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Besuchte Sehenswürdigkeiten (Highlights und Insidertipps): Hop-on-hop-off-Bustour │ Louvre Abu Dhabi │ Marina Mall  │ Fairmont Marina Resort │ The Founder’s Memorial mit Sanctuary Garden │ Etihad Towers │ Emirates Palace Hotel │ Emirates Heritage Village │ Hafen und Dhow Cruise │ Etihad Modern Art Gallery mit Art House Café │ Yas Marina Circuit (Formel-1-Rennstrecke) │ Ferrari World │ Scheikh-Zayed-Moschee │ Corniche

Erster und zweiter Tag

Flug nach Dubai und Limousinen-Transfer nach Abu Dhabi (Vorsicht vor Abzocke)

Bei einer Außentemperatur von 7°C und ununterbrochenem Regen machten wir uns Anfang März auf den Weg in die wesentlich wärmeren, sonnigeren Vereinigten Arabischen Emirate, wo Temperaturen zwischen 21°C und 30°C auf uns warteten.

Mit Oman Air flogen wir am Freitagabend über Muscat nach Dubai, wo wir am nächsten Morgen um 9:50 Uhr Ortszeit ankamen. Wenn man den zweistündigen Aufenthalt im Oman mit einberechnet, waren wir insgesamt neuneinhalb Stunden unterwegs. Die Airline können wir uneingeschränkt weiterempfehlen. Erschreckenderweise waren wir die Strecke zwischen Muscat und Dubai mit einer neuen Boeing 737 MAX 8 geflogen.  Dieser Flugzeugtyp wurde nur eine Woche später aufgrund von zwei Flugzeugabstürzen in Indonesien und Äthiopien für den gesamten europäischen Luftraum gesperrt. Auch in Singapur, Australien, Malaysia, Indien, China, den USA und in weiteren Ländern durfte diese Maschine nicht mehr starten oder landen.

Nach der Ankunft in Dubai mussten wir zunächst einmal einen Transfer nach Abu Dhabi finden, was sich als eher schwierig erwies, da das öffentliche Verkehrsnetz nur unzureichend ausgebaut war. Mit dem kostenlosen Emirates-Shuttle von Dubai nach Abu Dhabi durften wir nicht fahren, weil wir ja nur Flugtickets von Oman Air vorweisen konnten. Also nahmen wir uns einen Taxi und erwischten dabei das falsche: Sowohl in Dubai als auch in Abu Dhabi gibt es offizielle, deutlich erkennbare Taxis mit einem gelben Schild auf dem Autodach, die nach unseren Recherchen nicht teuer sind. In der Reihe der offiziellen Taxis stand auch eine äthiopische Taxifahrerin mit ihrer schwarzen Lexus-Limousine. Sie kündigte einen Fahrpreis von ungefähr 430 AED  (103€) an.  Auf Nachfrage, was denn der Unterschied zwischen ihr und den anderen offziellen Taxis sei, meinte sie vollkommen überzeugend und vertrauenswürdig: “Same company, same price, from the government, with taximeter”.  Als Taxameter schloss sie ein iPad ans Auto an und ließ dieses mitlaufen, wobei der Flughafenstartpreis schon bei 20 AED (knapp 5€) lag. Dass sie uns so richtig abzockte und anlog, stellte sich erst hinterher heraus, als sie von uns 555 AED (133€) verlangte. Da wir nur 500 AED in der Landeswährung parat hatten, mussten wir den Restbetrag umrechnen und überreichten ihr diesen in Euroscheinen, womit sie einverstanden war.  Das war das einzige Mal, dass wir in eine solche Lexus-Abzock-Limousine eingestiegen sind. Allerdings mussten wir sowohl in Abu Dhabi als auch in Dubai feststellen, dass sich diese immer wieder unter die echten Taxis mischten und die Leute veräppelten. Für unsere Rückfahrt von Abu Dhabi nach Dubai mit dem offziellen Taxi bezahlten wir nur 290 AED (70€). Steigen Sie niemals in eine Lexus-Limousine ein, wenn Sie in Dubai oder Abu Dhabi Taxi fahren wollen.

Unser Hotel: Khalidiya Palace Rayhaan by Rotana *****

Unser Fünf-Sterne-Hotel Khalidiya Palace Rayhaan gehört zur Rotana-Kette, die auch überall in Dubai vertreten ist. Die Ausgangslage dieser Unterkunft stellte sich als optimal heraus, weil wir direkt gegenüber vom Emirates Palace, direkt neben den Etihad Towers und in der Nähe der Corniche waren. Auch die Haltestelle vom Big Bus (Hop-on-hop-off-Bus) war fußläufig zu erreichen, allerdings war diese nicht als Big-Bus-Haltestelle ausgeschildert. Sie befindet sich rechts vorm Emirates Palace in Richtung des Tores, das ebenfalls zu dem Hotelgelände mit dazugehört.

