Diese Seite wird laufend aktualisiert. Letztes Update: Juni 2021

Wir und unsere Reisevorlieben

Über uns

Wir – das sind M (*1980) und M (*1988) – lieben das Reisen, die Natur und die Fotografie.

Seit Anfang 2005 sind wir ein Paar, 2013 haben wir am Tag unseres 8-Jährigen geheiratet. Kennengelernt haben wir uns damals in einem Chat im Internet, als das Online-Dating noch eine verpönte Seltenheit war. Das exzessive Reisen haben wir aber erst im Laufe der Jahre für uns entdeckt, weil wir als Schüler bzw. Studenten nicht das nötige Kleingeld dafür übrig hatten. Da wir beide einer geregelten Arbeit nachgehen, ist die Zeit zum Weltentdecken leider bei einem von uns auf 30 Urlaubstage begrenzt. Nichtsdestotrotz verreisen wir so oft wie möglich. Aufgrund unserer Jobs sind wir im Internet nur als M & M unterwegs.

Warum seid ihr im Internet nur als M & M unterwegs?

Sie: Um in meinem beruflichen Umfeld keine Probleme zu bekommen, sind wir im Netz lieber anonym unterwegs. Ein gewisses Restrisiko besteht aber immer, irgendwann durch Zufall entdeckt zu werden.

Wie alt seid ihr?

Er: Ich bin 40.

Sie: Und ich bin 33.

Wo wohnt ihr und welcher ist euer Heimatflughafen?

Er: Wir haben von 2006 bis 2019 in München gewohnt und sind dann ins Alpenvorland umgezogen.

Sie: Unser Heimatflughafen ist aber München geblieben.

Welche Fremdsprachen sprecht ihr?

Er: Englisch spreche ich recht gut und Französisch hatte ich damals in der Schule.

Sie: Ich spreche Französisch und Funny School English. An der Uni habe ich noch einen Sprachkurs für Spanisch besucht, aber viel ist davon nicht mehr hängen geblieben. Wer eine romanische Sprache sprechen kann, versteht aber auch all die anderen romanischen Sprachen - zumindest in Ansätzen.

Seid ihr hauptberuflich Reiseblogger? Und was ist euer beruflicher Hintergrund?

Er: Nein, der Reiseblog ist nur ein Hobby von uns! Ich arbeite in München als IT Consultant bei einer großen internationalen Firma. Studiert habe ich Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Stralsund. Leider stehen mir pro Jahr nur 30 Urlaubstage zum Verreisen zur Verfügung.

Sie: Mein beruflicher Hintergrund kann an dieser Stelle nicht beim Namen genannt werden. Ich bin aber leider der Grund dafür, weshalb wir immer die teuren Ferien-Reisepreise bezahlen müssen. Studiert habe ich an der LMU München. Außerdem verbrachte ich noch ein Auslandssemester in Paris. Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass wir  all unsere Reisen selbst finanzieren. Wir möchten auch nicht als "Influencer" bezeichnet werden.

Habt ihr gewisse "Reise-Qualifikationen"?

Er: Ich habe den SSI-Tauchschein (OWD) und den Drohnenführerschein. Allerdings besitzen wir keine eigene Drohne.

Sie: Und ich habe ebenfalls den SSI-Tauchschein, wobei mich die Tauchleidenschaft noch nicht so ganz gepackt hat.

Was sind eure Hobbys und Leidenschaften?

Er: Ich interessiere mich für Reisen, Darts, Fußball, Kraftsport und Tauchen.

Sie: Ich liebe die Fotografie, Reisen, Minigolf und Konzertbesuche. Außerdem habe ich eine neue Leidenschaft für mich entdeckt: das Gleitschirmtandemfliegen.

Was sind eure Parts bei der Reiseplanung?

Er: Ich bin für die Buchung der Hotels, Flüge und Aktivitäten zuständig. Durch den Einsatz von Rabattcodes versuche ich, die Trips hinsichtlich der Gesamtkosten zu optimieren.

Sie: Ich suche die Reiseziele, Aktivitäten und Hotels heraus. Außerdem erstelle ich bei Rundreisen die genaue Reiseroute und den Zeitplan. Dadurch dass er immer Rabattcodes findet, schlage ich häufig auch luxuriösere Hotels vor, die wir ohne Preisnachlass eigentlich nicht buchen würden.

