Klicken Sie auf ein Bild, um die Diashow mit größeren Fotos zu beginnen.

Besuchte Sehenswürdigkeiten (Highlights und Insidertipps): Uptown │ Downtown│ Apple-Store │ Central Park │ Times Square │ Radio City Music Hall │ St. Patrick’s Cathedral │ Grand Central Terminal │ Top of the Rock (Rockefeller Center) │ Brooklyn Bridge │ City Hall Park │ One World Trade Center │ 9/11 Memorial │Wall Street│ Charging Bull│ Bootstour bei Nacht zur Freiheitsstatue│ Museum of Modern Art│ Chelsea Market│ High Line│ Macy’s│ MTV Music Awards│ Battery Park│ Freiheitsstatue│ Immigration Museum auf Ellis Island│ Empire State Building │ Madison Square Garden│ Intrepid Museum│ Madame Tussaud’s │ Ghostbusters Firehouse │ Shopping in The Mills at Jersey Gardens in New Jersey

Unsere Vorbereitungen: Beantragung der Visa und Kauf des New York Passes

Im Vorfeld mussten wir online unser Visum für die USA beantragen. Achtung: Es gibt eine offizielle ESTA-Homepage und andere deutsche Seiten, die noch zusätzlich eine weitere Gebühr verlangen. Wenn man mehr als 14 US$ bezahlt, dann ist man auf so einer “Abzocker-Seite” gelandet.

Außerdem bestellten wir uns noch vor der Reise zwei New York Pässe für sieben Tage, die sich im Nachhinein wirklich gelohnt haben und sehr empfehlenswert sind. Mit 5-, 7- und 10-Tagespässen spart man schon 20%. Wenn man viele Museen und andere Sehenswürdigkeiten besuchen möchte, lohnt sich das auf jeden Fall.

Tag 1

Unser Flug nach New York mit Lufthansa: Aufwändige Sicherheits- und Einreisekontrollen

Nach monatelanger Vorfreude auf diese Reise ging es am Mittwochmittag endlich los: Mit einer 15-minütigen Verspätung startete unser Lufthansa-Flug LH410 um 12:25 Uhr von München nach New York.

Doch bevor wir den Flieger betreten durften, mussten wir ganze sechs Sicherheitskontrollen über uns ergehen lassen. Die Vereinigten Staaten haben seit 9/11 vermutlich die strengsten Einreisekontrollen auf der ganzen Welt; für sie gibt es sogar am Münchner Flughafen ein separates Gate, das man nur mit Hilfe eines automatisch fahrenden Zuges erreichen kann.

Zu Beginn des Fluges teilte man uns dann die Verhaltensregeln mit, die extra für Flüge in die USA gelten: So durfte man sich nicht in Grüppchen vor den Toiletten oder auf den Gängen aufhalten. Vermutlich soll dadurch sichergestellt werden, dass keine Terroristen gemeinsam Anschläge besprechen oder auf der Toilette vorbereiten, wie es bei 9/11 der Fall war.

Ungefähr zwei Stunden vor unserer Ankunft wurde im Flugzeug ein Zoll-Formular an alle Passagiere ausgeteilt, das man sofort ausfüllen sollte, weil man es für die Einreise brauchte.

Unsere Einreise in die USA

Nach achteinhalb Stunden (ca. 15:00 Uhr Ortszeit in New York) landeten wir überpünktlich am John F. Kennedy-Flughafen, wo wir in einer völlig überfüllten Ankunftshalle am Flughafen noch einmal zwei Stunden für unsere Einreise benötigten. Mit uns in der Schlange warteten sehr viele Asiaten, die zum Teil noch genauer unter die Lupe genommen wurden. Nach Überprüfung unserer Reisepässe und ESTA-Unterlagen, die an sich sehr schnell vonstattenging, fuhren wir mit der Subway nach Brooklyn zu unserem Hotel. Da wir sehr hungrig waren, aber nicht lange ein gutes Restaurant suchen wollten, aßen wir an unserem ersten (aber auch einzigen) Abend bei Mc Donald’s.


