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Wir waren schon in vielen Hotels weltweit unterwegs, aber nur wenige davon beeindruckten uns so sehr, dass sie für immer in unseren Erinnerungen bleiben werden – sei es wegen

  • ihrer Umgebung (Dschungel in Costa Rica, Savanne in Südafrika),
  • ihrer Ausstattung (nur Gitternetze im Dschungel, privater Pool),
  • ihrer historischen Bedeutung (Königspaläste in Indien)
  • oder ihres gehobenen Standards (z.B. 5-Sterne-Hotel in Kapstadt an der Waterfront mit Austern sowie frisch zubereiteten Waffeln und Crêpes zum Frühstück, inkl. Klavierspieler und am Nachmittag High Tea).

Zweimal sind wir sogar schon grundlos und ohne Aufpreis in der Honeymoon-Suite gelandet, in Südafrika und Costa Rica.

letztes Update: November  2019

Unsere schönsten Hotels und Lodges inmitten der freien Natur (u.a. auf Safari, im Regenwald)

Die Bongani Mountain Lodge im Mthethomusha Game Reserve, Südafrika ‒ Nächtigen in einem privaten Naturreservat, inmitten von Löwen, Nashörnern, Giraffen, Elefanten und Co.

Die Bongani Mountain Lodge befindet sich in einem privaten Naturreservat, in dem man auch Safaris zu Fuß und mit dem Jeep machen kann. Aus diesem Grund durften wir abends im Dunkeln unsere Honeymoon-Lodge nicht mehr verlassen, weil sich überall Löwen, Elefanten, Giraffen etc. auf dem Hotelgelände hätten aufhalten können. Wenn man zum Restaurant laufen wollte, genügte ein Anruf bei der Rezeption und der Ranger holte einen direkt von der Lodge ab. In unserem Häuschen, das sich direkt vorn am Hang befand und von dem man einen hevorragenden Ausblick genießen konnte, gab es ein riesengroßes Bett und eine freistehende Badewanne. Die Dusche war draußen unter freiem Himmel angebracht. Gegessen wurde meist ebenfalls an der frischen Luft, es gab hierzu mehrere Essbereiche. Die Schönheit dieses Resort erkannte bereits Nelson Mandela, der sich dort einige Zeit nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis aufhielt. Ein Haus auf dem Gelände ist auch nach ihm benannt. Außerdem gab es zwei Pools und die Hotelangestellten waren äußerst nett.

Das Ikoma Wild Camp, Tansania ‒ Übernachten in der Randzone der Serengeti mit nächtlichem Zebra-Besuch

Ngorongoro Wild Camp, Tansania ‒ Unsere Lodge inmitten der Ngorongoro Conservation Area mit der täglichen Giraffen-Garantie und den nächtlichen Zebra-Besuchen

Das Aninga Hotel & Spa in Tortuguero, Costa Rica ‒ Übernachten im Regenwald, inmitten von Leguanen, Schlangen, Papageien und Vogelspinnen

Das Aninga Hotel liegt mitten im Regenwald im Tortuguero-Nationalpark. Die Lodges waren sehr einfach gehalten ohne großes Schnickschnack, ohne Kühlschrank oder Ventilator. Das Besondere waren die Gitternetze, die das Fensterglas ersetzen sollten. Dadurch hatte man eine durchgängige Belüftung, ohne eine Klimaanlage zu benötigen. Das bedeutete aber auch, dass wir morgens um 4:00 Uhr von den extrem lauten Brüllaffen oder am Nachmittag während des Mittagsschlafs vom Geraschel im Baum geweckt wurden. Dieses Rascheln stellte sich schließlich als hochgiftige Weißlippen-Bambusotter (Grenn Pit Viper) heraus, die sich aus der Baumkrone in das untenliegende Laub fallen ließ. Überall um uns herum befanden sich neben diesen Schlangen weitere gefährliche und harmlose Tiere, wie beispielsweise große Leguane oder kleinere Echsen, Krokodile im Wasser, Vogelspinnen, 24-Stunden-Ameisen (Bullet Ants), scheue Flusskrebse, Faultiere, Papageien oder Affen. Das Reservat war komplett abgeschieden von der Außenwelt und nur mit dem Boot zu erreichen, Autos gab es dort gar keine. Als Naturliebhaber war man hier genau richtig.

