und Abendessen gab es in den Buffet-Restaurants Funama und Ahima.
  • Tische in den À-la-carte-Restaurants konnten gegen einen Aufpreis gebucht werden. Hier standen das Hot-Rock-Restaurant sowie das Asian-Wok-Restaurant zur Verfügung.
  • Außerdem konnte man verschiedene Strand-Dinner buchen, diese fanden alle im Adults-Only-Bereich statt.
  • Die Restaurants waren während der Essenszeiten Nichtraucherzonen.
  • Es gab immer verschiedene Themenabende: Tex Mex, Asian Night, Indian Night, Italian Night, European Night, Maldivian Night und die Caribbean Night. Obwohl sich diese Themen jede Woche wiederholten, war das Essen trotzdem immer unterschiedlich. Nur vereinzelte Desserts wiederholten sich.
  • Neben den Themenabenden gab es morgens, mittags und abends auch noch alternativ indisches Essen in dreifacher Ausführung: in mild, mittel und scharf.
  • Für jede Geschmacksrichtung und für alle Essensgewohnheiten war etwas dabei: Es gab warme Mahlzeiten, Salate, Obst und Desserts. Auch Veganer und Vegetarier kamen hier auf ihre Kosten.
  • Die Zuweisung zu den Buffet-Restaurants ergab sich automatisch durch das gebuchte Zimmer. Alle Gäste, die im Erwachsenenbereich unterkamen, aßen auch dort in dem zugehörigen Restaurant. Gäste aus dem Familienbereich wurden entsprechend dem Familien-Buffet-Restaurant zugewiesen. In dem jeweiligen Restaurant hatte man seinen festen Platz und seinen festen Kellner.  Die Zimmernummer lag die gesamte Zeit des Urlaubs auf seinem ausgewählten Tisch. Man konnte aber auch draußen unter Palmen oder am Pool essen. Diese Plätze wurden nicht fest vergeben und man brauchte tägliches Glück, um noch einen dieser begehrten Tische zu ergattern.

Unsere Aktivitäten im Vilamendhoo Island Resort & Spa

Tauchen mit Euro-Divers – Unsere Erfahrungen

Unseren gesonderten Tauchbericht gibt es <hier>.

Schnorcheln am Vilamendhoo-Hausriff

<Hier> gelangt man zu unserem gesonderten Beitrag zum Tauchen und Schnorcheln auf Vilamendhoo.

<Hier> findet man alle allgemeinen Regeln und Sicherheitshinweise zum Schnorcheln.

<Hier> erfährt man alles über unsere Tauch- und Schnorchelausrüstung.

Die Ocean-Discovery-Bootstour

Auf der ganztägigen Ocean-Discovery-Bootstour steuert man den Walhai-Nationalpark sowie den Turtle Point und verschiedene Manta Points an, wo man überall mit den Tieren schnorcheln kann. Der exklusive Ausflug, der auf acht Personen begrenzt ist, dauert von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Jedes Paar bekommt seine eigene Kabine mit eigener Toilette, in die es sich zurückziehen kann. Wir selbst nutzten diese nur zum Anziehen unserer Badesachen. Ein Koch sorgt für das leibliche Wohl: Wir bekamen ein Mittagessen, Kuchen, Obst und Eis serviert. Softdrinks, alkoholische Getränke und Kaffee konnte man sich ebenfalls jederzeit in unbegrenzter Zahl an der Bar holen. Wir hatten auf unserer Tour großes Glück mit den Tiersichtungen, die nicht garantiert werden können: Im Walhai-Nationalpark schnorchelten wir mit einem Walhai. Leider versuchten dort gefühlt 100 Taucher und Schnorchler gleichzeitig, unter Wasser und an der Wasseroberfläche mit einem einzigen Walhai das perfekte Foto oder Video zu machen. Der Andrang war sehr groß und man hatte schnell mal die Flosse eines anderen Touristen im Gesicht. Am Turtle Point hatten wir aber dann einen Walhai für uns ganz allein, weil weit und breit keine anderen Boote in Sicht waren. Dort schnorchelten wir auch mit Schildkröten. Die Suche nach Mantas klappte dann aber erst am dritten angesteuerten Manta Point. Dort schnorchelten wir mit zwei Rochen. Zum Sonnenuntergang suchten wir vom Boot aus noch Delfine, hatten dabei aber kein Glück. Dennoch stießen wir zum krönenden Abschluss noch mit einem Glas Sekt an.

