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« Ajoutez deux lettres à Paris. C’est le paradis. » (Jules Renard, 1895)

Da ich von September 2009 bis Mai 2010 selbst sieben Monate in Paris gelebt habe, möchten wir allen Paris-Einsteigern und Wiederkehrern stichpunktartig ein paar Tipps und Informationen für ihren ersten oder zehnten Besuch in der französischen Hauptstadt geben.

letzte Aktualisierung: August 2017

Die ersten Aktionen in Paris

 

  • eine mehrtägige Hop on Hop off Tour mit City Sightseeing Paris, dem roten Bus
    • Ich würde den 3-Tages-Pass inkl. Bootstour auf der Seine nehmen.
    • Dieser Anbieter hat 4 verschiedene große Touren mit 50 Stopps. Man kann zuerst jede Linie einmal durchfahren vom Anfang bis zum Ende, um sich einen Überblick über Paris zu verschaffen. Danach kann man die Tour noch einmal fahren und aussteigen. Wenn ihr den Pass für drei Tage nehmt, könnt ihr den Bus die vollen drei Tage nutzen. Eine Bootsfahrt auf der Seine ist auch inbegriffen.
    • In dem Bus gibt es kostenlose Kopfhörer für die Ansagen, man kann als Sprache auch Deutsch wählen (Kopfhörer vom Handy funktionieren auch und sind besser von der Tonqualität).
  • ein Carnet aus 10 Einzeltickets für die öffentlichen Verkehrsmittel kaufen, Ersparnis: 25%
  • manger une Crêpe (au beurre-sucre, d.h. mit Butter und Zucker, ist besonders lecker)
  • Den Museumspass empfehle ich nur bedingt, weil Minderjährige und EU-Bürger im Alter von 18-25 freien Eintritt in vielen Sehenswürdigkeiten haben, z.B. im Louvre.
  • Wer ein besonders schönes Andenken aus Paris haben möchte, kann sich auf dem Place du Tertre zeichnen lassen. Mein Lieblingskünstler ist Rafael (siehe Fotos).

 Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

  • Tour Eiffel, auch am Abend schön, wenn er zu jeder vollen Stunde blinkt
  • Blick vom Trocadéro auf den Eiffelturm und vom Champs de Mars (Rasenfläche gegenüber)
  • Das Denkmal hinter der Rasenfläche und vor der École militaire ist auch schön (Le mur pour la paix)
    • Station: RER C Champs de Mars – Tour Eiffel
  • Notre Dame (kostenloser Eintritt für alle)
    • Station: Saint-Michel Notre-Dame RER B & C, Métro 4 = Île de la Cité
    • dazu: Île Saint-Louis mit Eis von Berthillon
  • Montmartre (mein Lieblingsviertel)
    • Sacré Cœur (kostenloser Eintritt für alle) und Place du Tertre (Künstlerplatz) (Station: Anvers Métro 2, entweder mit dem Funiculaire den Berg hochfahren oder hochlaufen)
    • Moulin Rouge (Station: Blanche, Métro 2)
    • Wenn ihr euch auf dem Place du Tertre malen lassen wollt, empfehle ich den Künstler Rafael (siehe Foto)
    • Le mur des Je t’aime (Station: Abbesses, Métro 12)
    • Vignes du Clos Montmartre und Au lapin agile in der Rue des Saules
    • für junge Leute am Abend: Rue Muller, Rue de Clignancourt
  • Triumphbogen und Champs-Élysées (Station: Champs-Élysées – Clemenceau, Métro 1 & 13 ; man kann zum Triumphbogen laufen, aber dort sind noch andere U-Bahn-Stationen)
  • La Défense mit La Grande Arche (Station: Esplanade de la Défense, Métro 1)
  • Place de la Concorde (Station : Concorde, Métro 1 & 8 & 12)
  • Hôtel de ville = Rathaus (Station : Hôtel de Ville, Métro 1 & 11)
  • Saint-Germain des Prés
  • Invalides : Grab von Napoléon (in der Nähe der Pont Alexandre III)
  • Catacombes (schaut euch lieber vorher Fotos im Internet an und entscheidet dann, ob ihr das sehen wollt; manche finden das gruselig)
  • Congiergerie (= Gefängnis während der Französischen Revolution)
  • Sainte-Chapelle
  • Opéra Garnier
  • Panthéon (dort sind viele wichtige Persönlichkeiten begraben, u.a. in der Krypta)
  • Château de Versailles, mit dem RER nach Versailles fahren als Tagesausflug
  • Insider-Tipp: die Freiheitsstatue (die ist aber eher unspektakulär)
  • Cimetière du Père-Lachaise (Friedhof, wo viele bekannte Franzosen begraben sind)
  • Disneyland (etwas außerhalb von Paris)
  • Palais de l’Élysée (Sitz vom frz. Präsidenten) : in der Nähe der Champs-Élysées, nur von außen zu bewundern
  • wenn ihr euch für Fußball interessiert: Stadiontour durch das Stade de France oder den Parc des Princes (PSG)
  • Grand Palais und Petit Palais (bei der Pont Alexandre III und den Champs-Élysées)

