Um ehrlich zu sein, waren wir im Hinblick auf das Reisen nie die großen Osteuropa-Fans. Wenn wir die Bucketlisten von irgendwelchen englischsprachigen Reiseseiten durchforsteten und dort auf Reiseempfehlungen zu Osteuropa stießen, rief das immer Unverständnis in uns hervor. Doch nach Prag und Budapest wagten wir uns nun ein weiteres Mal in den Osten, nämlich nach Slowenien – genauer gesagt nach Ljubljana und Bled. Und so langsam fragen wir uns, warum wir diesen Schritt nicht schon früher wagten….

Denn: Ljubljana ist…

  • architektonisch absolut schön,
  • mit seinen knapp 300.000 Einwohnern nicht so überlaufen – und damit noch ein Geheimtipp in Europa,
  • mit seinem Fluss, dem Laibacher Schloss und den gemütlichen Gassen das Salzburg Osteuropas,
  • äußerst sauber – zumindest in der Innenstadt,
  • sehr grün durch die vielen Bäume und Parks,
  • autofrei in der Altstadt,
  • sehr sicher – zumindest in unseren besuchten Gegenden,
  • dennoch sehr belebt durch die vielen Cafés und Bars entlang des Ljubljanica-Ufers
  • und so modern wie eine westeuropäische Hauptstadt (leider auch so teuer).

Die beste Reisezeit und unsere empfohlene Reisedauer für Ljubljana

Uns verschlug es Ende Juli nach Ljubljana, wo das Thermometer Temperaturen zwischen 27°C und 32°C anzeigte. Durch den manchmal leicht kühlen Wind erlebten wir das Sightseeing trotzdem als sehr angenehm. Außerdem war die Innenstadt an den Sommerabenden sehr belebt, da sich viele Einheimische in den Cafés und Bars am Ljubljanica-Ufer trafen. Die Schlangen vor den beliebtesten Eisdielen der Stadt waren sogar noch abends um 21:00 Uhr sehr lang. Ein weiterer Pluspunkt des Sommers war auch, dass die Stadt so schön grün erstrahlte und dass man eine gemütliche Bootstour auf der Ljubljanica unternehmen konnte.

Für das Sightseeing in Ljubljana empfehlen wir einen Zeitraum von eineinhalb bis zwei Tagen, weil die Sehenswürdigkeiten von ihrer Anzahl her recht überschaubar sind. Außerdem liegen sie alle so nah beieinander, dass man sie innerhalb kürzester Zeit zu Fuß erreichen kann. Einen weiteren Tag könnte man beispielsweise für den Bleder See einplanen. Wir selbst blieben insgesamt drei Nächte in Slowenien.

Ein paar Infos über Ljubljana

[ljuˈbljàːna] – so spricht man die slowenische Hauptstadt richtig aus, in der insgesamt ca. 300.000 Menschen leben. Wem das zu kompliziert ist, der sagt einfach den deutschen Namen: Laibach. Da Slowenien zur EU gehört, bezahlt man dort auch mit dem Euro.

Außerdem ist die gesamte Altstadt autofrei. Wenn man die kurzen Strecken dennoch nicht zu Fuß zurücklegen möchte, kann man auch den kostenlosen “Kavalir”, einen elektrobetriebenen Golfwagen, in Anspruch nehmen (mehr dazu weiter unten). Auch eine Bootsfahrt auf der Ljubljanica ist, wie oben bereits erwähnt, im Sommer und im Winter möglich. Außerhalb des Stadtkerns von Ljubljana verkehren Busse – eine Trambahn, S-Bahn oder U-Bahn gibt es nicht. Züge und Busse bringen die Einheimischen und Touristen an nationale und internationale Ziele, der Bahnhof und der Busbahnhof befinden sich direkt nebeneinander.

Hinsichtlich der Einheimischen hatten wir eher den subjektiven Eindruck, dass diese überwiegend emotional kühl, oftmals desinteressiert und abgeklärt waren. Dadurch fühlten wir uns teilweise nicht immer willkommen.