Unser Fazit zur Ocean-Discovery-Bootstour: Auch wenn der Ausflug pro Paar mit 400 USD sehr teuer war, können wir diesen uneingeschränkt weiterempfehlen. Die günstigere Alternative wäre das Vila Snorkeling Adventure, bei dem mehr Personen dabei sind und bei dem kein Koch mit an Bord ist. Für Familien gibt es die gleiche Tour unter dem Titel “Family Adventure”.

Eine Kajaktour um die Insel Vilamendhoo

Ursprünglich wollten wir mit einem Glasbodenkajak die Insel umrunden. Da dieses leider einen Riss im Glas hatte, mussten wir auf ein normales Kajak ausweichen, was dem Spaßfaktor aber keinen Abbruch tat. Vor der Mietzeit bekamen wir eine genaue Einweisung, wo wir überall mit dem Kajak langfahren durften. Eine Stunde reichte aus, um unsere Trauminsel Vilamendhoo einmal zu umrunden. Da man auf der Kajaktour schnell nass wird, empfehlen wir, Badesachen zu tragen und sich vorher mit Sonnenmilch einzucremen. Außerdem sollte man die Kajaktour vorher beim Sportcenter reservieren. Wir hatten Glück und konnten das Kajak noch für den selben Nachmittag ausleihen.

Unser Fazit zur Kajak-Tour: Wir hatten sehr viel Spaß und es war toll, die Insel und unsere Beach Villa auch einmal vom Wasser aus zu betrachten.

Wellness im Duniye Spa

Zweimal gönnte ich mir auch Massagen im Duniye-Spa-Bereich: eine “Indian Head Massage” und eine “Back, neck, head Massage”.  Diese wurden in kleinen Überwasser-Bungalows im Erwachsenenbereich angeboten. Wenn man sich für eine Rückenmassage entscheidet und auf dem Bauch liegt, schaut man durch einen Glasboden herunter ins Wasser und kann die Fische und Haie während der Behandlung vorbeischwimmen sehen. Das ist einzigartig in der Welt! Mich massierte zweimal die Balinesin Irma, die sehr lieb und sehr kompetent war.

Mein Fazit zum Duniye-Spa: Die Massagen waren sehr professionell und glichen einer Zeremonie mit Klangschalen, Düften und Entspannungsmusik. Es war ein Traum.

Ein professionelles Fotoshooting mit Vila Memories

Unser Shooting beim Insel-Fotostudio “Vila Memories” klappte aufgrund des Regens erst beim dritten Anlauf. Aber dann kamen umso schönere Fotos dabei heraus. Unser Fotograf Ikram zeigte uns immer konkrete Posen, in denen wir besonders fotogen aussahen. Er verstand es, im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken. Obwohl Ikram seine bevorzugten Fotospots auf der Insel hatte, konnten wir noch unsere persönlichen Wünsche mit einfließen lassen und ließen uns am Infinity Pool ablichten.

Unser Shooting fand um 14:00 Uhr statt und dauerte ca. 30-40 Minuten. Noch am selben Nachmittag, nämlich um 17:30 Uhr waren wir mit unserem Fotografen in seinem Studio verabredet, um uns die schönsten 20 Fotos auszusuchen. In dem von uns gewählten Basic Paket für 180 USD waren neben den 20 digitalen Bildern auch noch zwei ausgedruckte Exemplare dabei, eins in A4- und eins in A5-Größe. Weil sich die Motive sehr ähnelten, gab uns Ikram sogar 30 Fotos zum Basic Tarif (der nächsthöhere Tarif wäre erst mit 50 Fotos gewesen). Am darauffolgenden Tag durften wir uns dann unseren USB-Stick mit den Fotos und die beiden ausgedruckten Fotos abholen. Zudem erhielten wir unsere Bilder sofort auch noch über Airdrop.

