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Besuchte Sehenswürdigkeiten (Highlights und Insidertipps): San José│Vulkan Poás│Doka Estate Kaffeefarm│ La Paz Wasserfallgärten│ Tortuguero│Vulkan Arenal │ Rainforest Chocolate Tour │ Nebelwald Monteverde│ Manuel Antonio│Corcovado und Drake Bay

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Allgemeine Informationen zu Costa Rica

In Costa Rica sind 1,5 Millionen Tier-und Pflanzenarten heimisch. So leben auf einer Fläche von 300 km Länge und 120 km Breite 300.000 Insektenarten, über 900 Vogelarten, 240 Säugetierarten, 222 Reptilienarten, 190 Amphibienarten und 130 Fischarten. Außerdem wachsen hier 9000 Gefäßpflanzenarten, 1200 Orchideenarten und 1200 Hartholzbaumarten. Jedes Jahr entdecken Forscher zahlreiche neue Arten. 28% der Gesamtfläche Costa Ricas bestehen aus Nationalparks und Naturschutzgebieten. Das Land grenzt im Osten an das Karibische Meer bzw. den Atlantik sowie im Westen an den Pazifik. Das entspricht einer Küstenlänge von 1200 km, wobei das Wasser in den Ozeanen ganzjährig warm ist. Hinweisschilder an den Stränden warnen vor den gefährlichen Brandungsrückströmungen, den „rip currents“.

Costa Rica ist Teil der 1500 km langen Vulkankette, die sich von Guatemala bis Panama erstreckt. Alle 35 km befindet sich ein Vulkan, wobei Costa Rica 200 davon zählt. Nur fünf Vulkane in Costa Rica sind heute noch aktiv: der Arenal, der Rincon de la Vieja, der Poás, der Turrialba und der Irazú.

Die Einheimischen bezeichnen sich selbst als „Ticos“. Da das Land überwiegend vom Tourismus lebt, wird überall Englisch gesprochen. Die offizielle Landessprache ist Spanisch. Ein Spruch, den man in Costa Rica oft hört, ist „Pura Vida“. Dieser beschreibt das Lebensgefühl der Ticos.

Es gibt in dem Land in Mittelamerika nur zwei Jahreszeiten: Die Trockenzeit dauert von Dezember bis April, die Regenzeit geht von Mai bis November. Weil sich Costa Rica sehr nah am Äquator befindet, gibt es unterm Jahr nur sehr geringe Temperaturunterschiede. Aufgrund der Äquatornähe wird es ganzjährig sehr schnell dunkel. Gegen 17:20 Uhr geht die Sonne unter, wobei diese Zeiten kaum variieren.


Doka, Poás, La Paz Wasserfallgärten / 2. Tag

Wissenswertes

Kaffee: Kaffee wird von den Einheimischen, den Ticos, als „goldene Bohne“ bezeichnet, da dieser in den 1850er Jahren 90% des Exports Costa Ricas ausmachte. Heute erstrecken sich die Kaffeeplantagen auf über 93 000 Hektar. Da Costa Rica flächenmäßig zu klein ist, um zu den weltweit größten Kaffeeanbaugebieten zu gehören, setzen die Kaffeebauern auf Qualität statt auf Quantität. So wird im gesamten Land nur eine einzige Kaffeesorte angebaut: Kaffee Arabica. Während der Kaffeeernte von Dezember bis März werden die Bohnen auch heute noch mit den Händen abgepflückt. In der vorindustriellen Zeit wurde die Kaffee-Ernte in bemalten Ochsenkarren zu den umliegenden Häfen transportiert, um von dort aus in die Welt verschifft zu werden.

Poás: Der Vulkankrater und der umgebende Nebelwald bilden den geschützten „Poas Volcano National Park“, der sich 45 km nördlich von der Hauptstadt San José befindet. Der Vulkan liegt 2708 m über dem Meeresspiegel. Morgens hat man die besten Chancen, den 1320 m breiten und 300 m tiefen Krater in seinem vollen Umfang zu bestaunen, der die meiste Zeit des Tages von Wolken umgeben ist. Die letzte wirklich große Eruption war im Jahr 1959, 2009 war der Vulkan nur minimal aktiv. Neben dem Hauptkrater befindet sich eine Lagune, d.h. ein See.

La Paz Wasserfallgärten: Nur 30 Autominuten vom Poás entfernt, befinden sich die Wasserfallgärten von La Paz. Auf einem 3,5 km langen Rundweg trifft man auf insgesamt fünf verschiedene Wasserfälle und über 100 verschiedene Arten, z.B.: Affen, Faultiere, Tukane, Kolibris, Frösche, Schmetterlinge und Jaguare – allerdings nicht in freier Wildbahn. Der Park ist wie ein Zoo angelegt.

Unser Tag

Ein langer erster Tag in Costa Rica neigt sich dem Ende. Wir wurden heute Morgen um 6 Uhr vom Hotel abgeholt und machten uns auf den Weg zum Poás-Vulkan. Auf dem Weg ins Hochland dorthin hielten wir bei der Doka-Kaffeeplantage an, wo wir erst einmal frühstückten. Danach machten wir dort direkt eine Führung und bekamen erklärt, wie man den Kaffee dort anbaut, wie er geerntet und verarbeitet wird. Das war sehr interessant. Natürlich durfte eine Verkostung verschiedener Sorgen nicht fehlen. M fand den Kaffee sehr lecker. Frischer geht‘s nicht. Wir kauften dort zwei Packungen Kaffeebohnen: eine für M sowie eine für I und H.

Danach ging es weiter zum Vulkan Poás, der das letzte Mal im Jahr 2009 aktiv war. Dort hatten wir leider das Pech, dass es komplett bewölkt war und wir nichts sehen konnten, da die Wolken direkt am Vulkan hingen. Man konnte richtig die Wolkenschwaden vor den Augen langziehen sehen. Die Haare waren richtig nass davon. Auch wenn wir nicht in den Krater und auf den Vulkan-See, die Lagune, schauen konnten, waren wir die ganze Zeit dem extrem starken Schwefelgeruch ausgesetzt. Sogar ein Krankenwagen stand zu diesem Zeitpunkt schon bereit, weil die austretenden Gase Augenreizungen verursachen können.

Später erfuhren wir von einem der Fahrer, die uns auf der Rundreise von einem Ort zum nächsten brachten, dass das Gebiet um den Krater nur eine Stunde nach unserer Abfahrt aufgrund erhöhter austretender Gifte geschlossen und eine große Touristengruppe evakuiert werden musste.

Nachtrag: Jetzt im Nachhinein wissen wir, dass dieser Tag der Beginn des nächsten großen Vulkanausbruchs war. Wie wir dem Internet entnehmen konnten, gab es während unserer Rundreise durch Costa Rica fast jeden Tag ein neues Vorkommnis am Poás-Vulkan.

Anschließend fuhren wir über eine Gebirgsstraße, wo es auf der einen Seite zur Karibik und zur anderen zum Atlantik ging. Auf beiden Seiten gibt es durch das verschiedene Klima unterschiedliche Pflanzen-und Tierarten. Aber egal, wohin man auch schaute, es war überall komplett grün. Teilweise war das ein Blick, wie man ihn aus dem Dschungelcamp kennt, wenn sie über den Dschungel fliegen. Auf den Fahrten von einer Station zur nächsten sahen wir auch sehr viele freilaufende Hunde sowie Verkaufsstände, wo Erdbeeren vom Vulkan verkauft wurden. Auch an vielen Mangobäumen und an zahlreichen Kaffeeplantagen fuhren wir vorbei.

