In den Pfingstferien 2022 ging es für uns für zwei Wochen nach Mauritius. Ursprünglich hatten wir nur das Trou aux Biches Beachcomber Resort & Spa im Nordwesten der Insel gebucht. Doch aufgrund einer kurzfristig dort stattfindenden Großveranstaltung wurden wir die letzten drei Tage auf das Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa am Le Morne Beach umgebucht, was sich als absoluter Glücksgriff erwies.

Wir empfehlen daher allen Mauritius-Urlaubern das Hotel-Hopping auf der Insel, um noch mehr in den Genuss verschiedener Strände und Orte zu kommen.

Das Trou aux Biches Beachcomber Resort & Spa

Im Trou aux Biches Beachcomber Resort & Spa verweilten wir insgesamt zehn Nächte in einer Junior Suite mit Vollpension. Normalerweise sagen Bilder mehr als tausend Worte, aber in diesem Fall sehen die Fotos des Hotels viel schöner aus als unser persönliches Gesamtfazit ausfällt. Deshalb wollen wir im Folgenden mal aufzeigen, was uns gefallen hat und was man noch verbessern könnte.

Die Resort-Anlage: Das 35 Hektar große Trou aux Biches Beachcomber Resort befindet sich inmitten eines wunderschönen tropischen Gartens aus hunderten Palmen und anderen exotischen Pflanzen. Da das Hotel an der Nordwestküste von Mauritius liegt, kann man bei schönem Wetter dem täglichen Sonnenuntergang beiwohnen. Die Farben und Lichtspiele am Abend sind absolut atemberaubend und lassen sich mit keiner Kamera so richtig einfangen. Ein kleiner Wermutstropfen war, dass die einzelnen Gebäude schon ein bisschen in die Jahre gekommen waren. Deshalb würde ein frischer Farbanstrich den Gesamteindruck noch einmal aufwerten. Dass wir von unserem Hotelzimmer bis zum Restaurant jedes Mal 500 Meter pro Strecke laufen mussten, störte uns dagegen nicht. Unser Fazit: 4,5/5.

Die Pools: Die sieben verschiedenen beheizbaren und nicht beheizbaren Pools im Trou aux Biches Beachcomber Resort waren eine Klasse für sich. Dabei galt der Hauptpool als das Aushängeschild des Hotels, der auch uns zur Buchung veranlasste. Da wir nirgendwo Informationen über die Nutzungszeiten der Schwimmbecken fanden, konnte man uns sogar einmal nach Sonnenuntergang und vor dem Abendessen, d.h. gegen 18:00 Uhr, darin finden. Um diese Uhrzeit hatten wir den großen Pool für uns ganz allein. Besonders exotisch fand ich auch den unbeheizten Pool am großen Banyanbaum, den ich zeitweise ebenfalls für mich ganz allein nutzen konnte. Das Wasser darin war allerdings deutlich kühler als der Ozean. Unser Fazit: 5/5.

Der Strand Trou aux Biches: Das Resort liegt an einem der schönsten Strände von ganz Mauritius, dem romantischen, naturbelassenen Trou aux Biches Beach. Dieser erstreckt sich über eine Länge von ca. zwei Kilometer. Leider war der Strand meistens recht voll und es war schwierig, überhaupt noch eine Liege zu ergattern. Zudem war er an einigen Stellen recht schmal. Ich selbst verliebte mich eines Morgens zwischen 7:00 Uhr und 8:00 Uhr auf einem Spaziergang in den paradiesisch schönen Strand, als dort kaum Menschen anzutreffen waren. Da dieser öffentlich zugänglich war, traf man hier täglich leider auch auf teilweise nervige Strandverkäufer. Unser Fazit: dennoch 5/5

