Klicken Sie auf ein Bild, um die Diashow mit größeren Fotos zu beginnen.

Wir waren schon in vielen Hotels weltweit unterwegs, aber nur wenige davon beeindruckten uns so sehr, dass sie für immer in unseren Erinnerungen bleiben werden – sei es wegen

  • ihrer Umgebung (Dschungel in Costa Rica, Savanne in Südafrika, Weingut im Douro-Tal in Portugal),
  • ihrer Ausstattung (nur Gitternetze im Dschungel, privater Pool, typische Azulejos in Portugal),
  • ihrer historischen Bedeutung (Königspaläste in Indien)
  • oder ihres gehobenen Standards (z.B. 5-Sterne-Hotel in Kapstadt an der Waterfront mit Austern sowie frisch zubereiteten Waffeln und Crêpes zum Frühstück, inkl. Klavierspieler und am Nachmittag High Tea).

Zweimal sind wir sogar schon grundlos und ohne Aufpreis in der Honeymoon-Suite gelandet, in Südafrika und Costa Rica.

Wichtiger Hinweis: Es bestehen keine Kooperationen mit den hier genannten Hotels und wir wurden auch nicht von ihnen eingeladen. Wir finanzieren all unsere Reisen zu 100% selbst.

letztes Update: Mai 2021

Unsere schönsten Hotels und Lodges inmitten der einzigartigen Natur (u.a. auf Safari, im Regenwald)

Die Bongani Mountain Lodge im Mthethomusha Game Reserve, Südafrika ‒ Nächtigen in einem privaten Naturreservat, inmitten von Löwen, Nashörnern, Giraffen, Elefanten und Co.

Die Bongani Mountain Lodge befindet sich in einem privaten Naturreservat, in dem man auch Safaris zu Fuß und mit dem Jeep machen kann. Aus diesem Grund durften wir abends im Dunkeln unsere Honeymoon-Lodge nicht mehr verlassen, weil sich überall Löwen, Elefanten, Giraffen etc. auf dem Hotelgelände hätten aufhalten können. Wenn man zum Restaurant laufen wollte, genügte ein Anruf bei der Rezeption und der Ranger holte einen direkt von der Lodge ab. In unserem Häuschen, das sich direkt vorn am Hang befand und von dem man einen hevorragenden Ausblick genießen konnte, gab es ein riesengroßes Bett und eine freistehende Badewanne. Die Dusche war draußen unter freiem Himmel angebracht. Gegessen wurde meist ebenfalls an der frischen Luft, es gab hierzu mehrere Essbereiche. Die Schönheit dieses Resort erkannte bereits Nelson Mandela, der sich dort einige Zeit nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis aufhielt. Ein Haus auf dem Gelände ist auch nach ihm benannt. Außerdem gab es zwei Pools und die Hotelangestellten waren äußerst nett.

Das Ikoma Wild Camp, Tansania ‒ Übernachten in der Randzone der Serengeti mit nächtlichem Zebra-Besuch