Als letzte Station standen die Wasserfallgärten von La Paz auf dem Programm. In dem naturbelassenen Park gab es neben mehreren Wasserfällen auch verschiedene Tierhäuser wie im Zoo; einige davon konnte man betreten, um den Tieren noch näher zu sein. Dort sahen wir eingesperrte Tukane, Papageien, Schmetterlinge, Faultiere, Schlangen, Frösche, Kolibris, Affen und Leoparden. Aber das war noch nicht wirklich in der freien Wildbahn, das kommt erst noch.

Der erste Eindruck von Costa Rica ist wirklich toll. Alles ist grün.

Das häufigste Wort des Tages war „listos“ (dt.: fertig, bereit), das unser Guide Olivier an dem einen einzigen Tag gefühlte einhundert Mal sagte, nachdem er unsere internationale Kleingruppe durchgezählt hatte und alle anwesend waren.

Als wir zurück in San José waren, bummelten wir durch die belebte Innenstadt, wo sich auch unser Hotel befand. Die Hauptstadt Costa Ricas ist sehr laut, überfüllt und architektonisch hässlich. An jeder Ecke wurden irgendwelche billigen Spielsachen auf offener Straße verkauft und die Lotterie-Händler schrien irgendwelche Gewinnzahlen so laut sie konnten in die Menschenmassen. Zudem gab es außerhalb der Innenstadt sehr viel Verkehr, die Straßen waren richtig verstopft.


Nationalpark Tortuguero / 3. und 4. Tag

Wissenswertes

Nationalpark Tortuguero: Tortuguero heißt übersetzt „Platz, an den die Schildkröten kommen“, weil diese Stelle der größte Eiablage-Ort für die Grüne Meeresschildkröte (=Suppenschildkröte) auf der westlichen Erdhalbkugel ist. Jedes Jahr zwischen Juni und Oktober kommen ca. 20 000 Grüne Meeresschildkröten in der Nacht an den Karibikstrand des Dorfes Tortuguero. Dort verstecken sie ihre Eier im schwarzen Sand. Zum Schutz der Tiere wurde der Wald mit seinem 35 km langen Strandabschnitt zum „Tortuguero Nationalpark“ ernannt, in dem keine Autos fahren dürfen. Der gesamte Nationalpark ist nur mit dem Boot oder Flugzeug zu erreichen. In dem Dorf Tortuguero wohnen ca. 700 Einwohner.

Eiablage: Pro Gelege legt das Weibchen ungefähr 100 Eier ab, die so groß sind wie Tischtennisbälle. Innerhalb mehrerer Wochen legt eine Schildkröte mehrere Gelege an. Die Eier benötigen etwa zwei bis drei Monate zur Entwicklung. Dabei bedingt die Temperatur während des Ausbrütens die Entwicklung der Geschlechter: Während bei 28 °C nur Männchen schlüpfen, schlüpfen bei 32 °C nur Weibchen. Wenn die Schildkrötenbabys schlüpfen, graben sie sich alleine aus dem Sand heraus und eilen ins Meer; viele werden dabei von ihren natürlichen Fressfeinden, den Greifvögeln und Mardern, gefressen.

Unser Tag

Wieder geht ein ereignisreicher Tag zu Ende. Heute Morgen wurden wir um 6:30 Uhr vom Hotel abgeholt und mit dem Reisebus bis zur Anlegestelle Caño Blanco gebracht. Unterwegs frühstückten wir noch im Restaurant „El Ceibo“ in Guapiles. Die Fahrt war wieder beeindruckend. Überall, wo man hinschauen konnte, war alles grün. Wir fuhren u.a. an riesigen Ananas- und Bananenplantagen vorbei. Bei zwei Bananenplantagen sahen wir sogar, wie die Bananen geerntet, zur Verarbeitung gebracht, gewaschen und verpackt wurden. Das war der komplette Prozess von der Pflanze bis in die typischen Bananenkisten, so wie wir sie aus dem Supermarkt kennen. Die Fahrt führte uns vom komplett pflanzenbedeckten Hochland (vergleichbar mit „Dschungel-Alpen“) bis in das nördliche karibische Tiefland, wo sich das Klima und die Vegetation stark veränderten. Auf den Weg durch das Hochland fuhren wir durch den Nationalpark Braulio Carillo.

Der Tortuguero-Nationalpark liegt mitten im tropischen Regenwald an der Karibikküste und ist nur per Boot zu erreichen. Straßen für Autos oder Busse gibt es nicht. Deshalb mussten wir am kleinen Hafen Caño Blanco in ein Boot umsteigen, wo unser Guide Jonathan schon auf uns wartete. Mit dem Boot fuhren wir fast anderthalb Stunden durch den Dschungel bis zu unserer Lodge. Dort wurden wir mit einem Cocktail begrüßt und bezogen unsere Hütte. Das war wirklich unvorstellbar. Wir waren dort in einer Hütte mitten im Dschungel. Sie hatte keine Fenster aus Glas, sondern rundum nur eine Art Fliegengitter. Aus diesem Grund hatten wir eine permanente natürliche Luftzirkulation im Zimmer. Bei den hohen Temperaturen ohne Klimaanlage waren wir um jedes kühle Windchen froh. Außerdem hörte man ohne Fenster alles, was draußen in der Natur passierte. Das ganze Zwitschern, Pfeifen, Rauschen und Zirpen war ganz angenehm – bis die Brüllaffen anfingen Krach zu machen. Morgens um 4:50 Uhr wurden wir durch deren Gebrüll wach.

Das war so laut, dass man im Bett erst mal hochschreckte. Einmal wurde meine Siesta durch ein lautes Rascheln unterbrochen, das direkt aus dem Baum neben der Lodge kam. Plötzlich fiel eine grüne Schlange, eine Green Vine Snake, mit Blättern umfüllt vom Baum. Leider war diese zu schnell weg, sodass von der Situation kein Foto entstanden ist. Um uns herum gab es nur Regenwald mit seiner ganzen Pflanzen- und Tiervielfalt. Neben Brüllaffen und Schlangen waren dort auch große Echsen, Kaimane und Krokodile, Tukane sowie viele bunte Vögel anzutreffen. Obwohl die Lodges nicht direkt am Wasser waren, gab es im Boden überall Löcher der blauen Krabben, die schnell in ihren Häusern verschwanden, sobald man sich ihnen näherte. Diesmal sahen und hörten wir die Tiere tatsächlich in freier Wildbahn.

