Das Berner Oberland in der Schweiz erfreut sich nicht nur bei Europäern großer Beliebtheit, sondern auch bei Touristen aus Amerika und Asien. Im Haslital, in der Grimselwelt, in Interlaken, am Thunersee und am Brienzersee sowie in der Jungfrau-Region kommen echte Naturliebhaber auf ihre Kosten. Hier findet man unzählig viele Wasserfälle, sehenswerte Schluchten, idyllische Bergdörfer, Hängebrücken und pittoreske Dörfer am Seeufer. Nicht vergessen darf man natürlich auch die umliegenden Schweizer Alpen, von denen man jederzeit umgeben ist.

Hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack:

Unser Hotel im Berner Oberland: Das Bed & Breakfast Alphorn in Interlaken

Bei unserem Besuch im Berner Oberland nächtigten wir in einem schönen, kleinen, familiengeführten Hotel in Interlaken. Das “Bed & Breakfast Alphorn” war nämlich die perfekte Ausgangslage für all die Sehenswürdigkeiten, die wir uns innerhalb kürzester Zeit anschauen wollten. Unser Zimmer war sehr geräumig und sauber, das Frühstück war reichhaltig. Außerdem war die Chefin sehr nett und ein paar Parkplätze waren direkt am Hotel ebenfalls vorhanden. Dennoch hatte ich ein persönliches Problem in dem Hotel: Das Bett war nicht mein Fall (wobei ich zugeben muss, dass ich oft Schwierigkeiten mit Hotelbetten habe und nicht schlafen kann).

Die Jungfrau-Region

Lauterbrunnen

Kommen wir zunächst zu dem Ort, der wegen Instagram in den letzten Jahren einen regelrechten Hype erfahren musste: Lauterbrunnen im Lauterbrunnental. Die kleine Ortschaft ist umgeben von bis zu 1000 Meter hohen Felsen, die auch Basejumper aus aller Welt anziehen. Jährlich werden ca. 20.000 Sprünge gezählt, wobei Einzelfälle auch tödlich enden oder im Krankenhaus landen.

Ein Highlight in Lauterbrunnen ist der 300 Meter hohe Staubachfall, der höchste frei fallende Wasserfall in der Schweiz. Sogar Johann Wolfgang von Goethe war bei seinem Besuch so sehr von diesem beeindruckt, dass er darüber das Gedicht “Gesang der Geister über den Wassern” schrieb. Es wurde später in einen Stein gemeißelt, der am Fotospot vor dem Wasserfall begutachtet werden kann. In der Nähe von Lauterbrunnen gibt es außerdem noch die Trümmelbachfälle.

Zur Gemeinde Lauterbrunnen gehören zudem noch die Ortschaften Mürren, Gimmelwald und Stechelberg, die wir ebenfalls besuchten.

Von Stechelberg mit der Luftseilbahn zum Schilthorn (Piz Gloria) – James Bond Filmkulisse

Ab Stechelberg kann man mit der Luftseilbahn zum Schilthorn (Piz Gloria) fahren und sich die ehemalige James-Bond-Filmkulisse hoch in den Bergen anschauen. Wer sich aber aktiv bewegen möchte, auf den warten Wanderwege, einfache und erschwerte Bergwege, eine Mountainbike-Route sowie der Klettersteig Via Ferrata. Dort gibt es ein Bergrestaurant, einen Picknickplatz, verschiedene Wasserfälle und mehrere Aussichtspunkte.

Das 360°-Drehrestaurant “Piz Gloria” auf dem Schilthorn in 2970 Metern Höhe wurde als Kulisse für den James-Bond-Film “Im Geheimdienst Ihrer Majestät” genutzt. Hier finden Cineasten einen Skyline Top Shop, die Bond World, das Bond Cinema und den 007 Walk of Fame vor.

Die Fahrt mit der Luftseilbahn von Stechelberg bis hoch zum Gipfel des Schilthorns dauert 30 Minuten. Die Betreiber werben sogar mit einer ganzjährigen “Touch the Snow”-Garantie, die gerade für Asiaten interessant sein dürfte, die noch nie zuvor in ihrem Leben Schnee gesehen haben. Dieser kann laut der Betreiber am Schilthorn-Nordhang angefasst werden. Wir finden es schon ein bisschen witzig, dass sogar für Schnee Werbung gemacht wird.