Was sind eure Interessen, wenn ihr auf Reisen seid?

Er: Mich faszinieren Safaris, neue Welten, neue Kulturen und Stadiontouren.

Sie: Und ich brenne für Begegnungen mit den Einheimischen, für Erlebnisse in der Natur (u.a. Safaris) und für Kunstmuseen. Aber auch exklusive Erlebnisse fernab des Massentourismus interessieren mich sehr.

Welches sind eure Lieblingszitate über das Reisen?

Er: "Take nothing but memories and pictures - leave nothing but footprints." (von unserem Guide im Corcovado-Nationalpark in Costa Rica)

Sie: "Die schönsten Geschichten erlebt man offline."  | "Wenn man alles aufschreibt, was man besitzt, dann hat man am Ende nur eine Liste. Wenn man aber alles aufschreibt, was man erlebt, dann hat man eine Geschichte.“ (Jochen Schweizer)

Welches sind eure Lieblingsstädte?

Er: Meine sind Kapstadt, New York, Barcelona, Florenz und Porto.

Sie: Ich mag authentische Städte mit Charme und Geschichte. Dazu zählen Venedig, Florenz, Salzburg, Paris, Kapstadt, Straßburg und Óbidos.

Und welches sind eure Lieblingsländer?

Er: Südafrika, Indien, Italien und Tansania.

Sie: Frankreich, Italien, Südafrika und Tansania. Die Reihenfolge ist dabei beliebig.

Was waren eure bisher schönsten Reisen?

Er: Unsere Reisen nach Tansania, Südafrika, Indien und Indonesien waren absolut einzigartig.

Sie: Mich haben Südafrika, Tansania und Indien bisher am meisten geflasht.

Welcher ist für euch der schönste Ort der Welt?

Er: Da, wo SIE ist.

Sie: Oh, da gibt es viele: 1. Die Serengeti in Tansania, 2. das Ocean Paradise Resort auf Sansibar und 3. die Bongani Mountain Lodge in Südafrika, würde ich sagen. Die Orte können aber nur dann so richtig toll sein, wenn ER an meiner Seite ist. Zum dauerhaften Leben ist das Alpenvorland für uns der schönste Ort.

Wo leben für euch die freundlichsten Menschen auf der ganzen Welt?

Er: Definitiv in Indien!

Sie: Oh ja! Da stimme ich absolut zu.

Was waren für euch bisher die besten kulinarischen Spezialitäten auf euren Reisen?

Er: Da gibt es einige: Die Trinkschokolade im Angelina in Paris, die Pizza in Neapel, die indische und arabische Küche im Allgemeinen sowie das Bergamotte-Sorbet im Vigò in Ljubljana.

Sie: Für mich waren es der Amarula Colada und die Amarula-Schokolade in Südafrika, der Mozart-Trank auf dem Salzburger Christkindlmarkt und die Törtchen im Angelina in Paris. Aber auch das Essen in den Nobelrestaurants wie im 58 Tour Eiffel auf dem Eiffelturm oder im La Bauhinia war sehr lecker. Die Pizza in Neapel und die griechische Küche haben es mir ebenfalls angetan.

Was waren eure bisher anstrengendsten Erlebnisse auf Reisen?

Er: Das Vulkantrekking am Ijen mit der Blue Fire Tour in der Nacht und die Besteigung des Vulkankraters fand ich extrem anstrengend. Aber auch das feucht-heiße Klima in Singapur hatte es in sich.

Sie: Ich fand das Vulkantrekking am Ijen auch ziemlich heftig. Aber auch den Tauchkurs zum Open Water Diver in Deutschland im eiskalten Weiher fand ich richtig ätzend.

Was waren für euch die bisher schlimmsten Horrorerlebnisse auf euren Reisen?

Er: Für mich am erschreckendsten waren die drei Skorpione in unserer Regenwald-Lodge in Costa Rica. Aber auch ein aggressives Nashorn in Südafrika, das uns nach der Nashornenthornung hinterher rannte, nachdem es von der Betäubung aufgewacht worden war, war nicht ganz ungefährlich.

Sie: Ich fand die drei Skorpione in unserer Unterkunft genauso schlimm wie die Nachtwanderung durch den Dschungel in Costa Rica, auf der wir unzählig viele Schlangen und Spinnen zu Gesicht bekamen.

Was sind eure größten Ängste auf Reisen?