Am Nachmittag nach dem Essen ging es dann auf zu einer Dschungel-Bootsfahrt auf den künstlich angelegten Gewässern, der Tortuguero-Lagune und dem Tortuguero-Fluss. Das war wie eine Pirschfahrt auf Safari, nur mit dem Boot. Wir hatten auf den Weg zur Lodge schon ein Krokodil gesehen, welches es sich auf einem Baumstamm im Wasser bequem gemacht hatte. Bei dieser Bootstour entdeckten wir viele Echsen in verschiedenen Farben, Formen und Größen. Wir fuhren dann mit dem Boot immer ganz nah heran, sodass wir sie auch gut erkennen konnten. Das Gleiche galt auch für die Kaimane. Eines hatte gerade mehrere Babykaimane dabei, welche vielleicht 20 cm groß waren. Bei einem anderen waren wir so nah dran, dass wir es hätten anfassen können, wenn wir den Arm ausgestreckt hätten. Auch verschiedene Vögel, z.B. einen Aninga (dt. Amerikanischer Schlangenhalsvogel) und Tukane bekamen wir zu Gesicht.

Das Klima ist für uns Europäer sehr außergewöhnlich. Es kann über 40°C heiß werden bei einer Luftfeuchtigkeit von 100%. Bei uns waren es aber nur 30°C bei einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit.

Nach der Bootstour sprangen wir zur Abkühlung in den Hotelpool. An diesem Tag aßen wir das erste Mal in unserem Leben Papaya.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück machten wir eine Wanderung um das Gelände der Lodge herum. Dabei sahen wir Schlangen, viele Echsen sowie Spinnen (z.B. eine Tarantel), giftige Ameisen und sogar ein Faultier. Letzteres war leider zu weit oben in der Baumkrone, sodass man es nur mit dem Fernglas richtig sehen konnte. Es gab dort aber viele giftige Tiere, wie z.B. diese Ameisen. Die waren 3 cm groß und das Gift wirkt 24 Stunden lang. Das solle sich anfühlen wie ein Durchschuss mit einer Waffe, wurde von einem der Guides erzählt. Auch von der Tarantel will man nicht unbedingt gebissen werden. Zudem sahen wir auf der Tour einige Mahagoni-Bäume. Die Wanderung war wirklich interessant, man kann sie mit einem Bushwalk auf Safari vergleichen.

Nach dem Mittagessen fuhren wir mit dem Boot herüber zum gleichnamigen Dorf Tortuguero, das direkt an der Karibikküste liegt. Dort sahen wir grüne Papageien (Große Soldatenaras), welche auf Mandelbäumen saßen. Sie knackten mit ihren Schnäbeln die Schale der Mandeln auf, holten sich die Frucht heraus und ließen die Reste dann fallen. Da musste man aufpassen, dass man nicht getroffen wird. Wir liefen dann auch etwas an der Karibikküste entlang und sahen die Löcher, wo die Schildkröten ihre Eier ablegen. Dieser Zeitraum beginnt aber erst im Juni oder Juli, sodass wir selbst keine sehen konnten. Während unseres Besuchs in dem Dorf kauften wir uns auch eine Kokosnuss und tranken das „Agua de pipa“, also das junge Kokosnusswasser, daraus.

Während der gesamten Zeit im Tortuguero-Nationalpark war unser Guide Jonathan für uns zuständig. Er wurde nach seiner Geburt in Guapiles nach Tortuguero gebracht und wohnt seitdem sein ganzes Leben lang dort. Er war der nette Typ von nebenan, völlig unverdorben vom Smartphone-und Social-Media-Zeitalter.


Arenal mit Rainforest Chocolate Tour / 5. und 6. Tag

Wissenswertes

Der bekannteste Vulkan Costa Ricas, der Arenal, war jahrzehntelang einer der aktivsten Vulkane der Welt. Er brach im Jahr 1968 nach einer Ruhephase von 500 Jahren aus und zerstörte dabei nicht nur zwei Ortschaften, sondern auch 87 Menschenleben. Nach diesem Ausbruch war er mehrere Jahrzehnte lang aktiv, bis er schließlich 2010 zurück in den Schlafmodus fiel. Da niemand weiß, ob und wann der Vulkan das nächste Mal ausbrechen wird, gibt es eine Gefahrenzone um das Gebiet, die man nicht betreten darf. Aus diesem Grund ist der Arenal-Nationalpark heute eher ein beliebter Ort für Canyoning, Canopy-Touren (Zipline), Rafting und für das Baden in den Hot Springs.

Am Fuße des Vulkans befinden sich die Stadt La Fortuna sowie der Arenal-See. Mit seiner Länge von 30 km und seiner Breite von 5 km ist er der größte künstliche See in Zentralamerika. Er erzeugt 20% des Stroms in Costa Rica.

Unser Tag

Am nächsten Tag wurden wir vom Tortuguero-Nationalpark zum Arenal-Vulkan gebracht. Dabei waren wir insgesamt acht Stunden mit dem Boot und dem Bus unterwegs. Auf dem weiträumigen Hotelgelände „Arenal Manoa & Hot Springs“ standen die einzelnen Häuschen so weit voneinander entfernt, dass man vom Hotelzimmer ein Stück weit laufen musste, um zur Rezeption, zum Restaurant, zum normalen Pool und zu den heißen Quellen zu kommen. Bei der Ankunft und Abreise machten wir deshalb vom hoteleigenen Shuttle Gebrauch, sodass wir unsere Koffer nicht über das gesamte Gelände ziehen mussten. Wie wir den Hinweisschildern entnehmen konnten, gab es im hoteleigenen See sogar Kaimane, die wir aber nicht selbst sehen konnten. Überall um die Lodges herum sah es aus wie in der Pflanzenabteilung bei Obi, weil dort die ganzen Pflanzen wachsen, die es in Deutschland nur zu kaufen gibt. Am Abend ließen wir es uns anschließend in unserem Whirlpool gutgehen. Da wir nie zuvor in unserem Leben eine Suite mit eigenem Whirlpool hatten, mussten wir diese Gelegenheit umso mehr auskosten.

Am darauffolgenden Morgen wurden wir bereits gegen halb 9 Uhr abgeholt. Zunächst wurden wir zu einer Kakaoplantage gefahren, wo wir an einer zweistündigen, interaktiven Rainforest Chocolate Tour teilnahmen. Bevor wir durch die Kakaoplantage liefen, hatten wir gelernt, wie die Pflanze früher im tropischen Amerika entdeckt und verwendet worden ist. Bevor der Zucker von Asien nach Amerika kam, brauten sich die Menschen ein heißes, bitteres Zeremonialgetränk zusammen, das aus der Kakaomasse, Chili und Wasser bestand. In der Plantage wuchsen zwei verschiedene Kakaosorten: Die roten Früchte werden orange, wenn sie reif sind. Die grünen dagegen werden im reifen Zustand gelb. Im Anschluss daran folgte ein interaktives Programm, bei dem uns die Verarbeitungsschritte von der Kakaobohne zur hochwertigen Schokolade anschaulich nähergebracht wurden. Wir durften nicht nur das Ursprungsgetränk, sondern auch richtige Schokolade in unbegrenzter Menge kosten. Um diese zu verfeinern, standen Meersalz, Mandeln, kleine Marshmallows, Zimt, Vanille-Aroma und viele weitere Zutaten zur Verfügung. Das alles machten wir draußen auf der Plantage in einem kleinen Unterstand mit ganz alten Mitteln, wie beispielsweise einem Mörser, einer Art Fleischwolf und einem alten Holzofen. Der Vortrag war sehr unterhaltsam und informativ und die Schokolade war wirklich sehr köstlich. Als Souvenir bekam jeder ein kleines Säckchen mit Kakaobohnen geschenkt. Auf der Farm wurden außerdem noch Kaffee- und Tabakpflanzen, Pfeffer, Vanille, Ingwer und Zimt angebaut. Diese Führung war für uns wirklich ein absolutes Highlight auf der gesamten Reise.