Da das Fotoshooting sehr gefragt ist, sollte man dieses unbedingt schon im Voraus buchen. Dabei sollte man auch beachten, dass dieses aus organisatorischen Gründen nicht mehr am Abreisetag möglich ist (auch nicht dann, wenn der Langstreckenflug erst abends um 21:20 Uhr geht).

Unser Fazit zu Vila Memories: Bilder sagen mehr als tausend Worte. Unsere Fotos sind verdammt schön geworden. Wir verwenden sie sogar als Bildschirmhintergründe auf unseren digitalen Geräten.

Mehr Fotos vom Shooting findet man in unserer Vilamendhoo-Fotostrecke.

Tägliche Insel-Umrundungen und Strand-Spaziergänge

Wie sagt man so schön? – “Die schönsten Erlebnisse sind kostenlos.” Und deshalb ließen wir es uns nicht nehmen, tagtäglich mindestens einmal die Insel Vilamendoo am Strand entlang zu umrunden. Das war besonders nach Sonnenaufgang und bei Sonnenuntergang am schönsten. Der ansprechendere Strandabschnitt befindet sich, wie gesagt, im Adults-Only-Bereich in Höhe der Zimmer 200 bis 212. Aber auch die weitere östliche Seite der Insel bis runter zum Asian Wok ist sehr ansehnlich. Gegen 6:00 Uhr war der Sonnenaufgang, gegen 18:00 Uhr der Sonnenuntergang. Aber auch Vollmond-Spaziergänge am Strand entlang versprühten eine gewisse Romantik.

Unser Fazit zu den Strand-Spaziergängen: Bei Sonnenaufgang ist weniger los als zum Sonnenuntergang. Es lohnt sich, die Insel am Strand entlang auf dem weichen Sand zu umrunden und seine nackten Füße vom Salzwasser küssen zu lassen. 


FAQ zum Vilamendhoo Island Resort & Spa

Welche Aktivitäten und Ausflüge bietet das Vilamendhoo Island Resort & Spa noch an?

Neben unseren getätigten Ausflügen gibt es noch weitere Exkursionen und Aktivitäten im Angebot.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ausflüge und Aktivitäten müssen mindestens 24 Stunden vorher gebucht werden: Dinner beim Restaurantteam, alle anderen an der Rezeption beim "Excursion Desk" oder über die App.
  • Der Treffpunkt aller Ausflüge ist vorn an der Rezeption, mindestens 15 Minuten vor Abfahrt.
  • Absagen müssen mindestens 24 Stunden vorher erfolgen, ansonsten wird der volle Preis berechnet.
  • Die Exkursionen sind wetterabhängig und es kann zu kurzfristigen Änderungen oder Absagen kommen. Das haben wir selbst erlebt.

Weitere Ausflüge und Aktivitäten im Vilamendhoo Island Resort & Spa

Dinner am Strand

  • Candle-Light-Dinner (nur zu zweit; bei mehrfacher Buchung für den gleichen Abend stehen die Tische sehr weit auseinander, sodass man von den anderen Paaren nichts mitbekommt)
  • Privates Strand-Barbecue (nur zu zweit)
  • Bubbles & Lobster Dinner (mit anderen Gästen, pro Zimmer ein Einzeltisch)
  • Vollmond-Barbecue (mit anderen Gästen, pro Zimmer ein Einzeltisch)
  • Strand-Barbecue-Dinner (mit weiteren Gästen, pro Zimmer ein Einzeltisch)

Wassersport

  • Stand-Up-Paddling
  • Jet-Ski-Touren
  • Banana Boat oder Fun Tubing
  • Wakeboarding, Water Skiing, Mono Skiing, Knee Boarding
  • Catamaran Sailing
  • Windsurfing

Aufgrund der vielen Riffe und der einzigartigen Unterwasserwelt auf den Malediven halten wir absolut nichts davon, dort Jet-Ski- oder Banana-Boat-Touren anzubieten. Das kann man dort machen, wo es keine Riffe und keine lebendige Unterwasserwelt gibt, zum Beispiel auf Mallorca oder in der Türkei. Taucher und Schnorchler werden uns in diesem Punkt sicherlich zustimmen. Auch ihr könnt zum Riffschutz beitragen, indem ihr auf solche Bespaßungsangebote verzichtet.