Er: Ich fände es beängstigend, schlimme Naturkatastrophen miterleben zu müssen, z.B. Erdbeben, Tsunamis oder Vulkanausbrüche. Ein leichtes Erdbeben in Indonesien sowie einen Vulkanausbruch in Costa Rica haben wir schon hinter uns.

Sie: Ja, da hat er Recht. Und ich habe auch noch Angst davor, beim Tauchen einem gefährlichen Hai (Weißer Hai, Bullenhai, Tigerhai) zu begegnen.

Was waren eure bisher größten Reise-Enttäuschungen?

Er: Ich war enttäuscht über die fehlenden Weißen Haie beim Käfig-Hai-Tauchen in Südafrika (Gaansbai). Auch die Annulierung des Aufenthalts auf Gili Meno wegen der anhaltenden Erdbebenserie auf Lombok war eine Enttäuschung.

Sie: Ja, da stimme ich doppelt zu. Die Corona-Jahre 2020/2021 waren natürlich auch heftig, weil wir mehrere Reisen streichen und uns mit den Reiseanbietern über die Rückzahlungen herumstreiten mussten.

Was regt euch auf euren Reisen am meisten auf?

Er: Mich ärgern die ständigen Erwartungen der Guides, ein hohes Trinkgeld zu bekommen. Auch über die Rücksichtslosigkeit großer asiatischer (chinesischer? japanischer?) Reisegruppen kann man nur den Kopf schütteln. Zudem finde ich es nicht so gut, Touristen zu sehen, die die ganze Zeit nur am Handy hängen, statt sich auf das Reiseland einzulassen.

Sie: Mich stört die große Umweltverschmutzung, u.a. die vermüllten Meere. Auch selbstsüchtige Instagrammer, die sich nicht für das Land interessieren, sondern sich nur selbst in Szene setzen wollen, gehen mir auf die Nerven. Der Massentourismus, z.B. auf Bali, schreckt mich ebenfalls sehr ab. Und die extrem hohen Trinkgeld-Erwartungen auf den Safaris in Afrika finde ich auch immer sehr unangenehm.

Habt ihr einen Lieblingsreiseblog?

Sie: Ich finde Péricles aus Brasilien (www.7continents1passport.com) sehr nett. Außerdem faszinieren mich die Earthtrekkers (www.earthtrekkers.com) aus den USA sehr. Das ist eine Familie, die seit Jahren  um die ganze Welt reist. Sie finanziert all ihre Reisen aus eigener Tasche, erhält keine Einladungen und schreibt all ihre Reiseberichte selbst.

Ihr seid seit über 16 Jahren ein Paar. Habt ihr spezielle Beziehungs- und Reisetipps für Paare?

Sie: Grundsätzlich sind Humor, eine medienfreie Quality Time, Kommunikation mit aktivem Zuhören, gegenseitige Freiräume, Offenheit, gemeinsame Rituale und Wertschätzung sehr wichtig. Positiv ist auch, dass wir nicht den ganzen Tag aufeinander hocken, sondern beide einer geregelten Arbeit nachgehen. Wenn wir nach der Arbeit nach Hause kommen, freuen wir uns auch nach so vielen Jahren immer noch täglich aufeinander. Außerdem sind wir beide komplett finanziell unabhängig voneinander, was das Konfliktpotenzial enorm reduziert. Und unsere gemeinsamen Erlebnisse verbinden uns immer mehr. Es wird niemals langweilig bei uns.

Unsere Reisetipps für Paare haben wir hier zusammengestellt.

Was sind eure gewünschten Reiseziele für die Zukunft?

Er: Ich möchte unbedingt mal mit Haien tauchen und nach Japan reisen.

Sie: Ich träume von Botswana, Namibia, Brasilien, Malaysia, Spitzbergen, den Falklandinseln mit Südgeorgien, Französisch-Polynesien (Tahiti, Bora Bora), den Cook Inseln und Papua-Neuguinea.

Wenn Geld keine Rolle spielen würde, dann....

Sie: .... würde ich meinen Job an den Nagel hängen und mit M nur noch die Welt bereisen. Ich würde Schulen für Afrika bauen (lassen) und noch mehr soziale Projekte in Afrika unterstützen. Vielleicht würden wir dann auch als Weltraumtouristen ins All fliegen. In jedem Fall würde ich auch weiterhin einen positiven Beitrag für die Gemeinschaft leisten wollen, beispielsweise in Form der Freiwilligenarbeit im Ausland.