Slowenien in der Corona-Zeit

Zu unserer Freude war Slowenien nicht so stark von der Corona-Pandemie betroffen wie andere europäische Länder. Ohne Reisebeschränkungen durften wir nach Slowenien einreisen und dann wieder ohne Quarantäne-Pflicht nach Deutschland zurückkehren. In Slowenien musste man in geschlossenen öffentlichen Einrichtungen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, u.a. in der Hotellobby, in den Innenbereichen von Restaurants, in Supermärkten, Kirchen oder Museen. Auch in den Bussen war die Maskenpflicht vorgeschrieben. Des Weiteren standen überall an den Eingängen Spender mit Desinfektionsmittel zur Verfügung. Beim Frühstücksbuffet im Hotel musste man seine Hände desinfizieren sowie Einmalhandschuhe und einen Mundschutz tragen. Leider hielten sich aber nicht alle Gäste an diese Vorschriften.

Wir saßen in den Restaurants aufgrund des herrlichen Wetters immer in den Außenbereichen, wo man keinen Mund-Nasen-Schutz aufsetzen musste. Auch durch die Tatsache, dass wir die meiste Zeit draußen unterwegs waren, empfanden wir die Corona-Vorschriften nicht als großartig störend.

Die Anreise nach Ljubljana mit dem Flixbus (Endziel: Zagreb)

M ist einer, dessen Laune rapide in den Keller sinkt, sobald wir ein bisschen länger mit dem eigenen Auto im Stau stehen. Was macht man also, wenn man am ersten Sommerferientag verreisen will, aber nicht selbst fahren möchte? Ganz einfach: Man nimmt den Flixbus. Für den unschlagbaren Preis von nur 93 € für uns beide für die Hin- und Rückreise fuhren wir also morgens pünktlich um 8:00 Uhr ab München (ZOB) los in die slowenische Hauptstadt. Die Fahrt mit dem Bus sollte ursprünglich fünf Stunden dauern, genauso lange wie mit dem Auto. Am Ende waren wir leider doppelt so lange, nämlich über zehn Stunden, unterwegs, weil wir die Hälfte der Zeit im Stau an der österreichisch-slowenischen Grenze standen. Eigentlich hätten wir uns selbst denken können, dass die Strecke Richtung Kroatien am ersten Ferientag von Bayern und Baden-Württemberg komplett verstopft sein sollte. Und trotzdem waren wir überrascht, dass der Grenzübertritt ganze fünf(!!) Stunden Zeit in Anspruch nahm. Obwohl die Anreise so lange dauerte und im Bus eine dauerhafte Maskenpflicht herrschte, war die Fahrt sehr angenehm. Von einem Mindestabstand oder einer gründlichen Desinfektion des gesamten Busses haben wir jedoch gar nichts mitbekommen. Unser Doppeldeckerbus, der uns in Ljubljana herausließ, fuhr dann übrigens noch weiter nach Zagreb.

Die Rückfahrt drei Tage später gestaltete sich dann zum Glück wesentlich kürzer. Der Bus, der aus Zagreb kam, kam auf die Minute pünktlich in Ljubljana an. Glücklicherweise waren noch genügend Plätze frei, um nebeneinander sitzen zu können. Wieder einmal trugen wir unsere Maske während der gesamten Fahrt. An der slowenisch-österreichischen Grenze war es diesmal eigentlich leer, doch die Überprüfung unseres Busses kostete uns dennoch eine halbe Stunde mehr Zeit. Hierfür mussten wir alle das Fahrzeug verlassen und uns nacheinander mit unseren Ausweisen der österreichischen Polizei präsentieren. Zu unserer Zufriedenheit wurde die Grenzkontrolle zügig und problemlos durchgeführt.

Zusammenfassend können wir die Reise mit dem Flixbus sehr empfehlen. Außerdem sind wir absolut froh, dass die auf trustpilot.de beschriebenen negativen Erlebnisse anderer Flixbus-Reisender nicht bei uns eingetroffen sind. Eine fünfstündige Busfahrt ist für uns noch akzeptabel, aber nach Paris oder Barcelona würden wir dann lieber das Flugzeug nehmen.

Unser Hotel in Ljubljana, das Best Western Premier Slon

Mit dem Hotel Slon (****), das zur Best-Western-Gruppe gehört und das sich mitten in der Innenstadt gegenüber vom Nebotičnik-Skyscraper befindet, trafen wir für unseren Städtetrip die perfekte Wahl. Auch die Laufdistanz vom Hotel bis zum Hauptbahnhof und zum Busbahnhof betrug nur einen Kilometer. Obwohl wir uns für eine Zimmerkategorie mit einem größeren Bett entschieden hatten, fiel das Zimmer recht klein aus. So pompös, wie sich die gesamte Hotellobby präsentierte, waren die Zimmer aber nicht gestaltet. Gerade unser Bad war ein wenig in die Jahre gekommen. Außerdem hatte ich die Vermutung, jede Nacht von Bettwanzen zerfressen worden zu sein, da ich jeden Morgen mit mehreren Stichen aufwachte. Mücken hätte man gesehen oder gehört, was aber in unserem Zimmer nicht der Fall war. Komischerweise betraf das vermeintliche Bettwanzenproblem nur mich – M hingegen wachte jeden Morgen völlig unbeschadet auf. Im Großen und Ganzen würden wir das Hotel aufgrund seiner zentralen Lage jedem weiterempfehlen.