Das Essen und Trinken in den verschiedenen Restaurants: In sechs hauseigenen Restaurants und zwei Bars konnte man das Frühstück, Mittagessen und das Abendessen verzehren bzw. sich die Cocktails schmecken lassen. Neben dem Buffetrestaurant (L’Oasis) gab es noch verschiedene À-la-carte-Restaurants mit diversen Themen, beispielsweise Italienisch (Il Corallo) , Indisch (Mahiya) oder Französisch (La Caravelle). Unser Tipp: Reserviert täglich einen Platz in den À-la-Carte-Restaurants, da hier der Service sowie die Qualität des Essens deutlich(!!!) besser sind als im Buffet-Restaurant. Für diese bezahlt man keinen Aufpreis. Im La Caravelle und im Il Corallo kamen wir uns vor wie in einem Michelin- oder Gault-Millau-Restaurant, weil die Speisen und der Service so erstklassig ausfielen. Ganz anders ging es dagegen in den Buffetrestaurants zu, wo man teilweise sehr lange auf seine Getränke warten musste und wo das Mittag- und Abendessen oftmals schon kalt war. Außerdem war das Frühstücksbuffet im Trou aux Biches Beachcomber Resort gut, wobei wir das im Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa noch deutlich besser und reichhaltiger fanden. Zudem waren wir mit den Cocktails an der Bar recht zufrieden. Leider umfasste unsere Vollpension keine Getränke, sodass wir diese extra bezahlen mussten. Absolut unverschämt war dabei der Preis für eine kleine Coca-Cola Zero, für die knapp 6 € verlangt wurden. Die Preise für die anderen Softdrinks waren dagegen günstiger. Unser Urlaub hätte, im Nachhinein betrachtet, wesentlich besser ausfallen können, wenn wir jeden Tag in den À-la-Carte-Restaurants zu Abend gegessen hätten. Unser Fazit: schwankend von 2/5 (Buffet-Restaurant) bis 5/5 (À-la-Carte-Restaurants).

Der Service in den Restaurants: Unsere Restaurantbesuche waren von der Service-Qualität her ein reines Auf und Ab zwischen großer Zufriedenheit und absoluter Enttäuschung. Kommen wir zu den Enttäuschungen, die leider überwogen: Es dauerte im Buffetrestaurant oft Ewigkeiten, bis jemand unsere Getränkebestellung aufnahm und es dauerte weitere Ewigkeiten, bis dann endlich das Trinken gebracht wurde. Teilweise waren wir schon fast mit dem Essen fertig, als dann endlich unsere Drinks serviert wurden. Außerdem ist es eines 5-Sterne-Resorts nicht würdig, die verschlossenen Wasser- oder Softdrinkflaschen im Buffetrestaurant auf den Tisch zu stellen, ohne dem Gast noch etwas einzuschenken. Die Krönung war dann allerdings, als ich als Frau allein 30 Minuten zum Mittagessen war (weil M noch beim Tauchen war) und ich bis zum Schluss nicht bedient wurde. Sämtliche Kellner machten einen großen Bogen um mich und ließen sich auch nicht abfangen bzw. direkt von mir ansprechen. Kommen wir nun zu den kleinen Lichtblicken zwischendrin im Buffetrestaurant: Doch als könnten die Angestellten Gedanken lesen oder als hätten sich bereits andere Hotelgäste offiziell beschwert, so gab es einzelne positive Lichtblicke. Diese vernahmen wir immer dann, wenn sich einer der Chefs oder ein anderer ranghoher Mitarbeiter im Restaurant aufhielt. Dabei wurden wir schnell bedient und die Getränke wurden ebenfalls recht zügig gebracht. Sogar eingegossen und später nachgegossen hat man uns an sehr wenigen Tagen. Einmal legte man uns sogar die Serviette auf den Schoß, was wir gar nicht erwarteten. Und zwischendrin kam noch ein Kellner vorbei, der wissen wollte, ob bei uns alles passte. Aufgrund der ständig schwankenden Service-Qualität waren wir immer wieder aufs Neue positiv verwirrt oder gar verärgert. Leider aßen wir abends zu selten in den À-la-Carte-Restaurants, wo der Service jederzeit (!!!) erstklassig ausfiel. Unser Fazit: stark schwankend von 1/5 bis 5/5.

Die Freundlichkeit der Mitarbeiter im Allgemeinen: Das Verhalten der Mitarbeiter den Hotelgästen gegenüber war ebenfalls schwankend und personenabhängig. Von einigen wurde man ignoriert und musste diese immer zuerst beim Vorbeigehen grüßen (was wir dann auch irgendwann sein ließen, weil wir uns darüber ärgerten). Teilweise fühlte man sich nicht willkommen. Andere Angestellte, ungefähr 30%, waren wiederum immer sehr hilfsbereit und freundlich. Unser Fazit: schwankend von 1/5 bis 5/5.