Tag 2

Stadtrundfahrt Uptown

Nach unserer Ankunft in New York mussten sich unsere Körper erst einmal daran gewöhnen, dass es dort einen Zeitunterschied von minus sechs Stunden gab. Nach dem Bagels-Frühstück im Hotel fuhren wir mit der Subway nach Manhattan zum Times Square, wo wir unsere New York-Pässe abholten, die wir bereits Monate vorher im Internet bestellt hatten. Daraufhin verschafften wir uns mit einer Hop-on-hop-off-Tour erst einmal einen Überblick über das nördliche Manhattan (Uptown). Wir fuhren einmal um den gesamten Central Park und stiegen am Ausgangspunkt wieder aus. Nachdem wir eine Kleinigkeit gegessen hatten, besuchten wir den Apple Store in der 5th Avenue, den bekanntesten Apple Store weltweit. An der Oberfläche sieht man nur einen großen Glaswürfel, durch den man in den unterirdischen Laden gelangt. Für M, absoluter Apple-Fan, war dieser Besuch ein wahres Highlight.

Apple-Store

Central Park

Danach erkundeten wir den Central Park, der jedoch so groß ist, dass wir nur bis zur Hälfte gekommen sind. Dort gibt es unter anderem einen großen Teich mit Wasserschildkröten.

Times Square

Gegen Abend fuhren wir dann zum Times Square, der bei uns durch seine meterhohen und ständig wechselnden Leuchtreklame-Anzeigen eine absolute Reizüberflutung auslöste. Neben den ganzen Anzeigetafeln war dieser Platz auch sehr menschenüberfüllt. Dort waren wir im M&Ms-Laden, in dem über mehrere Etagen sehr viele bunte Schokolinsen in verschiedenen Sorten, Plüschtiere, Kleidung und vieles mehr zu völlig überteuerten Preisen angeboten wurde. Bevor wir dann mit der Subway zurück zum Hotel fuhren, hatten wir uns noch den – ebenfalls riesigen – Disney-Laden angesehen. „Es ist total beeindruckend, wie groß, bunt und laut alles ist. Wenn man irgendwo ankommt, weiß man immer gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll, weil es so viele Sachen zu sehen gibt“, schrieb M später in einer WhatsApp-Nachricht an I und H.


Tag 3

Stadtrundfahrt Downtown

Da wir am Vortag nur die Uptown-Bustour um den Central Park herum gefahren waren, machten wir am Freitag die Downtown-Tour durch das südliche Manhattan. Dabei kamen wir unter anderem an der Wall Street, am One World Trade Center, am Flatiron sowie dem Chrysler Building vorbei. Auch durch Little Italy und Chinatown fuhren wir.

Radio City Music Hall

Im Anschluss daran nahmen wir an einer Führung durch die Radio City Music Hall teil, einer sehr bekannten Veranstaltungshalle für Konzerte und Aufführungen. Dort wurde zum Beispiel in der Vergangenheit schon „America’s got Talent“ (dt. „Das Supertalent“) aufgezeichnet. Das Highlight der Führung war das Meet und Greet mit einer Tänzerin der Rockettes, der wir Fragen stellen und mit der wir ein Foto machen durften. Dieses hätte man allerdings käuflich erwerben müssen, was wir nicht taten. Nach der geführten Tour wollten wir eigentlich ins MoMA, doch die Schlange davor war uns einfach aufgrund des freien Eintritts an diesem Tag zu lang.

St. Patrick’s Cathedral

Also zogen wir weiter zur St. Patrick’s Cathedral, wo gerade eine Hochzeit bzw. die Einstudierung dieser stattfand. Da wir bei Sonnenuntergang hoch auf die Aussichtsplattform Top of the Rock des Rockefeller Centers wollten und noch Zeit hatten, schauten wir uns noch den Hauptbahnhof New Yorks an, das Grand Central Terminal. Dort waren wir in einem weiteren Apple Store sowie im Grand Central Market.

Grand Central Terminal und Grand Central Market

Rockefeller Center mit der Aussichtsplattform Top of the Rock

Und dann kündigte die Sonne so langsam ihren Untergang an, sodass wir uns langsam auf den Weg zum Rockefeller Center machten. Weil die Tickets pro Stunde nur limitiert waren, duften wir leider erst gegen 19:50 Uhr, d.h. nach Sonnenuntergang, hoch zur Aussichtsplattform in die 67. Etage. Das Wetter war herrlich, der Himmel war wolkenfrei. Für uns war dieses Erlebnis in den ganzen zwei Urlaubswochen ein absolutes Highlight. Es war so beeindruckend, die Stadt von oben zu sehen, besonders auch das Empire State Building. Nach einer Stunde Staunen auf der Plattform ging es dann zurück nach Brooklyn in unser Hotel.


