Als wir 2018 unseren Tauchschein machten, fragten wir unsere Tauchlehrer nach ihrem Lieblingstauchdestination auf der Welt. “Malediven!”, war die Antwort – und sie kam sofort wie aus der Pistole geschossen. Also wollten wir uns 2021 auch mal ein Bild von der maledivischen Unterwasserwelt machen.

Laut divereport.com eignet sich das Ari-Atoll am besten zum Tauchen und Schnorcheln auf den Malediven. Besonders das Süd-Ari-Atoll erfreut sich aufgrund seines Walhai-Nationalparks großer Beliebtheit bei Tauchern aus aller Welt.

Wir entschieden uns für das Vilamendhoo Island Resort & Spa, das neben seinen über 50 Tauchspots auch ein eigenes Hausriff mit zehn Einstiegspunkten zu bieten hatte. Auch das Wrack Kudhimaa war nur eine dreißigminütige Bootstour von der Insel Vilamendhoo aus entfernt.

Unser Best-of-Video vom Tauchen und Schnorcheln im Süd-Ari-Atoll (Vilamendhoo)

Tauchen und Schnorcheln am Vilamendhoo-Hausriff

Individuelles Schnorcheln am Vilamendhoo-Hausriff

  • Die zehn Ein- und Ausstiege zum Schnorcheln: Das Vilamendhoo-Hausriff verläuft um die ganze Insel herum. Es gibt zehn Ein- und Ausgänge zum Schnorcheln, die rund um die Insel verteilt sind. Diese sind an Land durch Exit-Schilder und auf dem Wasser durch Bojen gekennzeichnet. An diesen Einstiegsstellen wurde das Hausriff “plattgemacht”, damit sich niemand an den scharfen Korallen verletzt. Man darf nur an den markierten Stellen herein- und herausgehen.
  • Die Rettungsringe für Pausen: Wenn man eine Pause einlegen möchte, kann man sich an den vorhandenen Rettungsringen festhalten. Zu keinem Zeitpunkt sollte man sich auf das Riff stellen.
  • Diese Tiere haben wir am Vilamendhoo-Hausriff gesehen: Schwarzspitzenhaie (bei jedem Schnorchelgang am Riff und Babyhaie vorn im flachen Wasser), Schildkröten, viele bunte Fische, vereinzelt bunte Korallen, Seegurken, Napoleons, Adlerrochen und Muränen. Unsere Mitreisenden sahen noch einen Oktopus und einen Weißspitzenhai. Teilweise war es bunt und belebt wie im Aquarium. Besonders an den Rohren, die ins Meer führten, hielten sich viele Fische auf.
  • Die beste Zeit zum Schnorcheln am Vilamendhoo-Hausriff: Wie auf einer Safari in Afrika sind die Chancen auf Tiersichtungen am Morgen und am Abend am höchsten, weil sich die Meeresbewohner zu diesen Zeiten auf Nahrungssuche begeben. Auf den Malediven ist das morgens ab 6:30 Uhr und nachmittags ab 16:30 Uhr. Gegen 18:00 Uhr geht schon die Sonne unter.
  • Die Beschaffenheit und der Zustand des Hausriffs: An vielen Stellen war das Riff 2021 leider schon zerstört, aber wir sahen dennoch sehr viele Meereslebewesen und Korallen. In einem Youtube-Video aus dem Jahr 2015 sah das Riff noch deutlich gesünder aus.
  • Die richtige Ausrüstung zum Schnorcheln: Man kann entweder sein eigenes Equipment mitbringen, es bei Euro-Divers ausleihen oder es ziemlich überteuert im Vilamendhoo-Geschenkeshop kaufen. Was man alles benötigt, findet man <hier>.
  • Tipps und Regeln zum Schnorcheln am Vilamendhoo-Hausriff: Diese haben wir <hier> separat zusammengetragen.
  • Schwimmwesten: Schwimmwesten können zur eigenen Sicherheit getragen werden, diese befanden sich im Schrank in unserer Beach Villa.
  • Die Angst vor Haien: Bei jedem einzelnen Schnorchelgang begegneten wir friedlichen Schwarzspitzenhaien. Wer dennoch Angst vor diesen Raubtieren hat, kann sich spezielle Hai-Armbänder namens “Sharkbanz 2” zur Abwehr besorgen. Unseren Erfahrungsbericht über diese Lebensretter gibt es <hier>.
  • Tipp zu den angebotenen Exkursionen: Das Vilamendhoo Island Resort & Spa bietet einen Schnorchelausflug zu einem Turtle Point an. Dieser lohnt sich unseres Erachtens nicht, weil man kostenlos Schildkröten am Hausriff sehen kann. Einmal entdeckten wir sogar zwei Schildis gleichzeitig.

