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« Ajoutez deux lettres à Paris. C’est le paradis. » (Jules Renard, 1895)

Besuchte Sehenswürdigkeiten (Highlights und Insidertipps):  Sorbonne│ Quartier Latin mit Rue de la Harpe, Rue de la Huchette und Rue Mouffetard│ Panthéon │ Jardin des Tuileries │ Place de la Concorde │ Champs-Élysées │ Palais de l’Élysée │ Seine │ Eiffelturm │ Crêperie │ Salon de thé Angelina │ Montmartre mit Place du Tertre, Mur des Je t’aime und Sacré Coeur │ Exposition Christian Dior – couturier du rêve │ Louvre │ Restaurant La Bauhinia und Hotel Shangri-La mit Blick auf den Eiffelturm │ Les Halles │ Marché Montorgueil │ Cimetière du Père Lachaise │ Jardin des Plantes │ Île Saint-Louis mit Eis von Berthillon │ Hôtel de Ville │ Fontaine Stravinsky │ Paris Plage │ Le comptoir de Mathilde │ Poutine essen in The Moose│ Jardin Tino-Rossi

In diesem Jahr waren wir eine ganze Woche zu Besuch in der Hauptstadt Frankreichs. Dort haben wir viel Neues entdeckt, haben hervorragendes Essen gegessen und waren schockiert über die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen in der gesamten Stadt.

Unser Hotel

Wir buchten im Vorfeld sechs Nächte im Select Hotel Paris Rive Gauche, welches sich auf dem Place de la Sorbonne direkt neben der Universität befindet. Beim Blick aus unserem Hotelzimmer sahen wir direkt die Sorbonne vor uns. In nur fünf Minuten konnte man den Jardin du Luxembourg und das Panthéon zu Fuß erreichen. In zehn bis 30 Minuten war man bei der Notre Dame, am Seine-Ufer, beim Louvre oder an der Pont des Arts. Außerdem fuhren vor unserem Hotel die Buslinien zum Eiffelturm, zum Trocadéro und zur Sacré Coeur (Station: Muller) ab. Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten waren in einer Vielzahl fußläufig zu erreichen. In der Nähe der Hotelrezeption gab es mehrere Bonbongläser, wo sich M sehr häufig bediente. Das Frühstück war typisch französisch mit Pains au chocolat und Croissants.

Salon de thé Angelina

Oft haben wir davon schon von Erik gehört oder sind daran vorbeigelaufen, aber noch nie waren wir selbst dort. Das sollte sich 2017 endlich ändern. Also reservierten wir für einen Mittwoch 13:30 Uhr in dem Café, wo es laut Erik die leckerste Trinkschokolade der Stadt und der ganzen Welt gebe. Von den kleinen Küchlein (pâtisseries) probierten wir

  • den Craquant Chocolat-Noisette (knusprige Kekse mit Praline und Leinsamen, dunkler Schokoladenkeks, cremige Milch-und Haselnussschokolade, Milchschokoladenmousse, Nougatcrème, Haselnüsse),
  • Bianca (Himbeer-und Honiggelee, Mousse mit weißer Vanilleschokolade, frische Himbeeren, Marzipan)
  • und die Duchesse (Macaron-Teig, Schwarzteecrème, Vanillecrème und frische Erdbeeren).

Alle drei Küchlein waren sehr köstlich und machen Lust, auch noch die anderen Sorten zu probieren.

Angelinas berühmte Trinkschokolade „chocolat à l’ancienne“ gibt es sowohl heiß als auch kalt. M sagt, er habe in seinem ganzen Leben noch nie so eine leckere Schokolade getrunken. Diese habe aus purer dickflüssiger Schokolade bestanden.

Restaurant La Bauhinia in dem Hotel Shangri-La

Um die Verbeamtung zu feiern, reservierten wir im Vorfeld über lafourchette.fr einen Tisch für zwei in dem Restaurant La Bauhinia (= 30% Rabatt wegen Reservierung über diese Seite). Der Küchenchef des Bauhinia, Christophe Moret, war zuvor schon in mehreren Sterne-Restaurants tätig, ebenfalls als Küchenchef. Das Bauhinia wurde außerdem mit zwei Kochmützen von Gault-Millau ausgezeichnet. Bei der Ankunft wurde uns gleich ein kleines Höckerchen hingestellt, damit die Kameratasche nicht auf dem Fußboden stehen musste. Das sorgte bei uns schon gleich für das erste Schmunzeln des Abends. Anschließend präsentierte und servierte man uns das teuerste Mineralwasser des Restaurants wie einen Wein, was uns ebenfalls zum Staunen und Grinsen brachte. Unsere Vorspeisen, Hauptspeisen und Nachspeisen waren sensationell und absolut sterne-und kochmützenwürdig.