Das Arenal Manoa & Hot Springs in La Fortuna, Costa Rica ‒ Unsere Honeymoon-Lodge am Fuße des Arenal-Vulkans

Völlig unbegründet nächtigten wir im Arenal Manoa ein zweites Mal in unserem Leben in einer Honeymoon-Lodge, die wir gar nicht gebucht hatten. Von unserer privaten Terrasse aus hatten wir einen hervorragenden, atemberaubenden Blick auf den direkt vor uns liegenden Arenal-Vulkan, der sich hinter einer dicken Wolkenschicht versteckte. Diesen konnte man übrigens auch durch die große Glasfront in unserem Zimmer betrachten. Auf dem gesamten Gelände wuchsen so viele Pflanzen, wie wir sie aus dem Obi-Baumarkt gekannt hatten. Und in dem Hotelteich lebten sogar Kaimane (kleine Krokodile). Neben dem gewöhnlichen Pool gab es auch hoteleigene Hot Springs, d.h. heiße Vulkanwasserbecken. Und weil der Pool und die Hot Springs noch nicht genug sein sollten, verfügte unsere Honeymoon-Lodge noch über einen eigenen Whirlpool. Vom Eingang des Resorts bis zu unserem Hotelzimmer musste man bestimmt einen Kilometer laufen oder sich von einem Golfkart fahren lassen, weil das Gelände so weitläufig angelegt war.


Unsere besten Unterkünfte mit historischer Bedeutung (u.a. Maharaja-Königspaläste)

Das Sher Garh Resort in der Nähe des Ranthambore-Nationalparks, Indien ‒ Residieren in einem ehemaligen Königspalast der Maharajas

Das Sher Garh Resort ist eine grüne Oase inmitten einer sandigen, staubigen, braunen, vertrockneten Landschaft. Wie eine Festung oder ein Königspalast sah das Resort aus. Dieses bot zahlreiche Outdoor-Sitzgelegenheiten, wo man ganze Abende verbringen konnte. Auch der Hotelpool muss an dieser Stelle erwähnt werden. Ein Highlight war das äußerst romantische Candle-Light-Dinner am Pool zu meinem 30. Geburtstag. Hierzu haben zwei Hotelangestellte einen Tisch mit Rosenblüten und ganzen Rosenköpfen dekoriert, was wohl nach deren Aussagen mehrere Stunden gedauert haben soll. Wir freuten uns über einen wunderschönen Abend und eine ganz tolle Zeit in diesem Resort.

Das Shahpura House in Jaipur, Indien ‒ Nächtigen wie die echten Könige, in einem sehr prunkvollen, vergoldeten Maharaja-Palast

Einen weiteren Königspalast, wie er im Buche steht, fanden wir in Jaipur im Shapura House vor. In diesem Maharaja-Anwesen leben auch heute noch einige Mitglieder der Königsfamilie, die wir sogar während unseres Aufenthaltes zu Gesicht bekamen. Überall sah man Goldverzierungen, das Bad bestand aus Marmorplatten und die Bettwäsche aus feinster Seide. Auf den Gängen hingen überall Fotos der Königsfamilie mit anderen Staatsoberhäuptern und internationalen Adelsfamilien. Zur Begrüßung bekamen wir ein landestypisches Getränk und eine Blumenkette überreicht. Die Stirnbemalung für die Frau (Bindi) und für den Mann (Tilaka) durfte natürlich zur Segnung auch nicht fehlen. Am Abend aßen wir auf der Dachterrasse und wohnten einer indischen Tanzvorführung bei. Am meisten wunderte uns bei dem erstklassigen Service und der Einrichtung, dass dieses Hotel “nur” mit drei Sternen ausgezeichnet war. Wenn man das nicht gewusst hätte, hätte man denken können, man wäre in einem 5-Sterne-Hotel gewesen.

