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Eurowings streicht Flüge – Umbuchung auf Lufthansa-Flüge mit Gepäck

Unsere Reise nach Paris in den Pfingstferien 2018 stand zunächst unter keinem guten Stern. Zwei Monate vor dem Abflug hatte uns Eurowings nämlich ohne Angabe von Gründen die Flüge gestrichen. Eine Kollegin berichtete, dass Eurowings auch die Flüge ihrer Tochter nach London grund- und ersatzlos gestrichen hätte. Auch im Reisebüro sind die Flugstreichungen verschiedener Airlines ein Dauerthema.

Wir hatten über Eurowings nur Handgepäck gebucht und hätten kein Essen bekommen. In der E-Mail der Airline, in der wir über die Annulierung informiert wurden, hieß es, wir bekämen zeitnah Ersatzflüge. Daraufhin vergingen weitere vier Wochen des Wartens und Bangens, in denen sich Eurowings nicht mehr bei uns gemeldet und nicht auf E-Mails reagiert hat. Weil wir diesmal nicht privat als M & M unterwegs waren, sondern eine “geschäftliche” Gruppenreise auf dem Plan stand, betraf diese Flugstreichung neben mir noch weitere 26 Personen aus der Gruppe. Da die Familienangehörige eines Gruppenmitglieds im Reisebüro arbeitet, hat sie dann Schwung in die ganze Sache hereingebracht und dafür gesorgt, dass wir als Gruppe auf Lufthansa-Flüge umgebucht wurden. Aus dem Handgepäck-Tarif wurde dann plötzlich bei Lufthansa der Tarif “Economie Classic”, bei dem jeder von uns 23 kg inkl. Handgepäck mitnehmen durfte und dazu noch eine Mahlzeit bekam. Eigentlich hätte es bei Lufthansa noch den “Light-Tarif” mit Handgepäck gegeben, aber über dieses kostenlose Upgrade waren wir sehr glücklich. Die Umbuchung dauerte zwar lange, doch waren die neuen Konditionen viel besser als die alten.

Schreibfehler im Ticket von Lufthansa

Da wir als Gruppe nach Paris fliegen wollten, buchte ich für uns alle die Flüge und stellte erst wenige Tage vor der Abreise fest, dass der Name eines Gruppenmitglieds falsch geschrieben war. Wenn man googelt, findet man unzählig viele Horrorgeschichten darüber, dass Leute mit Tippfehler im Namen nicht mitfliegen durften oder sich das teure Ticket noch einmal neu kaufen mussten. Etwas aufgelöst, rief ich dann bei Lufthansa an und teilte den Fehler mit. Die Mitarbeiterin vermerkte dann in der Buchung, dass ich die Namensänderung vor er Reise telefonisch durchgegeben habe und meinte, dass die Person weder in München noch in Paris Probleme am Flughafen bekäme. Ihr Vermerk sollte also dafür sorgen, dass das Gruppenmitglied trotzdem mitfliegen kann. Diese Änderung des Namens war vollkommen problemlos und kostenlos – vermutlich nur deshalb, weil wir als Gruppe mit 27 Personen unterwegs sind. Am Ende durfte die Person dann tatsächlich mitfliegen.

Flughafen-Shuttle in Paris

Da wir mit 27 Personen unterwegs waren und erst kurz vor Mitternacht in Paris landen sollten, entschieden wir uns, einen Flughafen-Shuttle der Firma ALLONAVETTE zu buchen, der uns in der Nacht vom Flughafen zum Hotel bringen sollte. Für diesen haben wir pro Person für die Hin- und Rückfahrt insgesamt 22,11€ bezahlt –  das Métro-Ticket vom Flughafen in die Pariser Innenstadt wäre auch nicht günstiger gewesen. Einen Tag vor der Abholung bekamen wir eine SMS mit den Handynummern aller Fahrer zugeschickt, damit wir uns im Falle eines Problems bei ihnen hätten melden können. Als wir am Flughafen ankamen, standen unsere vier sehr netten, höflichen Chauffeure schon da und brachten uns zu ihren schwarzen Mercedes-Vans. Wir fühlten uns an diesem Abend wirklich wie VIPs. Die Autos waren sehr sauber und komfortabel. Auch für unsere Rückreise nahmen wir den Service von Allonavette in Anspruch. Obwohl wir den Transfer erst für 16:30 Uhr gebucht hatten, waren unsere vier Fahrer bereits um 16:08 Uhr bei uns am Hotel. Unser Fazit: Allonavette ist für Gruppen absolut empfehlenswert und sehr zuverlässig.

Wiedersehen mit Eriks Mama und Bruder

Die Mama (Solveig) und der Bruder (Dylan) meines Lieblingskanadiers Erik sind derzeit auf großer Europa-Rundreise durch Deutschland, Holland, Belgium, Portugal, Spanien und Italien. Erst kurzfristig entschieden sie sich dazu, noch schnell einen Abstecher nach Paris zu machen. Wie es der Zufall so wollte, waren wir dann zur gleichen Zeit in der Stadt und hatten die Möglichkeit, uns nach so vielen Jahren endlich wiederzusehen.

 

 

Tour Montparnasse: Der schönste Blick über Paris

Vor unserer Reise 2018 war ich bereits zweimal auf dem Tour Montparnasse, nämlich 2009 und 2010 im Rahmen meines 7-monatigen Auslandsaufenthaltes. Damals war nur ein brusthohes Gitter als Absperrung (s. Fotos oben) angebracht und man konnte jeden Windzug  auf der Aussichtsplattform im 59. Stock spüren. Umso überraschter war ich, als ich 2018 mit dem Aufzug dort ankam: alles war verglast und man konnte keine vernünftigen Fotos mehr machen, weil sich alles im Glas spiegelte oder man das Blitzlicht der Kamera im Glas sah. Besser waren dagegen die neuen Sitzmöglichkeiten und der einladende Teppich, der für eine heimelige Atmosphäre sorgte (s. Fotos unten).

 

 

Unser Rückflug: Flughafen aufgrund von Gewitter geschlossen

Bis zu unserem Rückflug nach München war die gesamte Reise perfekt. Leider war der Münchner Flughafen am Abend der Rückreise aufgrund eines größeren Gewitters gesperrt, sodass wir zunächst zwischen Stuttgart und München mehrere Runden am Himmel drehten. Da sich die Wetterlage aber immer weiter verschlechterte und uns der Treibstoff ausging, wurden wir nach Nürnberg umgeleitet. Nach einer Auftankung am Nürnberger Flughafen sind wir dann weiter nach München geflogen, wo wir zweieinhalb Stunden später (00:05 Uhr) landeten.

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