Wollt ihr uns zum Schluss noch ein paar Funfacts über euch verraten?

Er: Ich kaufe mir zu jedem Reiseziel eine Starbuckstasse - vorausgesetzt die Kaffeekette ist dort ansässig.  | Ich hasse Sonnencrème.  | Ich schreibe immer sehr lange Reiseberichte an meine Mutter.  | Wir sind schon zweimal ohne Aufpreis in der Honeymoon-Suite gelandet, obwohl wir keinen Honeymoon hatten.

Sie über ihn: Am Tag der Abreise könnte ich ihn immer auf den Mond schießen. Er packt seinen Koffer auf den letzten Drücker, einmal war dieser 20 Minuten vor der Abfahrt immer noch leer. Und er hat schon zweimal seinen Flug verpasst, zum Glück immer ohne mich.

Sie: In besonders emotionalen Momenten kommen mir die Tränen, z.B. bei der Freilassung einer Babyschildkröte auf Bali oder bei der Sichtung von drei Tigern in Indien und bei der Entdeckung der Löwenbabys in Tansania.  | Ich lasse mein Handy immer in Deutschland zurück, um auf Reisen vollkommen abschalten zu können.  | Auf jeder Reise kaufe ich mir ein Buch zu einem Museum, zu dem Zielland oder zu bestimmten Sehenswürdigkeiten.  | Ich sammle das Buch "Der Kleine Prinz" in allen möglichen Sprachen und kaufe mir die Bücher auf unseren Reisen.

Er über sie: Ihre Reiseapotheke ist so vielfältig, da fehlt nur noch der Hubschrauberlandeplatz. Und sie möchte immer alles und jeden fotografieren. Das nervt manchmal.

Unsere Bucketlist

Unsere Bucketlist gibt es hier.

Unsere bisher bereisten Länder

Alle Länder, die wir bisher bereist haben, sind in dieser interaktiven Weltkarte markiert.

♥ Wir lieben Abenteuer. ♥

Der Beginn unserer Reiselust im Jahr 2009

Wie kam es eigentlich dazu, dass wir zwei das Reisen für uns entdeckten? Angefangen hat alles im September 2009, als ich (die Frau) für sieben Monate ein Auslandssemester in Paris einlegte. Eine Woche vor meinem Abflug kaufte ich mir noch schnell die Canon EOS 450D und dann konnte die Reise ins Ungewisse beginnen. M besuchte mich in dieser Zeit alle drei bis vier Wochen und dann machten wir gemeinsam Frankreich unsicher: Lille, Lyon, Grenoble und Bordeaux standen zu zweit auf dem Programm. Brüssel, die belgische Hauptstadt, besuchten wir ebenfalls zusammen. Allein war ich noch in Nantes, Strasbourg, Saint-Malo, Brest, Giverny, beim Mont-Saint-Michel sowie bei den Schlössern an der Loire. Dass wir auch ständig in Paris unterwegs waren, versteht sich von selbst, da ich ja im Pariser Vorort Asnières-sur-Seine (Hauptsitz von L’Oréal) gearbeitet und gelebt habe. Im Mai 2010 sollte der Auslandsaufenthalt dann vorbei sein, allerdings waren wir im Sommer desselben Jahres noch auf einer Rundreise durch Südfrankreich. Diese führte uns nach Toulouse, Marseille, Montpellier, Nizza, Saint-Laurent-du-Var, Antibes, Cannes und Monaco. In dieser Zeit sind auch die ersten Fotobücher entstanden, allerdings eher mit Fotos und weniger mit ausführlichen Texten. Aus diesem Grund sind die ganz alten Beiträge in diesem Blog auch so bildreich und textarm.

Und dann folgten viele weitere Trips durch Europa. Unsere erste Fernreise führte uns dann erst 2015 nach Südafrika. All unsere bisher bereisten Länder kann man in dieser interaktiven Weltkarte sehen.

Unsere Art zu reisen

Die Reisen innerhalb Europas, nach New York oder Toronto haben wir selbst organisiert. Für Südafrika und Tansania (aufsafari.de), Costa Rica und Indonesien (evaneos.de) sowie für Indien (moccatravels.de) haben wir den gesamten Reiseverlauf von unterschiedlichen Agenturen ausarbeiten und buchen lassen. Bisher waren wir mit allen sehr zufrieden. Wir sind nicht die typischen Rucksacktouristen, die einfach mal losziehen, ohne etwas geplant zu haben. Wir sind davon überzeugt, dass Qualität eben ihren Preis hat.