In dem Video sieht man unsere erste Hai-Begegnung im Leben. Wir wurden gleich von fünf bis sieben Schwarzspitzenhaien auf einmal am Hausriff umzingelt.

Mein geführter Nachttauchgang am Vilamendhoo-Hausriff

Das auf der Insel Vilamendhoo ansässige Tauchcenter Euro-Divers bot auch spezielle Nachttauchgänge am Hausriff an. Mit “Nacht” meinte man allerdings nur die Dunkelheit, die bereits kurz nach 18:00 Uhr nach dem Sonnenuntergang anbrach.

Pünktlich um 18:00 Uhr trafen wir sechs Taucher uns also mit dem Tauchguide Ruben an der Tauchbasis. Bevor es ins Wasser ging, hatte jeder eine eigene Taschenlampe bekommen. Unser Tauchguide wies uns zunächst in die Besonderheiten beim Nachttauchen ein und vereinbarte mit uns spezielle Handzeichen, die bei der Dunkelheit unter Wasser zum Einsatz kommen sollten. Sobald die Nacht hereinbrach, gingen viele Meeresbewohner auf die Jagd, unter anderem Muränen und Makrelen. Hier gab es nur noch Jäger und Gejagte – und uns Taucher mittendrin. Nachts wirkte die Unterwasserwelt ganz anders als tagsüber: Einerseits war der Tauchgang sehr faszinierend, andererseits aber auch ein wenig gespenstisch.

Ein Highlight auf dem Nachttauchgang war das leuchtende Plankton. Dabei handelt es sich um kleine tierische und pflanzliche Mikroorganismen im Wasser. Einige Planktonarten fangen bei Stress an zu leuchten, beispielsweise bei Bewegungen im Wasser. Da im Dunkeln sehr viele Meeresbewohner jagen und durch den Ozean “schießen”, möchte sich das Plankton verteidigen und sich vor Fressfeinden schützen, indem es anfängt zu leuchten. In der Natur ist nämlich alles, was leuchtet, giftig oder gefährlich. Diese leuchtenden Mikroorganismen werden als “fluoreszierendes Plankton” bezeichnet.

Wer keinen Tauchschein hat, kann sich das nächtliche Schauspiel der Jäger und Gejagten übrigens auch auf einem geführten Nachtschnorchelgang anschauen. Diese werden ebenfalls von dem Tauchcenter Euro-Divers angeboten.

Das unbegleitete Nachtschnorcheln am Hausriff ist dagegen ausdrücklich verboten. Es muss immer ein Guide von Euro-Divers mit dabei sein.