The Ratan Vilas in Jodhpur, Indien ‒ Herrschaftlich übernachten im ehemaligen Zuhause des Maharajas von Jodhpur, Ratan Singh

Auch bei dem Ratan Vilas handelt es sich um einen Gebäudekomplex der Königsfamilie, der in ein Hotel umfunktionert wurde. Leider kommt auf den Fotos nicht ganz herüber, wie toll es in diesem Resort tatsächlich war. Wir konnten unsere Zeit draußen in unserem privaten Sitzbereich, am Pool oder beim romantischen Candle-Light-Dinner am Abend verbringen. Zudem waren die Hotelangestellten so herzlich und zuvorkommend, dass es einem schwerfiel, wieder abzureisen.

Das Rohet Garh in Rohet, Indien ‒ Der perfekte Rückzugsort im Königspalast irgendwo im Nirgendwo

Sehr abgeschieden und irgendwo im Nirgendwo in der Nähe von unbekannten Dörfern an einem Fluss befindet sich ein weiterer Palast der Maharajas, das Rohet Garh. Das Gelände war zwar schon etwas größer, dennoch sahen wir neben uns nur zwei weitere Gäste in dieser Unterkunft. Aus diesem Grund hat sich das Hotelpersonal um uns gekümmert, als wären wir auch Mitglieder der Königsfamilie gewesen. Am Abend spielte extra für uns eine kleine lokale Band und ein Zauberer begeisterte uns mit seinen Tricks. In diesem Resort gab es neben dem Pool so unendlich viele Möglichkeiten, sich draußen hinzusetzen und die Zeit zu genießen. Am Abend kamen sogar das Familienoberhaupt und dessen Sohn zu uns, um sich mit uns zu unterhalten. Es war alles sehr persönlich und familiär, sehr herzlich und traumhaft schön. Wenn wir nicht schon verheiratet wären, könnte ich mir vorstellen, in diesem Resort zu heiraten und mit all den Gästen in dieser wunderschönen Anlage zu feiern.


Unsere bisher schönsten Luxushotels

The Table Bay Hotel in Kapstadt, Südafrika ‒ 5-Sterne-Luxus mit High Tea an der Waterfront

Noch nie zuvor waren wir in solch einem Luxustempel, wie wir ihn in Kapstadt an der Waterfront vorfanden. Wir entdeckten gleich bei der Ankunft eine kostenlose Flasche Wein und einen frischen Blumenstrauß auf dem Zimmer. Nach der Rückkehr am Abend lagen da plötzlich überall fein säuberlich angeordnete Rosenblätter auf dem Bett und die Badeschlappen standen, ebenfalls mit Rosenblättern, vor dem Bett. Morgens lag eine tagesaktuelle Zeitung vor unserer Zimmertür. Beim Frühstücksbuffet wurde man mit Sekt empfangen und an den Platz gebracht. Dabei wurden die Stühle vom Tisch vorgezogen, damit man sich hinsetzen konnte. Kaum saß man, legten die Angestellten einem ganz fein die Serviette über die Oberschenkel. Außerdem gab es eine eigene Saftbar mit mindestens neun verschiedenen Säften, die eine eigens dafür vorgesehene Kellnerin eingoss. Crêpes mit Eis und Erdbeeren, Waffeln mit den verschiedenen Zutaten oder Ei wurden frisch und nach unseren Wünschen zubereitet und an den Platz gebracht. Für ganz feine Leute gab es noch Austern oder Kaviar zum Frühstück, genauso wie Sushi. Umrahmt wurde das Frühstück von der Live-Musik eines Klavierspielers, der wirklich Talent hatte. Kostenlos bekamen wir noch einen Gutschein zum High Tea, bei dem wir verschiedene Teesorten und allerfeinste Kuchen, teilweise sogar mit Blattgold, probieren konnten. Für diesen High Tea, der aus mehreren Gängen bestand, stand sogar ein extra Bereich im Hotel zur Verfügung. Wollte man zu seinem Zimmer gehen, musste man an einem Hotelangestellten mit weißen Handschuhen vorbeilaufen, der die Aufzüge bewachte und der diese bei Bedarf anforderte. In diesem Hotel dachten wir wirklich, wir stünden im falschen Film. So etwas brauchen wir nicht alle Tage, aber es war sehr interessant, so etwas einmal im Leben miterlebt zu haben.