Tag 4

Normalerweise schmieden wir im Urlaub am Vorabend schon die Pläne für den darauffolgenden Tag. In New York war das allerdings ganz anders: Jeden Morgen zogen wir los, ohne zu wissen, was uns am Tag erwartet. So fuhren wir am Samstag mit der Subway bis zur Brooklyn Bridge und bewunderten sie vom Brooklyn Bridge Park aus. Von dort hatten wir auch einen herrlichen Blick auf die Skyline Manhattans. Wie jeden Tag, hatten wir auch an diesem bis zu 35°C im Schatten. Deshalb waren die Kilometer zu Fuß, die wir tagtäglich zurücklegten, auch besonders anstrengend. Dazu zählte auch der Gang über die Brooklyn Bridge, die wir verbotenerweise mit Kuli beschmierten. An der Brücke hingen nicht nur massenweise Schlösser, wie man sie aus anderen Städten kennt, sondern auch Kopfhörer, Kofferanhänger und vieles mehr. Als wir anschließend zum Ground Zero weiterliefen, kamen wir an der City Hall sowie am City Hall Park vorbei, wo ich unbedingt einen Zwischenstopp einlegen wollte. Denn schon vor der Reise hatte ich Bilder aus diesem Park im Internet gefunden, auf dem viele Eichhörnchen zu sehen gewesen waren. Diese Tatsache sollte sich dann auch bewahrheiten, denn die gesichteten Eichhörnchen konnte man nicht mehr an einer Hand abzählen.

Brooklyn Bridge und Brooklyn Bridge Park

City Hall Park

One World Trade Center und Ground Zero

Nach der inneren Freude über die vielen Tiere war die Stimmung in den folgenden Stunden jedoch eher gedrückt. Schon als wir uns dem One World Trade Center und Ground Zero näherten, wurde es plötzlich so schwer ums Herz. Noch 15 Jahre zuvor standen an dieser Stelle die beiden Twin Towers, die von der Terrororganisation al Qaida am 11.September 2001 auf brutale und menschenverachtende Weise zerstört worden waren. Fast 3000 Menschen kamen in New York sowie bei weiteren zeitgleichen Anschlägen im Pentagon und auf einem Feld in Pennsylvania ums Leben. Diesen leidtragenden Ort nun einmal live zu sehen, fiel uns wirklich nicht leicht. Man fühlte sich sofort in das Jahr 2001 zurückversetzt. Bisher ging ich davon aus, dass zum Gedenken der Opfer nur ein großer Brunnen (reflecting pool) am Ground Zero errichtet worden war. Vor Ort sahen wir dann allerdings zwei, die genau dort angelegt wurden, wo vorher die beiden Türme gestanden hatten. Nachdem wir eine ganze Weile das herabrauschende Wasser der Brunnen auf uns hatten wirken lassen, besuchten wir das danebenliegende 9/11 Memorial Museum. Dort findet man alles zu den Anschlägen, unter anderem geschmolzene Eisenträger, Uniformen, Feuerwehrwagen und Fotos der Opfer. Am meisten wühlten mich die letzten Anrufe der Opfer bei ihren Liebsten auf, die man sich dort anhören konnte. Viele, die in den Twin Towers gewesen waren, hatten geahnt, dass sie sterben werden und sprachen ihren Angehörigen auf die Mobilbox, dass sie sie über alles lieben. Nur wenige Minuten später waren sie erstickt, verbrannt oder wurden von herabstürzendem Beton erschlagen. Man fühlte sich in dem Museum so sehr emotional mitgerissen, als hätte man selbst einen lieben Menschen bei den Anschlägen verloren.

Wall Street und Charging Bull

Nach dem Museumsbesuch zogen wir weiter zur Wall Street und zum Charging Bull. Dieser Bulle aus Bronze, bei dem sehr viele Inder anzutreffen waren, soll Glück bringen, wenn man ihn anfasst.