Unser Hotel verfügte über einen großen Pool, einen privaten Strandabschnitt und über ein  Restaurant (Kamoon) mit arabischer Küche. Auch das Kingsize-Bett empfanden wir als sehr bequem. Zudem fiel das Frühstücksbuffet sehr reichhaltig und vielfältig aus, sowohl der arabische als auch der englische/amerikanische und europäische Gaumen wurde angesprochen. Als Katastrophe entpuppten sich dagegen die vier Fahrstühle, deren Anhalte-System uns bis zum Schluss ein Rätsel blieb.

Im Großen und Ganzen können wir das Hotel uneingeschränkt weiterempfehlen, auch wenn es sehr groß ist und man manchmal beim Frühstück Schlange stehen musste. Alkohol-Trinker seien an dieser Stelle noch darauf hingewiesen, dass der Besitzer des Hotels Moslem ist und aus diesem Grund kein Alkohol ausgeschenkt wird, auch nicht im Restaurant Kamoon.

Unsere Restaurant-Empfehlung: Kamoon (Arabische Küche)

Direkt neben dem Hotel liegt das Restaurant Kamoon, das ausschließlich arabische Spezialitäten anbietet. Alle Gäste des Khalidiya Palace bekommen automatisch einen Rabatt von 25%, wobei wir für drei Abende in dem Restaurant dennoch zusammen 150€ bezahlten, also im Durchschnitt 50€ pro Besuch. Einen Tisch kann man vorab auch online reservieren. Besonders empfehlenswert sind die Lamm- (Kebab Rayhaan) und Hühnchengerichte (Kamoon Tawooq, Boneless chicken). Die Batata Harra (gewürzte Kartoffeln) können wir als gemeinsame Vorspeise empfehlen.

Dritter Tag

Erfahrungen mit dem Big Bus (Hop-on-hop-off), erster Tag

Da das öffentliche Verkehrsnetz in Abu Dhabi nicht das beste ist und die Sehenswürdigkeiten zu weit auseinander liegen, entschieden wir uns für die zweitägige Hop-on-hop-off-Tour mit dem Big Bus.  Und weil der Online-Preis pro Ticket geringer ausfiel als der Straßenpreis – 79,70 US Dollar statt 88,50 US Dollar – , kauften wir beide Fahrkarten über unser Handy und zeigten beim Einsteigen dann den Online-Code hervor. In Abu Dhabi gibt es insgesamt zwei Routen, eine rote durch die Stadt und eine grüne für die Yas-Insel. Die rote Linie fährt beispielsweise die Sheikh-Zayed-Moschee, das Etihad-Museum, das Emirates Palace Hotel, den Hafen, die Marina Mall sowie das Heritage Village, die Abu Dhabi Mall, die Corniche (Strand) und den Louvre an. Man konnte nur (!) an der Sheikh-Zayed-Moschee in die grüne Linie umsteigen und dann die Yas-Insel abfahren. Wenn man sich die Formel-1-Strecke anschauen möchte, sollte man an der Station “Yas-Hotel” aussteigen. Weitere Haltestellen der grünen Linie sind die Ferrari World, die Yas-Waterworld oder die Yas Mall. Die rote Linie fuhr im 30-Minuten-Takt und die grüne leider nur 90-minütig. Problematisch war, dass die Haltestellen des Big Bus nirgendwo ausgeschildert waren und wir teilweise irgendwo nachfragen mussten, um die Stopps herauszufinden. Auch sind die letzten Abfahrten pro Tag sehr früh angesetzt, die rote Linie startet das letzte Mal um 17:00 Uhr an der Marina Mall und erreicht den letzten Punkt um 19.30 Uhr. Die grüne Linie, die nur so selten fährt, startet die letzte Tour um 17:30 Uhr an der Sheikh-Zayed-Moschee und trifft dort wieder um 18:45 Uhr ein. Da wir am Abend in der Moschee waren, fuhr zu diesem Zeitpunkt der Bus nicht mehr, sodass wir uns ein Taxi zurück zum Hotel nehmen mussten. Häufig wurde uns auf den Strecken der roten und grünen Linie das exakt Gleiche erzählt. Außerdem hieß es oft: “An dieser Stelle soll X entstehen”, oder es wurde im Futur gesprochen. Immer wieder war von den Baukosten sämtlicher Dinge die Rede; diese lagen oftmals im dreistelligen Millionenbereich, in US Dollar ausgedrückt. Außerdem hätten die Ansagen noch besser auf die Haltemöglichkeiten und Besonderheiten hinweisen können. An der Sheikh-Zayed-Moschee sind wir bis hoch zum Zaun gelaufen, um dann festzustellen, dass sich der Eingang in den zwei großen “Glaseiern” befand, direkt bei der Haltestelle des Busses. Das Premium-Ticket für die zweitägige Tour umfasste auch eine kostenlose Dhow-Fahrt, die wir uns nicht entgehen ließen. Trotz der Schwächen des Big-Busses würden wir diesen derzeit weiterempfehlen, so lange das öffentliche Verkehrsnetz in Abu Dhabu so schlecht ausgebaut ist und man einfach nicht besser von A nach B kommt – außer mit dem Taxi.