Die Vanille ist die einzig essbare Orchideenpflanze, die nur an einem Tag im Jahr blüht. Damit die Blüte genau zu diesem Zeitpunkt bestäubt werden kann, findet an diesem Tag keine Schokoladenführung statt und die Kakaoplantage bleibt geschlossen. Wenn die Blüte an diesem Tag nicht bestäubt wird, gibt es keine Vanilleschoten und man muss bis zum darauffolgenden Jahr warten. Dieser Umstand führt dazu, dass Vanille nach Safran das zweitteuerste Gewürz auf der ganzen Welt ist.

Nach der Tour ging es weiter zum Arenal-Wasserfall. Dort ging man ca. 400 Stufen nach unten und konnte direkt in dem Becken unterhalb des Wasserfalls baden, was sich M nicht entgehen lassen konnte. Der Wasserfall hatte eine Höhe von 70 m und man spürte innerhalb des Beckens richtig die Kraft des Wassers. Auch wenn man wollte, kam man nicht an den Wasserfall heran, weil das Wasser einen vorher schon immer wegdrängte. Danach fuhren wir wieder zurück zum Hotel, wo wir knapp anderthalb Stunden Zeit hatten, bevor es mit der nächsten Tour weiterging.

Am Nachmittag wartete eine Skywalk-Tour durch den 250 Hektar großen humiden Regenwald auf uns, dem „Mistico Arenal Hanging Bridges Park“. Der Skywalk ist eine 3 km lange Wanderung durch den Dschungel, in dem es ca. 15 Brücken gibt; darunter sechs lange Hängebrücken. Diese kann man sich wie im Dschungelcamp vorstellen. Auch dort hatten wir einen Guide, der uns einige Sachen erzählte und uns die verschiedenen Tiere zeigte. Wir sahen dort Affen, eine Tarantel, kleinere Echsen, Kolibris und auch ein Faultier. Es war schon eine unbeschreibliche Erfahrung, durch den Dschungel zu laufen. Am Abend badeten wir noch bei uns in der Hotelanlage in den Hot Springs. Dabei handelte es sich um mehrere Outdoorpools, die mit ca. 35 Grad warmem Vulkan-Wasser gefüllt waren.


 Monteverde / 7. und 8. Tag

Wissenswertes

Nationalpark Monteverde: Mit seinen 3000 Pflanzenarten, über 400 Vogelarten, über 100 Säugetierarten sowie über 150 Amphibien- und Reptilienarten gehört der Nebelwald von Monteverde zu den wunderbarsten Nebelwäldern der Welt. Das Privatreservat ist 4000 Hektar groß und wird jährlich von 70 000 Besuchern heimgesucht, wobei sich nur maximal 240 Touristen zur selben Zeit dort aufhalten dürfen. Ganzjährig ist es dort kühl (19°C) und extrem feucht aufgrund der Kondensation und des Nebels.

Primär- und Sekundärwald sowie Bäume: Man unterscheidet zwischen Primär-und Sekundärwald. Als Primärwald bezeichnet man den ursprünglichen Wald, der schon immer da war. Vor langer Zeit wurde in Costa Rica aber sehr viel Wald abgeholzt, um Kaffee-oder Bananenplantagen zu errichten, die es inzwischen nicht mehr gibt. An diesen Stellen ist der Wald nachgewachsen, er wird als Sekundärwald bezeichnet.

Lianen wachsen aus dem Boden heraus nach oben, hängende Wurzeln dagegen wachsen auf Bäumen und hängen herunter. Beide werden von Laien oft verwechselt.

In Monteverde haben Wissenschaftler auf nur einem einzigen Baum zwischen 3 und 5000 Pflanzen gezählt. Es gibt einerseits Parasiten-Pflanzen, die auf einem Baum wachsen und ihm die Mineralstoffe parasitenartig entziehen. Andererseits gibt es Epiphyten, die hoch oben im Baum wachsen, um an Sonnenlicht zu kommen. Da nur 5% des Lichtes den Boden des Regenwaldes erreicht, versuchen alle Pflanzen, möglichst weit nach oben zu kommen. Epiphyten schaden dem Baum, auf dem sie wachsen, nicht.

Es gibt in Costa Rica ursprüngliche Bäume, die von hängenden Wurzeln von oben befallen werden. Diese schlängeln sich wie eine Schlange um den Baum herum, sodass der eigentliche Baum von innen abstirbt und hohl wird. Außen bildet sich von den Wurzeln heraus ein neuer Baum. Das ist ein Phänomen, wie wir es in Europa nicht kennen. Deshalb sehen viele Bäume im Dschungel sehr spektakulär aus.

In Costa Rica kann man das Alter der Bäume nicht an den Ringen ablesen wie in Europa, weil diese keine aufweisen. Die Ringe entstehen durch die vier Jahreszeiten, doch in Monteverde ist das Wetter ganzjährig gleich.

Außerdem gibt es in Monteverde nicht so viele Pflanzen-und Tierarten wie in anderen Nationalparks Costa Ricas, weil der Ort 1700 m über dem Meeresspiegel liegt. Je höher ein Regenwald gelegen ist, desto kälter ist es dort und desto weniger Arten gibt es. Während die größten Bäume woanders im Land 60 m hoch werden, wachsen sie in Monteverde nur 40 m in die Höhe.

Orchideen: Mit seinen über 500 verschiedenen Orchideenarten weist der Nebelwald von Monteverde die höchste Orchideenkonzentration der Welt auf. Diese gehören zu den Epiphyten, sprich zu den Aufsitzerpflanzen. Sie wachsen nur deshalb auf der Spitze von anderen Pflanzen, um an Sonnenlicht zu gelangen. Demnach sind sie keine Parasiten. Statt sich vom Boden zu ernähren, ziehen sie ihre Nährstoffe aus der feuchten Luft und den Wassertropfen in den Wolken.

Bunte Blüten: Viele Pflanzen sehen bunt aus und man denkt, es handele ich dabei jedes Mal um die Blüte. Um Insekten und Vögel anzulocken, haben diese Pflanzen jedoch bunte Blätter(!) entwickelt, die nur aussehen wie die Blüte. In Wahrheit ist die Blüte aber nur ganz klein.

Bananen: Viele der Pflanzen im Dschungel sehen mit ihren Blättern aus wie Bananenpflanzen. In Costa Rica wachsen Bananen aber nur in angelegten Plantagen und nicht in der freien Wildbahn. Die Bananen wurden erst aus Asien eingeführt und in Costa Rica kultiviert.

Wetter: Die Wetterlagen vom Atlantik und Pazifik strömen in Monteverde aufeinander, weshalb das Wetter dort sehr unberechenbar und unvorhersehbar ist. Wettervorhersagen sind daher absolut unzuverlässig, denn innerhalb von weniger als zwei Stunden kann sich das Wetter schlagartig ändern.