 


 Das typische Paris-Gefühl und Insider-Tipps

  • besonders empfehlenswert (Foto oben): die Île Saint Louis mit der Hauptstraße Saint-Louis-en-l’Île und ihren zahlreichen kleinen Geschäften (Postkarte: 0,30€, Crêpe au beurre-sucre: 2€)
  • Eis bei Berthillon essen – Berthillon macht Urlaub in den Sommerferien, aber das Eis gibt es auch bei vielen anderen Händlern auf der Île Saint Louis (auf das  Berthillon-Logo achten)
    • verbinden mit dem Jardin Tino-Rossi (Park hinter der Île Saint Louis)
  • Quartier Latin: Rue de la Harpe, Rue de la Huchette, Rue Xavier Privas, Rue Saint Séverin (bis zur Notre Dame fahren), Rue Mouffetard (siehe Fotos unten) (Métro 7, Station Place Monge)
  • Quartier Montmartre am Abend: für Nachtschwärmer und junge Menschen: Rue Muller, Rue Paul Albert, Rue de Clignancourt
  • Marché Montorgueil mit Rue Montorgueil, Rue Montmartre, Rue Étienne Marcel, Rue des petits carreaux
  • Jardin de la nouvelle France zwischen Place de la Concorde und Champs-Élysees (Park)
  • Pont de l’Alma (Unfallstelle) und Gedenkstätte für Lady Diana und Flamme de la liberté: 7 Place de l’Alma, 75008 Paris (Métro 9, Station: Alma-Marceau)
  • interessanter Blick auf den Eiffelturm: Rue de Montessuy (in der Nähe der Pont de l’Alma)
  • Place Saint-Germain-des-Prés (Métro 10, Station: Mabillon)
  • Blumenmarkt Marché aux fleurs, Allée Célestin Hennion, 75004 Paris (Métro 4, Station: Cité)
  • Rue des barres, Rue des archives (in der Nähe vom Hôtel de Ville)


Museen für Kunstliebhaber

  • im Louvre unbedingt „La Joconde“ (Mona Lisa) anschauen (Station: Palais Royal- Musée du Louvre, Métro 1 & 7)
    • beim Louvre nicht durch die Glaspyramide gehen, weil ihr sonst viel zu lange in der Schlange steht; benutzt lieber einen Seiteneingang, dann geht es schneller (da viele die Seiteneingänge nicht kennen, ist es dort viel leerer)
  • Musée d’Orsay (siehe Foto oben, sehr empfehlenswert)
  • Musée Rodin (sehr empfehlenswert)
  • Fondation Louis Vuitton
  • Centre Georges Pompidou (Museum für moderne Kunst)
  • Fondation Claude Monet (Haus und Garten) in Giverny (1 1/2 Stunden von Paris entfernt)
  • temporäre Ausstellungen in verschiedenen Museen: Exposition Christian Dior im Musée des Arts Décoratifs neben dem Musée du Louvre (noch bis Januar 2018, siehe Foto unten) oder die Exposition Yves Saint Laurent (2009/2010) etc.