Louvre Abu Dhabi

Da wir schon mehrere Monate im Voraus Online-Tickets für den Louvre erworben hatten und das Museum montags geschlossen ist, mussten wir dieses schon am Sonntag besuchen. Glücklicherweise war zu unserem Besuchszeitpunkt gegen 16:00 Uhr nicht mehr viel dort los.

Am 6. März 2007 unterzeichneten die Vereinigten Arabischen Emirate und Frankreich ein zwischenstaatliches Abkommen, das künftig die museumsbezogene Zusammenarbeit beider Staaten regeln soll. Vereinbart wurde unter anderem, dass diverse französische Museen, darunter das Quay Branly, das Centre Georges Pompidou oder das Musée d’Orsay dem Louvre Abu Dhabi zehn Jahre lang verschiedene Werke ausleihen. Hierfür erhält Frankreich 190 Millionen Euro. Weitere 400 Millionen Euro zahlen die Araber den Franzosen dafür, dass sie 30 Jahre lang den Namen “Louvre” verwenden dürfen. Außerdem belaufen sich die Baukosten des Louvre Abu Dhabi auf 600 Millionen Euro. (Quelle: franceculture.fr, übersetzt aus dem Französischen).

Wenn man so durch das Museum in Abu Dhabi läuft, das erst im November 2017 eröffnet worden ist, trifft man zunächst nur auf unbekannte Künstler. Erst später kann man vereinzelt (!) unbekanntere  (!) Werke von bekannten Malern vorfinden:

  • Claude Monet  (“La Seine à Vétheuil”)
  • Paul Cézanne (“Arbres et maisons”)
  • Gustave Caillebotte (“La partie de bésique)
  • Édouard Manet (“Les gitans”, “Nature morte au cabas et à l’ail”, “Le bohémien”)
  • Vincent van Gogh (“La salle de danse à Arles”, “Madame Louis Joachim Gaudibert, femme d’un négociant du Havre”)
  • Eugène Delacroix (“Chasse au tigre”)
  • Joan Miró (“Peinture”)
  • René Magritte (“La lectrice soumise”)
  • Pablo Picasso (“Buste de femme”)

Viele von ihnen sind eine Leihgabe vom Pariser Musée d’Orsay oder Centre Georges Pompidou. Ausgeliehene Werke aus dem Pariser Louvre haben wir dagegen gar nicht gesehen (Stand: März 2019). Ich als Kunstliebhaberin habe den Eindruck, dass Frankreich natürlich so schlau war und den Arabern nur sehr unbekannte Werke zur Verfügung gestellt hat. Den Arabern ging es dagegen darum, sagen zu können, dass sie Werke von Picasso, Monet oder Van Gogh aufzuweisen haben, auch wenn es jeweils nur ein einziges noch so unbekanntes ist.

Viel interessanter als die unbekannten Werke ist dagegen die architektonische Meisterleistung, die die Araber hier zu bieten haben. Die offene Kuppel des Gebäudes wurde vom französischen Stararchitekten Jean Nouvel entwickelt und von einer österreichischen Baufirma realisiert, ihr Durchmesser beträgt 178 Meter. Durch die mehrschichtige, netzartige Kuppelkonstruktion entstehen in dem Gebäude einzigartige Lichtspiele durch die einfallenden Sonnenstrahlen.

Besonders empfehlen können wir auch das “Museum Café” auf der Terrasse, von dem aus man einen wundervollen Blick über Abu Dhabi hat. Dort kann man bestimmt auch gute Cocktailpartys feiern.

Als Nächstes soll es in Abu Dhabi ein Guggenheim-Museum geben, aber hierfür ist der Eröffnungstermin noch nicht bekannt.

Homepage: Ticketkauf

Marina Mall und Fairmont Marina Resort

Am Abend nach dem Museumsbesuch ging es mit dem Hop-on-hop-off-Bus weiter zur Marina Mall und dem Fairmont Marina Resort, das wir uns nur von außen anschauten. Die Marina Mall ist ein ganz normales, gewöhnliches Einkaufszentrum – allerdings mit dem Unterschied, dass man beispielsweise keine Rucksäcke oder Kameras mit in den Supermarkt Carrefour nehmen darf. Wir kauften dort nur Essen und Getränke und liefen dann zurück zum Hotel.