Tauchen im Süd-Ari-Atoll

Meine Erfahrungen mit Euro-Divers Vilamendhoo

  • Die Anmeldung bei Euro-Divers: Gleich am Anfang unseres Urlaubs auf Vilamendhoo meldete ich mich bei André, dem Leiter der Tauchbasis, für die kommenden zwei Wochen zum Tauchen an. Er nahm sich viel Zeit für mich und erklärte mir die Abläufe bei Euro-Divers: Wie schreibt man sich zu den Tauchgängen ein? Wie werden die Tauchgänge durchgeführt? Wie verhält es sich mit der Leihausrüstung? Und wie werden die Preise berechnet? Bei der Anmeldung mussten diverse Formulare zur eigenen Gesundheit und zur Taucherfahrung (Level, Anzahl der Tauchgänge, Tauchscheine) ausgefüllt werden. Außerdem wurde noch meine benötigte Ausrüstung festgelegt, die ich auch gleich anprobieren sollte. Ich brauchte einen Shorty, ein Jacket, einen Atemregler und eine Signalboje (SMB).
  • Der Orientierungstauchgang: Einen Tag nach meiner Einschreibung bei Euro-Divers sollte ich um 10:00 Uhr zu einem Orientierungstauchgang erscheinen. Diesen kann man sich wie einen Einstufungstest vorstellen, bei dem die Tauchguides sehen wollten, ob man grundsätzlich für die Tauchgänge geeignet ist. Das Briefing hierfür übernahm Yuki. Raihan ging dann mit uns “Prüflingen” in die Lagune vor der Tauchbasis auf 10 Meter Tiefe. Dort zeigte er uns drei Tauchgrundübungen, die wir ihm nacheinander nachmachen mussten: 1. Die Maske absetzen, aufsetzen und ausblasen. 2. Den Atemregler herausnehmen und wiederfinden. 3. Eine Markierungsboje setzen. – Diese drei Übungen waren für keinen der Teilnehmer ein Problem, sodass wir alle zum Tauchen zugelassen wurden.
  • Die Einschreibung zu den täglichen Tauchausflügen: Täglich wurden an der Tauchbasis neue Listen mit verschiedenen Tauchausflügen veröffentlicht, in die man sich einschreiben konnte. Wer zuerst kam, mahlte zuerst. Die täglichen Exkursionen deckten die unterschiedlichen Tauchniveaus ab und dauerten unterschiedlich lang. So fanden die Ausflüge mit einem Tauchgang (1-Tank-Dive) immer am Nachmittag statt. Die Touren mit zwei Tauchgängen (2-Tank-Dives) starteten immer morgens 8:00 Uhr und dauerten nur bis Mittag. So konnte man noch das Mittagessen auf der Insel einnehmen. Bei den Ausflügen mit drei Tauchgängen (3-Tank-Dives) war man erst zwischen 16:00 und 17:30 Uhr wieder zurück auf der Insel. Zu diesen Ganztagesausflügen zählen beispielsweise der Walhai- und der Manta-Trip.
  • Eigene Tauchspot-Wünsche: Hatte man eigene Wünsche zu bestimmten Tauchplätzen, so konnte man diese in eine extra dafür vorgesehene “Wishlist” eintragen. Ich hatte das Glück, dass meine Wünsche zeitnah berücksichtigt und sogar noch miteinander kombiniert wurden. Das nennt man Service!
  • Zusätzliche Angebote von Euro-Divers: Darüber hinaus standen noch Nachttauchgänge und Nachtschnorcheln am Vilamendhoo-Hausriff zur Auswahl. Bei einem weiteren Fluo-Tauchgang mit spezieller Maske und Lampe kam man sich unter Wasser vor wie in einer Disco. Unabhängig von Euro-Divers konnte man auch mit einem Buddy am Hausriff tauchen gehen, also ohne Guide.