Zwei Nächte verbrachten wir im Ikoma Wild Camp, das sich im Grumeti Game Reserve befindet. Dieses Reservat gehört mit zur Puffer- bzw. Randzone der Serengeti, und in der Regenzeit kann man vom Camp aus die große Tierwanderung beobachten. Dann ziehen dort tausende Zebras, Gnus, Elefanten, Flusspferde, Giraffen und Büffel vorbei, von einem Reservat zum nächsten. Wir waren in der Trockenzeit dort und erlebten nicht ganz so viel Action in Bezug auf die Tiere. Nachts kamen jedoch ganze Zebraherden zu uns zum Fressen ins Camp, diese grasten direkt neben unserem Zelt, was wir als sehr eindrucksvoll und einmalig empfanden.
Das Ikoma Wild Camp bietet auch einen Bush Walk (Walking Safari) mit Sundowner an, an dem wir teilnahmen und den wir jedem empfehlen können. Wir sahen zwar während des Fußmarsches nicht viele Tiere, aber der Sundownder war wirklich einmalig und unbeschreiblich romantisch. Auch der herrliche Sonnenaufgang ist das frühe Aufstehen wert.
Unser Stoffzelt auf Stelzen war sehr groß und geräumig, im “Vorzimmer” gab es noch eine Sofaecke und ganz draußen befanden sich mehrere Stühle auf der “Terrasse”, wo man es sich gutgehen lassen konnte. Dank der Fliegengitter, die als Fenster dienten, konnten wir rund um die Uhr die Naturgeräusche ungefiltert wahrnehmen. Da wir uns mitten in der Pufferzone der Serengeti befanden und die Tiere uneingeschränkt und frei von Reservat zu Reservat wandern, durften wir unser Zelt nachts nicht allein verlassen. Zum Abendessen musste man sich mit der Pfeife, die sich an dem Zeltschlüssel befand, immer einen Ranger rufen, der einen zum Restaurant des Camps brachte. Da sich unser Zelt direkt an der Treppe zum Restaurant befand, durften wir den Weg ausnahmsweise allein bestreiten.

Weil wir uns irgendwo im Nirgendwo inmitten der Pufferzone der Serengeti befanden, wurde der Strom ausschließlich durch Solarenergie erzeugt. Außerdem erfuhren wir, dass den Gästen manchmal kein Wasser zur Verfügung stünde, da die Tiere vor lauter Durst in der Trockenzeit die Wasserleitungen zerstörten.

Auch waren die Angestellten äußerst freundlich und das Essen schmeckte vorzüglich.

Ngorongoro Wild Camp, Tansania ‒ Unsere Lodge inmitten der Ngorongoro Conservation Area mit der täglichen Giraffen-Garantie und den nächtlichen Zebra-Besuchen

Das Ngorongoro Wild Camp stellte sich als unsere beste Unterkunft auf dem tansanischen Festland während unserer gesamten Safari-Woche heraus. Es befand sich irgendwo im Nirgendwo inmitten der Ngorongoro Conservation Area. Jeden Morgen und jeden Abend kamen die Giraffen direkt auf das Camp-Gelände und nachts statteten uns die Zebras einen Besuch ab, die dort das saftige Gras fraßen. Diese Unterkunft ist ein Traum für alle Natur- und Tierliebhaber, insbesondere für Giraffen-Fans.
Unser Zelt befand sich vorn am Rande des Camps, sodass wir einen direkten Blick auf die Landschaft und die dort fressenden Giraffen hatten. Auch der Sonnenuntergang war ein absoluter Traum.
Die Angestellten erlebten wir alle als durchweg freundlich und offen, sie sprachen sogar Deutsch. Außerdem war das Essen vielfältig und sehr lecker. Schade war, dass wir dort nur zwei Nächte verbrachten.

Das Upgrade vom Highview Hotel auf das Ngorongoro Wild Camp hat sich absolut gelohnt. Im normalen Reiseverlauf fährt man nach dem Ikoma Wild Camp zum Highview Hotel zurück, allerdings kann man das Upgrade buchen und im Ngorongoro Wild Camp inmitten der Ngorongoro Conservation Area nächtigen.

Das Aninga Hotel & Spa in Tortuguero, Costa Rica ‒ Übernachten im Regenwald, inmitten von Leguanen, Schlangen, Papageien und Vogelspinnen