Die besten Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in Ljubljana

Fahrt mit einem Holzboot auf dem Fluss Ljubljanica (Tipp)

In Ljubljana kann man sich in einem Plastik- oder einem Holzboot auf dem Fluss Ljubljanica umher schippern lassen.

Die Plastikboote des Anbieters Rečni transport Ljubljana bieten Platz für 32 Passagiere und fahren sogar im Winter – dann allerdings beheizt und geschlossen.

Wir entschieden uns dagegen für eine 45-minütige Fahrt mit dem offenen Holzboot des Anbieters Barka Ljubljanica, das von der Anlegestelle Breg losfuhr. Um die besten Plätze auf dem Boot zu ergattern, sollte man schon zeitig dort erscheinen. Wer einen Städtetrip nach Ljubljana unternimmt, dem können wir eine Bootsfahrt wärmstens ans Herz legen.

Holzboot-Anbieter: Barka Ljubljanica (Empfehlung!)

Plastikboot-Anbieter: Rečni transport Ljubljana

Nehmt die Standseilbahn hoch zum Laibacher Schloss (Ljubljanski grad)

Das auffälligste Wahrzeichen Ljubljanas ist das Laibacher Schloss, das hoch oben auf einem Berg über der Stadt thront. Dieses kann man entweder zu Fuß, mit dem Fahrrad, Auto oder mit der Standseilbahn erreichen (hier: nähere Informationen). Wir entschieden uns für die Seilbahn am Krekov-Platz (Krekov trg), wo man auch die Kombi-Tickets für die Burg und den Funicular erwerben konnte. Das Schloss beherbergt neben zwei Museen auch Restaurants, Cafés und einen Nachtclub. Außerdem finden dort regelmäßig Kulturveranstaltungen, Tanzabende und Filmvorführungen statt.

Wandelt über die Drei Brücken (Tromostovje)

Rund um die drei steinernen Brücken, die zum Prešeren-Platz und zur markanten roten Franziskanerkirche führen, spielt sich das alltägliche Leben in Ljubljana ab. Hier flanieren die Einheimischen und Touristen oder treffen sich in einer der angesagten Bars am Ljubljanica-Ufer.

Besucht den belebtesten Ort in ganz Ljubljana, den Prešeren-Platz (Prešernov trg) mit der Franziskanerkirche (Frančiškanska cerkev)

Fotografiert euch mit den Drachen auf der Drachenbrücke (Zmajski most)

Flaniert am Ljubljanica-Ufer entlang (von der Drachenbrücke bis zur St. Jakobsbrücke)

Schaut euch den Dom St. Nikolaus von innen an (Stolnica svetega Nikolaja)

Besucht die Kunstmuseen der Stadt (Ljubljana bei Regen)

Nationalgalerie (Narodna galerija Slovenije)

Museum of Modern Art
Museum of Contemporary Art Metelkova (MSUM)
Das Slowenische Ethnographische Museum

Seht euch das Rathaus (Mestna hiša oder Rotovž) am Mestni trg an

Entspannt euch im Tivoli-Park (Mestni park Tivoli) und schaut den alten Herren beim Boulespielen zu

Der Tivoli-Park bildet die grüne Lunge Ljubljanas, in der alle Generationen zusammenkommen. Dort treffen sich bei schönem Wetter Jung und Alt zum Entspannen, Skaten, auf einen Café oder zum Volleyball- oder Boulespielen. Übrigens erhält man vom Tivoli-Park aus auch einen guten Blick auf das Laibacher Schloss.

Direkt neben dem Tivoli-Park befindet sich die serbisch-orthodoxe Kyrill-und-Method-Kirche (Cerkev sv. Cirilia in Metoda).