Der Ritzenhof in Saalfelden am Steinernen Meer, Österreich ‒ Erholung und Wellness am See

Das Ayodya Resort, Indonesien ‒ Übernachten in Nusa Dua, dem luxuriösesten Urlaubsort auf ganz Bali

Das größte Hotel, in dem wir jemals nächtigten, war mit Abstand das Ayodya Resort in Nusa Dua auf Bali. Zuerst waren wir erschlagen von der Größe dieser Anlage, weil wir dachten, dass wir erneut unter dem balinesischen Massentourismus leiden müssen, wie schon zuvor in Ubud. Aufgrund der Größe, der vielen Restaurants und unterschiedlichen Sitzmöglichkeiten hat sich aber alles ganz gut verlaufen, sodass wir uns zeitweise über die Leere und die Stille im Hotel wunderten. Oft waren wir ganz allein am Strand oder im Restaurant, die anderen wenigen Gäste hielten sich immer an anderen Orten auf. Vielleicht haben wir auch einfach eine gute Zeit Anfang September erwischt, weil die meisten Gäste Ende August abreisten. Das Hotel war wie ein eigenes Dorf mit Souvenirshops, zahlreichen Restaurants, einem Brautmodenladen, Juweliergeschäften oder einem Laden für Bademode. Sogar eine Privatklinik gab es für medizinische Notfälle. Jeden Tag wurde ein spezielles Programm angeboten, um die Gäste zu unterhalten. Zu unserer Zeit dort legte ein DJ am Strand auf. Auch romantische Candle-Light-Dinner können am Strand gebucht werden. Für die heiratswütigen Chinesen gab es einen abgeschirmten Bereich, wo man sein Heiratsoutfit und die Ringe erwerben konnte. Mehrere Fotografen arbeiteten für das Hotel. Außerdem konnte man sich massieren lassen, ein balinesisches Outfit tragen oder den balinesischen Tanz erlernen. Jeden Mittwoch findet eine balinesische Theateraufführung statt, die uns leider entgangen ist. Wassersportliebhaber konnten beim Yoga, Beachvolleyball, Squasch, Aqua Aerobic, Beach Soccer oder Golf auf ihre Kosten kommen. Auch ein Fitnesscenter war vorhanden. Surfen (lernen), Standup-Paddling oder Schnorcheln waren ebenfalls möglich. Für die kleinen Gäste standen kindgerechte Aktivitäten auf dem Programm. Des Weiteren war der hoteleigene Strandabschnitt schön leer, sehr ansehnlich und sauber. Nun zu den negativen Seiten: Uns störten die Anzahl der zu vielen chinesischen Brautpaare (Massenhochzeitstourismus) und die vielen Russen, die ihrem Ruf alle Ehre machten. Außerdem war das 5-Sterne-Luxusresort das mit Abstand teuerste während unserer gesamten Indonesien-Rundreise. Das machte sich auch bei den Restaurantpreisen bemerkbar, wo wir für ein Abendessen zusammen umgerechnet 40€ zahlten (vgl. 10€ in Yogyakarta auf Java).