 Die schönsten Aussichten

  • Blick vom Tour Montparnasse (= für mich der schönste Ausblick, siehe Foto oben)
    • gegen Abend hochfahren, wenn es aber noch hell ist: auf den Sonnenuntergang warten und dann so lange oben bleiben, bis es dunkel wird (dann habt ihr den Blick im Hellen und Dunkeln)
    • Station: Gare Montparnasse (Métro 4, 6, 12, 14)
  • Blick vom Montmartre, von den Treppen vor der Sacré Cœur (am besten auch gegen Abend hingehen wie zum Tour Montparnasse, d.h. die zwei Dinge an unterschiedlichen Abenden machen)
  • Blick vom Eiffelturm: hochfahren vs. Treppen steigen (ich würde hochfahren)
  • Blick von der Notre Dame: wenn ihr vor der Notre Dame steht, befindet sich links an der Seite der Eingang hoch zu den Türmen (les tours) und zur Glocke
  • Blick vom Triumphbogen, dort ist eine Aussichtsplattform (Station: Charles de Gaulle Étoile RER A oder Métro 1,2,6)
  • exklusiv: Blick von der “Suite Shangri-La” in dem 5-Sterne-Hotel Shangri-La in der Nähe vom Trocadéro (mehr dazu siehe Paris 2017, siehe Foto unten)


 Die schönsten Parks und Gärten sowie Spaziergänge

  • Jardin des Tuileries (sehr empfehlenswert, siehe Fotos oben) (Métro-Station Concorde oder Palais Royal-Musée du Louvre, Linie 1)
  • Jardin du Luxembourg (sehr empfehlenswert) (Station: Luxembourg, RER B)
  • Spaziergang/ Picknick am Seine-Ufer
  • im Sommer wird am Seine-Ufer Sand aufgeschüttet und Strandliegen stehen überall kostenlos herum= Paris Plages
  • Parc floral und Bois de Vincennes (etwas außerhalb von Paris; dort sieht man oft Männer, die Boule spielen) (Station: Château de Vincennes, Métro 1)
  • Parc des Buttes-Chaumont (sehr außergewöhnlich) (Station: Buttes-Chaumont, Métro 7B)
  • Friedhof Père Lachaise (Station: Ménilmontant, Métro 2 ODER Gambetta, Métro 3 & 3B)
  • Jardin des Plantes, auch gut zum Joggen geeignet (sehr empfehlenswert im Sommer, siehe Foto unten) (Station: Gare d’Austerlitz, RER C, Métro 5 & 10)


 Die schönsten Brücken (les ponts)

 

  • Pont des Arts (siehe Fotos oben)
    • Sie war mal die romantischste Brücke in Paris, wo Verliebte ein Schloss als Zeichen ihrer Verbundenheit anbringen konnten (Foto links von 2011). Aber diese wurden beseitigt, weil ein Stück der Brücke aufgrund der schweren Schlösser in die Seine gestürzt war. Daraufhin hat man alle Schlösser entfernt und durchsichtige Plexiglasscheiben angebracht (Foto rechts von 2017).
  • Pont Neuf – eine Alternative, um ein Schloss anzubringen (es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Schlösser auch entfernt werden) (Station: Pont Neuf, Métro 7)
  • Pont Alexandre III (in der Nähe von den Champs-Élysées) (meine Lieblingsbrücke, siehe Fotos unten) (Station: Champs-Élysées-Clemenceau, Métro 1 & 13)

 


 Shopping

 

  • Les Halles (Station : Châtelet-Les Halles, Métro 4, RER A, B, D) (siehe Fotos oben)
    • das Kaufhaus wurde nach einer Modernisierung 2016 neueröffnet (Foto links: vorher, Foto rechts: nachher)
  • die Seitenstraßen bei Les Halles und dem Centre Georges Pompidou: Boulevard de Sébastopol, Rue Rambuteau, Rue Montmartre, Rue Étienne Marcel, Rue Montorgueil, Rue des petits carreaux, Rue du temple
  • Champs-Élysées (Station : Champs-Élysées-Clemenceau, Métro 1 & 13) und Avenue Montaigne (vgl. Maximilianstrasse München)
  • cnit und Les quatre temps bei La Défense (Station : Esplanade de la Défense, Métro 1)
  • Galeries Lafayette (teuer, aber schön zum Angucken) und Boulevard Haussmann (Station: Chaussée d’Antin- La Fayette), Métro 7 & 9)
  • Rue de Rivoli: vom Kaufhaus BHV Marais (Métro 1 & 11 Hôtel de Ville) bis zum Place de la Concorde

Spezielle Empfehlungen:

  • Le coq sportif: 1, Rue Montmartre, 75001 Paris
  • Charlotte (typisch französischer, kleiner Geschenke-und Souvenirladen): 51/53 rue Saint Louis en l’Île, 75004 Paris
  • Les fruits du temps (ähnlich wie Charlotte): 80 Rue Saint-Louis en l’Île, 75004 Paris
  • Le comptoir de Mathilde (Chocolaterie und Épicerie) 42, rue Rambuteau, 75003 Paris (es gibt mehrere Läden in Paris, sie sind außerdem in ganz Frankreich vertreten)
  • La Cure Gourmande (Kekse und Nougat): 55 rue Saint louis en l’Île, 75004 Paris (es gibt zahlreiche Läden in Paris sowie in ganz Frankreich, Deutschland, Österreich, Spanien)
  • Drogerieartikel von Le petit Marseillais gibt es überall in den Supermärkten und Drogerien
  • sehr süße Baby-und Kindermode von Jacadi
  • spezielle Sachen bekommt man auch bei den Bouquinisten am Seine-Ufer (das sind die Straßenhändler, die ihre Ware aus dunkelgrünen Metallboxen verkaufen)

 Kostenloser Eintritt für Minderjährige und EU-Bürger von 18-25 Jahren

*Moins de 18 ans (en famille et hors groupes scolaires) : unter 18 Jahren
18-25 ans (ressortissants des pays de l’Union Européenne : zwischen 18 und 25 Jahren und EU-Bürger

Nehmt unbedingt euren Personalausweis mit, um euer Alter zu belegen.

Dort habt ihr kostenlosen Eintritt:

  • Louvre
  • Notre Dame: Türme und Krypta
  • Triumphbogen (Aussichtsplattform und Museum)
  • Conciergerie (= Gefängnis während der Französischen Revolution)
  • Sainte-Chapelle
  • Panthéon
  • Musée d’Orsay
  • Château de Versailles
  • etc.

10 Geheimtipps für eine Städtereise nach Paris im Überblick

1. die Mur des je t’aime besuchen (Ich-liebe-dich-Mauer, Place des Abbesses)

2. Souvenirs auf der Île Saint-Louis kaufen und das beste Eis der Stadt bei Berthillon essen (31 rue saint louis en l’ile)

3. die beste Trinkschokolade der Welt und super leckere Patisseries bei Angelina verkosten – unbedingt vorher reservieren (226 Rue de Rivoli)

4. einen Spaziergang durch den Parc des Buttes-Chaumont machen (1 Rue Botzaris)

5. durch die Gassen im Montmartre-Viertel schlendern: Vignes du Clos Montmartre und Au lapin agile in der Rue des Saule

6. durch das Quartier Latin streifen: Rue de la Harpe, Rue de la Huchette, Rue Xavier Privas, Rue Saint Séverin (bis zur Notre Dame fahren), Rue Mouffetard (Métro 7, Station Place Monge)

7. das Musée Rodin besuchen (77 Rue de Varenne)

8. über den Marché Montorgueil spazieren, vorbei an der Rue Montorgueil, Rue Montmartre, Rue Étienne Marcel, Rue des petits carreaux

9. Sich die Crêpes bei La petite bretonne (28 Rue des Lombards) oder am Panthéon (12 Rue Soufflot) schmecken lassen

10. im Nobelrestaurant La Bauhinia im Shangri-La-Hotel dinieren (10 Avenue d’Iéna)


 Essen und Trinken

  • auf lafourchette.fr kann man für viele Restaurants in ganz Frankreich Reservierungen vornehmen, bei manchen Restaurants gibt es damit sogar einen Rabatt
  • Auf den Champs-Élysées ist das Essen sehr teuer, da würde ich nicht unbedingt essen gehen. Wenn dann würde ich die Seitenstraßen empfehlen
  • Im Quartier Latin (Studentenviertel) kann man gut essen (Rue de la Harpe, Rue Xavier Privas, Rue Saint Séverin, Rue Dante, Rue Galande, Rue du Petit Pont, Rue de la Huchette, Boulevard Saint-André des Arts, Rue Dauphine, Rue Monsieur le Prince, Rue de l’Odéon mit Carrefour de l’Odéon etc.)
  • unbedingt Macarons (von Ladurée auf den Champs-Élysées) und Crêpes essen
  • Ich würde nur dort einen Crêpe kaufen, wo sie frisch gemacht werden. Wenn die kalten Crêpes schon herumliegen und nur wieder warm gemacht werden, schmecken sie nicht.
  • das leckerste Eis gibt es bei Berthillon: 29-31 Rue Saint-Louis en l’Île, 75004 Paris (Station: Pont Marie, Métro 7)
  • Berthillon macht Urlaub in den Sommerferien, aber das Eis gibt es auch bei vielen anderen Händlern auf der Île Saint Louis (auf das  Berthillon-Logo achten)
  • wer es ganz bodenständig haben möchte, kauft sich in der Nähe vom Eiffelturm eine Pizza à emporter (zum Mitnehmen) und isst diese am Fuße des Eiffelturms (Alfio, 43 Avenue de la Bourdonnais, 75007 Paris)