  • Das ausgeliehene Equipment und die Organisation der Tauchgänge: Sämtliche Tauchgänge waren von Euro-Divers super geplant und wurden stets professionell durchgeführt. So hatte man für die gesamte Dauer seines Aufenthaltes auf Vilamendhoo sein “eigenes”, gleichbleibendes Equipment, welches in einer bereitgestellten Kiste verstaut wurde. Zu dieser hatte man zu den Öffnungszeiten der Tauchbasis jederzeit Zugang, beispielsweise um seine Maske oder Flossen zum Schnorcheln zu holen. Da man in die Ausflugslisten nicht nur seinen Namen und seine Zimmernummer, sondern auch noch seine Kistennummer hereinschreiben sollte, wussten die Angestellten immer bestens darüber Bescheid, welche Kisten sie für welchen Ausflug präparieren und auf die jeweiligen Boote bringen mussten. Auch die Reinigung der Ausrüstung übernahmen die Mitarbeiter von Euro-Divers. Lediglich den eigenen Shorty musste man sich vor den Tauchgängen immer selbst holen und im Anschluss auswaschen und zum Trocknen aufhängen.
  • Das Briefing während der Ausflüge: Außerdem beschrieben die Dive Guides auf den Ausflügen jeden einzelnen angesteuerten Tauchspot ausführlich in einem Briefing: Wie sieht der Tauchspot aus? Wie stark und in welche Richtung verläuft die Strömung an dem Tag? Wie tief und wie lange soll an dem Tauchspot getaucht werden? Welche Pflanzen und Tiere sind speziell an dem angesteuerten Tauchplatz zu erwarten? Zusätzlich erhielten wir noch genaue Sicherheitshinweise, wie wir uns in bestimmten Fällen zu verhalten haben, beispielsweise wenn der Buddy nicht mehr in Sichtweite ist oder wenn ein Signal des Bootes zum Auftauchen ertönt.
  • Die Tauchboote: Zudem waren die Tauchboote (Dhonis) groß genug und nie voll, sodass man auch noch genügend Platz hatte, um sich zu bewegen. Auch waren alle Boote mit einer Toilette ausgestattet.
  • Die Verpflegung während der Ausflüge: Während der Tauchtrips gab es immer kostenlose Getränke, also Wasser und Tee. Zudem wurden noch Kekse und Äpfel verteilt. Bei den Ganztagesausflügen (3-Tank-Dives) erhielten alle zwischen dem zweiten und dritten Tauchgang eine Lunchbox, die beispielsweise mit Geflügel, Nudeln, Reis, Salat und Kuchen gefüllt war.
  • Die Bezahlung bei Euro-Divers: Erst nach dem letzten Tauchgang wurde von der Tauchbasis eine Rechnung erstellt, in der die günstigsten Paketpreise berücksichtigt wurden. Ich kam insgesamt auf 15 Tauchgänge und musste dazu noch meine Leihausrüstung bezahlen. Bevor die Rechnung an die Rezeption des Hotels weitergeleitet wurde, war sie noch einmal mit mir durchgegangen und besprochen worden. Erst beim Check-out zahlten wir den Gesamtbetrag, der sich in den zwei Wochen angesammelt hatte. Für meine 15 Tauchgänge inkl. Ausrüstung wurden mir insgesamt 1056 € berechnet.
  • Die Dive Guides: Die Tauchguides kamen aus unterschiedlichen Ländern und beherrschten zahlreiche Sprachen. So kam der Manager des Tauchcenters, André, aus Deutschland. Yuki kam aus Japan, konnte aber auch noch Deutsch und Englisch sprechen. Pierre kam aus Frankreich und seine Freundin Anne-Julie aus Mauritius. Die einheimischen Tauchlehrer King und Mode waren neben ihrer Landessprache Dhivevi noch dem Englischen mächtig. Das Gleiche traf auch auf die Tauchguides Ramiz, Raihan und MD aus Bangladesch zu. Neben Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch, Dhivevi, Hindi und Bengali war dank des Dive Guides Ruben auch noch Spanisch vertreten. Allgemein kann ich sagen, dass alle Tauchlehrer sehr professionell arbeiteten. Ich habe mich immer sicher und gut vorbereitet gefühlt. Zudem waren sie alle sehr sympathisch und offen. Ramiz nutzte die Zeit zwischen den Tauchgängen sogar noch spontan für einen Exkurs zum Thema “Wie verbessere ich meine Atmung?”. Anlass dafür war die Verwunderung der Taucher über die extrem unterschiedlichen Luftrestbestände zwischen 50 und 130 bar.