Das Aninga Hotel liegt mitten im Regenwald im Tortuguero-Nationalpark. Die Lodges waren sehr einfach gehalten ohne großes Schnickschnack, ohne Kühlschrank oder Ventilator. Das Besondere waren die Gitternetze, die das Fensterglas ersetzen sollten. Dadurch hatte man eine durchgängige Belüftung, ohne eine Klimaanlage zu benötigen. Das bedeutete aber auch, dass wir morgens um 4:00 Uhr von den extrem lauten Brüllaffen oder am Nachmittag während des Mittagsschlafs vom Geraschel im Baum geweckt wurden. Dieses Rascheln stellte sich schließlich als hochgiftige Weißlippen-Bambusotter (Grenn Pit Viper) heraus, die sich aus der Baumkrone in das untenliegende Laub fallen ließ. Überall um uns herum befanden sich neben diesen Schlangen weitere gefährliche und harmlose Tiere, wie beispielsweise große Leguane oder kleinere Echsen, Krokodile im Wasser, Vogelspinnen, 24-Stunden-Ameisen (Bullet Ants), scheue Flusskrebse, Faultiere, Papageien oder Affen. Das Reservat war komplett abgeschieden von der Außenwelt und nur mit dem Boot zu erreichen, Autos gab es dort gar keine. Als Naturliebhaber war man hier genau richtig.

Das Arenal Manoa & Hot Springs in La Fortuna, Costa Rica ‒ Unsere Honeymoon-Lodge am Fuße des Arenal-Vulkans

Völlig unbegründet nächtigten wir im Arenal Manoa ein zweites Mal in unserem Leben in einer Honeymoon-Lodge, die wir gar nicht gebucht hatten. Von unserer privaten Terrasse aus hatten wir einen hervorragenden, atemberaubenden Blick auf den direkt vor uns liegenden Arenal-Vulkan, der sich hinter einer dicken Wolkenschicht versteckte. Diesen konnte man übrigens auch durch die große Glasfront in unserem Zimmer betrachten. Auf dem gesamten Gelände wuchsen so viele Pflanzen, wie wir sie aus dem Obi-Baumarkt gekannt hatten. Und in dem Hotelteich lebten sogar Kaimane (kleine Krokodile). Neben dem gewöhnlichen Pool gab es auch hoteleigene Hot Springs, d.h. heiße Vulkanwasserbecken. Und weil der Pool und die Hot Springs noch nicht genug sein sollten, verfügte unsere Honeymoon-Lodge noch über einen eigenen Whirlpool. Vom Eingang des Resorts bis zu unserem Hotelzimmer musste man bestimmt einen Kilometer laufen oder sich von einem Golfkart fahren lassen, weil das Gelände so weitläufig angelegt war.

Übernachtung auf dem Weingut Quinta de la Rosa im Douro-Tal, Portugal

In dem weltweit bekannten Weinanbaugebiet, dem Douro-Tal, gibt es viele Weingüter (Quintas), auf denen man auch übernachten kann. Wir entschieden uns für das exquisite Quinta de la Rosa in dem idyllischen Dorf Pinhão, das auch ein erstklassiges Restaurant, das Cozinha da Clara, beherbergt. Auf dem Weingut kann man nicht nur übernachten und lecker essen, sondern auch an einer geführten Weintour oder -verkostung teilnehmen. Für die nötige Entspannung sorgt auch der Pool, von dem aus man einen herrlichen Blick auf die Weinberge genießen kann.


Unsere besten Unterkünfte mit historischer Bedeutung (u.a. Maharaja-Königspaläste)

Das Sher Garh Resort in der Nähe des Ranthambore-Nationalparks, Indien ‒ Residieren in einem ehemaligen Königspalast der Maharajas

Das Sher Garh Resort ist eine grüne Oase inmitten einer sandigen, staubigen, braunen, vertrockneten Landschaft. Wie eine Festung oder ein Königspalast sah das Resort aus. Dieses bot zahlreiche Outdoor-Sitzgelegenheiten, wo man ganze Abende verbringen konnte. Auch der Hotelpool muss an dieser Stelle erwähnt werden. Ein Highlight war das äußerst romantische Candle-Light-Dinner am Pool zu meinem 30. Geburtstag. Hierzu haben zwei Hotelangestellte einen Tisch mit Rosenblüten und ganzen Rosenköpfen dekoriert, was wohl nach deren Aussagen mehrere Stunden gedauert haben soll. Wir freuten uns über einen wunderschönen Abend und eine ganz tolle Zeit in diesem Resort.