Unser Zimmer, die Sauberkeit und das Housekeeping: Wir nächtigten in einer Junior Suite, wobei man hier hinzufügen muss, dass es sich dabei in diesem 5-Sterne-Hotel um die „niedrigste“ Standardkategorie handelte. Das Zimmer war schön groß, allerdings auch sehr dunkel, da es – abgesehen von der großen Balkontür – keine Fenster gab. Den modrigen, feuchten Geruch, den einige Google- und TripAdvisor-Gäste beschreiben, können wir bestätigen. Dieser trat immer am Abend nach dem Duschen auf und hielt sich noch bis zum nächsten Morgen, wenn man nicht aktiv selbst querlüftete. Die Abzugsanlage schien nämlich nur bedingt zu funktionieren. Zudem sah das Zimmer weitestgehend sauber aus. Mit dem Housekeeping waren wir nur durchschnittlich zufrieden. An unserem letzten vollen Tag wurde unser Zimmer ausnahmsweise mal am gründlichsten gereinigt. Hierbei darf man nicht unerwähnt lassen, dass es am vorletzten Tag eine zufällige Begegnung mit der Reinigungskraft gab, die sich namentlich vorstellte und aufgrund ihrer Äußerungen den Anschein erweckte, als hätte sie Trinkgeld haben wollen. Im Übrigen besorgten wir uns aufgrund der viel zu hohen Preise der Minibar-Getränke unser Trinken in einem nahegelegenen Supermarkt. (In unserer Vollpension waren keine Getränke dabei und wir wollten wenigstens etwas zu trinken bei uns im Zimmer haben, vor allem auch für den Abend und die Nacht.) Auch der Abendservice des Housekeepings war es von seiner geringen Zimmeraktivitäten nicht wert, dass man zu später Stunde noch einmal die Gäste störte. (Auf Sansibar räucherte der Abendservice täglich die Zimmer zum Schutz vor Insekten aus und breitete die Moskitonetze zum Schlafen über den Betten aus. Das war wenigstens sinnvoll. Im Trou aux Biches Beachcomber Resort schalteten sie das Nachtlicht an und entfernten nur die dekorative Decke vom Bett, was wir nicht als Mehrwert empfanden.) Unser Fazit: 4/5.

Das Hotel-Ambiente: Da das Hotel viel zu groß war, fühlte man sich nur wie eine Nummer. D.h. man kam sich so „massenabgefertigt“ vor. Die Angestellten machten größtenteils Dienst nach Vorschrift und das Verhältnis zwischen ihnen und den Gästen empfanden wir als überwiegend distanziert. Kleinere Unterhaltungen, wie wir sie von anderen Strandhotels gewohnt waren, waren fehl am Platz. Unser Fazit: 3/5.

Unsere Erfahrungen mit der Ausflugsagentur Mautourco: Der Anbieter Mautourco vertrieb im Trou aux Biches Beachcomber Resort diverse Ausflüge. Hände weg von dieser Abzock-Agentur! Wir bezahlten für einen Gruppenausflug in den Botanischen Garten, ins Zuckermuseum und nach Port Louis pro Person 110€, während andere Gäste von anderen Hotels nur 95€ für exakt dieselbe Tour zahlten, wie sich in einer Unterhaltung herausstellte. Auch im Internet auf deren Homepage war der Preis günstiger angegeben, was wir erst im Nachhinein herausfanden. Zudem war unser deutschsprachiger Guide Bernard sowohl fachlich inkompetent als auch zwischenmenschlich eine reine Vollkatastrophe. Summa summarum können wir nur von dieser Agentur im Allgemeinen und von dem deutschsprachigen Guide im Speziellen abraten. So eine Person hat in der Tourismusbranche im Kundenkontakt nichts verloren. Unsere privaten Ausflüge mit privaten Taxifahrern waren dagegen qualitativ deutlich besser und preislich sogar viel günstiger. Aufgrund einer sehr detaillierten Beschwerde über unseren Guide haben wir 50% des Preises von Mautourco zurückerstattet bekommen. Unser Fazit: 2/5.