Mein Fazit zu Euro-Divers: Die Tauchbasis bekommt von mir die volle Punktzahl. Ich war absolut zufrieden mit der gesamten Organisation und mit den Tauchlehrern.

Die verschiedenen Tauchplätze im Süd-Ari-Atoll und ihre Besonderheiten

Maamigili Beyru (Walhai-Nationalpark):

  • Das haben wir gesehen: einen Walhai beim Schnorcheln auf der Ocean Discovery Tour; leider keinen einzigen Walhai beim Tauchen
  • Entfernung zur Insel Vilamendhoo: 60-90 Minuten mit dem Boot
  • Chance auf Walhai-Sichtungen: 50/50
  • Gut zu wissen: Der Walhai-Nationalpark ist völlig überlaufen. Manchmal sind dort 100 Taucher und Schnorchler anzutreffen, die sich einen(!!) Walhai “teilen” müssen.

Turtle Point:

  • Das haben wir gesehen: zwei Schildkröten und einen Walhai beim Schnorcheln auf der Ocean Discovery Tour

Dhigurah Arches:

  • Das habe ich gesehen: Weißspitzenhaie, Stachelrochen, einen Oktopus, viele bunte Fische, Schildkröten, Skorpionfische, viele Korallen (laut Übersicht sind auch weitere Sichtungen möglich: Mantas, Napoleons)
  • Besonderheiten: Bögen unter Wasser
  • Entfernung zur Insel Vilamendhoo: 40 Minuten mit dem Boot
  • Tauchniveau: alle Tauchlevel, gut für Anfänger geeignet

Ali Thila:

  • Das habe ich gesehen: Weißspitzenhaie, Graue Riffhaie, Adlerrochen, Schildkröten, Skorpionfisch, Feuerfische, Muränen, Anemonen, bunte Fische
  • Entfernung zur Insel Vilamendhoo: 15 Minuten mit dem Boot
  • Tauchniveau: alle Tauchlevel

Vilamendhoo Thila:

  • Das habe ich gesehen: Weißspitzenhaie, Adlerrochen, Fledermausfische, Anemonen, Napoleons, viele bunte Korallen (was man laut Übersicht noch sehen kann: Walhaie, Mantas, viele Fischschwärme)
  • Besonderheiten: kaum Strömung, super Sicht
  • Entfernung zur Insel Vilamendhoo: 5 Minuten mit dem Boot
  • Tauchniveau: Advanced

Brocken Rock:

  • Das habe ich gesehen: viele Weichkorallen und Hartkorallen, Fächerkorallen, eine Languste, Muränen
  • Besonderheiten: ein Canyon teilt das Riff, kaum Strömung, super Sicht, sehr bunt und lebendig
  • Entfernung zur Insel Vilamendhoo: 30 Minuten mit dem Boot
  • Tauchniveau: Advanced

Moofushi (Manta Point):

  • Das habe ich gesehen: keine Mantas; (außerdem möglich, aber selbst nicht gesehen wegen zu starker Strömung: 200 Haie gleichzeitig)
  • Besonderheiten: Hier mussten wir uns wegen der extrem starken Strömung auf dem Boden festkrallen und auf Mantas warten, die aber nicht kamen. Wegen zu starker Strömung wurde der Tauchgang abgebrochen.
  • Entfernung zur Insel Vilamendhoo: 150 Minuten mit dem Boot
  • Tauchniveau: Anfänger

Mahibadhoo-Madivaru (Manta Point):

  • Das habe ich gesehen: 4 verschiedene Mantas (was man laut Übersicht dort noch sehen kann: Weißspitzenhaie, Napoleons, Barracudas, Adlerrochen, Schwarmfische)
  • Besonderheiten: Viele Höhlen. Hier haben wir uns auf den Boden gekniet, an den Steinen festgekrallt und auf Mantas gewartet, die zunächst nicht anzutreffen waren.
  • Entfernung zur Insel Vilamendhoo: 45 Minuten mit dem Boot
  • Tauchniveau: Advanced

Coral Hills:

  • Das habe ich gesehen: Gelbstreifenschnapper, Weißspitzenhaie, Graue Riffhaie, Weichkorallen, Fächerkorallen, Hartkorallen, lila-bläuliche Anemonen (laut Übersicht außerdem möglich: saisonal Mantas, Füsselierfisch-Schulen, Glasfische, Adlerrochen)
  • Entfernung zur Insel Vilamendhoo: 20 Minuten mit dem Boot
  • Tauchniveau: alle Level

Kuda Rah Thila (=bekanntester Tauchspot im Süd-Ari-Atoll):