Bewundert die Graffitis im alternativen Kulturzentrum Metelkova (Avtonomni kulturni center Metelkova mesto)

In dem alternativen Kulturzentrum Metelkova Mesto treffen sich allabendlich Studenten und Alternativler in den dort ansässigen Musikclubs zum Feiern. Tagsüber geht es an diesem bahnhofsnahen Ort eher ruhiger zu –  dann sieht man dort überwiegend Touristen, die sich an den unendlich vielen Graffitis erfreuen. Bei Tripadvisor wurde unter anderem vor den dort herumliegenden Drogenspritzen gewarnt – zu unserer Besuchszeit am Vormittag waren jedoch alle Spuren der vorangegangenen Nacht beseitigt. Wenn man dem Szenenleben nicht unbedingt beiwohnen möchte, sollte man sich dieses Kulturzentrum also lieber um die Mittagszeit anschauen.

Erhaltet den besten Blick über Ljubljana vom Nebotičnik-Skyscraper aus

Eigentlich hätten wir gedacht, dass sich auf dem Nebotičnik-Skyscraper eine Aussichtsplattform befindet, für die man Eintritt bezahlen muss. Umso überraschter waren wir, also wir dann endlich mit dem Fahrstuhl hoch oben im Nebotičnik Café ankamen. Es gab keine offizielle Aussichtsplattform für Touristen, sodass auch kein Eintritt bezahlt werden musste. Vielmehr lief man über die Dachterrasse des Cafés und hoffte, von den Kellnern nicht herausbeordert zu werden. Da nicht viel los war, wurden wir also geduldet, ohne etwas bestellen zu müssen. Von dem Hochhaus aus erhält man einen hervorragenden Blick auf die Stadt und die emporragende Burg.

Lasst euch im House of Illusions optisch täuschen

Das House of Illusions ist ein Museum für optische Täuschungen, in dem den Besuchern auch interaktive Logik- und Geschicklichkeitsspiele geboten werden. Außerdem gibt es Räume bzw. Bereiche, in denen man Teil der optischen Täuschungen werden kann. Ein ganz wichtiger Tipp: Viele Besucher liefen einfach an den verschiedenen Stellen vorbei, ohne überhaupt die dazugehörigen Anweisungen gelesen zu haben. Auch zunächst uninteressante Bereiche in dem Museum können abenteuerlich werden, wenn man aufmerksam und wachsam genug durch das Museum wandelt. Bei dem Erdball musste man sich beispielsweise hinlegen und einen Schalter drücken, um seinen ganzen Körper von Nägeln in die Höhe drücken zu lassen.

Verköstigt in der Konditorei Lolita die slowenischen Kuchen Prekmurska gibanica und Kremna rezina (Tipp)

In Slowenien gibt es zwei kulinarische Kuchen-Highlights: 1.) den Strudel Prekmurska gibanica aus Mohn, Walnüssen, Zimt, Äpfeln, Rosinen und Quark sowie 2.) die Kremna rezina (Crèmeschnitte) aus Blätterteigschichten mit Vanillecrème und Schlagsahne.  – Wir probierten sie beide in der Konditorei Lolita und kamen zu dem Urteil, dass sich der warm servierte Prekmurska gibanica eher für die kalten Wintermonate eignet. Aus diesem Grund schmeckte uns Ende Juli die kühle, erfrischende Kremna rezina irgendwie besser, als wir um die warme Mittagszeit am Ljubljanica-Ufer saßen und auf die Franziskanerkirche blickten.

Esst das beste Eis der Stadt im Vigò und das zweitbeste Eis im Cacao Ljubljana (Tipp)

Zum Glück gibt es die Bewertungsplattform Tripadvisor, die einem das beste Eis in jeder Stadt empfiehlt. Und obwohl die Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, geben wir den Bewertungen der Mehrheit in diesem Fall recht: Das Vigò macht das leckerste Eis Ljubljanas. Absolut schmackhaft war unter anderem das sehr erfrischende Sorbet “Bergamotte” (Limette mit Holunder), das M als “das beste Eis ever” bezeichnete.

Natürlich wollten wir zum Vergleich auch noch das Eis im Cacao probieren. Als persönliche Referenz dient mir immer das Zitroneneis bzw. -sorbet, weil ich das fast immer und fast überall bestelle. Leider war mir das Zitroneneis im Cacao etwas zu milchig und zu wenig sorbetartig, wobei es trotzdem auf seine Art köstlich war.