Auch die Kellner waren sehr zuvorkommend. Besonders in Erinnerung ist uns der kleine blonde Kellner geblieben, der auf uns einen nervösen Eindruck machte. Zu Beginn präsentierte er uns die Empfehlung des Tages und musste dafür in seinem schlauen Büchlein spicken, weil er das Menü vergessen hatte. Dann deckte er für mich das falsche Besteck ein. Seine kleinen Fehler des Abends kommentierte er immer ganz leise mit „Putain“ (verdammt). Der war wirklich so nervös, aber zugleich auch süß und witzig auf seine Weise. Zwischen den einzelnen Gängen entfernte man sogar mit einem extra Messer die Krümel von unserem Tisch. Als unser Lieblingskellner die jeweiligen Gänge einzeln brachte, beugte er sich immer zu uns vor und erklärte uns gedichtartig wie ein Hofnarr im Mittelalter, wie sich das Essen zusammensetzte. Er war einfach so goldig und so sympathisch. Es war so lustig mit anzusehen, dass er und wir – völlig normale, bodenständige Menschen – in diesem gehobenen Rahmen des Restaurants „vornehm und fein“ spielen mussten wie in einem Theaterstück. Jeden Tag müssen wir dieses Theater aber nicht haben. Lustig war auch, wie sich automatisch die Tür öffnete und die Kellner immer wie Roboter aus ihrer „Aufbewahrungsbox“ herauskamen, die sich direkt neben unserem Tisch befand. Vorn waren die Weine angeordnet und dahinter befand sich die Küche. Allein der Besuch im Restaurant war für uns ein absolutes Highlight unserer Paris-Reise 2017.

Auf unseren Wunsch hin, ein Foto von uns zu machen, schlug unser Lieblingskellner vor, uns einmal am Tisch und einmal nach dem Dinner vor dem Restauranteingang zu fotografieren. Wir willigten ein. Dann wollte er uns auch noch den Garten des 5-Sterne-Hotels mit Blick zum Eiffelturm zeigen. Es kamen ein anderer Kellner und eine PR-Frau des Hotels hinzu und meinten, der Garten sei gerade von einem russischen Fernsehteam belegt, das den ganzen Tag schon eine Kampagne für eine russische Werbung drehe. Die reichen Russen sollen schließlich in diesen Luxusschuppen gelockt werden. Da der Garten belegt war, schlug uns die PR-Frau (bzw. Verantwortliche für Kommunikation) vor, uns den schönsten Blick des Hotels zu zeigen. Also nahm sie uns mit in den Aufzug und wir fuhren weit hoch. Dann standen wir plötzlich vor der Suite Shangri-La, die 20.000 € pro Nacht kostet. Da die Karte der PR-Frau nicht funktioniert hatte, ließ sie uns kurz allein und kam mit einer funktionierenden Karte zurück. Und plötzlich standen wir in der teuersten Suite des gesamten 5-Sterne-Hotels, ohne das so überhaupt geplant zu haben. Von allen Bereichen der Suite aus kann man den Eiffelturm riesengroß vor sich sehen, sogar von der Badewanne aus. Allein die Terrasse der Suite ist riesengroß. Die PR-Frau führte und also durch die Suite und machte anschließend noch ein paar Fotos von uns auf der Terrasse. Dabei kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wir fragen uns bis heute, welche Umstände dafür sorgten, dass wir auf einmal in einer so teuren Suite landeten – wenn auch nur für 20-30 Minuten. Sie meinte, sie sei schon den ganzen Tag für die Pressearbeit zuständig gewesen und die Suite sei an dem Tag frei und wir hätten uns so interessiert für das Hotel gezeigt. Wir haben der netten Dame aber gleich mehrfach zu verstehen gegeben, dass wir uns eine Nacht in dieser Suite niemals im Leben leisten können. Sie sich selbst übrigens auch nicht, war ihre Antwort. Nach der kleinen exklusiven Führung durch die Suite begleitete uns die Frau sogar noch bis zum Ausgang und verabschiedete sich mit Handschlag von uns. Diesen Abend in seinem vollen Umfang werden wir niemals vergessen. Und dann ging es zurück zur Realität und wir fuhren mit dem öffentlichen Bus zurück zu unserem Hotel neben der Sorbonne.