  • Das habe ich gesehen: tausende Gelbstreifenschnapper, Weißspitzenhaie, Graue Riffhaie, Weichkorallen, Fächerkorallen, Blauflossenmakrelen
  • Besonderheiten: seit 1995 geschütztes Meeresgebiet; Torbogen zum Durchtauchen, zwei große Überhänge auf der Ostseite
  • Entfernung zur Insel Vilamendhoo: 35 Minuten mit dem Boot
  • Niveau: Advanced

Napoleon Reef:

  • Das habe ich gesehen: Napoleons, Stachelrochen, Feuerfische, bunte Fische
  • Tauchniveau: Anfänger

Meine persönlichen Top 3 Tauchspots:
1. Kuda Rah Thila
2. Vilamendhoo Thila
3. Broken Rock

Klicke <hier>, um die Karte zu vergrößern.


Das solltest du sonst noch wissen

Weitere Tipps und Infos

  • Euro-Divers bietet auch Unterwasserkameras und GoPros zum Ausleihen an.
  • Am Abend halten die Tauchexperten von Euro-Divers regelmäßig Vorträge über die Unterwasserwelt.
  • Euro-Divers bietet auch Tauchkurse an.
  • Man muss nicht unbedingt tauchen gehen, um die Meeresbewohner zu sichten. Wir sahen Walhaie, Schwarzspitzenhaie, Mantas, Schildkröten, Muränen, Anemonen und viele bunte Fische auch beim Schnorcheln.
  • Es empfiehlt sich, für das Tauchen auf den Malediven schon den Advanced-Tauchschein oder den Deep-Diver-Schein zu haben. Getaucht wird auf bis zu 30 Meter. Das ist die gesetzliche Höchstgrenze beim Tauchen auf den Malediven.
  • Die Haie waren absolut harmlos. Wer dennoch Angst vor ihnen hat, kann auch die Hai-Abwehr-Armbänder Sharkbanz 2 benutzen. (hier: mehr dazu)
  • In dem Souvenirshop der Resorts gibt es häufig Übersichtskarten mit den dort lebenden Meeresbewohnern. Gefährliche Tiere sind mit einem roten Punkt markiert. Für die Malediven gibt es noch die Handy-App “Fishes of the Maldives”.


Hier: Beispielkarte “Sealife auf den Malediven” von www.mondomaldive.com (gekauft für 12 USD im Vilamendhoo Island Resort & Spa auf den Malediven)

Nützliche Links

  • Mit den Mustern von Walhaien verhält es sich so wie bei menschlichen Fingerdrücken: Diese sind einzigartig und jeweils nur einmal auf der Welt vorhanden. Es gibt eine Datenbank für Walhaie, in der diese Muster registriert sind. Hier können Taucher und Schnorchler Fotos und Videos von gesichteten Walhaien einreichen. Wurde dieser noch nie zuvor entdeckt und bisher nicht registriert, so kann der Finder den Walhai “adoptieren” und ihm einen eigenen Namen geben, der in der Walhai-Datenbank hinterlegt wird. (hier: mehr dazu)
  • Eine weitere Datenbank gibt es für Mantas, wo das Prozedere das selbe ist. (hier: mehr dazu)
  • Auf divereport.com kann man sich alle Tauchspots und möglichen Tiersichtungen auf den Malediven anschauen.
  • Mit der App Dive+ kann man den Blaustich aus seinen Unterwasserfotos und -videos entfernen lassen.
  • Einen Riff-Guide über das richtige Verhalten beim Tauchen und Schnorcheln gibt es <hier>.
  • Mehr über unsere Ausrüstung erfährt man <hier>.
  • <Hier> gelangt man zur offiziellen Homepage von Euro-Divers.
  • <Hier> kommt man zur Homepage des Vilamendhoo Island Resort & Spa.

Hinweis in eigener Sache: Dieser Artikel ist aus freien Stücken entstanden. Es besteht keine Kooperation mit Euro-Divers oder mit dem Vilamendhoo Island Resort & Spa. Ich habe meine Tauchgänge zu 100% selbst bezahlt.