Das Bergdorf Gimmelwald (Geheimtipp)

Da wir selbst keine James-Bond-Fans sind und uns die Berg- und Talfahrt zum Schilthorn (Piz Gloria) viel zu teuer erschien, fuhren wir ab Stechelberg mit der Schilthornbahn nur hoch bis nach Gimmelwald. Hierfür zahlten wir pro Person 12 CHF für die Berg- und Talfahrt.

Das autofreie Bergdorf Gimmelwald ist mit seinen ursprünglichen Chalets der perfekte Ort für Menschen, die ein wenig Entschleunigung suchen und die Berge lieben. Wir haben diesen Ort wirklich geliebt! Von dort aus wanderten wir hoch nach Mürren und dann wieder zurück nach Gimmelwald.

Das Bergdorf Mürren

Von Gimmelwald wanderten wir dann weiter in das ebenfalls autofreie Bergdorf Mürren, das 1650 Meter über dem Meeresspiegel liegt und nur ab Stechelberg oder Lauterbrunnen mit der Gondel aus zu erreichen ist. So wie die Menschen in der Stadt täglich mit der U-Bahn oder der Trambahn fahren, so nehmen die 430 Bewohner des Bergdorfes jeden Tag die Gondel, um hinunter ins Tal zur Arbeit zu fahren. Ganz so einsam ist es in Mürren am Fuße des Schilthorns allerdings nicht, denn eine Schule, zwei Kirchen und einen Supermarkt gibt es trotzdem.

Von Mürren aus hat man bei guten Wetter einen fantastischen Blick auf die umliegenden Berge Eiger, Mönch und Jungfrau. Genauso wie in Gimmelwald prägen auch hier typische Holzchalets das Ortsbild. Uns gefiel Gimmelwald sogar noch besser als Mürren, weil es dort noch menschenleerer und entschleunigender für uns war.

Randnotiz: Auch wenn Mürren autofrei sei, bekamen wir bei unserem Besuch dennoch ca. zehn Autos zu Gesicht, die durch die kleine Ortschaft fuhren.

Grindelwald mit dem First Cliff Walk

Grindelwald bildet das Tor zur Jungfrau-Region. Im Winter trifft man hier auf viele Wintersportler und im Sommer auf zahlreiche Wanderer. Von hier aus ist beispielsweise die Besteigung der Eiger Nordwand möglich. Die Bergbahnen fahren von Grindelwald zum Männlichen, nach First, Pfingstegg, zur Kleinen Scheidegg und zum Jungfraujoch.

In der Nähe von Grindelwald gibt es noch eine Gletscherschlucht und mehrere Wasserfälle. Weitere Highlights sind der obere und der untere Grindelwaldgletscher. Außerdem kann man von Grindelwald aus das herrliche Bergpanorama mit der Bergkette Eiger, Mönch und Jungfrau bestaunen. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist auch der First Cliff Walk, ein Aussichtssteg an einem Berghang mit Blick auf die umliegenden Gipfel und Täler, der mit der Seilbahn erreichbar ist.

Neben dem Schilthorn (Piz Gloria) diente auch schon Grindelwald als Filmkulisse in der James-Bond-Episode “Im Geheimdienst Ihrer Majestät”. Auch “Star Wars Episode III – Die Rache der Sith” wurde hier teilweise gedreht.

Weitere schöne Orte, Ausflugsziele und Aktivitäten in der Jungfrau-Region

Wie schon mehrfach erwähnt, verweilten wir leider viel zu kurz im Berner Oberland. Weitere sehenswerte Orte und Aktivitäten sind folgende:

  • die Schynige Platte – Panorama-Trail mit Fotorahmen (Must see laut Karte)
  • das Jungfraujoch – Top of Europe mit Sphinx-Terrasse (Must see laut Karte)
  • mit dem Eiger Express zum Eiger-Gletscher (Must see laut Karte)
  • Harder Kulm mit Zwei-Seen-Steg (Must see laut Karte)
  • Niesen
  • Stockhorn
  • Naturpark Diemtigtal
  • die Trümmelbachfälle: entwässern die Gletscherwände von Eiger, Mönch und Jungfrau
  • Grosse Scheidegg
  • Klettersteig Via Ferrata: Sportchalet, Mürren-Gimmelwald = ca. 3h
  • der Northface-Trail: Allmendhubel – Blumental –Schiltalp – Spielbodenalp – Mürren = 2h // oder umgekehrt 2h30
  • der Mountain-View-Trail: Allmendhubel – Dorenhubel – Grütschalp = 1h30 // oder umgekehrt 2h
  • der Allmendhubel Flower Trail: ca. 20min in Allmendhubel