Tiere: Kolibris können bis zu 90 Flügelschläge pro Sekunde machen. Sie können nach oben, unten, links und rechts fliegen wie ein Helikopter. Des Weiteren sind 80% der Tiere nachtaktiv, z.B. Schlangen, Skorpione, Frösche und viele Faultiere. Deshalb lohnt es sich, eine geführte Nachttour zu machen, wenn man im Dschungel ist.

Malaria gab es in Mittel- und Südamerika ursprünglich nicht. Erst die Spanier haben die Krankheit aus Europa mitgebracht. Im Regenwald wachsen Pflanzen, mit denen die Einheimischen diese Krankheit behandeln.

Unser Tag

Am nächsten Tag ging es weiter in den Nebelwald nach Monteverde. Zunächst wurden wir mit einem kleinen Bus zum Arenal-See gefahren, wo wir in ein Boot umstiegen, das uns bis an das andere Ende des Sees brachte. Von dort ging es zwei Stunden mit einem kleinen Bus weiter durch die Berge bis zum Ziel. Gefühlt war das Durchschnittstempo nur Schrittgeschwindigkeit, weil es ständig hoch und herunter ging und die Straßen so schlecht waren. In Monteverde hatten wir auch ein kleines Holzhäuschen im “Los Pinos – Cabañas & Jardines” nur für uns, allerdings gab es keine Verpflegung, sodass wir uns im naheliegenden Supermarkt Toastbrot und Schokocrème zum Frühstück kaufen mussten. Am Abend waren wir beim Italiener „Don Luis“ essen.

Schon am ersten Abend in unserem Häuschen bekamen wir den Schock unseres Lebens. Als ich aus der Dusche kam, sah ich einen Skorpion, der vom Bad ins Schlafzimmer krabbelte. Völlig schockiert schrie ich und rief M zu mir, der dem Skorpion eine Schüssel aus der Küche des Häuschens überstülpte und anschließend zur Rezeption rannte, um Hilfe zu holen. Die Betreiber der Anlage schienen das Problem zu kennen, aber nicht wirklich ernst zu nehmen. Es hieß, dass grundsätzlich alle Skorpione giftig, doch die in Costa Rica nicht lebensbedrohlich für Menschen seien. Der Stich soll vergleichbar mit dem einer Biene oder Wespe sein. M brachte den Skorpion in der Schüssel dann nach draußen und legte ein Stück Holz auf den Deckel, damit der Skorpion nicht heraus – und schließlich wieder zurück ins Häuschen – kommen konnte. Bevor wir schlafen gingen, hatte M das ganze Häuschen auf weitere Skorpione abgesucht, ist aber zum Glück nicht fündig geworden. Nichtsdestotrotz hatten wir eine sehr unangenehme Nacht und konnten nur sehr unruhig schlafen. Zwei Stunden, nachdem wir ins Bett gegangen waren, war ich auf der Toilette und entdeckte den nächsten Skorpion im Bad, der in eine hohe Vase gefallen war und dort offensichtlich nicht mehr selbst herauskam. Um sicher zu gehen, dass es auch so war, riegelte ich die Vase mit einem Teller ab. Am nächsten Morgen entdeckten wir den dritten Skorpion direkt neben dem Bett. Da dieser aber nur ca. 1-2 cm klein war, zertrampelte ich ihn. Im Internet lasen wir später, dass Skorpione nachtaktiv seien und in der Nacht jagten; Holz mögen sie besonders gern. Deshalb war unser Holzhaus ein perfekter Ort für sie. Um die Tiere in der zweiten Nacht abzuschrecken und fernzuhalten, ließen wir im Bad den ganzen Abend und die gesamte Nacht über das Licht an. Das wird den Betreibern der Eco-Lodges zwar nicht gefallen haben, aber der Plan ging auf!

Einen Tag später besuchten wir den Nebelwald von Monteverde. Dort war alles etwas anders. Dadurch, dass wir dort so hoch oben waren, war es etwas kühler, maximal 20°C. Das Wetter wechselte ständig von Sonne zu Regen und wieder zurück. Windig war es aber ständig, da hier die Winde von der Atlantik- und Pazifikseite aufeinander treffen, was auch der Grund für den ständigen Wetterwechsel und den Regen ist. Auch wenn der Himmel blau war und die Sonne schien, hatte man einen feinen Sprühregen, was total skurril wirkte. Das war kein richtiger Regen, sondern Kondensation. So kam es auch mal vor, dass über uns der Himmel komplett blau war, aber dieser Regen die ganze Zeit in der Luft war und wir den Grund dafür zunächst nicht verstanden. Besonders freuten wir uns über den Regenbogen, den wir in seiner vollen Pracht fotografieren konnten.

Im Nebelwald machten wir eine Skywalk-Tour mit einem Guide, bei der wir auch mehrere bis zu 300 m lange Hängebrücken passierten. Wieder einmal fühlten wir uns wie im Dschungelcamp. Obwohl wir in Monteverde nicht viele Tiere zu Gesicht bekamen, war das die bisher interessanteste, informativste Tour während unserer Rundreise. Wir sahen u.a. diverse Vögel, wie z.B. einen Quetzal, den Nationalvogel von Guatemala, oder eine Gilbdrossel, den Nationalvogel Costa Ricas. Zudem konnten wir uns über den Anblick mehrerer Blauscheitelmotmots freuen. Auch eine hochgefährliche Grüngelbe Palmlanzenotter (Striped Palm Pit Viper), deren Gift tödlich für Menschen ist, und einen Weißrüssel-Nasenbären (White-nosed Coati) entdeckten wir in freier Wildbahn.

Besonders überraschte uns auch die kleinste Orchidee der Welt, die wie Unkraut an einem Baumstamm wuchs und nur wenige Zentimeter groß war. Die Blüte konnte man mit bloßem Auge kaum erkennen.

Der Nebelwald von Monteverde entsprach haargenau meinen Kindheitsvorstellungen von einem Regenwald. Alles war feucht und nebelig, ja schon ein bisschen düster.

Anschließend fuhren wir noch mit einer offenen Gondel, der Sky Tram, bis zur Spitze des Berges. Dort oben war es extrem windig, kalt und bewölkt. Der Blick war aber toll. Zur einen Seite sah man nur Wolken und auf der anderen Seite konnte man bis zum Pazifik bzw. zum Golf von Nicoya schauen.


Manuel Antonio / 9. und 10. Tag

Wissenswertes

Manuel Antonio, das bedeutet eine Mischung aus Strandurlaub und Wildlife-Beobachtungen, wobei die Einheimischen überwiegend zum Baden herkommen. Während man für die schönen Strände im Nationalpark Geld bezahlen muss, ist der Playa Espadilla vor dem Parkeingang kostenlos, aber dafür nicht so schön. Dort werden Liegestühle vermietet; außerdem werden Surfkurse, Jetski-Fahren und Parasailing angeboten. Alles ist sehr touristisch angelegt. Einheimische zahlen nur 4 € Eintritt für den Nationalpark, Ausländer zahlen dagegen 16 €.