 

Weiteres Essen

Das volle Kontrastprogramm zu dem Abend im Restaurant Bauhinia hatten wir, als wir uns in der Nähe des Eiffelturms eine Pizza bei Alfio (43 Avenue de la Bourdonnais, 75007 Paris) kauften und diese auf einer Decke vorm Eiffelturm schmecken ließen. Auch das war romantisch. Außerdem waren wir zweimal in der Crêperie am Panthéon und dreimal in The Moose, einer kanadischen Sportsbar, in die mich Erik 2010 mitgenommen und mir zum ersten Mal Poutine gezeigt hatte. M aß einmal Burger und zweimal Chili cheese fries (= Chili con carne mit Pommes und Käse überbacken) und ich entschied mich dreimal für die Poutine (Pommes mit brauner Soße mit Käse überbacken). Außerdem probierten wir das angeblich leckerste Eis in ganz Paris auf der Île Saint Louis bei Berthillon. Da Berthillon selbst gerade Urlaub machte und geschlossen hatte, holten wir uns das Berthillon-Eis an einer anderen Stelle. Überall auf der kleinen Insel gibt es nämlich das echte Eis von Berthillon – man muss nur auf das Logo achten.

Montmartre und Rafael

Wenn wir in Paris sind, darf ein Abstecher in unser Lieblingsviertel, das Montmartre, natürlich auf keinen Fall fehlen. Dort trafen wir wieder unseren Künstler Rafael, der uns schon 2010 gezeichnet hatte. Er hat M gleich wiedererkannt und plauderte ein bisschen mit uns wie schon bei unserem Besuch 2011. Jeden Tag muss er über so viele Jahre hinweg so viele Menschen zeichnen und wir freuen uns immer wieder, wenn er uns trotz dessen immer wieder erkennt. In Ms Gesichtserkennungsprogramm auf seinem MacBook konnten sogar unsere von Rafael gezeichneten Gesichter automatisch unseren Personen zugeordnet werden. Rafael hat uns so exakt abgezeichnet, als hätte er uns fotografiert. Der Mann hat Talent! Es gibt im Montmartre umherlaufende „Künstler“, die einem versprechen, ein Porträt in zehn Minuten im Stehen zu zeichnen. Es gibt aber auch Künstler, die am späten Abend unter schlechten Lichtverhältnissen zeichnen. Beide Methoden sind absolut unprofessionell. Wir können nur jedem empfehlen, die Künstler zu analysieren und ihr vorhandenes oder nicht vorhandenes Talent zu erkennen, bevor man sich für einen von ihnen entscheidet. Für uns hat Rafael das größte Talent.

Veränderung von 2009-2011 zu 2017: Normalerweise sind oben im Montmartre ein Weinberg, Windmühlen, ein Wasserturm und das Cabaret „Au Lapin Agile“ zu bestaunen. Die Straße, die wir immer genommen haben, um uns das alles anzuschauen, ist neuerdings Privateigentum und wurde komplett abgesperrt. Die Orte sind für Touristen nicht mehr zugänglich – zumindest kamen wir nicht dorthin. Ob es einen anderen Weg dahin gibt, haben wir leider nicht herausgefunden.

Paris Plage

Auch in diesem Jahr hat sich Paris für den Sommer in der Stadt etwas einfallen lassen. Paris Plage findet wieder am Seine-Ufer mit Liegestühlen statt. Vor dem Hôtel de Ville kann man es sich ebenfalls auf Liegestühlen bequem machen. Dort gibt es auch ein kleines Wasserhäuschen, wo man sich seine Flasche auffüllen kann, sogar mit Sprudelwasser. Zudem wurde das Bassin de la Villette eingerichtet, wo man in der Seine in einem abgesperrten Bereich baden kann. Für Kinder gibt es am Seine-Ufer kostenlose Fahrräder zum Ausleihen, es finden Erste-Hilfe-Einweisungen statt, an den Mauern kann man hochklettern etc.