Wenn wir verreisen, dann richtig. Wir schauen uns die Sehenswürdigkeiten nicht nur von außen an, sondern wollen diese immer auch von innen bestaunen. Wir sagen uns, dass wir vielleicht nur ein einziges Mal in unserem Leben an diesem einen Ort sind und es bereuen würden, dort eine Sehenswürdigkeit auszulassen. Natürlich besuchen wir auch immer die Kunstmuseen (für die Frau) oder sämtliche Fußballstadien (für den Mann). Wenn es einen Hop-on-hop-off-Bus an unserem Zielort gibt, dann nutzen wir diesen, auch wenn sich das sehr touristisch anhört und sich unser kanadischer Freund Erik darüber lustig macht. Aber wir sind ja nun mal Touristen.

Uns sind Naturerlebnisse, d.h. die Erkundung der lokalen Flora und Fauna, sehr wichtig. Die perfekte Reise ist für uns eine Reise durch die unbekannte Natur, zum Beispiel durch die Savanne oder den Regenwald. Die Löwen, Elefanten oder Giraffen in der freien Natur zu sehen, lässt unsere Herzen höher schlagen. Auch das Tauchen mit Meeresschildkröten oder eine Radtour durch Reisfelder in Asien gehören zu unseren Reise-Highlights. Der Amazonas-Regenwald in Brasilien, die Galapagosinseln, das Okavango-Delta in Botswana, Namibia und die Serengeti in Tansania stehen ebenfalls auf unserer Bucketlist.

♥ Wir lieben Erlebnisse in der Natur. ♥

Außerdem ist es uns wichtig – besonders außerhalb Europas – mit der einheimischen Bevölkerung in Kontakt zu treten und etwas über deren Lebensweisen, Traditionen und Kulturen zu lernen. Auf unserer Village Tour in Südafrika waren wir beispielsweise in einer Schule, bei einem Maler, in einer Arztpraxis und in einem Kinderheim. Ein Herzenswunsch wäre, den Himba in Namibia zu begegnen, die wir bisher nur aus Reportagen kennen. Jede Begegnung verändert unseren eigenen Charakter. Denn wir haben schon oft glückliche Menschen in viel ärmeren Ländern gesehen, die das beste Beispiel dafür sind, dass es im Leben nicht um Materielles geht. Glück und Lebensfreude haben etwas mit der Einstellung zum Leben zu tun, nicht mit Geld. Und: “Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.” (Antoine de Saint-Exupéry)

♥ Wir lieben die Begegnungen mit den Einheimischen. ♥
♥ Wir lieben es, in fremde Kulturen einzutauchen. Wir sind immer mittendrin statt nur dabei. ♥

Und wenn wir schon mal irgendwo sind, dann nehmen wir unter anderem an geführten Touren teil, zum Beispiel durch den Regenwald. Oder wir machen einen Bush Walk mit einem erfahrenen Ranger in Afrika. Oder in Indien hatten wir in fast allen Städten einen eigenen Guide dabei. Auch eine Kaffee- oder Kakaotour weckt bei uns ebenso großes Interesse. An der Amalfiküste haben wir eine private Bootstour gemacht, in Indonesien stand eine mehrtägige private Komodo-Segeltour auf dem Programm. Selbst bei der interaktiven Heineken Experience Brauereitour in Amsterdam konnten wir viel lernen. Unsere Trips sind nämlich immer auch Bildungsreisen. Es ist überhaupt nicht in unserem Interesse, in ein Land zu gehen und nur dort am Strand herumzuliegen oder an einem Ort zu verweilen.