Manuel Antonio ist einer der kleinsten Nationalparks Costa Ricas, aber gleichzeitig neben dem Poás der meistbesuchte des Landes. Hier sind über 100 Säugetierarten zu Hause, darunter auch drei der vier Affenarten Costa Ricas. Außerdem leben dort über 180 Vogelarten. Zum Schutz des Lebensraumes ist der Park montags immer geschlossen, nur 600 Besucher dürfen sich an den anderen Tagen gleichzeitig darin aufhalten.

Unser Tag

Nach zwei sehr kühlen, nassen Tagen in Monteverde ging es weiter nach Manuel Antonio, wo es jeden Tag zwischen 30-35°C heiß war. Direkt nach unserer vierstündigen Fahrt von Monteverde nach Manuel Antonio machten wir eine Tour durch den Park, der nämlich montags immer geschlossen ist. Uns blieb also nichts anderes übrig, als noch am selben Tag der Ankunft die Tour ohne Guide zu machen. Unser Hotel war nur 300 m vom Parkeingang entfernt. Vor dem Park trafen wir auf lauter Abzocker, die alles Mögliche zu erhöhten Preisen an die gutgläubigen Touristen verkaufen wollten.

Trotz der Osterfeiertage und einer begrenzten Anzahl an Leuten, die dort gleichzeitig hinein darf, konnten wir direkt in den Park gehen, ohne anstehen zu müssen. Aufgrund des Pazifik-Klimas ist dieser völlig anders als alle anderen bis dahin gesehenen Parks. Außerdem gibt es dort richtig schöne Strände, die bei den Einheimischen sehr beliebt sind. Schon aus dem Internet wussten wir, dass der Nationalpark Manuel Antonio in ganz Costa Rica der beliebteste sei und dort entsprechend viele Touristen unterwegs seien. Deshalb hätten sich die Tiere schon so sehr an die Menschenmassen gewöhnt, dass sie einem direkt vor die Linse sprängen, statt sich zu verstecken. Diese Beschreibung aus dem Internet können auch wir bestätigen. Wir sahen mehrere Faultiere, Affen (u.a. Totenkopfaffen), Waschbären und verschiedene Echsenarten. Die Guides in dem Park waren oft mit Teleskopen unterwegs. Wenn man sein Smartphone an die Linse hielt, entstanden oft wundervolle Nahaufnahmen von den Tieren. Die Guides führen schon geübt darin, mit sämtlichen Handytypen Fotos und Videos durch das Teleskop zu machen. Da wir gleich nach der vierstündigen Fahrt in den Park gingen und stundenlang nichts gegessen hatten, es aber auch nichts zu kaufen gab, war die Wanderung bei der Hitze extrem anstrengend. Außerdem gab es sehr viel Auf und Ab, was uns die ganze noch vorhandene Energie einmal mehr entzog.

Der darauffolgende Tag war extrem ruhig, weil der Park – wie bereits erwähnt – montags immer geschlossen ist. Wir waren zunächst am Playa Espadilla, der nur wenige hundert Meter von unserem Hotel entfernt war. Zunächst badeten wir im Pazifik, doch die gefährlichen Brandungsrückströme (rip currents) waren so stark, dass es keinen Spaß machte, dort zu baden. Überall am Strand warnten Schilder vor diesen sehr gefährlichen rip currents, die oft die Ursache von Badeunfällen sind. Das Wasser war badewannenwarm und salzig. Aus all diesen Gründen beschlossen wir, den restlichen Tag im und am Hotelpool zu verbringen. Am Abend lernten wir im Pool den Costa Ricaner Andy kennen, mit dem wir uns drei Stunden im Wasser unterhielten und nebenbei Cocktails tranken.


 Corcovado / 11. – 13. Tag

“Do not go where the path may lead, go instead where there is no path and leave a trail.” ― Ralph Waldo Emerson

Wissenswertes

Corcovado-Nationalpark: Der Corcovado-Nationalpark befindet sich am Südpazifik auf der Halbinsel Osa (= Osa Peninsula). 40% dieser Halbinsel nimmt der geschützte Corcovado-Nationalpark ein. Von allen Naturschutzgebieten in Costa Rica ist der Corcovado der am naturbelassensten. Zur Drake Bay kommt man als Tourist nur per Boot oder Flugzeug. Corcovado hat den größten Primärwald auf der Pazifikseite von ganz Amerika, wobei es auch Sekundärwald gibt. Allein auf der Osa Peninsula gibt es 50% von Costa Ricas Tier-und Pflanzenarten, das macht 250.000 Arten auf kleinstem Raum. National Geographic hat Corcovado deshalb als den „biologisch intensivsten Ort der Erde“ („the most biologically intense place on earth“) bezeichnet. Seit 2014 kann man den Nationalpark nur noch mit einem Guide betreten. Manche Arten, die es hier gibt, gibt es nirgendwo sonst auf der Welt. Zudem sollen tausende Arten noch unentdeckt sein. Das Naturschutzgebiet ist das Zuhause von Jaguaren, Pumas, Ozeloten, Margays, Jaguarundis, Faultieren, Affen, Tapiren, Papageien, Faultieren, Krokodilen etc. Zudem kann man im Pazifik vor der Drake Bay Delfine, Wale und Haie antreffen. Schnorchel-und Tauchkurse sind entsprechend auf Caño Island möglich.

Bananenspinne: Die Bananenspinne, auch bekannt als Brasilianische Wanderspinne, zählt zu den giftigsten Spinnen weltweit. Der Biss dieser Spinne verursacht zunächst starke Schmerzen, Gleichgewichtsstörungen, Übelkeit und Erbrechen sowie Sehstörungen oder eine Dauererektion. Wenn man nicht sofort ein Gegengift verabreicht bekommt, stirbt man nach 12 bis 17 Stunden an einer Atemlähmung. Sie wird deshalb als „Bananenspinne“ bezeichnet, weil sie sich manchmal zwischen Bananen in Bananenkisten versteckt und unentdeckt in Frachtschiffen nach Europa gelangt. Findet man die Spinne dann beispielsweise in einem deutschen Supermarkt zwischen Bananen, wird der ganze Laden evakuiert und es kommt zu einem Großeinsatz der Feuerwehr.

Faultiere: Es gibt Zweifinger- und Dreifinger-Faultiere, die beide in Costa Rica anzutreffen sind. Diese Tiere schlafen 13-14 Stunden am Tag und kommen nur einmal pro Woche von ihrem Baum herunter, um ihr Geschäft zu erledigen. Obwohl sie sich in Zeitlupe bewegen, können Faultiere sogar schwimmen und gehen dabei nicht unter. Sie können ihren Kopf 180°drehen, um mögliche Gefahren schnell mitzubekommen.

Papageien: Papageien bleiben ihr Leben lang mit ihrem Partner zusammen, sie sind absolut treu. Selbst wenn der eine Papagei stirbt, sucht sich der andere keinen neuen Partner. Dieses Verhalten kennt man auch von Pinguinen. Papageien essen gerne Mandeln. Ihr Schnabel ist so konstruiert, dass sie die harten Schalen problemlos und in Sekundenschnelle knacken können.

Krokodile und Kaimane: Kaimane gehören zur Familie der Krokodile, wobei sich beide in ihrer Optik unterscheiden: Krokodile haben ein längeres Maul und bei Kaimanen schauen oben die Augen ganz deutlich heraus.