Das Preis-Leistungsverhältnis: Weil wir ein relativ günstiges Angebot für dieses Hotel im Internet fanden, waren wir mit dem Preis-Leistungsverhältnis recht zufrieden. Nur die kleine Coca-Cola Zero für 6€ im Restaurant anzubieten, grenzt unserer Meinung nach an Abzocke. Unser Fazit: 4/5.

Unser Gesamteindruck vom Trou aux Biches Beachcomber Resort & Spa: Allein schon beim Anblick unserer Hotelfotos könnte man ins Schwärmen geraten. So stellt man sich das Paradies vor, denn in diesem Resort gab es so unzählig viele einzigartige Plätze. Doch Bilder zeigen nie, wie gut oder schlecht der Hotel-Service ist oder wie freundlich bis ignorant die Angestellten sich verhalten. Auch können Bilder nicht die Qualität des Essens (Geschmack, Temperatur) abbilden. Von all den wundervollen Fotos in Broschüre-Qualität sollte man sich daher nicht blenden lassen. Ob wir das Resort noch mal buchen oder weiterempfehlen würden? Vermutlich schon, allein schon wegen des Trou aux Biches Strandes und der exotischen, von Palmen gesäumten, einzigartigen Hotelanlage. Wenn wir jeden Abend in den À-la-Carte-Restaurants diniert hätten, wäre unser Gesamturteil auch deutlich besser ausgefallen. Unser Fazit: 3,7/5.


Das Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa (Le Morne)

Nur aufgrund einer großen Firmenfeier mit 500 geladenen Gästen im Trou aux Biches Beachcomber Resort wurden wir die letzten drei Nächte auf das Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa im Südwesten der Insel umgebucht. Hier nächtigten wir in einem Tropical Room und hatten All Inclusive (ohne Getränke). Die Taxikosten, die sich aus dem Hotelwechsel ergaben, wurden von der Beachcomber-Hotelkette übernommen, weil wir ja nicht “freiwillig” das Hotel wechselten. Im Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa war der Name wirklich Programm: Wir befanden uns inmitten des Paradieses, was unseren Urlaub noch einmal extrem aufwertete.

Die Resort-Anlage: Das Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa befand sich am Fuße des Bergs Le Morne Brabant auf der 150 Hektar großen Le-Morne-Halbinsel, direkt am gleichnamigen Le Morne Beach. Allein schon der 5924 Meter lange Golfplatz (18 Loch, Par 72) nahm einen Großteil der gesamten Hotelanlage ein. Witzigerweise sahen die einzelnen Unterkünfte teilweise wie gewöhnliche Mehrfamilienhäuser in München/Trudering aus, aber dafür war die Inneneinrichtung umso schöner gestaltet. Nicht vergessen darf man auch die zahlreichen Palmen auf dem Gelände, die das Resort in ein wahres Paradies verwandelten. Direkt neben unserem Hotel befand sich das Dinarobin Beachcomber Golf Resort & Spa, zu dem auch ein kostenloser Shuttle angeboten wurde. Unser Fazit: 5/5

Die Pools: Das Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa verfügte über einen schönen großen Pool, von dem aus man den Le Morne Brabant erblicken konnte. Gleich daneben gab es noch ein kleines Kinderschwimmbecken mit süßen kleinen Kinderliegen, die wir in dieser Form noch nie zuvor irgendwo gesehen hatten. Unser Fazit: 5/5

Der Strand Le Morne: Der über vier Kilometer lange Le Morne Beach am Fuße des Bergs Le Morne Brabant gehört zweifelsfrei zu den schönsten Stränden auf der gesamten Insel. Da sich unser Resort auf einer Halbinsel befand, hatte man in diesem Strandabschnitt seine Ruhe und es war nicht viel los. Neben den Hotelbereichen gab es noch einen öffentlichen Strandabschnitt, der uns aber nicht so gut gefiel. Unser Tipp: Bucht ein Hotel am Le Morne Beach, um etwas von den schönsten Strandbereichen zu haben, in denen es sich nur Hotelgäste auf den Liegen bequem machen dürfen. Außerdem konnte man dort an manchen Stellen auch schnorcheln gehen. Die Korallen waren besser erhalten als erwartet. Badeschuhe sind im Meer unbedingt empfehlenswert, um sich nicht an einem Seeigel oder Steinfisch zu verletzen. Unser Fazit: 5/5