♥ Wir lieben es, mit anzupacken und neue Dinge auszuprobieren. ♥

Nicht fehlen darf natürlich auch der Kick: Fallschirmspringen, Gleitschirmfliegen, Ballonfahren, Rafting, Hai-Tauchen, tauchen im offenen Meer etc. sorgen für die gewünschte Abwechslung. Besonders aufregend war beispielsweise die legale Nashorn-Enthornung in Südafrika, bei der die Nashörner nacheinander aus einem Helikopter mit Betäubungspfeilen abgeschossen worden waren. Wir bekamen dann die Möglichkeit, neben den betäubten Rhinos Fotos zu machen. Als sie die Aufwachspritze bekamen, hatten wir dann immer nur sieben Minuten Zeit für die Flucht zu unserem Jeep, weil sie nach dieser Zeit wieder vollkommen bei Bewusstsein waren. Man muss erwähnen, dass der Jeep immer ein ganzes Stückchen weit vom betäubten Nashorn weg stand. Besonders gruselig war dagegen die Nachttour durch den Dschungel in Costa Rica mit Taschenlampe. Überall um uns herum krabbelten oder krochen lebensgefährliche (nachtaktive) Spinnen und Schlangen und bis auf unser Taschenlampenlicht war es stockfinster. Bei einer anderen Tagestour durch den Dschungel sahen wir ein vier Meter langes Krokodil ca. fünf Meter vor uns liegen – zwischen uns war nur ein Hang. Noch gruseliger als das alles waren jedoch die drei Skorpione in unserer Unterkunft im Nebelwald von Monteverde. Die ganze Nacht konnten wir nur unruhig schlafen, weil diese Viecher nachtaktiv sind und deshalb nur im Dunkeln zu uns in die Lodge zum Jagen kamen. Wir übernachteten in einem Holzhäuschen und Skorpione lieben Holz. In der darauffolgenden Nacht haben wir zur Abschreckung das Licht angelassen, wodurch wir unsere Ruhe hatten. In einer anderen Unterkunft im Regenwald hatten wir eine riesengroße Spinne in unserem Zimmer – wir wissen bis heute nicht, wie giftig oder gefährlich sie war. Auch wenn wir den Adrenalinkick mögen, hätten wir zu gern auf die Skorpione in Monteverde verzichtet.

Neuerdings haben wir auch exklusive Reiseziele oder Aktivitäten für uns entdeckt, um dem zunehmenden Massentourismus zu entkommen, von dem wir selbst viel zu oft ein Teil sind. Eine Bootstour zu zweit mit eigener Crew in Indonesien macht schließlich mehr Spaß, als so eine Massenabfertigung miterleben zu müssen. Oftmals ist nämlich auch die Crew netter, wenn sie sich um weniger Menschen kümmern muss. Und wer reitet nicht lieber bei Sonnenaufgang morgens um 6:00 Uhr zu fünft durch die Wüste bei Dubai, statt dann am Abend mit hundert anderen Leuten in einer Kamelkarawane dem Sonnenuntergang beizuwohnen? Auch eine private Fahrradtour durch indonesische Dörfer und Reisfelder macht mit einem eigenen Guide mehr Spaß, wenn uns dieser noch mit den Einheimischen vertraut machen kann, die uns einen Einblick in ihr alltägliches Leben gewähren. Leider sind aber auch die (semi-) privaten Erlebnisse kostspieliger als Aktivitäten für die Masse. Wir nehmen das gern in Kauf, weil es sich bisher immer gelohnt hat.

Was die Hotels betrifft, haben wir natürlich ebenfalls unsere Ansprüche. Wir mögen Unterkünfte in freier Natur, zum Beispiel die Lodge im Regenwald ohne Fenster – nur mit Netzen. Eine Nacht im Baumhaus in Südafrika unter freiem Sternenhimmel wäre ein absoluter Traum für uns. Camping ist dagegen so gar nicht unser Ding. Wenn die Unterkünfte besonders gehoben sind, haben wir irgendwie auch unseren Spaß. Besonders schön finden wir landestypische Hotels, wie zum Beispiel die in Indien im typisch indischen Stil oder die Maharaja-Paläste.

Ganz wichtig ist uns auch die Romantik auf all unseren Reisen. Selbst nach so vielen Jahren laufen wir noch wie Turteltauben durch die Welt.

Soziales Engagement

Im Dezember 2017 haben wir über die Organisation World Vision die Patenschaft eines kleinen Mädchens aus Tansania übernommen. Dank unseres Erfahrungsberichtes wurde sogar World Vision auf unseren Blog aufmerksam, sodass wir im Frühjahr 2020 einen Artikel für die Homepage von World Vision sowie einen kurzen Beitrag für das World-Vision-Magazin schreiben durften. Wir sind sehr dankbar für diese non-profitable Kooperation.