The Founder’s Memorial mit Sanctuary Garden (Insidertipp) und Etihad Towers

Als Geheimtipp kristallisierte sich das Founder’s Memorial mit seiner sehr sauberen Parkanlage heraus. Diese wurde rund um die Uhr überwacht, u.a. auch von einer einheimischen Frau mit Kopftuch, die uns sehr nett ansprach und uns auf das dazugehörige Besucherzentrum hinwies. Bis auf die zwei Sicherheitsmitarbeiter waren wir dort die einzigen am Abend. Das dreidimensionale Denkmal zeigt den Kopf des 2004 verstorbenen Sheikh Zayed bin Sultan Al Nahyan, der der erste Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate war. Er brachte die Gründung der VAE entscheidend voran und war vom Gründungsjahr 1971 an bis zu seinem Tod 2004 fast 33 Jahre lang im Amt.  Auf 1110 Seilen sind 1327 geometrische Formen befestigt, die in ihrer Gesamtheit den Kopf des Scheichs darstellen. Dieser ist am Abend, wenn er beleuchtet wird, noch deutlicher zu erkennen als tagsüber.

Außerdem befanden sich direkt neben unserem Hotel die fünf Etihad Towers. Diese beherbergen Büros, Apartments und ein Hotel. Die Türme wurden 2015 als Kulisse für den Film “Fast & Furious 7” genutzt. Im zweiten Turm befindet sich in der 74. Etage das “Observation Deck at 300”, das wir allerdings nicht besuchten.

Emirates Palace Hotel

Da das Emirates Palace Hotel direkt gegenüber von unserem Hotel angesiedelt war, hatten wir mehrere Möglichkeiten, es von außen und innen zu fotografieren. Leider wurden wir bei unserem ersten Besuch abgewiesen, weil M eine kurze Hose anhatte. Auf der Hotel-Homepage heißt es hierzu: “Bitte halten Sie sich angesichts der Landeskultur im Palast respektvoll an unsere Kleiderordnung, die einem lässig-eleganten Kleidungsstil bzw. der traditionellen arabischen Landestracht entspricht. Bitte tragen Sie keine Shorts, Bermudas, Flip-Flops, offene Schuhe oder andere den Körper enthüllende Kleidungsstücke.” Zu unserem Glück muss man dazu sagen, dass wir überhaupt froh waren, uns dieses luxuriöse Hotel von innen anschauen zu dürfen, was beispielsweise im Burj al Arab in Dubai gar nicht möglich war. Für eine Nacht in diesem Palast zahlt man zu zweit umgerechnet mindestens 562€. Möchte man auch auf das Frühstück nicht verzichten, liegt der Preis bei umgerechnet 651€ für zwei Personen. Das Gebäude gehört der Herrscherfamilie von Abu Dhabi und steht unter der Leitung der Kempinski-Hotelkette.

Wir nächtigten bereits im 5-Sterne-Hotel Table Bay in Kapstadt und durften uns die 20.000€ teure Shangri-La-Suite im 5-Sterne-Hotel Shangri-La in  Paris anschauen, aber der Emirates Palace in Abu Dhabi  übertrifft wirklich alles, was wir bisher kannten. Überall sah man nur Gold und Marmor und alles wirkte insgesamt so protzig, sogar mehrere Fabergé-Eier wurden ausgestellt. Aber wenn wir die Wahl hätten zwischen einem Baumhaus in Südafrika mitten in der Wildnis und einer Nacht im Emirates Palace Hotel, dann würden wir lieber die Nacht im Baumhaus bevorzugen.

Vierter Tag

Big Bus Tour, zweiter Tag

Eigentlich wollten wir diesen Tag mit einer kostenlosen Dhow-Fahrt starten, die in den Big-Bus-Tickets inkludiert war. Hierzu ließen wir uns mit dem Taxi extra zum Hafen chauffieren, um dann festzustellen, dass das Dhow menschenleer dastand, aber nicht abfuhr. Später erfuhren wir dann, dass unsere Tour aufgrund des hohen Wellengangs gestrichen worden war. Von Wellen haben wir weit und breit aber nichts gesehen.

Emirates Heritage Village

Und weil wir einmal umsonst zum Hafen gefahren waren und unsere Dhow-Fahrt nicht wie geplant um 10:30 Uhr stattgefunden hatte, machten wir einen Abstecher ins Emirates Heritage Village. Dabei handelt es sich um den Nachbau eines traditionellen arabischen Beduinendorfes, das den Touristen einen Einblick in das Leben der Menschen vor dem Ölboom geben soll. In verschiedenen kleinen Räumen werden dort gewebte Teppiche und Tonarbeiten ausgestellt. Ein Einheimischer stellte eindrucksvoll verschiedene Gefäße aus Glas her. Außerdem flechteten vollverschleierte, auf dem Boden sitzende Frauen Abdeckhauben, wie man sie früher über das Essen stülpte, um dieses vor den Fliegen zu schützen. Der Besuch des nachgestellten Dorfes lohnt sich nicht nur, um das alte Leben der Araber nachzuempfinden, sondern auch, um einen hervorragenden Blick auf die Skyline von Abu Dhabi zu erhaschen.

