Seit unserem Umzug von München ins Alpenvorland im Herbst 2019 haben wir ein neues Motto für uns entdeckt: “Zuhause ist da, wo man die Alpen sehen kann” (M & M). Ob wir daheim aus dem Fenster schauen, zum Einkaufen oder zur Arbeit fahren: Überall können wir das wundervolle Alpenpanorama bestaunen. Um uns herum fliegen (bzw. fahren) so oft Heißluftballons – an sonnigen Tagen sehen wir vom Wohnzimmer aus sogar mehrere täglich.

Unsere unendliche Alpenliebe wollen wir nun mit allen Lesern teilen und an dieser Stelle ein paar (Seen-) Rundwanderungen im Alpenvorland vorstellen. Es handelt sich hierbei ausschließlich um leichte Spaziergänge, die sich auch für Familien mit Kindern oder für Unsportliche (mich) eignen. Bei der hier angegebenen Dauer handelt es sich um individuelle Zeiten, die wir selbst benötigten (inkl. Fotografier- und “Einfach-mal-wirken-lassen”-Pausen).

Wanderung um den Riegsee (Riegsee-Rundweg mit Meditationsweg Ammergauer Alpen im Blauen Land)

Nur drei Kilometer vom Staffelsee entfernt befindet sich der kleinere, unbekanntere Riegsee, den wir an einem sonnigen Novembertag besuchten. Für den 10,5 Kilometer langen Riegsee-Rundweg benötigten wir insgesamt zweieinhalb Stunden. Auch der “Meditationsweg Ammergauer Alpen im Blauen Land” führt am Riegsee vorbei, streckenweise überschneiden sich beide Wege sogar. Der beste Aussichtspunkt auf den See und das Alpenpanorama liegt im Norden an der Mesnerhauskapelle in Aidling. Wir wollten von dort aus ein paar Fotos mit der kleinen Kirche schießen, doch leider sprengte eine Hochzeitsgesellschaft unsere Bilder. Außerdem führt der Weg streckenweise durch Privatgrundstücke, zum Beispiel über Kuhweiden, an denen vor den “wilden Stieren” mit Schildern gewarnt wird. Wie wild die Bullen tatsächlich sind, können wir nicht sagen, weil die Weide Mitte November bereits leergefegt war. Leider haben aber nicht alle Bauern ihre Privatgrundstücke für die Wanderer freigegeben, sodass man teilweise auch ganze Umwege um den See zurücklegen muss. So kamen wir mitten in den Ortschaften Egling, Neuegling und Froschhausen sowie am Froschhauser See vorbei. Im Südosten durchquert man ein Privatgrundstück mit privaten Badeabschnitten und Stegen – auch dort darf man als Spaziergänger entlang laufen. Geparkt hatten wir kostenlos auf dem Parkplatz neben dem Campingplatz in dem Ort Riegsee. Weitere Parkmöglichkeiten befinden sich südlich des Riegsees am kostenpflichtigen “Froschhausen Parkplatz” in der Riegseer Straße.

Parken: Neben dem Campingplatz im Ort Riegsee (kostenlos)
Länge: 10,5 Kilometer
Dauer: ca. 2 1/2 Stunden
Schwierigkeit: leicht
Besonderheiten: Mesnerhauskapelle in Aidling (sehr schöner Ausblick), “wilde Stiere” auf den privaten Kuhweiden

Die Kleine Staffelsee-Schleife am Staffelsee

Am Staffelsee und im Murnauer Moos gibt es unzählig viele Einstiegspunkte zum Wandern, zum Beispiel in Uffing, Murnau oder Seehausen. Die Wanderrouten unterscheiden sich alle in ihrem Schwierigkeitsgrad und ihrer Länge. Der Ausgangspunkt unserer Wanderung war das Seerestaurant Alpenblick in Uffing am Staffelsee, wo kostenpflichtige Parkplätze in ausreichender Menge zur Verfügung standen. Wir haben uns für die einfache, kürzere “Kleine Staffelsee-Schleife” entschieden, die eine Länge von 5,5 Kilometern hatte. Sämtliche Wanderrouten sind sogar ausgeschildert.