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Interlaken, der Thunersee und der Brienzersee

Interlaken

Interlaken liegt, wie der Name schon verrät, zwischen zwei Seen: dem Thunersee und dem Brienzersee. Dieses idyllische Städtchen ist der perfekte Ausgangspunkt für all die Ausflüge im Berner Oberland. Für die Besichtigung von Interlaken, für die auch Pferdekutschen bereit stehen, benötigt man nur einen halben Tag, weil der Ort nicht sehr groß ist. Besonders schön fanden wir in Interlaken die Höhematte, eine weitläufige Rasenfläche inmitten der Stadt mit Blick auf die Alpen. Bei gutem Wetter sieht man von hier aus den Eiger und die Jungfrau. Paraglider nutzen die Höhematte als perfekte Landewiese. Und besonders Inder lieben in Interlaken auch die Statue des Bollywood-Regisseurs Yash Chopra.

Die Chefin unseres Hotels in Interlaken hat uns folgende Restaurants empfohlen, die wir selbst aus Zeitmangel nicht testeten:

  • OX
  • Brasserie 17
  • Ristorante Città Vecchia

Thun am Thunersee

Thun am Thunersee gehört ebenfalls zu unseren absoluten Highlights im Berner Oberland. Besonders sehenswert ist das Schloss Schadau im Schadaupark, von wo aus man auch einen herrlichen Blick auf das Alpenpanorama hat. Bei gutem Wetter kann man sogar die Berge Eiger, Mönch und Jungfrau bestaunen. Im Zentrum des Ortes thront das Schloss Thun über der mittelalterlichen Altstadt. Traditionelle Geschäfte, Restaurants und historische Mauern prägen das Stadtbild.

Thun lässt sich gut mit einer Schifffahrt über den Thunersee mit anderen umliegenden Ortschaften kombinieren.

Spiez am Thunersee

Spiez am Thunersee ist auch so ein herrliches, sehenswertes Örtchen im Berner Oberland. Highlights in Spiez sind das Schloss Spiez sowie die Spiezer Bucht mit dem Hafen. Mit einer kleinen Sightseeing-Eisenbahn, dem Spiezer Zügli, kann man die schönsten Plätze in dem Städtchen erkunden.

Iseltwald am Brienzersee

Ein weiteres Atemlos-Ziel im Berner Oberland ist das beschauliche Fischerdorf Iseltwald, das 2017 unter die 12 schönsten Dörfer der Schweiz gewählt worden war. Die “Perle am Brienzersee” ist zwar nicht besonders groß, doch die Fischerbucht, die umliegenden Berggipfel, der Hafen und das Schloss Seeburg machen Iseltwald dennoch zu einem “Must do”-Ziel auf der Bucketlist.

Weitere sehenswerte Orte am Thunersee und Brienzersee

Aus Zeitmangel und teilweise aufgrund des sehr schlechten Wetters konnten wir uns leider folgende Sehenswürdigkeiten nicht mehr anschauen, die dennoch einen Besuch wert sind:

  • Brienz am Brienzersee
  • die Giessbachfälle am Brienzersee
  • das Brienzer Rothorn am Brienzersee (Blick von oben auf den See)
  • die St.-Beatus-Höhlen am Thunersee (bei Regen geeignet)

Das Haslital und die Grimselwelt

Die Gelmerbahn

Youtube-Freunde haben bestimmt schon viele Videos von der Gelmerbahn zu Gesicht bekommen, in denen sie als “Swiss Rollercoaster” bezeichnet wird. Durch den nachträglich eingearbeiteten Video-Zeitraffer sieht es nämlich so aus, als würde man mit einer Achterbahn durch die Schweizer Berge rasen. Auch die Tatsache, dass die steilste offene Standseilbahn Europas eine maximale Steigung von 106 % aufweist, lässt das Ganze noch spektakulärer erscheinen. Wenn man dann vor Ort feststellt, wie langsam die Bahn tatsächlich dahingleitet, nämlich nur zwei Meter pro Sekunde, dann kann man eigentlich nur enttäuscht sein. So dauert die Fahrt bei einer Bahnlänge von 1028 Metern ganze 10 Minuten. Hier werden auf Youtube völlig falsche Erwartungen geschürt. Einen Besuch ist sie unseres Erachtens dennoch wert, weil oben auf dem Gipfel noch ein idyllischer, türkis glitzernder Bergsee auf einen wartet: der Gelmersee auf 1860 m. Ü. M.