Fahrt mit dem New Yorker Wassertaxi und Bootstour bei Nacht zur Freiheitsstatue

Um den Abend noch sinnvoll zu gestalten, fuhren wir mit dem Wassertaxi zu einer Anlegestelle für Boote. Denn in unserem Büchlein zum New York Pass fanden wir die Information, dass von dort aus eine Bootstour bei Nacht zur Freiheitsstatue starten sollte. In der Hoffnung, spontan und kurzfristig noch Tickets dafür zu bekommen, fuhren wir also dorthin. Das Glück war auf unserer Seite und so nahmen wir an der einstündigen Fahrt zu Lady Liberty teil. Während wir an der Statue, die ein Geschenk Frankreichs an die USA war, vorbeifuhren, wurde Musik über New York abgespielt. Dieser Augenblick war sehr beeindruckend für uns. Nach der abendlichen Tour ging es mit der Subway zurück zum Hotel.


Tag 5

Am darauffolgenden Tag unternahmen wir den zweiten Anlauf, das Museum of Modern Art (MoMA) zu besichtigen. Auf dem Weg dorthin kamen wir am Hauptsitz des Fernsehsenders NBC vorbei, in dessen Shop wir noch schnell Fotos machten, unter anderem auf dem Originalstuhl aus der Musik-Castingshow The Voice. Im Anschluss daran ging es dann endlich ins MoMA, wo es neben der Sternennacht von van Gogh und den Wasserlilien von Monet auch Les demoiselles d’Avignon und Die drei Musikanten von Picasso zu bestaunen gab. Außerdem hängen in dem Museum auch Werke von Gauguin, Cézanne, Klimt, Matisse, Chagall, Dalí, Magritte und Warhol.

NBC Studios

Museum of Modern Art (MoMA)

High Line

Auf dem anschließenden Weg zur High Line kamen wir zufällig am Chelsea Market vorbei, den wir uns natürlich auch von innen anschauen wollten. Danach ging es weiter zur High Line, einer 2,33 km langen, nicht mehr genutzten Güterzugtrasse, die als Parkanlage umgestaltet worden war. „Das ist richtig schön gemacht, mit vielen Pflanzen, Grünanlagen und Sitzgelegenheiten“, schwärmte M später in einer WhatsApp-Nachricht an I und H.

Chelsea Market

Verleihung der MTV Music Awards im Madison Square Garden

Nachdem wir die gesamte Strecke abgelaufen waren, ging es weiter zum Madison Square Garden, wo an dem Abend die MTV Music Awards stattfanden. Dort war alles abgesperrt, überall waren Polizisten, Fans, Mitarbeiter und Stars. Unter ihnen waren Rihanna, Beyoncé und Heidi Klum. Leider bekamen wir niemanden von ihnen persönlich zu Gesicht.

Shoppingcenter Macy’s (oder: Shopping bei Victoria’s Secret)

Gleich gegenüber vom Madison Square Garden liegt das Macy’s, das mit 198.500 m² größte Warenhaus der ganzen Welt. Dort kaufte sich M seine Starbucks-Tasse zu New York. Den sich anschließenden, krönenden Abschluss des Tages beschrieb M später in einer WhatsApp-Nachricht an I und H wie folgt: „Danach musste ich dann zu Victoria’s Secret. Dort saßen am Eingang schon gelangweilte Männer. Als ich das überstanden hatte, haben wir schräg gegenüber vom Madison Square Garden noch etwas gegessen”, während dort zeitgleich die MTV Music Awards live auf Sendung waren.


Tag 6

Am nächsten Tag wollten wir am Morgen nach dem Frühstück zum Battery Park fahren, wo die Boote zur Freiheitsstatue ablegen. Unser Plan war, dort Tickets für die Freiheitsstatue für den darauffolgenden Tag zu kaufen. Schon unsere Recherchen im Internet hatten ergeben, dass man am Ticketschalter und an der Fähre stundenlang warten müsse. Doch als wir dort ankamen, war alles so leer, sodass wir sogar noch Tickets für denselben Tag erwerben konnten. Es dauerte vom Kauf dieser Tickets bis zum Ablegen der Fähre keine 20 Minuten. Dass es dort wider Erwarten so schnell ging, hat uns sehr überrascht. „Wie überall bei den bekannten Sehenswürdigkeiten musste man auch dort durch eine Sicherheitskontrolle, wie man sie vom Flughafen kennt. Wir sind also mit der Fähre zu Liberty Island gefahren, dort wo die Freiheitsstatue steht. Auf der Insel sind wir einmal um die Statue herumgelaufen. Man hatte von dort aus auch einen tollen Blick auf Manhattan.

Liberty Island: Besuch der Freiheitsstatue