Sport an Land

  • Tennis
  • Badminton
  • Minigolf
  • Fitnesscenter
  • Volleyball
  • Pétanque (=Boule)
  • Fußball
  • Billard, Tischkicker, Tischtennis

Ausflüge

  • Vila Snorkeling Adventure (=günstigere Variante der Ocean Discovery Tour mit mehr Personen und ohne Koch)
  • Family Adventure – Familien-Ganztagesausflug zu den Walhaien, Mantas und Schildkröten (=ähnlich wie die Ocean Discovery Tour, speziell für Familien)
  • Dhoni-Sailing zu zweit mit Skipper (hatten wir gebucht und musste aufgrund des Wetters gecancelt werden)
  • Schnorchelausflug zu den Walhaien (hatten wir gebucht und musste aufgrund des Wetters gecancelt werden)
  • Schnorchelausflug zu den Mantas und Schildkröten
  • Schnorchelausflug zu den Schildkröten (lohnt sich nicht, weil Schildkröten kostenlos am Hausriff gesichtet werden können)
  • Snorkeling Boat Trip (Schnorcheln kann man auch jederzeit kostenlos am Hausriff. Ob man bei diesem Trip noch andere Tiere und Korallen sieht als am Hausriff, wissen wir nicht.)
  • Sonnenuntergangstour Sunset „Punch“ Cruise zur Delfin-Beobachtung
  • Sonnenuntergangstour "Sunset Cruise in Style" zur Delfin-Beobachtung
  • Trolling Fishing
  • Jigging Fishing
  • Casting Fishing
  • Ausflug zur Einheimischen-Insel Dhangethi

Außerdem führt das Resort auch Hochzeiten durch.

Wasserbungalow vs. Strandvilla: Was ist besser?

Die Wasserbungalows befinden sich im Adults-Only-Bereich und sind die teuersten Zimmer auf der gesamten Insel. Es gibt nicht viele Orte auf der Welt, wo man in solch einer Überwasser-Villa nächtigen kann. Wir entschieden uns dennoch bewusst dagegen.

Gründe, warum wir die Beach Villen besser finden als die Wasserbungalows:

  • Wenn man zwei Wochen lang in einem Wasserbungalow residiert, sieht man nur Wasser um sich herum. Man kommt sich vor wie auf einem Kreuzfahrtschiff. Wir mit unserer Beach Villa waren dagegen umgeben vom Strand, von Palmen und dem Meer.
  • Der starke Wind in der Regenzeit verstärkt das Kreuzfahrt-Gefühl sogar noch einmal. Durch den Wind peitschen auch die Wellen rund um die Uhr an die Holzpfeiler der Wasserbungalows, sodass es dort sehr laut werden kann – auch nachts.
  • Die Wasserbungalow-Touristen hatten keine eigenen Liegen am Strand, sondern nur bei sich auf ihrer Bungalow-Terrasse, die raus ins offene Meer zeigte.
  • Die Wege von den Wasserbungalows zum nächsten Restaurant können sehr lang sein und nicht alle Malediven-Resorts stellen dafür Fahrräder zur Verfügung. Das Vilamendhoo Island Resort & Spa bietet auch keine Drahtesel an.

Unsere Idee: Man kann seinen Aufenthalt auch splitten und für die halbe Zeit eine Beach Villa und die restliche Zeit einen Wasserbungalow buchen. Unsere Mitreisenden erzählten uns von einem Pärchen, das diese Idee umgesetzt hätte und das – rückblickend betrachtet – die Beach Villa schöner fand. Der Nachteil dieser Idee ist allerdings, dass man dann mitten in seiner Urlaubsstimmung wieder seine Koffer packen muss. Eine italienische Mitreisende, die ebenfalls die Split-Methode gebucht hatte, hatte darauf keine Lust und durfte kurzerhand in ihrer Wasservilla bleiben. Dieser spontane Meinungswechsel setzt allerdings freie Zimmer voraus.