Meine persönliche Challenge für die Vereinigten Arabischen Emirate bestand darin, ein Foto mit den Einheimischen in ihrer traditionellen Kleidung zu schießen. Im Heritage Village sprachen wir deshalb ein paar Männer ein, die mit einem Foto einverstanden waren – allerdings nur zur privaten Nutzung.

Hafen und Dhow Cruise (Insidertipp)

Als wir nach unserem Besuch im Emirates Heritage Village wieder in den Big Bus zustiegen, fragte die Mitarbeiterin in die Runde, wer an einem Dhow-Cruise interessiert sei, da die Bootstour in Kürze starten sollte. Wir willigten ein und ließen uns als Gruppe von ihr zum “Abu Dhabi International Sports Club” bringen, wo unsere Tour losging. Die Betreiber und das Dhow, das traditionelle Holzboot, wirkten auf uns noch sehr unerfahren im Umgang mit Touristen bzw. noch sehr neu. Die Stühle standen noch eingeschweißt in Papier- und Folienresten da, was eher einen unschönen Eindruck machte. An Bord wurden noch Getränke verkauft. Um tolle Fotos vom Wasser aus von der Skyline von Abu Dhabi zu machen, lohnt sich dieser Dhow-Cruise in jedem Fall – und wenn er kostenlos ist, dann umso mehr.

Zayed Exhibition (von außen)

Wenn wir mehr Zeit gehabt hätten, hätten wir uns noch gern die Zayed Exhibition in dem Zayed Heritage Centre angesehen. Dieses ist dem ersten Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Sheikh Zayed bin Sultan Al Nahyan, gewidmet, der 2004 verstorben war. In der kostenlosen Exposition werden zahlreiche persönliche Gegenstände von Zayed ausgestellt, unter anderem auch ausgestopfte Löwen und Leoparden, die er aus aller Welt geschenkt bekommen hatte. Auch seine damaligen Autos kann man dort bestaunen. Aufgrund der begrenzen Zeit haben wir uns das Zayed Heritage Centre nur von außen angeschaut.

Etihad Modern Art Gallery mit Art House Café (Insidertipp)

Dann ging es weiter in eine sehr kleine, aber feine Kunstgalerie, die Etihad Modern Art Gallery. Dort werden in wenigen Räumen Werke moderner Kunst ausgestellt. Der Eintritt war kostenlos und wir waren neben den einheimischen Angestellten die Einzigen dort. Da der Hop-on-hop-off-Bus im 30-Minuten-Takt fuhr, hat unser kurzer 20-minütiger Besuch dort zeitlich ganz gut in die Planung gepasst. In der Galerie befindet sich noch ein sehr kreatives, künstlerisch ansehnlich eingerichtetes Art House Café. Wir haben dort nichts gegessen, würden dieses dennoch aufgrund der angenehmen, ruhigen Atmosphäre und der bunten Einrichtung als Insidertipp bezeichnen.

Neben der Etihad Modern Art Gallery befindet sich noch die Ettihad Antiques Gallery (Ettihad mit 2 T).

Yas Marina Circuit (Formel-1-Rennstrecke)

An der Haltestellte der Sheikh-Zayed-Moschee stiegen wir von der roten Hop-on-hop-off-Buslinie in die grüne um, um zur Yas-Insel zu fahren. Dort stiegen wir direkt vor dem Yas-Hotel aus und besichtigten einen Streckenabschnitt der Formel-1-Rennstrecke. Für ein bisschen Geld können die reichen Araber mit ihren privaten Sportwagen ein paar Runden drehen, was auch an unserem Besuchstag der Fall war. Angeführt wurde die Gruppe der hochpreisigen Autos von einem Safety Car.

Außerdem versuchte sich eine größere Gruppe, aufgeteilt in viele kleine Grüppchen, am Bau von kleinen Rennautos. Hierzu wurde ihnen eine Bastelskizze sowie die ganze Pappe und das weitere Material zur Verfügung gestellt. Im Hintergrund lief animierende Popmusik. Die Animateure kündigten noch ein Rennen in den gebastelten Pappautos an, das wir aber nicht mehr miterlebten.

Ferrari World auf der Yas-Insel (nur von außen)

Da die grüne Linie des Hop-on-hop-off-Busses nur alle 90 Minuten fuhr und wir schon nach ungefähr 20 Minuten alles Interessante gesehen hatten, ließen wir uns mit dem Taxi zur Ferrari World bringen. Unser Taxifahrer ist so rücksichtslos, nicht vorausschauend und sehr rabiat-schnell gefahren, dass wir dachten, er sei ein Formel-1-Rennfahrer auf der Rennstrecke. Da ihm die Strecke wohl zu kurz vorkam und er mit uns noch mehr Geld machen wollte, ist er dann noch einen großen Bogen gefahren. Später sahen wir nämlich, dass er auch eine Abfahrt früher hätte nehmen können.