Das Shahpura House in Jaipur, Indien ‒ Nächtigen wie die echten Könige, in einem sehr prunkvollen, vergoldeten Maharaja-Palast

Einen weiteren Königspalast, wie er im Buche steht, fanden wir in Jaipur im Shapura House vor. In diesem Maharaja-Anwesen leben auch heute noch einige Mitglieder der Königsfamilie, die wir sogar während unseres Aufenthaltes zu Gesicht bekamen. Überall sah man Goldverzierungen, das Bad bestand aus Marmorplatten und die Bettwäsche war aus feinster Seide. Auf den Gängen hingen überall Fotos der Königsfamilie mit anderen Staatsoberhäuptern und internationalen Adelsfamilien. Zur Begrüßung bekamen wir ein landestypisches Getränk und eine Blumenkette überreicht. Die Stirnbemalung für die Frau (Bindi) und für den Mann (Tilaka) durfte natürlich zur Segnung auch nicht fehlen. Am Abend aßen wir auf der Dachterrasse und wohnten einer indischen Tanzvorführung bei. Am meisten wunderte uns bei dem erstklassigen Service und der Einrichtung, dass dieses Hotel “nur” mit drei Sternen ausgezeichnet war. Wenn man das nicht gewusst hätte, hätte man denken können, man wäre in einem 5-Sterne-Hotel gewesen.

The Ratan Vilas in Jodhpur, Indien ‒ Herrschaftlich übernachten im ehemaligen Zuhause des Maharajas von Jodhpur, Ratan Singh

Auch bei dem Ratan Vilas handelt es sich um einen Gebäudekomplex der Königsfamilie, der in ein Hotel umfunktionert wurde. Leider kommt auf den Fotos nicht ganz herüber, wie toll es in diesem Resort tatsächlich war. Wir konnten unsere Zeit draußen in unserem privaten Sitzbereich, am Pool oder beim romantischen Candle-Light-Dinner am Abend verbringen. Zudem waren die Hotelangestellten so herzlich und zuvorkommend, dass es einem schwerfiel, wieder abzureisen.

Das Rohet Garh in Rohet, Indien ‒ Der perfekte Rückzugsort im Königspalast irgendwo im Nirgendwo

Sehr abgeschieden und irgendwo im Nirgendwo in der Nähe von unbekannten Dörfern an einem Fluss befindet sich ein weiterer Palast der Maharajas, das Rohet Garh. Das Gelände war zwar schon etwas größer, dennoch sahen wir neben uns nur zwei weitere Gäste in dieser Unterkunft. Aus diesem Grund hat sich das Hotelpersonal um uns gekümmert, als wären wir auch Mitglieder der Königsfamilie gewesen. Am Abend spielte extra für uns eine kleine lokale Band und ein Zauberer begeisterte uns mit seinen Tricks. In diesem Resort gab es neben dem Pool so unendlich viele Möglichkeiten, sich draußen hinzusetzen und die Zeit zu genießen. Am Abend kamen sogar das Familienoberhaupt und dessen Sohn zu uns, um sich mit uns zu unterhalten. Es war alles sehr persönlich und familiär, sehr herzlich und traumhaft schön. Wenn wir nicht schon verheiratet wären, könnte ich mir vorstellen, in diesem Resort zu heiraten und mit all den Gästen in dieser wunderschönen Anlage zu feiern.