Abschließend muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er das Kreuzfahrt-Gefühl und den Wind in Kauf nehmen oder ob er lieber am Strand unterkommen möchte. Hier gibt es kein Richtig und Falsch, sondern nur individuelle Vorlieben und subjektive Wahrnehmungen.

Vollpension vs. All Inclusive: Was lohnt sich mehr?

Laut unserer Rechnung hätten wir jeden einzelnen Tag Getränke im Wert von 134 € konsumieren müssen, damit sich der All-Inclusiv-Aufpreis für uns gelohnt hätte. Der Aufpreis von Vollpension zu All Inclusive wären für die 13 Nächte nämlich 1742 € gewesen.

Wir hatten in unserer Vollpension kostenlos Wasser mit dabei. So stellte uns unser Roomboy täglich drei Flaschen Wasser in unsere Beach Villa. Auch zu den Mahlzeiten bekamen wir Wasser. Zum Frühstück gab es aber auch noch kostenlos verschiedene Säfte sowie Tee und Kaffee zur Auswahl. Für Softdrinks zahlten wir 4,22€ (5 USD) und für Cocktails 7,60€ (9 USD). Somit kamen wir am Ende auf eine Getränke-Rechnung von 172€ (204 USD).

All Inclusive hätte sich also nicht für uns gerechnet, weil wir nicht den ganzen Tag Cocktails schlürfend am Pool lagen und weil M ohnehin an 6 von 13 Tagen den halben oder ganzen Tag tauchen war. In dieser Zeit musste er manchmal auch das Mittagsessen ausfallen lassen. Selbst mit den geringen All-Inclusive-Ermäßigungen auf die Ausflüge kamen wir mit unserer Vollpension am Ende besser weg.

Kurzum: 1742 € hätte der All-Inclusive-Aufschlag gekostet. Wir bezahlten mit Vollpension nur einen Aufpreis von 172 € für unsere zusätzlichen Getränke.

Gibt es einen Pool auf der Insel?

Es gibt insgesamt zwei Pools auf der Insel: einen großen Familienpool mitten auf der Insel sowie einen Infinity-Pool im Adults-Only-Bereich. Den schöneren Infinity-Pool dürfen natürlich auch die Erwachsenen nutzen, die ihre Zimmer im Familienbereich haben.

Welche Einrichtungen gibt es noch auf der Insel?

Auf der Insel gibt es einen Shop, in dem man Folgendes erwerben kann: Souvenirs, Postkarten und Briefmarken, Kleider, Rashguards und Bademode, die ABC-Ausrüstung zum Schnorcheln und Tauchen, Sonnencrème, Bücher und Karten über die Unterwasserwelt auf den Malediven, SD Karten sowie Sandspielzeug für Kinder. Diese Artikel sind jedoch alle sehr überteuert.

Außerdem gibt es noch eine Inselärztin, die für 37 USD konsultiert werden kann. Größere Behandlungen sind entsprechend teurer. Nachdem ich mir am ersten Tag schon beim Barfußgehen eine Wunde zugezogen hatte, die sehr gebrannt hatte und nicht verheilen wollte, nahm ich die medizinische Hilfe von ihr in Anspruch. Für den kurzen Ratschlag, antiseptische Wundheilsalbe zu verwenden, musste ich allerdings keine Gebühr entrichten.

Neben dem Geschenkeshop und der Arztpraxis verfügt das Vilamendhoo Island Resort & Spa noch über eine Bibliothek, einen Kinderspielraum und eine Moschee.

Wie bezahlt man auf der Insel und wie ist die Handhabung mit dem Trinkgeld?

Die Bezahlung auf der Insel erfolgt in USD. Wir selbst wechselten für unseren Malediven-Urlaub gar kein Geld und hatten auch kein Bargeld dabei. Die gesamte Zeit während unseres Aufenthaltes gaben wir unsere Zimmernummer an und mussten für jede Dienstleistung und jeden Kauf unterschreiben. Erst beim Ausschecken am letzten Tag bezahlten wir die Gesamtsumme problemlos per Kreditkarte. Dabei kamen wir auf über 2200 USD.