Bäume: Viele Bäume im Regenwald sind soziale Lebewesen, weil sie sich eine riesengroße Wurzel teilen, über die sie die Nährstoffe aufnehmen. So verbindet eine einzige Wurzel, die man auch oberirdisch sehen kann, gleich mehrere Bäume. Außerdem braucht Hartholz länger zum Wachsen als Weichholz. Aus diesem Grund ist Mahagoni, ein Hartholz, so teuer.

Stachelpflanzen: Es gibt bestimmte Pflanzen, die sich mit Stacheln am Stamm oder Stiel vor hungrigen Tieren schützen wollen. Die „Angreifer“ sollen nämlich davon abgehalten werden, die Früchte dieser Pflanzen zu fressen. Dieser Abwehrmechanismus wird jedoch dadurch untergraben, dass die Tiere sich auf umliegende Bäume setzen und dann versuchen, an die Früchte zu gelangen, was ihnen oft gelingt.

Unser Tag

Am nächsten Tag wurden wir mit einem Privatbus von unserem Hotel in Manuel Antonio zu einer Anlegestelle für Boote in Sierpe gebracht. Mit dem Motorboot fuhren wir dann weiter durch Mangrovenwälder und über den Pazifik zu unserem Hotel in der Drake Bay nahe des Corcovado-Nationalparks.

Da das „Pirate Cove Hotel“ keine Anlegestelle besitzt und die gesamte Umgebung naturbelassen ist, fuhren wir mit dem Boot bis zum Strand heran und mussten von dort in das knietiefe Wasser aussteigen. Bevor wir in das Wasser sprangen, mussten wir natürlich noch unsere Socken und Schuhe ausziehen sowie die Hosenbeine hochkrempeln. Unsere Koffer wurden dann auf der Schulter zum Hotel getragen. Wir hatten in der Drake Bay wieder eine Deluxe-Kabine mit eigenem Balkon und Meerblick. Wie es sich für ein Paradies gehört, durfte die Hängematte auf dem Balkon natürlich nicht fehlen.

Auf dem Hotelgelände konnten wir zwei Hellrote Aras beobachten, wie sie auf einem riesengroßen Mandelbaum saßen und die Nüsse knackten. Die Schalen ließen sie dann auf den Boden fallen. Wenn man direkt unter dem Baum stand, musste man aufpassen, nicht von dem biologischen Abfall getroffen zu werden.

Weil unsere 8-stündige Tour durch den Corcovado-Nationalpark um einen Tag verschoben wurde, beschlossen wir spontan, am Tag der Ankunft noch eine Nachttour durch den Regenwald zu machen. Also wurden wir nach dem Abendessen um 18:30 Uhr abgeholt und auf der Ladefläche eines offenen LKW bis zum Startpunkt unserer Tour gebracht. M erinnerte diese Fahrt an Bundeswehrzeiten. Bestens ausgerüstet mit Gummistiefeln und einer Taschenlampe, hielten wir in der Dunkelheit Ausschau nach den nachtaktiven Tieren. Zu Fuß ging es auf und ab über Wege und sogar durch Flüsse. Zum Glück hatten wir uns im Vorfeld vom Hotel Gummistiefel ausgeliehen. Die Nachtwanderung war schon ein Stück weit unheimlich und gruselig. Wenn man besonders Angst vor etwas hätte, kämen diese Dinge erst recht zum Vorschein, meinte unser Guide. Da ich mich besonders vor Schlangen ekele und Angst vor ihnen habe, war ich während der gesamten Nachttour diejenige, die die meisten Schlangen und Spinnen (z.B. Bananenspinnen) entdeckte – zur Freude des Guides und der Gruppe. Dass ich die Tiere so sehr anzog, fand ich in dem Moment aber nicht besonders prickelnd. Zu meinem Glück waren die Schlangen aber vom Umfang her nur sehr dünn und nicht so dick, wie man Schlangen aus deutschen Zoos kennt. In Online-Fotoalben über Costa Rica sahen wir im Nachhinein, dass es dort auch dicke, noch ekligere Schlangen gibt. Die von uns gesichteten Spinnen saßen übrigens oft in einem riesengroßen 3D-Netz, was wir in dieser Form in Europa noch nie zuvor gesehen hatten. Während der Tour suchten wir den flachen Fluss nach Fröschen ab und wurden auch mehrfach fündig. Leider blieb es uns aber verwehrt, den Rotaugenlaubfrosch zu Gesicht zu bekommen. Diesen sahen wir während unserer gesamten Rundreise kein einziges Mal.

Den darauffolgenden Tag ließen wir etwas ruhiger angehen. Zunächst machten wir zu zweit eine „Robinson-und-Freitag-Entdeckertour“ entlang des naturbelassenen Strands. Dort gab es keine Liegestühle, Sonnenschirme oder fliegende Händler wie in Manuel Antonio. Nach dem Mittagsessen liefen wir dann in ein kleines Dorf, welches wir nach einem 20-minütigen Fußmarsch erreichten. Das Dorf war gleichzeitig auch der größte Ort in der Nähe. Auf der Straße kam uns eine Frau auf ihrem Pferd entgegen, die sich am Wegesrand mit ihrer Machete Blätter von einem Strauch abschnitt und entspannt weiterritt. Dieser Augenblick war so faszinierend, dass wir uns ins Mittelalter zurückversetzt fühlten. Da es in unmittelbarer Hotelnähe keinen Supermarkt gab, war der Ausflug zum Dorf unsere einzige Möglichkeit, um günstig Getränke zu kaufen; die im Hotel wurden uns auf Dauer nämlich zu teuer.

Am nächsten Tag nahmen wir dann endlich an dem 8-stündigen Ausflug in den Corcovado-Nationalpark teil, der uns über Stock und Stein, Trampelpfade und selbstgebaute Brücken führte. Alles war sehr nass und rutschig. Um 6:00 Uhr ging es also los mit dem Boot zur Rangerstation „San Pedrillo“. Die Touristengruppen starten ihre Wanderung zu Fuß von verschiedenen Rangerstationen aus, sodass man unterwegs auf nicht so viele Menschenmassen trifft. Auf der geführten Tour durch den Regenwald lernten wir viel Neues zur Flora und Fauna oder hörten Informationen zum wiederholten Male, die wir schon in anderen Regenwäldern während unserer Rundreise bekommen hatten. Wir sahen viele Affen, zwei Papageien, Faultiere, ein Krokodil sowie Halloweenkrabben, Einsiedlerkrebse und Muscheln. Eigentlich hatten wir schon mehrere Muscheln gesammelt, um diese als Andenken mit nach Europa zu nehmen. Da man aber dadurch in das Ökosystem eines Landes eingreife, stehe die Mitnahme von Muscheln unter Strafe, erklärte uns der Guide. Aus diesem Grund ließen wir alle gesammelten Muscheln am Strand zurück, aber fotografierten sie vorher noch. Von einem Tapir sahen wir leider nur frische Fußspuren.

Wenn man in Costa Rica wirklich viele Tiere sehen möchte, sollte man sich unbedingt einen Guide dazu buchen, weil dieser einem Tiere zeigt, die man selbst mit bloßem Auge niemals entdecken würde.