Unsere bisher schönsten Luxushotels

The Table Bay Hotel in Kapstadt, Südafrika ‒ 5-Sterne-Luxus mit High Tea an der Waterfront

Noch nie zuvor waren wir in solch einem Luxustempel, wie wir ihn in Kapstadt an der Waterfront vorfanden. Wir entdeckten gleich bei der Ankunft eine kostenlose Flasche Wein und einen frischen Blumenstrauß auf dem Zimmer. Nach der Rückkehr am Abend lagen da plötzlich überall fein säuberlich angeordnete Rosenblätter auf dem Bett und die Badeschlappen standen, ebenfalls mit Rosenblättern, vor dem Bett. Morgens lag eine tagesaktuelle Zeitung vor unserer Zimmertür. Beim Frühstücksbuffet wurde man mit Sekt empfangen und an den Platz gebracht. Dabei wurden die Stühle vom Tisch vorgezogen, damit man sich hinsetzen konnte. Kaum saß man, legten die Angestellten einem ganz fein die Serviette über die Oberschenkel. Außerdem gab es eine eigene Saftbar mit mindestens neun verschiedenen Säften, die eine eigens dafür vorgesehene Kellnerin eingoss. Crêpes mit Eis und Erdbeeren, Waffeln mit den verschiedenen Zutaten oder Ei wurden frisch und nach unseren Wünschen zubereitet und an den Platz gebracht. Für ganz feine Leute gab es noch Austern oder Kaviar zum Frühstück, genauso wie Sushi. Umrahmt wurde das Frühstück von der Live-Musik eines Klavierspielers, der wirklich Talent hatte. Kostenlos bekamen wir noch einen Gutschein zum High Tea, bei dem wir verschiedene Teesorten und allerfeinste Kuchen, teilweise sogar mit Blattgold, probieren konnten. Für diesen High Tea, der aus mehreren Gängen bestand, stand sogar ein extra Bereich im Hotel zur Verfügung. Wollte man zu seinem Zimmer gehen, musste man an einem Hotelangestellten mit weißen Handschuhen vorbeilaufen, der die Aufzüge bewachte und der diese bei Bedarf anforderte. In diesem Hotel dachten wir wirklich, wir stünden im falschen Film. So etwas brauchen wir nicht alle Tage, aber es war sehr interessant, so etwas einmal im Leben miterlebt zu haben.

Der Ritzenhof in Saalfelden am Steinernen Meer, Österreich ‒ Erholung und Wellness am See

Das 4-Sterne-Superior-Wellnesshotel Ritzenhof ist der perfekte Ausgangspunkt für sämtlichen Wintersport im Winter sowie für Wanderungen und Radtouren im Sommer. Doch auch wenn man einfach mal das kalte Wetter überstehen möchte, kann man in dem 1.300m² großen Wellnessbereich sehr gut entspannen und einfach mal die Seele baumeln lassen. Während dieser kleinen Spa-Auszeit muss man noch nicht einmal das Hotel verlassen oder sich abends ein Restaurant zum Dinieren suchen, denn die “Verwöhnpension” ist im Hotelpreis schon enthalten. Diese besteht aus einem reichhaltigen Frühstück, aus Suppen und Salaten am Mittag, aus hausgemachtem Kuchen am Nachmittag sowie aus einem 5-Gänge-Menü am Abend.

Unser Zimmer war modern eingerichtet und sauber, wir hatten eines mit Bergblick auf die eingeschneiten Alpen. Oft haben wir es schon erlebt, dass es in Hotelzimmern viel zu trocken war und wir nach der Nacht ein Kratzen im Hals verspürten. Im Ritzenhof aber gibt es so einen “Wohlfühlwürfel”, der eine gewisse Raumluft versprüht, sodass es nicht zu trocken wird. Da im Winter der See zugefroren war, war der Blick auf diesen eher unspektakulär. Aus diesem Grund würden wir jederzeit wieder ein Zimmer mit Bergblick statt mit Seeblick bevorzugen.

Zu unserer Reisezeit Anfang Februar – außerhalb der Ferien – war es im Ritzenhof tagsüber extrem leer, sodass wir den großen Indoor-Infinity-Pool, die Infrarotkabine, den Ruheraum und die vielen Saunen fast für uns allein nutzen konnten. Voll wurde der Wellnessbereich nämlich erst immer am Abend nach der Rückkehr der ganzen Wintersportler.