Trinkgeld gaben wir persönlich gar nicht, da die Ausflüge und das Tauchen ohnehin schon so teuer waren: Der Ocean-Discovery-Ganztagestrip kostete pro Paar 400 USD. Für 15 Tauchgänge bezahlte M über 1000 USD. Auch für unser Fotoshooting wurden 180 USD berechnet. Bei diesen hohen Preisen gehen wir davon aus, dass die Angestellten etwas von dem Kuchen abbekommen.

Welche Tiere gibt es auf den Malediven bzw. speziell auf der Insel Vilamendhoo?

Tiere, die man an Land sieht:

  • Flughunde: Diese kann man schön beobachten, wenn sie kopfüber an den Bäumen herunterhängen.
  • Asiatische Hausgeckos: Wir nannten unseren hauseigenen Gecko Friedolin. Er war rund um die Uhr anwesend, aber störte uns nicht und machte auch keine nervigen Geräusche wie die Geckos in Indonesien.
  • Blutsaugeragamen: Diese sind sehr scheu, aber zahlreich auf der Insel vorhanden.
  • Landeinsiedlerkrebse: Wenn sich plötzlich Muscheln an Land bewegen, dann haben sich darin ein Einsiedlerkrebse versteckt. Diese sollte man zu deren Schutz einfach in Ruhe lassen.
  • Krabben: Sobald es dunkel wird, fängt für die Krabben das tägliche Leben am Strand an. Beim Barfuß-Spaziergang am Strand entlang ist daher Vorsicht geboten.
  • Glanzkrähen: Sie sehen aus wie Raben, die man aus Europa kennt.
  • Graureiher: Die Graureiher auf der Insel Vilamendhoo hatten sogar Namen. Diese waren nicht sehr scheu und ließen sich dicht bei uns am Bungalow oder vorn am Infinity-Pool blicken. Sie waren ein beliebtes Fotomotiv bei den Gästen.
  • Mangrovenreiher: Das sind die Vögel ohne Hals, von denen ich zuerst dachte, dass es die Babys der Graureiher seien. Das stimmt allerdings nicht.
  • Indischer Koel: Diese Vögel sind die absoluten Nervensägen, die bereits morgens ab 3:30 Uhr solchen mechanischen Lärm machen, dass wir sie in der ersten Nacht für eine Alarmanlage hielten. Sie können einen wahnsinnig machen und einem den Schlaf rauben.
  • Weißbrust-Kielrallen: M bezeichnete sie laienhaft als "Laufhühner".  :-)
  • Mücken: Sie sind lautlos und irgendwie unsichtbar. Man sieht sie nicht und man hört sie nicht. Und plötzlich ist man komplett zerstochen. Hierfür hatten wir exotisches Mückenspray mit einem DEET-Anteil von 50% dabei.

Tiere im Wasser (am Vilamendhoo-Hausriff):

  • Schwarzspitzenhaie: Diese bekommt man tagtäglich zu Gesicht. Die Babys schwimmen direkt vorn im flachen Wasser und die größeren Black Tips schwimmen durch das Riff.
  • Adlerrochen: Diese sieht man meistens vom Wasserbungalow-Steg aus von oben.
  • Muränen
  • Wasserschildkröten
  • Anemonen und Clownfische
  • Titan-Drückerfische
  • viele andere bunte Fische
  • Oktopusse
  • Feuerfische

Weitere Meeresbewohner, die wir beim Schnorcheln und Tauchen im Süd-Ari-Atoll zu Gesicht bekamen, findet man .

Wie steht es um die Sicherheit im Vilamendhoo Island Resort & Spa?

Da die Kriminalität auf der ganzen Insel bei 0% liegt, muss man seinen Bungalow nicht absperren. Als wir schnorcheln waren, ließen wir immer unsere Schiebeglastüren unverriegelt, um über diese zurück in die Villa zu gelangen. Die Karte für die Tür nahmen wir daher nie mit zum Schnorcheln. Als M den ganzen Tag tauchen und ich im Kleid allein auf der Insel unterwegs war, nahm ich auch nie die Karte mit.

Außerdem ließen wir manchmal unsere technischen Wertsachen draußen auf der Veranda liegen und nie kam etwas weg.