In der Ferrari World gibt es ein Shoppingcenter mit vielen Restaurants und Bars. Dorthin kommt man auch ohne Tickets. Am Eingang zum Erlebnispark – wo man sich dann auch Tickets kaufen konnte -,  konnte man überall Schilder sehen, die auf das Tragen der angemessenen Kleidung hinwiesen. Da uns der Spaßpark nicht weiter interessierte, sahen wir uns diesen nur von außen an. Die Ferrari World beherbergt unter anderem die schnellste Achterbahn der Welt. Außerdem befindet sich neben dem Freizeitpark noch eine Gokart-Rennstrecke.

Der Hop-on-hop-off-Bus hält übrigens genau vor dem Eingang der Ferrari World.

Scheich-Zayed-Moschee am Abend

Leider kamen wir mit dem Hop-on-hop-off-Bus erst um 18:45 Uhr bei der Moschee an, sodass wir den wundervollen blauen Himmel verpassten. Die Lichtspiele am Abend sollten uns dann aber dafür entschädigen.

Wer bei der Moschee ankommt, sollte nicht gleich zu ihr nach oben stürmen, denn der Eingang befindet sich in den zwei großen “Glaseiern”. Vermutlich hatte man hier die Glaspyramide, die als unterirdischer Eingang zum Pariser Louvre genutzt wird, zum Vorbild.  Obwohl der Eintritt in das Gebetshaus kostenlos ist, muss man sich zunächst registrieren und beispielsweise sein Geschlecht und seine Nationalität angeben. Den ausgedruckten Barcode muss man dann später noch vorzeigen. Und dann ging es in die Frauenumkleidekabine, wo schon die blauen und weinroten Abayas (Umhänge) darauf warteten, von den ausländischen Touristinnen angezogen zu werden. Dass die einheimischen, ohnehin schon verschleierten Damen sich nicht ein weiteres Mal verhüllen mussten, versteht sich von selbst. Wichtig dabei war auch, auch die Kapuze, also den Schleier, aufzusetzen, um seine Haare zu verdecken. Und dann fuhren wir unterirdisch auf Rollbändern vor zur Moschee.

Bei unserer Recherche zur anstehenden Reise in die VAE ist uns immer wieder der vollkommen leere, verlassene Innenhof der Moschee aufgefallen. Man könnte denken, wir wären die einzigen Gäste dort gewesen. In Wahrheit sind die meisten Bereiche für Besucher gesperrt, so auch der Innenhof oder das Innere der Moschee. Man kann lediglich an der Seite herumlaufen.

Wichtig ist es, sich als Paar nicht zu nahe zu kommen, da wird schon das Zusammenstecken von Köpfen für ein Foto scharf beäugt (“Not too close!”). Händchenhalten ist absolut tabu. Auf den Fußboden darf man sich auch nicht setzen, auch nicht für ein Foto. Dass ich meine Kapuze für ein Foto mit offenen Haaren abgesetzt habe, ist auch ein absoluter Skandal. Einerseits bezeichnet sich der Islam als absolut tolerante Religion, andererseits müssen sich Frauen komplett verhüllen, während Männer sogar im T-Shirt dort in der Moschee erscheinen dürfen. Der Toleranzbegriff sollte hier noch einmal genauer überdacht werden. Unsere Schuhe mussten wir dagegen nicht ausziehen. Ein Tourist, der sich in der Moschee mit offenen Armen wie Jesus Christus ablichten lassen wollte, musste alle Fotos im Beisein eines Wachmanns sofort wieder löschen.

Die Sheikh-Zayed-Moschee besteht aus weißem, italienischem Marmor; sie erinnerte uns ein wenig an den Taj Mahal in Indien. Ihr Namensgeber ist Sheikh Zayed bin Sultan Al Nahyan, Gründervater und erster Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate.  Er hatte das Bauprojekt ins Leben gerufen, verstarb aber 2004 noch vor dessen Fertigstellung und wurde neben der Moschee beigesetzt.  Das muslimische Gebetshaus ist das größte der VAE und das derzeit achtgrößte der Welt. Mehr als 41.000 Menschen haben in der Moschee Platz, wobei der Hauptgebetssaal über 7000 Gläubige aufnehmen kann. Männer und Frauen müssen stets getrennt voneinander beten, deshalb gibt es auch einen speziellen Gebetssaal nur für die Damen. 1996 begann der Bau des Gebäudekomplexes, 2007 wurde er dann eröffnet. Angeblich, nach den Ansagen der Big-Bus-Tour, befinde sich der Gebäudekomplex auf einem Berg, sodass man die Moschee in Abu Dhabi von überall aus sehen könne. Wir waren drei Nächte dort und müssen dieser Aussage leider klar widersprechen. Da die Araber natürlich gern in Superlativen leben, die Moschee aber nur die achtgrößte der Welt ist, müssen andere Superlative gefunden werden: So ist der Teppich in der Hauptgebetshalle mit seinen 5627qm und seinen 35 Tonnen der weltweit größte. Seine Fertigstellung dauerte ungefähr zwei Jahre. Außerdem verfügt die Moschee über sieben Kronleuchter einer Münchner Firma, die Millionen von Swarovski-Kristallen enthalten. Der größte unter ihnen hat einen Durchmesser von zehn Metern und eine  Höhe von 15 Metern. Entgegen vieler Behauptungen handelt es sich dabei nicht um den größten der Welt. Im Guinessbuch der Rekorde wird stattdessen ein Kronleuchter in Doha (Katar) als weltweit größter –  gemessen an der Anzahl der Lichter – aufgeführt.