Veränderungen von 2009-2011 zu 2017: Eigentlich wurde für Paris Plage jahrelang viel Sand aufgeschüttet, z.B.: am Seine-Ufer (zum Relaxen auf Liegestühlen) sowie vorm Hôtel de Ville (für Beachvolleyball). Als wir  2017 dort waren, haben wir nirgends Sand gesehen, sondern nur einen Holzboden.

Warum gibt es 2017 bei Paris Plage (fast) keinen Sand mehr?

Wir haben im Internet recherchiert und Folgendes herausgefunden. Dass es so ist, hat zwei Gründe: politische und ökologische. Zu den politischen: Im März 2017 hat die Stadt Paris beschlossen, die Geschäftsbeziehungen zu dem jahrelangen Sandlieferanten Lafarge einzustellen. Grund dafür ist der Vorwurf an Lafarge, die Firma hätte den Islamischen Staat in Syrien finanziell unterstützt und würde es nicht ausschließen, Trumps Mauer zwischen Mexiko und den USA mitzubauen. Nach den ganzen Attentaten in Frankreich versteht es sich von selbst, dass Paris keine Terroristen indirekt mitfinanzieren möchte. Zu den ökologischen Gründen: Paris möchte die Nutzung der aus der Urzeit stammenden Ressource Sand einschränken. Zwischen den Jahren 2002 bis 2011 wurden jährlich 1000 Tonnen Sand für Paris Plages geordert. Von 2012 bis 2015 waren es sogar 5000 Tonnen Sand. Im Jahr 2017 wurden nur(!) 400 Tonnen Sand am Bassin de la Villette aufgeschüttet. Die Anlieferung des Sandes erfolgte in diesem Jahr per Schiff. Die Anlieferung mit LKW wäre 3,5x umweltschädlicher gewesen. Vor dem Hôtel de Ville wurde damals ebenfalls Sand aufgeschüttet, um dort Beachvolleyball zu spielen. In diesem Jahr möchte man allerdings für die Olympischen Spiele 2024 in Paris werben und hat daher eine Athletikpiste installiert. Ein weiterer Grund ist, dass die mit Sand aufgeschütteten Bereiche aufwändig in ihrer Reinigung und Sauberhaltung waren. Dies fällt nun weg, sodass Paris Plage 24/24 Stunden zugänglich ist – das war vorher nicht der Fall. Allein am Bassin de la Villette, wo man in diesem Jahr auch in der Seine baden kann, wurde Sand aufgeschüttet. Jede Nacht macht eine Maschine diesen Bereich sauber, was mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden ist.

Quelle: http://www.lemonde.fr/societe/article/2017/07/08/paris-plages-sans-sable-ou-presque_5157810_3224.html (übersetzt aus dem Französischen)

Les Halles

Um nach Schuhen vom Coq sportif Ausschau zu halten, waren wir einen Tag bei Les Halles shoppen. Zu unserer großen Verwunderung sah das Einkaufszentrum völlig anders aus als damals.

Veränderungen von 2009-2011 zu 2017: Das Shoppingcenter wurde 2016 nach einer großen Modernisierung wiedereröffnet und hat jetzt ein großes, durchgehendes Dach. Der prinzipielle Aufbau der Geschäfte ist aber gleichgeblieben und weiterhin unübersichtlich verwinkelt.

Ausstellung „Christian Dior – Couturier du rêve“

Nach einer Modeausstellung von Yves Saint Laurent in Paris und von Jean Paul Gaultier in München wollte ich unbedingt in die neue Ausstellung von Christian Dior in Paris gehen. Diese fand im Musée des Arts décoratifs neben dem Louvre statt. Von den bisher besuchten Modeausstellungen war das mit Abstand die größte. Da es an dem Tag viel geregnet hatte und der Himmel komplett grau war, war das Museum entsprechend voll. Kam man der Mode in den Räumlichkeiten zu nah, hat es ganz laut gepiept und man ist sofort zurückgeschreckt. Insgesamt hat uns die Ausstellung sehr gut gefallen. Dior hat Geschmack und versteht sehr viel von Mode.

Da es nur möglich war, Tickets für die temporäre Ausstellung UND für die permanente Ausstellung zu erwerben, gingen wir danach noch in den anderen Bereich des Museums, wo lauter alte Möbelstücke ausgestellt waren. Manche Hocker davon sahen aus wie aus dem Schloss Versailles oder Fontainebleau. Diese dekorative Kunst, d.h. die permanente Ausstellung, war eher uninteressant und nicht sehenswert.