Das Essen und Trinken in den verschiedenen Restaurants: Das Paradis Beachcomber Golf Resort verfügte über vier verschiedene Buffet- und À-la-Carte-Restaurants. Für die À-la-Carte-Restaurants musste man sich jeweils pro Abend einen Tisch reservieren lassen. Im Le Brabant waren wir immer zum Frühstück, wobei wir dieses hier deutlich besser und reichhaltiger fanden als im Trou aux Biches Beachcomber Resort. Das Mittagessen à la Carte nahmen wir immer im Fischrestaurant Blue Marlin zu uns, wobei es dort auch andere Speisen als Fisch gab. Die Mediterrane Küche ließen wir uns dagegen am Abend im La Palma schmecken, einmal im Außenbereich des Restaurants und einmal sogar unten direkt am Strand. (Wann genau welches Restaurant mit welchem Angebot geöffnet ist, kann man <hier> nachlesen.) Das Essen war durchweg wirklich so, wie man es in einem 5-Sterne-Hotel erwartet hätte: sehr lecker und von hoher Qualität. (Das allerbeste Essen auf Sternerestaurant-Niveau gab es unserer Meinung nach jedoch in den beiden Restaurants La Caravelle und Il Corallo im Trou aux Biches Beachcomber Resort.) Unser Fazit: 5/5

Der Service in den Restaurants: An dieser Stelle folgt eine kleine Lobeshymne auf unseren Kellner Preetam aus dem Blue Marlin Restaurant. Nach unserem Hotelwechsel waren wir zunächst ein wenig verwirrt, weil die Preisstrukturen der Menükarten in beiden Hotels jeweils unterschiedlich angelegt waren. Er erklärte uns alles ausführlich und gab uns dann eine Vorspeise sogar als All-Inclusive-Leistung, für die wir eigentlich hätten einen Aufpreis zahlen müssen. Ein anderes Mal sah er, dass wir beide die Tomaten vom Vorspeisensalat nicht aufaßen. Also ging er in die Küche und bestellte Ms Hamburger (Hauptspeise) ohne Tomaten. An einem weiteren Tag, als wir gerade extrem müde von der Delfintour zurückkamen, brachte er mir einen kostenlosen Cocktail an den Tisch, um meine Stimmung aufzuheitern. Einem so aufmerksamen Kellner begegneten wir bisher nur selten in unseren Hotels. Aber auch die Bedienungen im La Palma waren sehr aufmerksam, freundlich und für kleine Gespräche zu haben. Unser Fazit: 5/5

Die Freundlichkeit der Mitarbeiter im Allgemeinen: Uns kam das gesamte Hotelpersonal im Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa wesentlich freundlicher vor als das im Trou aux Biches Beachcomber Resort. Man wurde immer freundlich gegrüßt, sogar von den im Golfcart vorbeifahrenden Angestellten. Einmal sah uns ein Mitarbeiter schwer bepackt mit unserer Schnorchelausrüstung, hielt mit seinem Golfcart an und fuhr uns direkt vor unser Zimmer, damit wir nicht so viel zu tragen hatten. Am Ende sind es eben solche kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Unser Fazit: 5/5

Unser Zimmer, die Sauberkeit und das Housekeeping: Unser sehr modernes Zimmer sah schön hell und einladend aus. Auch sauber war es zu jeder Zeit. Das Housekeeping hat daher sehr gute Arbeit geleistet. Unser Fazit: 5/5