Die Moschee sieht im Großen und Ganzen schon sehr beeindruckend aus, allerdings fehlte uns trotzdem der WOW-Effekt, den wir ein Jahr zuvor in Indien beim Taj Mahal hatten. Die Sheikh-Zayed-Moschee ist neu, daher fehlt es ihr an der so wichtigen Geschichte. Wir hatten also nicht den Eindruck, an einem geschichtsträchtigen, wichtigen Ort zu sein. Unsere Nachfahren werden sich in 300 Jahren dann bestimmt mehr darüber freuen als wir in diesem Jahr.

Fünfter Tag

Corniche

Die Corniche ist ein ca. vier Kilometer langer Strandabschnitt mit zahlreichen Kinderspielplätzen und Cafés, mehreren Badestellen sowie einem Radweg und einem Gehweg. An mehreren Stellen kann man sich Fahrräder ausleihen. Die Räume zum Beten dürfen in der Hauptstadt der VAE natürlich auch nicht fehlen.

Leider können wir nicht viel über die Corniche berichten, weil zu unserem Reisezeitpunkt alles dort abgesperrt war. Lauter Arbeiter bereiteten das große “Mother of the Nation Festival” (motn) vor, das vom 12.-23.03.2019 dort stattfinden wird. Gern hätten wir dieses noch miterlebt.

Transfer von Abu Dhabi nach Dubai

Im Gegensatz zu unserer Hinfahrt hatten wir auf der Rückfahrt mehr Glück. Eigentlich wollten wir uns von dem sehr netten nepalesischen Taxifahrer nach Dubai fahren lassen, der uns auch von der Moschee zum Hotel in Abu Dhabi gebracht hatte. Er hatte uns sogar seine Handynummer aufgeschrieben. Da er aber zu unserem gewünschten Abholzeitpunkt zu weit weg von unserem Hotel war, übernahm sein nepalesischer Freund die Fahrt, mit dem er sich ein Zimmer teilt. Diese entpuppte sich als recht angenehm. Während des Nachtankens des Autogases mussten wir an der Tankstelle kurz aussteigen, das besagten wohl die Vorschriften. Am Ende zahlten wir für die Fahrt von Abu Dhabi nach Dubai im offiziellen Taxi nur 290 AED (knapp 70€); hätten wir das Hotel gleich gefunden und wären wir keine Ehrenrunde gefahren, dann wären es nur 280 AED geworden (vgl. Hinfahrt mit der Abzockerin: 555 AED).

Weitere Sehenswürdigkeiten und interessante Orte in Abu Dhabi

Präsidentenpalast Qasr Al Watan

Nur zwei Wochen nach unserem Besuch in Abu Dhabi wurde bekannt gegeben, dass der Qasr Al Watan, ein Teil des Präsidentenpalastes, von nun an auch für Touristen freigegeben sei. Normalerweise war es verboten, diesen zu fotografieren, aber mit der Öffnung für Touristen sollte diese Vorschrift nun hinfällig sein. Täglich werden ab sofort von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr geführte Rundgänge im Bereich Qasr Al Watan angeboten. Zusätzlich gibt es jeden Abend um 19:30 Uhr eine Lichtershow. Tickets für den Präsidentenpalast gibt es hier auf der offiziellen Homepage. Ein Kombiticket für den Palast und den Garten kostet pro Erwachsener 60 AED, also umgerechnet knapp 15€. (Stand: Mitte März 2019). 

Palast und Festung Qasr Al Hosn

Kleinere Moscheen (nur von außen)

Die große Sheikh-Zayed-Moschee ist die einzige Moschee in Abu Dhabi, die auch von Touristen betreten werden darf. Die kleineren Gebetshäuser, die wir hier zeigen, sind nur für Einheimische.