Wichtig bei der Eisbestellung in Ljubljana ist, dass man bei der Angabe der Kugeln genau aufpasst. Eine einzige “Kugel” kann schon so ein riesengroßer Klecks sein, dass danach der ganze Becher voll ist. Im Vigò sind zwei Kugeln die richtige Menge, im Cacao reicht eine Kugel (bzw. ein Klecks) schon aus. Ausgehend von den deutschen Minikügelchen orderten wir in Laibach immer zu viele Kugeln, ließen uns von den Eismachern mit großen Augen anschauen und sagten dann mitten im Auffüllprozess “Stopp”, um unsere Portionsgröße noch nach unten zu korrigieren.

Leiht euch oder tauscht ein Buch in Ljubljana

Oben im Bereich der Burg sahen wir mehrere durchsichtige Kästen mit benutzten Büchern, an denen sich jeder bedienen konnte. So konnte man sich entweder ein Buch daraus ausleihen oder ein eigenes Buch dort lassen, um sich im Tausch ein anderes aus der Box zu nehmen. Wichtig dabei ist, ein Buch in einer Sprache auszuwählen, die man auch versteht. Dieses Book-Sharing ist eine sehr umweltfreundliche Alternative zu dem sonst so verschwenderischen heutigen Konsumverhalten.

Stöbert über die Freiluftmärkte am Ljubljanica-Ufer

Schlendert man so in der Altstadt am Ljubljanica-Ufer entlang, trifft man auf die vielen abwechslungsreichen Freiluft- bzw. Flohmärkte. Gerade die Buchhändler erinnern sehr stark an die Bouquinisten am Seine-Ufer in Paris.

Lasst euch kostenlos im Kavalir durch die Altstadt von Ljubljana chauffieren

Wie schon eingangs erwähnt, ist die relativ kleine Laibacher Altstadt komplett autofrei. Gerade für ältere oder gehbehinderte Menschen bietet sich deshalb der Kavalir, ein umweltfreundlicher Taxi-Golfwagen mit Elektroantrieb, an, den man kostenlos anrufen und dann nutzen kann. Bis zu fünf Fahrgäste können sich gleichzeitig mit einer Maximalgeschwindigkeit von 25 km/h durch die Fußgängerzone von A nach B chauffieren lassen. Die offenen Sommer-Kavalire fahren täglich vom 1. April bis 31. Oktober zwischen 6:00 Uhr und 22:00 Uhr. Ganzjährig sind dagegen die verglasten und beheizten Winter-Kavalire im Einsatz. Die Telefonnummern und weitere Informationen gibt es hier.

Wandelt durch die malerischen Gassen Mestni trg, Stari trg und Gornji trg

Paddelt mit einem Stand-Up-Paddle-Board (SUP) auf der Ljubljanica

Wohnt einem Straßenkonzert in Ljubljana bei

Taucht nach dem Metelkova-Abstecher ein weiteres Mal in die alternative Szene ein: Die Trubarjeva-Straße

Weitere Impressionen aus Ljubljana


Ein Tagesausflug nach Bled zum See (ab Ljubljana)

Mehr zu unserem Tagesausflug nach Bled findet man hier in einem gesonderten Beitrag.

Unser Fazit zu Ljubljana

Wie eingangs bereits erwähnt, hatten wir (leider viel zu lange) größere Bedenken oder Abneigungen, wenn es um das Reisen nach Osteuropa ging. Mit Ljubljana wagten wir uns also ein drittes Mal vor in den Osten – und wurden absolut nicht enttäuscht. Sowohl das Land Slowenien als auch die Hauptstadt Ljubljana haben unsere Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen. All unsere Vorurteile waren völliger Blödsinn. Ljubljana ist viel schöner, moderner, sauberer, grüner, ordentlicher und westeuropäischer, als wir es uns jemals hätten ausmalen können. Laibachs Ähnlichkeit zu Salzburg ist verblüffend. Die Stadt ist klein, aber fein – und zum Glück nicht so überlaufen wie Dubrovnik, Paris oder Santorin. Unsere Begeisterung und Faszination gehen jetzt sogar so weit, dass wir uns schon überlegen, welche osteuropäische Stadt wir als Nächstes besuchen könnten. Bratislava? Riga? Lasst euch überraschen…


Links:

Flixbus

Unser Hotel, das Best Western Premier Hotel Slon

Holzboot-Anbieter: Barka Ljubljanica (Empfehlung!)

Plastikboot-Anbieter: Rečni transport Ljubljana

Informationen zum Laibacher Schloss und zur Standseilbahn

House of Illusions

Konditorei Lolita

Informationen zum Altstadt-Shuttle Kavalir