Parken: beim Seerestaurant Alpenblick in Uffing (kostenlos)
Länge: 5,5 Kilometer
Dauer: ca. 1 1/2 Stunden
Schwierigkeit: leicht
Besonderheiten: sehr schöner Blick auf die Alpen

Wanderung um den Hopfensee

Viel gemütlicher und schöner als den Forggensee finden wir den angrenzenden Hopfensee. Durch seine kürzere Uferlänge von nur 6,8 Kilometern kann man ihn einmal umrunden und nach der Wanderung noch einen romantischen Picknick bei Sonnenuntergang direkt am Ufer einlegen. Vom See aus sieht man nicht nur das herrliche Alpenpanorama, sondern auch das Schloss Neuschwanstein. In dem Teilabschnitt, der durch den Wald führt, kann man außerdem überall geschnitzte Holzfiguren am Wegesrand bestaunen. Dank seiner geringen Wassertiefe von nur zehn Metern wird der See bereits Ende Mai so gut erwärmt, dass man schon relativ früh darin baden kann. Wir selbst sahen sogar Anfang November noch einen Badefreudigen im Wasser.

Direkt am See befindet sich übrigens auch ein Campingplatz.

Parken: an der Uferstraße im Ort Hopfen am See (mit Parkgebühr)
Länge: 6,8 Kilometer
Dauer: ca. 2 Stunden
Schwierigkeit: leicht
Besonderheiten: wundervoller Blick auf Schloss Neuschwanstein, geschnitzte Holzfiguren, romantischer Picknick bei Sonnenuntergang am Ufer möglich

Wanderung um den Eibsee

Wer in Deutschland ein pures Kanada-Feeling verspüren möchte, sollte unbedingt einmal den Eibsee besuchen. Dieser ist zu jeder Jahreszeit herrlich anzusehen, wobei dort im Sommer viel mehr los ist als im Winter. Online-Rankings, aus denen der Eibsee als schönster See Deutschlands hervorgeht, tragen leider ebenfalls zum Massentourismus bei. Wir empfehlen allen, den See erst in der Nebensaison und außerhalb der Ferien zu besuchen. Vor oder nach der Wanderung könnte man mit der Seilbahn noch hoch zur Zugspitze fahren, die majestätisch über dem See thront.

Parken: an der Seilbahn Zugspitze: Am Eibsee 6, 82491 Grainau
Länge: 7,5 Kilometer
Dauer: ca. 2 Stunden
Schwierigkeit: leicht
Besonderheiten: herrlicher Blick auf die Zugspitze, kann mit Besuch der Zugspitze verbunden werden, pures Kanada-Feeling

Wanderung um den Schliersee

Eine Wanderung um den Schliersee, den Schwesternsee des Tegernsees, können wir ebenfalls allen empfehlen. Leider erfreut sich der See zunehmender Beliebtheit bei den Münchnern, die zu allen Jahreszeiten in Scharen zu den beiden Seen pilgern.  Auch hier gilt es, die Ferien und die Wochenenden zu meiden bzw. auf die Nebensaison auszuweichen.

Parken: beim Monte Mare Hallenbad im Ort Schliersee
Länge: 7 Kilometer
Dauer: ca. 2 Stunden
Schwierigkeit: leicht
Besonderheiten: Erlebnispfad für Groß und Klein: Waldxylophon, Holzfernrohre, Barfußweg, Balancier-Elemente, viele Info-Tafeln

Drei-Seen-Wanderung um den Grubsee, Geroldsee (Wagenbrüchsee) und Barmsee

Den Grubsee, den Geroldsee sowie den Barmsee kann man auf einer 15 Kilometer langen Wanderung von Klais nach Krün hervorragend miteinander verbinden. Während die ganzen Menschenmassen am Pfingstmontag zur Zugspitze und zum Eibsee fuhren, ging es für uns nur wenige Kilometer weiter zu den drei Seen, an denen vergleichsweise wenig los war. Den Grubsee fanden wir aufgrund der Stille am romantischsten, dort machten wir auch unser Picknick auf einem Steg. Der Geroldsee, der derzeit einen richtigen Instagram-Hype erlebt, war von den drei Seen am fotogensten. Und der Barmsee hat sich am wenigsten gelohnt, da man während der Wanderung meistens nur Bäume zu Gesicht bekam. An den sehr wenigen Stellen, an denen man den Barmsee in seiner vollen Pracht vor einem herrlichen Bergpanorama erspähen konnte, sah dieser aber auch sehr ansehnlich aus.