Neue Entdeckungen

Obwohl ich schon sieben Monate in einem Pariser Vorort gewohnt habe und wir danach noch einmal zu Besuch in Paris waren, haben wir 2017 wieder neue Sachen für uns entdeckt: die Île Saint Louis, die Rue Mouffetard, den Marché Montorgueil oder den Jardin Tino-Rossi. Außerdem kannte M die Gedenkstätte von Lady Di und den Friedhof Père-Lachaise noch nicht. Das Quartier Latin (die Rue de la Harpe, Rue de la Huchette, Rue Xavier-Privas, Rue Saint-Séverin) haben wir viel intensiver erlebt als vorher, weil sich unser Hotel in dem Viertel befand.

Die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen (Vigipirate)

Völlig schockiert waren wir über die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen in der gesamten Stadt. Es waren wesentlich mehr Soldaten, Polizisten und Sicherheitskräfte (oft mit schusssicherer Weste und Maschinengewehr) im Einsatz als damals. Überall gab es Taschenkontrollen mit Metalldetektoren, z.B.: in dem Shoppingcenter Les Halles oder in den Geschäften auf den Champs-Élysées, z.B.: ebenfalls mit Metalldetektor bei Louis Vuitton. Vor dem Disney-Laden war zudem eine große Schlange aufgrund der Einlasskontrollen.

Des Weiteren wurde der Zutritt zu den großen Sehenswürdigkeiten massiv eingeschränkt: Die Rasenfläche vorm Eiffelturm (Champs de Mars) war komplett gesperrt und nicht zugänglich. Auch der Eiffelturm war eingezäunt und man konnte nur unter ihn gelangen, wenn man sich einer Einlasskontrolle unterzog. Außerdem war am 14. und 15. August (Maria Himmelfahrt) das gesamte Gelände vor der Notre Dame abgesperrt und von Soldaten und Polizisten umstellt. Es erfolgten ebenfalls Einlasskontrollen mit Metalldetektoren. Die Sacré Coeur ist nicht mehr auf geradem Wege von den Treppen aus frei betretbar, sondern dort finden links an der Seite ebenfalls Einlasskontrollen mit Metalldetektoren statt. In Museen dürfen keine großen Gepäckstücke oder Taschen mehr mitgebracht werden – im Musée d’Orsay darf man diese auch nicht mehr an der Garderobe abgeben.

Trotz der extrem erhöhten Terrorgefahr war die Stadt vollkommen überfüllt von Touristen aus aller Welt. Wir können nur jedem raten, sich nicht abschrecken zu lassen. Paris war damals schon wundervoll, es ist 2017 wundervoll und es wird auch in 100 Jahren noch einzigartig sein.

 


Unsere Empfehlungen

La Crêperie am Panthéon: 12 Rue Soufflot, 75005 Paris, Frankreich

Crêpes in allen möglichen Variationen: süß und herzhaft (Galettes)

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Salon de thé Angelina

226 Rue de Rivoli in der Nähe vom Jardin des Tuileries, (Station: Tuileries oder Concorde, Métro 1

ein Muss für jeden, der in Paris ist│die leckerste Trinkschokolade (heiß und kalt) der Welt │Pâtisseries │ vorher unbedingt reservieren

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The Moose: Kanadische Bar

bodenständig │ unbedingt die Poutine und Chili cheese fries probieren │Sportbar zum Fußballschauen

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La Bauhinia: Haute-Cuisine-Restaurant

für besondere Anlässe │gehobene, exquisite französische und asiatische Küche │Michelin│Gault & Millau │ Christophe Moret │unbedingt vorher reservieren

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Select Hotel Paris Rive Gauche

sehr zentral, direkt neben der Sorbonne im Quartier Latin │ nur wenige Minuten Fußweg zum Panthéon und Jardin du Luxembourg │ Notre Dame, Louvre etc. sind auch fußläufig zu erreichen │ Busse fahren direkt bis zum Trocadéro (Bus 63), zum Eiffelturm (Bus 87) und zur Sacré Coeur (Bus 85, Station: Muller) │ viele Essensmöglichkeiten und Supermärkte in der Nähe