 

Unsere persönlichen Empfehlungen:

La Crêperie am Panthéon: 12 Rue Soufflot, 75005 Paris, Frankreich

Crêpes in allen möglichen Variationen: süß und herzhaft (Galettes)


La petite bretonne: 28 Rue des Lombards, 75004 Paris

eine typisch französische Crêperie │ nicht so touristenüberlaufen


Restaurant 58 Tour Eiffel (Haute Cuisine auf dem Eiffelturm)

once in a lifetime│für besondere Anlässe │Restaurant in der 1. Etage auf dem Eiffelturm│sehr leckeres Essen und freundliches Personal │Alain Soulard │gehobene Küche │ vorher unbedingt reservieren


Salon de thé Angelina: 226 Rue de Rivoli in der Nähe vom Jardin des Tuileries, (Station: Tuileries oder Concorde, Métro 1

ein Muss für jeden, der in Paris ist │die leckerste Trinkschokolade (heiß und kalt) der Welt │ Pâtisseries │ vorher unbedingt reservieren


The Moose: Kanadische Bar: 16 Rue des Quatre Vents, 75006 Paris

bodenständig │ unbedingt die Poutine und Chili cheese fries probieren │Sportbar zum Fußballschauen


La Bauhinia: Haute-Cuisine-Restaurant: 10 Avenue d’Iéna, 75016 Paris

für besondere Anlässe │gehobene, exquisite französische und asiatische Küche │ Michelin │ Gault & Millau │ Christophe Moret │unbedingt vorher reservieren


Pastapapa, 1 bis Rue Jean Mermoz: 1 bis Rue Jean Mermoz

Station: Champs-Élysées Clemenceau, Métro 1 & 13    ODER Franklin D. Roosevelt, Métro 1 & 9

gutes Preis-Leistungs-Verhältnis │ üppige Pasta-Portionen │ in der Nähe der Champs-Élysées


Le 51:  51 Boulevard du Montparnasse, 75006 Paris

sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis (Mittagsmenü 12,50€) │  in der Nähe des Tour Montparnasse │sehr französisch und nicht so touristenüberlaufen


Berthillon: 29-31 Rue Saint-Louis en l’Île, 75004 Paris

bestes Eis in Paris mit vielen exquisiten Sorten  │ auf der Île Saint-Louis


Hotels

Gute, mittelmäßige und schlechtere Hotels gibt es in Paris wie Sand am Meer. Da ich 2009/2010 sieben Monate in einem Pariser Vorort gewohnt habe, waren wir in dieser Zeit nie auf Hotels angewiesen.

Unser Hotel 2011: Ibis Paris Ornano, nicht empfehlenswert, sehr kleine Zimmer, leider mit Fußpilz nach Hause gefahren


Unser Hotel 2017: Select Hotel Paris Rive Gauche

sehr zentral, direkt neben der Sorbonne im Quartier Latin │ nur wenige Minuten Fußweg zum Panthéon und Jardin du Luxembourg │ Notre Dame, Louvre etc. sind auch fußläufig zu erreichen │ Busse fahren direkt bis zum Trocadéro (Bus 63), zum Eiffelturm (Bus 87) und zur Sacré Coeur (Bus 85, Station: Muller) │ viele Essensmöglichkeiten und Supermärkte in der Nähe

Blick aus unserem Hotelzimmer auf die Sorbonne, Zimmer 56 in der 5. Etage


5-Sterne-Hotel Shangri-La 

Wer es besonders exklusiv haben will und es sich leisten kann, der kann sich auch ein Zimmer im Hotel Shangri-La nehmen. Wir selbst haben dort noch nie übernachtet, aber uns wurde nach einem Restaurantbesuch im La Bauhinia die Suite Shangri-La von einer Mitarbeiterin gezeigt (20.000€ pro Nacht, siehe Video │ es gibt natürlich auch wesentlich günstigere Zimmer in diesem Hotel).