Parken: Am Barmsee 9, 82494 Krün (kostenpflichtig, Bezahlung mit dem Handy möglich)
Länge: 15 Kilometer
Dauer: je nachdem, wie viel Zeit man an den Seen verbringt (u.a. für einen Picknick auf dem Steg)
Besonderheiten: romantischer Picknick auf einem Steg am Grubsee möglich

Grubsee

Geroldsee (Wagenbrüchsee)

Barmsee

Wanderung um den Isarstausee bei Krün (Isar-Natur-Erlebnisweg/ Alpenwelt Karwendel/ Winterwanderung)

Zu unseren bisher schönsten Rundwanderungen gehört auch unser Winterspaziergang auf dem Isar-Natur-Erlebnisweg. Los ging es auf dem Wanderparkplatz in Krün. Wenn man von dort aus geradeaus auf die Berge zuläuft, trifft man schon auf die ersten grünen Schilder, die die Richtung vorgeben. Um sich an die vorgeschriebene Nummerierung der Info-Tafeln zu halten, läuft man zunächst den etwas steilen Weg auf der linken Seite im Uhrzeigersinn entlang. Aufgrund der sehr guten Beschilderung auf dem 7,8 Kilometer langen Rundweg kann man sich auch nicht verlaufen. Gerade der Blick auf das Karwendelgebirge und auf die sanft dahinplätschernde Isar, die dort in der Nähe entspringt, machen den Rundweg so einzigartig. Bei guten Wetterkonditionen erstrahlt die Isar sogar an manchen Tagen in einem herrlichen Türkiston, den man sonst nur vom Mittelmeer oder von der Südsee kennt.

Außerdem führt der Isar-Natur-Erlebnisweg auch am Isarstausee entlang, wo man das Treiben zahlreicher Schwanfamilien beobachten kann. Dort in Krün wird der Großteil des Wassers aus der Isar über die Isarüberleitung zum Walchenseekraftwerk umgeleitet.

Besonders gut bietet sich der Rundweg auch für eine Winterwanderung an, weil das Farbenspiel aus dem weißen Schnee, der türkis erstrahlenden Isar sowie dem blauen Himmel und dem eingeschneiten Karwendelgebirge so wunderschön anzusehen ist.  Wir trugen nur unsere Winterstiefel mit Profil, aber Profi-Winterwanderer nutzen auch häufig Grödel – sogenannte “Schneeketten für die Schuhe”.

Parken: Auf dem Wanderparkplatz am Griesweg 4 in 82494 Krün (Tageskarte: 5 €)
Länge: 7,8 Kilometer
Dauer: ca. 2 1/2 Stunden
Schwierigkeit: leicht bis mittelschwer
Besonderheiten: Blick auf das Karwendelgebirge, Schautafeln, Ratespiele, Barfußschnecke, Wasserspiele, Kneippbecken, Waldschule, Baumtelefon, Tierweitsprung, Klanbgbaum, Balancierbaum, Vogel-Beobachtungsturm, Isarfloß, pures Kanada-Feeling, auch als Winterwanderung geeignet

Wanderung von Mittenwald zum Lautersee und Ferchensee

Parken in Mittenwald

Da Mittenwald sowohl im Sommer als auch im Winter zahlreiche Touristen aus aller Welt in seinen Bann zieht, sind in der Stadt ausreichend Parkplätze vorhanden. Direkt in der Altstadt ist das Parken auf eine Maximaldauer von drei Stunden mit Parkschein begrenzt. Wer sein Auto länger abstellen möchte, dem seien die Parkplätze am Bahnhof, an der Karwandelbahn oder am Waudl (P3) zu empfehlen. Diese sind kostenpflichtig, wobei die Gebühren bei allen unterschiedlich hoch ausfallen. Bei manchen kann man auch mit einer Park-App bezahlen, wenn man kein Kleingeld dabei haben sollte. Dies ist aber nicht bei allen möglich, wie wir feststellen mussten. Wir stellten unser Auto auf dem Parkplatz am Waudl (P3) ab und zahlten hierfür 1 € pro Stunde. Direkt an der Karwendelbahn zahlt man für ein Tagesticket über 7 € (Stand: Februar 2021). Beide genannten Parkplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe zueinander.