Die Gelmerbahn wurde im Jahr 1926 ursprünglich als “Lastesel” für den Bau der Gelmerstaumauer ins Leben gerufen. Erst seit 2001 ist sie für den öffentlichen Verkehr zugänglich. Da nur 24 Gäste damit gleichzeitig befördert werden können und die Gelmerbahn durch die “falschen” Youtube-Videos internationalen Ruhm erlangte, sollte man seine Tickets schon vorher online buchen, um bei dem Besucherandrang überhaupt noch freie Plätze zu ergattern. Dabei wählt man eine bestimmte Uhrzeit aus, die normalerweise verbindlich ist. Wir selbst besuchten die Gelmerbahn in den Pfingstferien inmitten der Corona-Pandemie, als kaum Touristen vor Ort waren. Daher konnten wir sogar eine Bahn früher nehmen und unsere Uhrzeit noch kurzfristig abändern. In normalen Zeiten wird das aber nicht möglich sein.

Parkplätze sind auch ausreichend vorhanden. Navi-Adresse: Grimselstrasse 19, 3864 Guttannen, Schweiz.

Unser Fazit zur Gelmerbahn: Der “kleine” Adrenalinkick ist auf den vordersten Plätzen vermutlich am größten, hinten bekommt man eher weniger davon mit. Wir selbst hatten weder beim Hoch- noch beim Herunterfahren das Glück, ganz vorn sitzen zu können. Deshalb war die Fahrt nicht unser Highlight des Tages. Unseres Erachtens war der Hype um die Gelmerbahn größer als das wahre Erlebnis.

Der Gelmersee

Welch hohe Erwartungen hatten wir an den Gelmersee! Auf Fotos erstrahlt der Bergsee immer so schön türkis und sieht so atemberaubend inmitten der Alpenlandschaft aus. Doch davon war in der ersten Juniwoche 2021 weit und breit keine Spur. Der See war nämlich selbst zum Sommeranfang immer noch fast komplett zugefroren. Auch die Wege um den Gelmersee waren Anfang Juni noch vereist und nur einseitig begehbar. Deshalb empfehlen wir euch, dieses wunderschöne Fleckchen Erde erst im Juli, August oder September zu besuchen. Im Sommer, wenn dann endlich das letzte Eis geschmolzen ist, bietet sich eine zweistündige Seeumrundung an, bei der absolute Trittsicherheit gefordert ist. Der Bergweg ist weiß-rot-weiß markiert und für kleine Kinder und Kinderwagen eher ungeeignet.

Der Gelmersee liegt auf 1850 m. ü. M. und ist nur mit der Gelmerbahn zu erreichen. Seine Staumauer wird zudem als Kraftwerk genutzt.

Unser Fazit zum Gelmersee: Im Sommer, d.h. im Juli und August, kann man den Bergsee mit Sicherheit schön türkis glitzern sehen. Wir waren in der ersten Juniwoche aber zu zeitig dran und ärgerten uns ein wenig darüber, dass der See noch zugefroren war.

Parkplätze sind auch ausreichend vorhanden. Navi-Adresse: Grimselstrasse 19, 3864 Guttannen, Schweiz.

Die Handeckfall-Hängebrücke

Die Handeckfall-Hängebrücke befindet sich am Fuße der Talstation der Gelmerbahn und kann damit gleich verbunden werden, ohne Zeit zu verlieren. Sie weist eine Spannweite von 70 Metern auf und verbindet die Gelmerbahn mit dem Hotel Handeck. Aus 70 Metern Höhe kann man viele kleine unter ihr liegende Wasserfälle bestaunen. Der Zutritt zur Handeckfall-Hängebrücke ist übrigens kostenlos.