Zuvor hatten wir monatlich einen festen Betrag an Ärzte ohne Grenzen gespendet und mit unseren Losen von Aktion Mensch zahlreiche soziale Projekte unterstützt. Außerdem sind wir in der DKMS registriert und stehen jederzeit bereit, um Menschenleben zu retten.

Unsere bisherigen Spenden im Überblick:

monatliche Unterstützung unseres World-Vision-Patenkindes │ zusätzliche finanzielle Unterstützung von Cheetah’s Rock auf Sansibar während der Corona-Krise │ Material-Spende an ein Waisenhaus in Karatu in Tansania │ Adoption von zwei Babyschildkröten auf Bali zur Freilassung ins offene Meer (war mit Geldspende verknüpft) │ Schulmaterial-Spende an eine Grundschule in Luphisi in Südafrika │monatliche Spenden an Ärzte ohne Grenzen│ Lose von Aktion Mensch

Finanzierung der Reisen

“Ich würde lieber wenig besitzen und die Welt sehen, als die Welt zu besitzen und wenig davon zu sehen.” – Alexander Sattler

Viele Reiseblogger können vom Bloggen leben und verdienen während des Reisens auch noch Geld, dies passiert meistens durch Werbung. Die bekanntesten unter ihnen werden auch regelmäßig von verschiedenen Hotels oder von Tourismusverbänden kostenlos eingeladen. Wir können da leider nicht mithalten, denn wir finanzieren sämtliche Reisen durch unsere Jobs selbst. Manchmal gewinnen wir bei Gewinnspielen Fußballkarten für den FC Bayern München oder Konzerttickets. Auch ein Ticket für eine Ballonfahrt, zwei Gleitschirmtandemflüge oder das Wochenende am Hockenheimring inkl. Renntaxifahrt zählen zu den bisherigen Gewinnen aus Online-Gewinnspielen.

Dadurch, dass unser Lebensschwerpunkt auf dem Reisen liegt, machen wir natürlich auch in anderen Bereichen Abstriche. Wir besitzen kein eigenes Haus oder gehen nur bei wichtigen Anlässen essen. Außerdem ist M (er) der absolute Sparfuchs, für sämtliche Käufe werden Gutscheine eingesetzt. Er fotografiert sogar Kassenzettel ab, nur um sich bei irgendwelchen Aktionen zehn Cent zurückzuholen (Cashback). Die Paybackkarte ist auch im Dauereinsatz. Manchmal haben wir auch Glück bei Hotelbuchungen, wenn er Mitarbeiterrabatte bekommt.

Wir buchen auch nicht immer sofort irgendwelche Flüge oder Hotels, sondern beobachten wochen- und monatelang die Preisentwicklungen. Sobald wir auf günstigere Angebote stoßen, schlagen wir sofort zu.

Unser Blog verfolgt keinerlei wirtschaftliche Interessen und ist frei von bezahlter Werbung.

Unsere Foto-Ausrüstung

  • Canon EOS 80D (seit April 2016 im Einsatz)
  • Canon EOS 450D (seit April 2016 aussortiert)
  • Sony DSC-RX 100 III
  • Sony Unterwassergehäuse der RX-Serie MPK-URX100A
  • GoPro Hero 4 für Unterwasseraufnahmen (seit Oktober 2018 aussortiert)
  • GoPro 7 Black für Unterwasseraufnahmen (seit Oktober 2018 im Einsatz)
  • iPhone 6
  • iPhone X
  • Stativ mit Stativtasche
  • verschiedene Objektive, u.a. Sigma 150-600 mm F5-6.3 DG (seit März 2019)
  • Fotorucksack Flipside Sport 15L von Lowepro

Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass WordPress beim Upload der Fotos die Qualität extrem herabsetzt und diese komprimiert. Deshalb erscheinen manche Bilder als verschwommen. Die Fotos auf der Startseite haben wir daher in den sRGB-Bereich umgewandelt, was jedoch mit den anderen tausenden Fotos aus Zeitgründen nicht möglich ist.

Alles über unseren Reiseblog

Von Pixum-Fotoalben zu diesem Blog – So fing alles an

Sämtliche Texte in diesem Blog haben wir ursprünglich nur für unsere Pixum-Fotoalben erstellt. Grundlage hierfür waren die WhatsApp-Reiseberichte von M an die Lieben zu Hause. In Südafrika, Costa Rica, Indien und Indonesien haben wir uns täglich handschriftliche Notizen zur Reise gemacht, um im Nachhinein die ausführlichen Reiseberichte erstellen zu können.