Am Strand öffnete uns der Guide eineKokosnuss, welche wir gemeinsam als Gruppe austranken und aßen. Noch frischer kann man Kokosnüsse nicht genießen. Weit und breit war nichts als Natur. Nach dem ersten Teil der Tour legten wir einen kurzen Zwischenstopp ein, um Melone zu essen. Danach wanderten wir weiter zu einem Wasserfall, vor dem man auch baden konnte. Da wir das vier Meter lange Krokodil nur ca. 50 m von der Badestelle entfernt entdeckten und ohnehin keine Badesachen dabei hatten, gingen wir nicht mit den anderen Mutigen ins Wasser. Im Anschluss gab es in der Rangerstation noch Mittagessen, bevor wir mit dem Boot wieder zurück zum Hotel fuhren. Der Guide machte uns während der Rückfahrt auf die Aschewolke des Poás aufmerksam, die wir sehen konnten, obwohl der Vulkan 380 km weit vom Corcovado-Nationalpark entfernt ist. Das zeigt einmal mehr, wie aktiv der Vulkan zum Zeitpunkt unserer Rundreise war.

Gegen 13:30 Uhr erreichten wir wieder das Hotel. Da wir von der Wanderung und der extrem hohen Luftfeuchtigkeit komplett durchgeschwitzt waren, gönnten wir uns erst einmal eine Abkühlung im Pool.

Einen Tag später flogen wir mit einer kleinen Maschine von der Drake Bay zurück nach San José. Auf dem Weg zum Flughafen mussten wir mit dem Geländewagen einen hohen Fluss durchqueren. Die Straße hörte plötzlich auf und wir standen mit dem Auto vor dem Fluss. Unser Fahrer fuhr dann mit einer völligen Selbstverständlichkeit durch den Fluss, so als würde er das jeden Tag machen – zu unserer großen Verblüffung. Der “Flughafen” war ein kurzes Rollfeld mit einer kleinen Hütte daneben. Dort wurde unser Gepäck gewogen und entgegengenommen. Auch wir selbst mussten uns auf eine Waage stellen. Die Tickets wurden von Hand geschrieben. Es gab keine Sicherheitskontrollen oder Ähnliches. Selbst Flüssigkeiten im Handgepäck waren erlaubt. Wir liefen dann zum Flugzeug (ca. 20 Plätze inkl. Pilot und Copilot), wo wir zusammen mit dem Gepäck verladen wurden. Der Copilot hatte sich dann zu uns umgedreht und kurz die Sicherheitsanweisungen erklärt, bevor es losging. In San José sind wir ganz normal auf dem großen Flughafen Juan Santamaría gelandet. Das war schon eine Erfahrung für sich.

Den restlichen Tag verbrachten wir damit, Postkarten zu kaufen und zu schreiben sowie durch die Innenstadt zu schlendern.

Sämtliche Ausflüge während unserer zweiwöchigen Rundreise fanden in internationalen Kleingruppen statt, die immer wieder neu zusammengewürfelt wurden. Das fanden wir sehr interessant, weil man dadurch viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern kennenlernen konnte. Gerade die Begegnungen in der Drake Bay und im Corcovado-Nationalpark werden uns lange im Gedächtnis bleiben.


Update zum Poás

Während unserer Rundreise erfuhren wir von unseren Fahrern und aus der Presse von der Aktivität des Poás:

– 9. April, nur eine Stunde nach unserer Abfahrt: Evakuierung einer Touristengruppe wegen erhöhter Giftgaswerte

– 12. April: Schließung des Areals nach Explosion

– 14. April: Zwei Eruptionen, Aufsteigen einer 3 km langen Aschewolke

– 16. April: weitere Explosionen

– 22. April: Heftige Explosion, Ausspeien von Lavabrocken mit einem Durchmesser von bis zu 2 m im Umkreis von 1000 m

– 24. April: Erdbeben der Stärke 3,6

– 3. Juni: erneute Eruption, Ausspeien von Dampf und Vulkanasche, Aufsteigen einer 600 m hohen Wolke, Teilung des Sees in zwei Kraterseen


Unser Fazit zur Reise

Unsere Bildungsreise ist nun zu Ende, doch wir würden die Tour vom Verlauf her wirklich jedem weiterempfehlen und immer wieder so machen. Jedes Puzzleteil unseres Trips war nötig, um am Ende ein perfektes Puzzle zu haben. In Tortuguero sahen wir beispielsweise die größten Echsen und grüne Aras, bei Manuel Antonio gab es besonders viele Faultiere, in Monteverde gab es den Quetzal, im Corcovado-Nationalpark entdeckten wir die roten Aras und (leider nur) die Fußspuren eines Tapirs.

Auch wenn wir zwei Wochen in unterschiedlichen Wäldern unterwegs waren, so waren diese immer völlig anders. Kein einziges Erlebnis davon möchten wir missen.

Doch auch die unterschiedlichen Hotels machten die Reise perfekt. In Tortuguero hatten wir ein Häuschen ohne Fenster und nur mit Fliegengittern, sodass wir wirklich mitten in der Natur waren und sämtliche Tiergeräusche rund um die Uhr hörten, auch die Brüllaffen morgens 4:50 Uhr. Das völlige Kontrastprogramm dazu war dann die Honeymoon-Suite am Fuße des Arenal-Vulkans mit Blick auf den Vulkan und eigenem Whirlpool. Das “Pirate Cove Hotel” in der Drake Bay erreichten wir dagegen nur mit dem Boot; es gab keinen Steg, sondern wir mussten unsere Schuhe nach dem Bootstransfer ausziehen und ins Wasser springen, um an Land zu kommen – ein absolutes Abenteuer!

Entgegen der ganzen Warnungen, Manuel Antonio zu Ostern zu besuchen, fanden wir es dort von Ostersonntag bis Dienstag sehr entspannt. Der Park war unserer Meinung nach nicht überfüllt. Auch das Hotel „Playa Espadilla“ in der Nähe des Parkeingangs war zeitweise wie leergefegt. Viele Stunden verbrachten wir bei völliger Ruhe allein im und am Pool.

Sehr zu empfehlen ist der shared transport, der uns immer pünktlich von A nach B brachte. Die Fahrer waren meist überaus freundlich. Der Inlandsflug am Ende zurück von Drake Bay nach San José war ebenfalls sehr angenehm, denn so blieb uns die mindestens 6-stündige Autofahrt erspart.

Wenn wir eines Tages in das Land zurückkehren sollten, wollen wir unbedingt die Eiablage der Schildkröten am Strand von Tortuguero miterleben sowie den Rotaugenlaubfrosch bestaunen und fotografieren; beides war auf unserer ersten Reise leider nicht möglich.

Trotz der Kommunikations- und Planungsprobleme mit unserer Reiseexpertin Frau Thume noch vor der Reise hatten wir eine wunderschöne, unvergessliche Zeit in Costa Rica. PURA VIDA!


Quellen:

  1. unsere Guides in sämtlichen Nationalparks (mündliche Überlieferung)
  2. “Costa Rica – the complete guide” von James Kaiser, ISBN: 978-1940754000  (aus dem Englischen übernommen)

Links:

Unsere Reiseagentur: Evaneos/ Camino Travel

Aninga Lodge Tortuguero

Arenal Manoa & Hot Springs

Hotel Playa Espadilla, Manuel Antonio