Das Hotel ist auch deshalb besonders, weil wir jeden Tag am selben Tisch saßen und eine kleine “Ritzenhof-Zeitung” mit der Speisekarte für den kommenden Abend sowie mit dem Wetter des Tages erhielten. Auch drehte die Chefin jeden Abend ihre Runden und plauderte mit den Hotelgästen jedes Tisches.

Fazit: Wenn der Ritzenhof nicht so teuer wäre, würden wir dort häufiger eine kleine Wellness-Auszeit nehmen.

Das Ayodya Resort, Indonesien ‒ Übernachten in Nusa Dua, dem luxuriösesten Urlaubsort auf ganz Bali

Das größte Hotel, in dem wir jemals nächtigten, war mit Abstand das Ayodya Resort in Nusa Dua auf Bali. Zuerst waren wir erschlagen von der Größe dieser Anlage, weil wir dachten, dass wir erneut unter dem balinesischen Massentourismus leiden müssen, wie schon zuvor in Ubud. Aufgrund der Größe, der vielen Restaurants und unterschiedlichen Sitzmöglichkeiten hat sich aber alles ganz gut verlaufen, sodass wir uns zeitweise über die Leere und die Stille im Hotel wunderten. Oft waren wir ganz allein am Strand oder im Restaurant, die anderen wenigen Gäste hielten sich immer an anderen Orten auf. Vielleicht haben wir auch einfach eine gute Zeit Anfang September erwischt, weil die meisten Gäste Ende August abreisten. Das Hotel war wie ein eigenes Dorf mit Souvenirshops, zahlreichen Restaurants, einem Brautmodenladen, Juweliergeschäften oder einem Laden für Bademode. Sogar eine Privatklinik gab es für medizinische Notfälle. Jeden Tag wurde ein spezielles Programm angeboten, um die Gäste zu unterhalten. Zu unserer Zeit dort legte ein DJ am Strand auf. Auch romantische Candle-Light-Dinner können am Strand gebucht werden. Für die heiratswütigen Chinesen gab es einen abgeschirmten Bereich, wo man sein Heiratsoutfit und die Ringe erwerben konnte. Mehrere Fotografen arbeiteten für das Hotel. Außerdem konnte man sich massieren lassen, ein balinesisches Outfit tragen oder den balinesischen Tanz erlernen. Jeden Mittwoch findet eine balinesische Theateraufführung statt, die uns leider entgangen ist. Wassersportliebhaber konnten beim Yoga, Beachvolleyball, Squasch, Aqua Aerobic, Beach Soccer oder Golf auf ihre Kosten kommen. Auch ein Fitnesscenter war vorhanden. Surfen (lernen), Standup-Paddling oder Schnorcheln waren ebenfalls möglich. Für die kleinen Gäste standen kindgerechte Aktivitäten auf dem Programm. Des Weiteren war der hoteleigene Strandabschnitt schön leer, sehr ansehnlich und sauber. Nun zu den negativen Seiten: Uns störten die Anzahl der zu vielen chinesischen Brautpaare (Massenhochzeitstourismus) und die vielen Russen, die ihrem Ruf alle Ehre machten. Außerdem war das 5-Sterne-Luxusresort das mit Abstand teuerste während unserer gesamten Indonesien-Rundreise. Das machte sich auch bei den Restaurantpreisen bemerkbar, wo wir für ein Abendessen zusammen umgerechnet 40€ zahlten (vgl. 10€ in Yogyakarta auf Java).