Es ist nicht möglich, direkt am Lautersee oder Ferchensee zu parken.

Die Altstadt von Mittenwald

Mit seinen vielen bunt bemalten Fassaden und seinen Häusern im typisch bayerischen Baustil gehört Mittenwald zu den schönsten Städten inmitten der Bayerischen Alpen. Dieses idyllische Fleckchen Erde ist umgeben vom Karwendel- und vom Wettersteingebirge. Sehenswert sind auch die Kirche St. Peter und Paul sowie das Geigenbaummuseum in der Altstadt. Da Mittenwald 911 Meter über dem Meeresspiegel liegt, ist es der höchstgelegene Luftkurort von ganz Deutschland. Außerdem handelt es sich bei der Karwendelbahn, die sich in Mittenwald befindet, um die zweithöchste Bergbahn Deutschlands. Der Ort, der nur ca. 7500 Einwohner beheimatet, ist nur einen Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt.

Eine Rundwanderung vom Stadtzentrum Mittenwald zum Lautersee und Ferchensee (auch als Winterwanderung möglich)

Wer in Garmisch-Partenkirchen oder Mittenwald Urlaub macht, dem sei auch die Wanderung von der Mittenwalder Innenstadt zum Lautersee und zum Ferchensee zu empfehlen. Zunächst läuft man am Gästehaus Alpenglanz vorbei und passiert dann eine Schlucht (Laintalschrofen), bei der es ganz schön steil in die Höhe geht. Hier trifft man unter anderem auf den Lainbach-Wasserfall und auf die Madonna im Laintalschrofen. Auf der gesamten Wanderung muss man insgesamt 180 Höhenmeter überwinden, das entspricht laut iPhone-App genau 49 Stockwerken. Wir starteten unsere Tour am Wanderparkplatz P3 und benötigten – inklusive Abstecher in die Altstadt – dreieinhalb Stunden für 14 Kilometer. Nach einem ordentlichen Höhenanstieg, vorbei an mehreren kleineren Wasserfällen, kamen wir dann endlich bei der wunderschönen Kapelle Maria Königin heraus, die sich nördlich des Lautersees befindet.

Anschließend ging es ca. noch eine halbe Stunde weiter steil nach oben Richtung Ferchensee.

Diese Tour bietet sich auch hervorragend als Winterwanderung an, weil Hänsel und Gretel (vermutlich Mitarbeiter der Gemeinde Mittenwald) auf einem Großteil des Weges Holzmehl ausgestreut haben, damit man auf dem gefährlichen Glatteis nicht ausrutscht. Ohne dieses verteilte Sägemehl wäre die Wanderung im Winter gar nicht möglich gewesen.

Im Sommer ziehen der Lautersee und der Ferchensee viele Badegäste aus Mittenwald an, die größtenteils vom Badebus zu den beiden Seen gebracht werden. Außerdem gibt es am Lautersee noch einen Bootsverleih.

Parken: am Bahnhof, an der Karwendelbahn oder am Waudl (P3)
Länge: 14 Kilometer (ab Parkplatz am Waudl mit Besuch der Innenstadt)
Dauer: ca. 3 1/2 Stunden
Schwierigkeit: mittelschwer (180 Höhenmeter = 49 Stockwerke)
Besonderheiten: Kapelle Maria Königin, auch als Winterwanderung geeignet, Kanada-Feeling mit Bergseen

Wanderung um den Plansee und den Heiterwanger See (Reutte in Tirol, Österreich)

Inmitten der Ammergauer Alpen befinden sich zwei wunderschöne Bergseen, die durch einen Kanal miteinander verbunden sind: der Plansee und der 68 Zentimeter höher gelegene Heiterwanger See. Gerade der Plansee ist durch seine fjordähnliche Beschaffenheit – leider – zu einem beliebten Reiseziel bei Instagrammern geworden, die den gefährlichen Weg nach oben erklimmen und sich dann vor einer eindrucksvollen Bergkulisse mit ihren Hüten in Szene setzen.