Das Hotel-Ambiente: Es macht immer schon viel aus, wenn ein Hotel dir das Gefühl gibt, willkommen zu sein. Als wir zum ersten Mal unseren Tropical Room betraten, fanden wir einen kleinen Gruß mit persönlicher Anrede vor, was uns sehr erfreute. Am gleichen Tag brachte man uns noch einen Obstkorb zur Begrüßung und einen weiteren Brief mit persönlicher Anrede, dieses Mal sollte es ein Gruß von unserem Vorgänger-Hotel, dem Trou aux Biches Beachcomber Resort, sein. Darin bedankte sich der Manager für unseren Aufenthalt und wünschte uns für den weiteren Verbleib in unserem neuen Hotel alles Gute. (Wären die Mitarbeiter vom Trou aux Biches Beachcomber Resort doch mal dort in ihrem eigenen Hotel so freundlich zu uns gewesen…)  Und dann rief am Vorabend vor der Abreise aus dem Paradis Beachcomber Golf Resort auch noch jemand von der Hotelrezeption an, der uns einen kostenlosen Late Check-out anbot. Dadurch durften wir das Zimmer sogar bis 17:00 Uhr behalten, d.h. bis unser Taxi für die Fahrt zum Flughafen bereitstand. Als wären all diese Annehmlichkeiten nicht schon genug, gab es sogar noch ein richtig tolles Abschiedsgeschenk vom Hotel an unserem letzten Tag: zwei wasserdichte Badesäcke mit Hotellogo und dem Spruch “Last swim before departure”. Sowohl diese Abschiedsgeste als auch dieser Satz brachten mich dann sogar zum Heulen, weil ich am liebsten noch ein paar Tage dort geblieben wäre. Das Ambiente war also jederzeit entspannt und absolut warmherzig. Der Gast war König. Unser Fazit: 5/5

Die Ausflugs-Agentur Mautourco: Auch in unserem zweiten Hotel der Beachcomber-Kette unterhielt die Ausflugs-Agentur Mautourco einen Buchungsdesk. Nach unseren schlechten Erfahrungen im Trou aux Biches Beachcomber Resort machten wir darum aber einen großen Bogen. Unser Tipp: Geht zum Parkplatz des Hotels, wo lauter Taxifahrer auf Kundschaft warten. Sie sind nicht nur Fahrer, sondern richtige Guides mit viel Hintergrundwissen über ihre Insel. Und sie sind wesentlich günstiger. Wir sprachen auch spontan einen Taxifahrer an, der mit uns zwei Tage auf allerhöchstem Niveau unterwegs war. Unseren Taxifahrer & Guide Yoga können wir uneingeschränkt weiterempfehlen: Car No Y633/ yogboodadoo@gmail.com/ Mob. 002352504345.

Unser Gesamteindruck vom Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa: Nach vielen verärgerten Stunden im Trou aux Biches Beachcomber Resort hatten wir unsere Erwartungen an ein weiteres Beachcomber-Hotel schon etwas heruntergeschraubt. Aber dann übertraf das Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa unsere Erwartungen um ein Vielfaches. Hier stimmte einfach alles: die Lage, der Strand, die Anlage, die Hotelangestellten und das leckere Essen. Unser Fazit: 5/5

Unser Fazit: Welches der beiden Hotels war besser?

Wenn man beide Hotels direkt miteinander vergleicht, ist unseres Erachtens das Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa am Le Morne Beach besser als das Trou aux Biches Beachcomber Resort & Spa im Nordwesten der Insel. Wir würden allen empfehlen, den Aufenthalt auf Mauritius zu splitten und jeweils eine Woche in beiden Hotels zu buchen. So kann man erst den Norden vom Trou aux Biches Beachcomber Resort aus erkunden und später den Süden vom Paradis Beachcomber Golf Resort aus. Wenn man sein Hotel nur im Norden hat und mehrere Tagesausflüge in den landschaftlich schöneren Süden unternehmen möchte, dauern die Autofahrten zu lange.


Links:

Unser erstes Hotel: Trou aux Biches Beachcomber Resort & Spa

Unser zweites Hotel: Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa

Unser Taxifahrer & Guide für geführte Sightseeing-Touren namens Yoga: Car No Y633/ yogboodadoo@gmail.com/ Mobil: 002352504345

Hinweis in eigener Sache: Dieser Erfahrungsbericht ist aus freien Stücken entstanden  und es besteht keine Kooperation mit der Beachcomber-Kette. Wir haben unsere Mauritius-Reise selbst finanziert.