Unseren Reiseblog auf WordPress gibt es seit Mai 2017. Die Texte und Fotos stammen aber teilweise schon aus den Jahren 2009/2010, sodass der Copyright-Vermerk bereits ab dem Jahr 2010 greift.

Die Blog-Namensfindung und unsere Empfehlungen im Blog

IMG_6078Als wir in Costa Rica am Strand im Corcovado-Nationalpark Muscheln als Andenken sammelten, sagte unser Guide zu uns: “Take nothing but memories and pictures, leave nothing but footprints.” Und so war der Titel “M & M footprints” für unseren Reiseblog geboren, den wir direkt nach der Rückkehr aus Mittelamerika ins Leben riefen. Da die Ausfuhr von Muscheln und Pflanzen zur Erhaltung des Ökosystems verboten ist, mussten wir unsere gesammelten Andenken dann letztendlich am Strand zurücklassen.

Verlinkt werden Hotels oder Reiseanbieter von uns nur dann, wenn wir mit ihnen zufrieden waren. Jede Verlinkung kann daher auch als Empfehlung von uns verstanden werden.

Dieser Blog und unsere zahlreichen Fotoalben sind ein Versuch, unsere Erlebnisse und Eindrücke zu konservieren.

Das zeichnet uns aus

  • Wir schreiben stets unabhängig, authentisch, ehrlich und ungeschönt.
  • Unsere Beiträge sind persönlich, d.h. wir schmücken uns nicht mit fremden Federn. Hier gibt es daher keine Co-Autoren oder Gastbeiträge.
  • Dieser Blog ist komplett frei von bezahlter Werbung.
  • Wir betreiben diesen Blog nur als Hobby.
  • Wir finanzieren all unsere Reisen selbst.
  • Wir haben keine gekauften Follower oder Likes auf Instagram und all den anderen Social-Media-Plattformen.
  • Unsere Schwerpunkte:
  • Das gibt es hier nicht: Infos…
    • für Camper,
    • für Backpacker,
    • für Instagrammer bzw. Influencer, wie und wo man die besten Fotos schießt,
    • zu All-Inclusive-Pauschalreisen,
    • zu Kreuzfahrten.

Social Media: Instagram und Co.

“Die schönsten Geschichten erlebt man offline.” – Genau aus diesem Grund posten wir keine Fotos und Texte von unterwegs, sondern stellen alles erst im Nachhinein online, wenn wir wieder zu Hause sind. Einer von uns lässt das Handy sogar zu Hause in Deutschland zurück, wenn wir auf Reisen sind. Die Foto-Ausrüstung darf aber niemals fehlen – schließlich können Fotos, anders als Erinnerungen, nicht verblassen.

Wir gehören nicht zu den Typen, die den ganzen Tag online sind und nur auf Likes, Follower oder Kommentare warten. Aus diesem Grund haben wir sämtliche Social-Media-Funktionen in diesem Blog deaktiviert. Von uns wird es auch keine Live-Storys auf Instagram geben.

Um ehrlich zu sein, sind wir absolut schlechte Instagrammer, weil wir nicht ständig etwas posten. Wenn wir etwas hochladen, dann gleich 50 Fotos hintereinander. Wir stellen bei allen Fotos die Kommentierfunktion aus und folgen fast niemandem. Auch hier im Blog setzen wir nicht auf Interaktion, weil man die schönsten Dinge offline erlebt. Die Fragen zu unseren Reisen, die uns über Tripadvisor, per E-Mail oder über Instagram erreichen, beantworten wir aber immer sehr gern und sehr ausführlich. Dennoch ist unser aller Leben begrenzt und wir wollen nicht die Zeit damit vergeuden, hinter einem Bildschirm zu sitzen oder auf den Geräten (iPhone, iPad) herumzutippen. Geht raus, lasst eure Handys zu Hause und erlebt etwas an der frischen Luft! Auf geht’s!

Übrigens gibt es noch Accounts namens “mmfootprints” auf Twitter und Youtube, mit denen wir nichts zu tun haben.

Warum wir über selbstsüchtige Instagrammer meckern, aber selbst dort aktiv sind, kann man hier nachlesen.