Der Khalidiya Palace Rayhaan by Rotana in Abu Dhabi, VAE  ‒ Übernachten,  wo der Luxus Standard ist

Unser Fünf-Sterne-Hotel Khalidiya Palace Rayhaan gehört zur Rotana-Kette, die auch überall in Dubai vertreten ist. Die Ausgangslage dieser Unterkunft stellte sich als optimal heraus, weil wir direkt gegenüber vom Emirates Palace, direkt neben den Etihad Towers und in der Nähe der Corniche waren. Auch die Haltestelle vom Big Bus (Hop-on-hop-off-Bus) war fußläufig zu erreichen, allerdings war diese nicht als Big-Bus-Haltestelle ausgeschildert. Sie befindet sich rechts vorm Emirates Palace in Richtung des Tores, das ebenfalls zu dem Hotelgelände mit dazugehört. Unser Hotel verfügte über einen großen Pool, einen privaten Strandabschnitt und über ein Restaurant (Kamoon) mit arabischer Küche. Auch das Kingsize-Bett empfanden wir als sehr bequem. Zudem fiel das Frühstücksbuffet sehr reichhaltig und vielfältig aus, sowohl der arabische als auch der englische/amerikanische und europäische Gaumen wurde angesprochen. Als Katastrophe entpuppten sich dagegen die vier Fahrstühle, deren Anhalte-System uns bis zum Schluss ein Rätsel blieb. Im Großen und Ganzen können wir das Hotel uneingeschränkt weiterempfehlen, auch wenn es sehr groß ist und man manchmal beim Frühstück Schlange stehen musste. Alkohol-Trinker seien an dieser Stelle noch darauf hingewiesen, dass der Besitzer des Hotels Moslem ist und aus diesem Grund kein Alkohol ausgeschenkt wird, auch nicht im Restaurant Kamoon.

Direkt neben dem Hotel liegt das Restaurant Kamoon, das ausschließlich arabische Spezialitäten anbietet. Alle Gäste des Khalidiya Palace bekommen automatisch einen Rabatt von 25%, wobei wir für drei Abende in dem Restaurant dennoch zusammen 150€ bezahlten, also im Durchschnitt 50€ pro Besuch. Einen Tisch kann man vorab auch online reservieren. Besonders empfehlenswert sind die Lamm- (Kebab Rayhaan) und Hühnchengerichte (Kamoon Tawooq, Boneless chicken). Die Batata Harra (gewürzte Kartoffeln) können wir als gemeinsame Vorspeise empfehlen.

Das Shangri-La in Paris, Frankreich ‒ Ein kurzer Besuch in der teuersten Suite des gesamten Hotels

Wir waren nur im Restaurant dieses Hotels essen, um etwas Großes zu feiern, und landeten am Ende in der Shangri-La-Suite, die 20.000€ pro Nacht kostet – aber nur für ca. 20 Minuten unseres Lebens. Warum? Die Fotos sind im Restaurant des Hotels sowie auf der Terrasse der Suite entstanden.


Unsere Strandhotels auf Trauminseln

Das Ocean Paradise Resort & Spa, Tansania ‒ Ein Palmen-Paradies auf der Trauminsel Sansibar


Unsere Übernachtungen auf dem Wasser

Eine private, zweitägige Bootstour im Komodo-Nationalpark mit persönlicher Fünf-Mann-Crew, Indonesien

Zu unserer privaten Pärchen-Bootstour holte uns unser deutschsprachiger Guide Agus nach dem Frühstück ab, der uns exklusiv während des gesamten Bootsabenteuers zur Seite stand und mit uns auf dem Boot schlief. Nach einem kurzen, sehr detailreichen Vortrag über Komodowarane und vielen Witzen fuhren wir zum Hafen von Labuanbajo, wo auch schon die vierköpfige Crew in dem für uns vorgesehenen Boot auf uns wartete. Zu unserer großen Freude hatten wir das Tunas-Bahari-Boot, das für 20 Personen ausgelegt war, für uns ganz allein. Alles, was an den zwei Tagen auf dem Programm stand, erlebten wir ganz privat und nur zu zweit – natürlich noch mit dem Guide und der vierköpfigen, diskreten Crew im Schlepptau. Nach dem völlig touristenüberfüllten Bali und den unfreundlichen Menschen dort fühlte sich die Bootstour an wie eine Entschädigung. Natürlich hätte es diese Bootstour noch in einer Gruppe mit anderen Touristen gegeben, aber unser Reiseagent Jakob von Evaneos bot uns bewusst diese Privattour an – allerdings mit dem Hinweis, dass dieser Reiseabschnitt einen großen Teil unseres Budgets beanspruchen würde.