Unsere Wanderroute: Wir selbst beließen es dabei, auf den ausgewiesenen Wanderwegen zu bleiben und uns die Seen nur von unten aus anzuschauen. Unser Ausgangspunkt war das Hotel Seespitze in Reutte. Von dort aus liefen wir über eine Holzbrücke und bogen dann nach links ab Richtung Heiterwanger See. Nach einer ca. 20-minütigen Wanderung entlang des Westufers des Plansees stießen wir auf den Kanal, der die beiden Gewässer miteinander verbindet. Parallel zu diesem liefen wir den Weg entlang, bis wir schließlich zu unserer linken Seite auf eine weitere Holzbrücke stießen. Diese überquerten wir und umrundeten dann den Heiterwanger See, der direkt vor uns lag, im Uhrzeigersinn. Auf ungefähr der Hälfte des Weges, am Westufer, kamen wir am “Hotel Fischer am See” vorbei, das auch über einen Campingplatz verfügte. Dort hätte man auch einkehren können. Neben einer Schiffsanlegestelle sahen wir dort auch einen Spielplatz. Und die friedlichen Kühe, deren Glocken man schon aus weiter Ferne hörte, fraßen am Nordufer Gras. Von den vorbeikommenden Wanderern ließen sie sich dabei nicht stören. Nach der Umrundung des Heiterwanger Sees ging es dann das kurze Stück am Plansee zurück zu unserem Auto, das wir neben dem Hotel Seespitze abgestellt hatten.

Wenn wir die beiden Seen miteinander vergleichen müssten, hätten wir einen klaren Favoriten: den Heiterwanger See. Die Gründe dafür sind folgende:

Der Heiterwanger See:

  • Dort gibt es rundherum keine Straßen und somit weder Autos noch Motorräder. Dadurch ist es dort sehr leise und idyllisch.
  • Am Heiterwanger See waren weniger Menschen unterwegs als am Plansee.
  • Da Fahrräder auf dem Rundweg um den Heiterwanger See herum verboten sind, war ebenfalls weniger los als am Plansee. Allerdings hielten sich nicht alle Touristen an diese Regelung.
  • Der Rundweg ist geschützt und befindet sich inmitten der eindrucksvollen Natur. Mitunter kann man auf friedliche Kühe stoßen. Hier ist die Erholung garantiert.

Der Plansee:

  • Am Plansee entlang führt eine Straße, auf der sehr viele Autofahrer, Wohnmobile und Motorräder unterwegs sind. Dadurch ist es am Plansee belebter und lauter.
  • Vermutlich durch den Instagram-Hype sind am Plansee viel mehr Menschen unterwegs als am Heiterwanger See.
  • Die Umrundung des Plansees ist teilweise nur über die vielbefahrene Straße möglich, was nicht ungefährlich ist. Ruhe und Entspannung kommen dabei leider zu kurz.

An beiden Seen gibt es jeweils einen Campingplatz, wobei wir den am Heiterwanger See als schöner und weniger belebt empfanden. In den warmen Monaten kann man an einer Schifffahrt über beide Seen teilnehmen, sich ein Boot ausleihen, baden, surfen, tauchen oder segeln. Im Winter werden die beiden Seen zum Eislaufen und Eisstockschießen genutzt.

Rundweg: am Westufer des Plansees entlang, am Kanal vorbei, anschließend Umrundung des Heiterwanger Sees
Parken: beim Hotel Seespitze in Reutte für 4 € | alternativ kann man auch kostenlos am Straßenrand vor dem Hotel parken (Navi-Adresse: Am Plansee 2, Breitenwang, Österreich – unbedingt Breitenwang ins Navi eingeben, nicht Reutte)
Länge des Spaziergangs: 9,8 Kilometer
Dauer: ca. 3 Stunden und 15 Minuten
Schwierigkeit: leicht (nur 60 Höhenmeter)
Besonderheiten: ein herrlicher Ausblick und Spiegelung der Berge im Wasser | friedliche Kühe am Ufer des Heiterwanger Sees | das Nordufer des Heiterwanger Sees ist aufgrund der vielen Wurzeln nicht für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen geeignet

Quelle: www.reutte.com
Impressionen vom Plansee und vom Kanal
Impressionen vom Heiterwanger See