Parkplätze sind auch ausreichend vorhanden. Navi-Adresse: Grimselstrasse 19, 3864 Guttannen, Schweiz.

Die Aareschlucht

Leises Plätschern, lautes Rauschen, einzigartige Kalksteinformationen und ein Wechsel aus dunklen Höhlengängen und hellen Wegen: Das alles erlebt man in dieser Form nur in der Aareschlucht, die trotz ihrer Jahrtausende alten Entstehungsgeschichte erst seit 1888 für jedermann zugänglich ist. Sie war eines unserer Highlights im Berner Oberland, weil wir zuvor noch nie so einen spektakulären Canyon besichtigten.

Im Sommer kann man sich in der Aareschlucht aufgrund ihrer niedrigen Temperaturen gut abkühlen. Und bei Regen ist sie wegen der ganzen Wassermassen besonders spektakulär anzusehen. Zudem sind am Abend einzelne Wegabschnitte mit einer mystischen Beleuchtung versehen.

Insgesamt verfügt die Aareschlucht über zwei Eingänge bzw. Parkplätze: Es gibt den Aareschlucht-Westeingang (Navi: Aareschluchtstrasse, 3860 Meiringen, Schweiz) und den Aareschlucht-Osteingang (Navi: Aareschlucht, 3862 Innertkirchen, Schweiz).

Folgende Besichtigungsmöglichkeiten wären denkbar:

  • Man läuft den Hin- und Rückweg durch die Schlucht. Hierfür entschieden wir uns. Pro Strecke benötigt man 45 Minuten. Mit Kinderwagen ist der Besuch unseres Erachtens nicht geeignet.
  • Man läuft nur einen Weg durch die Schlucht und wählt den Rückweg über den öffentlichen Fußweg “Lammi” außerhalb des Canyons.
  • Man wandert nur eine Strecke durch die Schlucht und fährt mit der Bahn wieder zurück zum Ausgangspunkt, falls man dort sein Auto geparkt hat.

Weitere Fakten über die Aareschlucht:

  • Highlights: “Kleine Enge”, “Grosse Enge”, Schräybach, Große Kies- und Sandbänke beim “Grossen Runs”, Hängeseilbrücke
  • Länge: 1400 m
  • Engste Stelle: “Kleine Enge” 1 m
  • Weiteste Stelle: auf dem Grund beim “Grossen Runs” 40 m
  • Wassertiefe: 5m
  • Tiefe der Schlucht: 200 m
  • von Anfang April bis 1. November geöffnet

Wer sich vor oder nach seiner Wanderung kulinarisch stärken möchte, ist im angrenzenden “Restaurant Aareschlucht” genau richtig, das Platz für 500 Personen bietet.

Unser Fazit zur Aareschlucht: Wir waren absolut begeistert von dieser Schlucht, die in Realität noch viel beeindruckender ausschaut, als es Bilder überhaupt ausdrücken können.

Weitere Ausflugsziele im Haslital

Es gibt noch weitere sehenswerte Ausflugziele im Haslital, die wir aufgrund von Zeitmangel selbst nicht besichtigen konnten:

  • Gletscherschlucht Rosenlaui
  • Reichenbachfall
  • Triftbrücke

Unser Fazit: Lohnt sich eine Reise ins Berner Oberland?

Wir sind Vielreisende aus dem bayerischen Alpenvorland. Eigentlich kennen wir die Berge, eigentlich müssten wir die Alpen nicht mehr sehen können. Aber das Berner Oberland war komplett anders als alles, was wir bisher gesehen haben. Auch knapp ein Jahr nach unserem Besuch sind wir immer noch geflasht von diesem einzigartigen Fleckchen Erde. Unser (leider viel zu kurzer) Ausflug ins Berner Oberland war wie eine Blitzliebe. Im Nachhinein ärgern wir uns sogar, dass wir nicht mehr Zeit dafür eingeplant haben. Wir werden wiederkommen und dann länger bleiben!


Wer sich die ganze Bandbreite an Sehenswürdigkeiten in der Schweiz anschauen möchte, ist auf dem englischsprachigen Reiseblog der Earthtrekkers genau richtig. 

Links:

Tickets für die Gelmerbahn

Zeitraffer-Youtube-Videos von der Gelmerbahn