Der Khalidiya Palace Rayhaan by Rotana in Abu Dhabi, VAE  ‒ Übernachten,  wo der Luxus Standard ist

Unser Fünf-Sterne-Hotel Khalidiya Palace Rayhaan gehört zur Rotana-Kette, die auch überall in Dubai vertreten ist. Die Ausgangslage dieser Unterkunft stellte sich als optimal heraus, weil wir direkt gegenüber vom Emirates Palace, direkt neben den Etihad Towers und in der Nähe der Corniche waren. Auch die Haltestelle vom Big Bus (Hop-on-hop-off-Bus) war fußläufig zu erreichen, allerdings war diese nicht als Big-Bus-Haltestelle ausgeschildert. Sie befindet sich rechts vorm Emirates Palace in Richtung des Tores, das ebenfalls zu dem Hotelgelände mit dazugehört. Unser Hotel verfügte über einen großen Pool, einen privaten Strandabschnitt und über ein Restaurant (Kamoon) mit arabischer Küche. Auch das Kingsize-Bett empfanden wir als sehr bequem. Zudem fiel das Frühstücksbuffet sehr reichhaltig und vielfältig aus, sowohl der arabische als auch der englische/amerikanische und europäische Gaumen wurde angesprochen. Als Katastrophe entpuppten sich dagegen die vier Fahrstühle, deren Anhalte-System uns bis zum Schluss ein Rätsel blieb. Im Großen und Ganzen können wir das Hotel uneingeschränkt weiterempfehlen, auch wenn es sehr groß ist und man manchmal beim Frühstück Schlange stehen musste. Alkohol-Trinker seien an dieser Stelle noch darauf hingewiesen, dass der Besitzer des Hotels Moslem ist und aus diesem Grund kein Alkohol ausgeschenkt wird, auch nicht im Restaurant Kamoon.

Direkt neben dem Hotel liegt das Restaurant Kamoon, das ausschließlich arabische Spezialitäten anbietet. Alle Gäste des Khalidiya Palace bekommen automatisch einen Rabatt von 25%, wobei wir für drei Abende in dem Restaurant dennoch zusammen 150€ bezahlten, also im Durchschnitt 50€ pro Besuch. Einen Tisch kann man vorab auch online reservieren. Besonders empfehlenswert sind die Lamm- (Kebab Rayhaan) und Hühnchengerichte (Kamoon Tawooq, Boneless chicken). Die Batata Harra (gewürzte Kartoffeln) können wir als gemeinsame Vorspeise empfehlen.

Das Shangri-La in Paris, Frankreich ‒ Ein kurzer Besuch in der teuersten Suite des gesamten Hotels

Wir waren nur im Restaurant dieses Hotels essen, um etwas Großes zu feiern, und landeten am Ende in der Shangri-La-Suite, die 20.000€ pro Nacht kostet – aber nur für ca. 20 Minuten unseres Lebens. Warum? Die Fotos sind im Restaurant des Hotels sowie auf der Terrasse der Suite entstanden.


Unsere Strandhotels auf Trauminseln

Das Ocean Paradise Resort & Spa, Tansania ‒ Ein Palmen-Paradies auf der Trauminsel Sansibar


Unsere Übernachtungen auf dem Wasser

Eine private, zweitägige Bootstour im Komodo-Nationalpark mit persönlicher Fünf-Mann-Crew, Indonesien

Zu unserer privaten Pärchen-Bootstour holte uns unser deutschsprachiger Guide Agus nach dem Frühstück ab, der uns exklusiv während des gesamten Bootsabenteuers zur Seite stand und mit uns auf dem Boot schlief. Nach einem kurzen, sehr detailreichen Vortrag über Komodowarane und vielen Witzen fuhren wir zum Hafen von Labuanbajo, wo auch schon die vierköpfige Crew in dem für uns vorgesehenen Boot auf uns wartete. Zu unserer großen Freude hatten wir das Tunas-Bahari-Boot, das für 20 Personen ausgelegt war, für uns ganz allein. Alles, was an den zwei Tagen auf dem Programm stand, erlebten wir ganz privat und nur zu zweit – natürlich noch mit dem Guide und der vierköpfigen, diskreten Crew im Schlepptau. Nach dem völlig touristenüberfüllten Bali