Shoppingcenter The Galleria

Abu Dhabi Mall (Shoppingcenter)

Nachtclub MAD on Yas Island

Im MAD traten schon internationale Künstler wie David Guetta, Akon, Jason Derulo, Ne Yo oder Kid  Ink auf.

Graffiti in Abu Dhabi

Falkenkrankenhaus

Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle noch das Falcon Hospital erwähnt. Es ist das erste und größte Falkenkrankenhaus der Welt, das sich auf die Gesundheit des Nationalvogels der VAE spezialisiert hat.

Besucher können einen Einblick in die Arbeit der Tierärzte bekommen und sich teure Falken anschauen, wenn sie an einer geführten Tour teilnehmen. Das Ticket für die zweistündige Führung kostet für einen Erwachsenen 178,50 AED (43€). Hier kann man die Touren online buchen.

Sechster bis neunter Tag: Dubai

Den Beitrag zu Dubai gibt es hier.

Fortbewegung in Abu Dhabi: Hop-on-hop-off-Bustour, Taxi und fehlende Fußwege

Über unsere Erfahrungen mit dem Big Bus und mit den Abzock-Lexus-Limousinen haben wir schon weiter oben in diesem Artikel berichtet.

Da Abu Dhabi absolut Fußgänger unfreundlich ist und manche Wege anfangen, aber dann plötzlich aufhören, muss man sich eine Alternative suchen. Öffentliche Busse fahren dort, waren für uns aber keine Option, um von einer Sehenswürdigkeit zur anderen zu kommen. Eine Metro gibt es bisher nicht, diese soll laut Google erst 2020 eröffnet werden. Also blieb uns neben der Fortbewegung mit dem Big Bus nur das Taxifahren übrig. Diesmal waren wir aber schlauer und machten um die Abzocker mit den Lexus-Limousinen einen großen Bogen. Stattdessen wählten wir stets die offiziellen Taxis mit den gelben Taxischildern auf dem Dach und den echten Taxametern. Taxi gefahren sind wir in Abu Dhabi allerdings nur vom Hotel zum Hafen, am Abend von der Moschee zum Hotel und vom Yas-Hotel zur Ferrari World. Der Taxifahrer, der uns von der Formel-1-Rennstrecke am Yas-Hotel zur Ferrari World fahren sollte, fand unsere Wunschstrecke wohl anscheinend zu kurz und ist noch einen großen Bogen gefahren, um mehr Geld einzunehmen. Die Taxifahrer der anderen beiden Strecken innerhalb Abu Dhabis empfanden wir da als ehrlicher.

An der Corniche (Strandabschnitt) kann man sich übrigens Fahrräder ausleihen, weil dort ausnahmsweise einmal ein Radweg vorhanden ist, was ansonsten eher nicht der Fall ist in Abu Dhabi.

Unser Fazit zu Abu Dhabi

Abu Dhabi kam uns vor wie eine Großbaustelle, die noch mindestens die nächsten 50 Jahre bestehen wird. Wenn man bedenkt, dass die Vereinigten Arabischen Emirate erst 1971 gegründet wurden, kurz nachdem das Öl entdeckt worden war, dann ist der bisherige Stadtausbau schon eine große Meisterleistung. Dort, wo heute die Millionenmetropole Abu Dhabi liegt, standen bis in die 1960er Jahre einfache Bauten, teilweise ohne Elektrizität, Kanalisation und Autos. Das Gebiet bestand größtenteils aus Wüste. Vor der Entdeckung des Öls waren die Menschen dort sehr arm, sie lebten vom Fischfang, vom Perlentauchen und vom Dattelanbau.

Wir empfanden Abu Dhabi als seelenlos, weil uns Beton und Glas einfach nicht emotional mitreißen können. Es fehlte an Charme, an Tradition, an Authentizität – und an Fußwegen. Alles ist künstlich erschaffen, überall wurde nur geprotzt. Die Sheikh-Zayed-Moschee ist wunderschön, sie ist nigelnagelneu, wie aus dem Ei gepellt. Aber uns fehlt die Geschichte dahinter, zum Beispiel eine wie vom Taj Mahal, der uns 2018 ganz in seinen Bann zog und uns schwer beeindruckte. Am authentischsten war in unseren Augen das Emirates Heritage Village, auch wenn es sich bei diesem nur um einen künstlichen Nachbau handelt.

Im Vergleich zu Dubai empfanden wir Abu Dhabi aber als weniger hektisch. In puncto Scheinwelt, Prunk und Protz hat Dubai auch die Nase vorn.

Auch wenn Abu Dhabi noch so geschichts- und seelenlos ist – was sich in den nächsten hundert Jahren ändern wird-, waren wir sehr glücklich, auch einmal in eine solche Welt eingetaucht zu sein. Drei Nächte in Abu Dhabi, vier Nächte in Dubai und ein Ausflug in die Wüste erwiesen sich dabei als perfektes Trio für eine einwöchige Reise.