 


 Sicherheitskonzept (Vigipirate) und Anschläge

 

Wie leider allen bekannt ist, ist Frankreich – besonders auch die französische Hauptstadt – immer wieder Ziel größerer und kleinerer terroristischer Attentate.

Die Politik, die nationale und städtische Polizei sowie die Soldaten und weitere Sicherheitskräfte tun alles dafür, um Paris so sicher wie möglich zu machen.

Erlebnisse 2009/2010:

  • Viele Soldaten mit Maschinengewehren am Flughafen und an Bahnhöfen, aber auch bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten
  • nach gefühlten 20 Lautsprecheransagen, dass ein herrenloser Koffer gefunden wurde, erfolgte am Flughafen die Sprengung dieses Koffers (live miterlebt)
  • Einlass in die Notre Dame, Sacré Coeur, Läden auf den Champs-Élysées, Shoppingcenter etc. ohne Kontrollen
  • Notre Dame, Eiffelturm etc. waren frei zugänglich, es gab keine Absperrungen

Erlebnisse im Sommer 2017:

  • Paris war eine absolute Sicherheitshochburg: Plan Vigipirate (Erklärung auf Englisch)(Erklärung auf Französisch)
  • wesentlich mehr Soldaten, Polizisten und Sicherheitskräfte waren im Einsatz (tragen schusssichere Westen, Maschinengewehre)
  • überall gab es Taschenkontrollen, auch mit Metalldetektoren: im Shoppingcenter Les Halles, in den Läden auf der Champs-Élysees (z.B.: mit Metalldetektor bei Louis Vuitton, vorm Disneyladen)
  • der Zutritt zu großen Sehenswürdigkeiten wurde massiv eingeschränkt
    • das Gelände unter dem Eiffelturm und die Rasenfläche Champs de Mars wurden komplett abgesperrt, es erfolgten Einlasskontrollen
    • am 14./15. August (wegen Maria Himmelfahrt am 15.August) war das gesamte Gelände vor der Notre Dame abgesperrt, es gab Taschenkontrollen mit Metalldetektoren, um auf das Gelände zu gelangen
    • die Sacré Coeur war eingezäunt, an der Seite gab es einen Einlass mit Metalldetektoren-Kontrolle
    • am Abend liefen Ordnungskräfte und die Polizei durch die Straßen und durchleuchteten Grünflächen mit Taschenlampen, Personen in den Büschen wurden mit Gehen aufgefordert
  • bevor abends die Parks schlossen, kontrollierte die Polizei in größeren Teams, ob auch wirklich alle Personen die Parks verlassen haben (erlebt im Jardin du Luxembourg)
  • es ist nicht erlaubt, Koffer und Taschen mit in den Louvre zu nehmen (maximale Größe: 55cm x 35cm x 20cm) ; große Taschen und Koffer dürfen an der Garderobe abgegeben werden
    • im Musée d’Orsay gilt das Gleiche wie im Louvre, allerdings dürfen hier die Taschen und Koffer NICHT an der Garderobe abgegeben werden
  • ABER: Trotz der vergangenen Terrorattacken sowie des erhöhten Sicherheitskonzeptes war die Stadt im Sommer 2017 komplett überfüllt. Niemand hat sich davon einschüchtern lassen.
  • Paris ist wundervoll und wird immer wundervoll bleiben. Lasst euch nicht abschrecken! 

 

Quellen: Musée du Louvre (links) und Musée d’Orsay (rechts)


 Weitere Informationen

  • Paris ist bei Tag und Nacht schön anzusehen
  • wenn man in Paris umsteigen muss (RER/métro), dann sind das manchmal halbe Weltreisen; viele Stationen haben keine Aufzüge (schwierig bei An-und Abreise mit schwerem Gepäck)
  • für den Flughafen gibt es ein Extra-Ticket (wenn ihr nur ein einfaches Ticket nehmt, kann es sein, dass ihr nicht mehr durch diese „Schranken“ durchkommt)
  • Die Métro-Linie 1 ist für Touristen sehr wichtig, weil auf der Strecke viele Sehenswürdigkeiten zu finden sind.
  • Die Franzosen lieben ihre Sprache. Sprecht unbedingt Französisch, wenn ihr es könnt.
  • Ob 2009/2010, 2011 oder 2017: Oft riecht es in Paris nach Urin – am Seine-Ufer, an den Stationen der öffentlichen Verkehrsmittel oder einfach nur mitten drin in der Stadt.

Viel Spaß in Paris !