Da die Insel Vilamendhoo irgendwo im Meer liegt und dorthin neben den Angestellten nur Hotelgäste reisen, gibt es auch keine nervigen, aufdringlichen Strandverkäufer oder Diebe. Somit kann man seine ganzen (Wert-)Sachen auf seinen nummerierten Strandliegen liegen lassen, wenn man schwimmen oder schnorcheln geht.

Fazit: Die Insel Vilamendhoo ist zu 100% sicher.

Gibt es weitere Tipps und Hinweise, die man beachten sollte?
  • Die Benutzung von Drohnen ist auf der gesamten Insel verboten.
  • Es sind keine Rettungsschwimmer im Einsatz.
  • Man kann den gesamten Aufenthalt über barfuß laufen. Selbst an der Rezeption und in den Restaurants, wo ebenfalls überall Sand liegt, werden keine Schuhe benötigt. Wir empfehlen allerdings die Mitnahme von antiseptischer Wundcrème, falls man sich eine Wunde durch kleine Steinchen oder spitze Muschelstücke zuziehen sollte.
  • Die Tiersichtungen beim Tauchen und Schnorcheln können nicht garantiert werden. Eventuell sind mehrere Ausflüge nötig, um die gewünschten Tiere zu sehen. Das Geld für die Exkursionen kann in einem solchen Fall nicht erstattet werden. Beispiel: Nimmt ein Paar an einem Schnorchel-Walhai-Ausflug teil und sieht keinen einzigen Walhai, dann sind 198 USD futsch.
  • Der Check-in ist ab 14:00 Uhr möglich. Der Check-out muss bis 12:00 Uhr erfolgen. Unser Tipp: Wenn man morgens auf der Insel ankommt, kann man auch die Wartezeit bis zum Zimmerbezug im Meer oder am Pool verbringen. Hierfür lohnt es sich, seine Badesachen ins Handgepäck zu packen.
  • Bei dem Wasser aus den Leitungen handelt es sich um entsalztes Wasser. Dieses ist nicht zum Trinken geeignet.
  • Oberkörperfreies Sonnenbaden ist verboten, weil es sich bei den Malediven um ein muslimisches Land handelt.
  • Im Zimmer gibt es neben den gewöhnlichen Handtüchern auch noch Strandhandtücher.
  • Aufgrund der Nähe zum Äquator empfehlen wir eine Sonnencrème mit hohem Lichtschutzfaktor. Diese sollte unbedingt rifffreundlich sein.
  • An der Rezeption und in den Restaurants darf man nicht in Badesachen erscheinen.
  • Eltern haben die Möglichkeit, einen Babysitter zu buchen.
  • Für die Steckdosen benötigt man einen Adapter der Typen D und G. Unsere deutschen Stecker des Typs C passen nicht.

 


Unser Fazit zum Vilamendhoo Island Resort & Spa

Es war ein perfekter Urlaub, den wir uns in der Hauptreisezeit oder in der normalen Zeit (vor Corona) aufgrund der hohen Kosten (12.000 €) nicht hätten leisten können. Wir haben das Paradies auf Erden gefunden. Paaren ohne Kindern empfehlen wir den Adults-Only-Bereich, weil dort der Strand, der Pool, die Bar und das Restaurant am schönsten sind. Und das Schnorcheln am Hausriff ist ein absolutes Muss, auch trotz der vielen Haie (oder gerade wegen ihnen). Ein Ausflug in den Walhai-Nationalpark – entweder zum Schnorcheln oder Tauchen – sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen.

Unsere Fotostrecke zum Vilamendhoo Island Resort & Spa gibt es <hier>.


Links:

Das Vilamendhoo Island Resort & Spa

Das Vilamendhoo Fotostudio Vila Memories

Euro-Divers Vilamendhoo

Die Wasserflugzeug-Airline Trans Maldivian Airways (TMA)

Hinweis in eigener Sache: Dieser Artikel ist aus freien Stücken entstanden. Wir haben den gesamten Urlaub zu 100% selbst bezahlt und es besteht keine Kooperation mit dem Vilamendhoo Island Resort & Spa oder den Airlines.