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Weitere besuchte Hotels mit einer speziellen Ausstattung  oder anderen Besonderheiten (u.a. mit privatem Whirlpool)

Das Designhotel Rove Downtown in Dubai, VAE ‒ Ein Hotel-Pool am Fuße des Burj Khalifa

Wir verweilten insgesamt vier Nächte im Rove Downtown Dubai und haben es nicht bereut. Die Zimmerausstattung ist auf das Nötigste beschränkt, aber das Hotel ist bis ins kleinste Detail bestens durchgestylt, was es zu einem hippen Designhotel macht. Hier die Vorzüge des Hotels:

  • Die Lage ist perfekt, in zehn Minuten ist man zu Fuß in der Dubai Mall und am Burj Khalifa.
  • Es gibt ein kostenloses Hotel-Shuttle zu verschiedenen Orten in Dubai. Achtung: Man sollte immer dort zusteigen, wo man ausgestiegen ist. Wir sind bei La Mer ausgestiegen und wollten vor den Souk Madinat Jumeirah wieder einsteigen, aber haben an der falschen Stelle auf das Shuttle gewartet. Man muss also vorher abklären, wo das Shuttle anhält.
  • Das Frühstück ist reichhaltig, jeder kommt aus seine Kosten. Man darf sich täglich noch etwas frisch Zubereitetes aussuchen, zum Beispiel einen Pancake oder eine Waffel.
  • Der Pool ist ab 7:00 Uhr morgens geöffnet und wird von einem Bademeister überwacht. Der Blick vom Pool auf den Burj Khalifa ist einzigartig. Hoffentlich wird dieses Hotel nicht bald von selbstsüchtigen Instagrammern überrannt. Momentan ist es noch ein Geheimtipp.
  • Im Hotel gibt es einen kleinen Lebensmittelladen, der 24 Stunden geöffnet ist. Dort haben wir abends immer unsere Getränke oder Eis und Schokolade gekauft. Auch ein Starbucks ist etwas versteckt vorhanden (neben dem Laden).
  • Das Design im Hotel ist sehr originell.
  • Die Hotelmanagerin und die anderen Angestellten sind alle sehr nett und jederzeit hilfsbereit. Weil wir uns über den Shuttle beschwerten, der unserer Meinung nach nicht gekommen war, bekamen wir als kleine Überaschung ein Stück Kuchen aufs Zimmer. Hinterher stellte sich heraus, dass wir an der falschen Stelle gewartet hatten.
  • An dem einen Morgen nahmen wir an einem Sunrise Camel Trekking teil und konnten daher nicht im Hotel frühstücken. Auf Wunsch machten uns die Hotelangestellten zwei große Frühstückstüten mit ganz viel Essen fertig.
  • Beim Check-In gab es noch kostenlose Kinotickets für das Kino, das sich in dem Hotelgebäude befindet. Aber diese haben wir nicht eingelöst.

Das Anemomilos Hotel in Oia, Santorin, Griechenland ‒ Ein bezahlbares Superior Studio mit privatem Outdoor-Whirlpool

Das Adi Assri Beach Resort & Spa in Pemuteran, Bali, Indonesien ‒ Ein Badezimmer unter freiem Himmel

Neben dem Ayodya Resort zählt das Adi Assri Beach Resort zu den schönsten Hotels während unserer gesamten Indonesien-Rundreise. Das Bad mitsamt Toilette befand sich in unserem Zimmer draußen unter freiem Himmel. Umgeben war der Bereich von einer hohen Mauer, hinter der die zahlreichen Palmen und Bananenpflanzen emporragten. Wenn man am Abend duschen war oder auf der Toilette saß, konnte man die Sterne beobachten. Außerdem verfügte das Resort über drei unterschiedliche Pools und mehrere Restaurants. Jeden Abend fand zudem eine Ausräucherungsaktion statt, um die Moskitos zu vertreiben. Das Essen konnte man direkt am Strand zu sich nehmen, wenngleich der Sand schwarz statt weiß war.